Das sind Christian Ulmen und Collien Fernandes. Ich hatte keine Ahnung, wer die sind und musste Google zu Hilfe nehmen. Sie sind so etwas wie Schauspieler und hatten, als sie noch zusammen waren, Werbeverträge, zuletzt unter anderem für den TV-Spot einer Online-Apotheke, der sich um Durchfall dreht.
Christian Ulmen und Collien Fernandes wurden gerne als "Traumpaar" oder "Power Couple" verkauft. Ja, seit Romy Schneider und Alain Delon sind wir weit gekommen.
Wie konnte es kommen, dass Meldungen über eine nicht C-"Promi" Frau mit einem 4.5-Gesicht auf einmel die Schagzeilen beherrschen? Nun ja, vor gut einer Woche veröffentlichte der Spiegel unter der Überschrift "Du hast mich virtuell vergewaltigt" einen Artikel über Fernandes, in dem sie ihrem Ex-Mann Ulmen vorwirft, über Fake-Profile gefälschte sexualisierte Darstellungen von Fernandes verbreitet und unter ihrem Namen, aber ohne ihr Wissen, mit Männern geflirtet und sogar Telefonsex gehabt haben soll. Nius berichtet:
Die Spiegel-Autorin Juliane Löffler hat im Podcast von Anne Will zugegeben, dass die Recherche ihres Magazins zu Collien Fernandes und Christian Ulmen auf das geplante Zensur-Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt war. Hintergrund ist eine Geschichte mit dem Titel "Du hast mich virtuell vergewaltigt", in der die Schauspielerin Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, über gefälschte Accounts unter ihrem Namen mit Männern Kontakt aufgenommen, Telefonsex gehabt und ihnen pornografisches Material geschickt zu haben.
Er, mit der gefakten Stimme einer Frau, mit Männern. Er soll ihr das gestanden haben. Niemand scheint die Bilder und Videos bisher gesehen zu haben..
Ulmen hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, sein Anwalt spricht von "unwahren Tatsachen". (Lieber Herr Anwalt, so sehr ich die Sache Ihres Mandanten unterstütze: es gibt keine "unwahren Tatsachen". Es gibt unwahre Behauptungen, auch "Lügen" genannt.) Dass für Ulmen "die Unschuldsvermutung" gilt wird an jedem, aber auch an JEDEN, Bericht über den Fall angehängt. Gut zu wissen, aber muss man wirklich so hartnäckig darauf hinweisen, dass wir in einem Rechtsstaat leben? Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Innerhalb weniger Stunden organisierte das Betroffenheitsmilieu eine Demo gegen sexualisierte digitale Gewalt gegen Frauen vor dem Brandenburger Tor. Fernandes hatte dazu aufgerufen, erschien aber nicht. Berufs-Nervensäge Luisa Neubauer ("Männer haben Glück, dass wir keine Vergeltung wollen", weil auch sie Opfer von "Deep-Fake"-Attacken geworden sei) und ex-dicke Grünen-Politikerin Ricarda Lang, die, seit sie mit Hilfe eines Medikaments abgenommen, hat ihre Rolle als Symbol der "Body-Positivity"-Bewegung hinterfragt" (DIE hat Sorgen!) waren dabei, auf der Bühne wurde für die sogenannte "Brandmauer" agitiert, neben der Bühne äußert sich die ehemalige SPD-Vorsitzende Saskia Esken, pointiert, sachlich und hart am Thema, dass die "alternativen Medien" gefährlich seien, weil die AfD ihre Popularität ja pornographischen "Deepfakes" verdankt.
Berufsbetroffene Claudia Roth erklärte in BILD, dass sie "geweint (habe), weil da so viel Schmerz war, und angewidert von Männern [sic!] sei, "die das über Jahre durchziehen können".
Die Düsseldorfer Influencerin "Leonie Löwenherz", eine weitere "LGBTQIA+"-Nervensäge, meinte in einem Video:
Ich will nicht, dass Christian Ulmen jetzt gecancelt wird. Ich will, dass er und alle anderen Täter an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden. Ich möchte, dass allen Männern, die jetzt irgendwas von Unschuldsvermutung in Kommentarspalten rotzen, das Wort Täterschützer auf die Stirn tätowiert wird. Und ich möchte nichts mehr von ‚Not all men‘ lesen, weil es offensichtlich doch alle Männer sind.
Ja, im besten Deutschland aller Zeiten können Knallchargen wie Ulmen und Fernandes zu Stars werden und tätowierte Pipimädchen zu politischen "Influencern" mit sadistischen Gewaltphantasien. Wie war das nochmal mit "Hass im Internet"?
Tatsächlich richtet sich ja der obszöne Männerhass aber nicht wirklich gegen Männer, sondern gegen weiße Männer, nicht wahr? Die sehr reale Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch Migranten, von den alternativen Medien ausführlich als Kontrapunkt zu der "virtuellen" Gewalt zitiert, war bisher keine Demonstration wert, Claudia Roth hat deswegen nicht geweint, Neubauer verlangte keine "Vergeltung" von ihnen, das tätowierte Pipimädchen nicht, dass man sie an den Zehennägeln aufhängt und kastriert. Nichts Neues unter der Sonne, das alles zieht sich ja seit 2015 hin, aber besonders brisant erschienen in diesem Zusammenhang, dass vor Kurzem zwei Fälle von Gruppenvergewaltigungen minderjähriger Mädchen in kommunalen Jugendeinrichtungen bekannt wurden, einer in Neukölln, einer in Gnarrenburg, Niedersachsen. Islamische Täter mit Migrationshintergrund vergewaltigten in beiden Fällen ein Mädchen und filmten die Tat auf ihren Handys. Die Verantwortlichen der Einrichtungen zeigten die Tat jedoch nicht an, weil Migranten es ja eh so schwer bei uns haben und nicht zusätzlich "stigmatisiert (ja wirklich!) werden dürfen und scheiß was auf die Opfer.
Man fühlt fast so etwas wie Erleichterun, wenn man erfährt, dass das Ganze nicht ein geisteskranken Gehirnen entsprossener Fiebertraum ist, sondern einen sehr realen Hintergrund hat. NIUS berichtet:
Seitdem diese Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt ist, wird wenig über die Beziehung von Fernandes und Ulmen und dafür viel über strengere gesetzliche Restriktionen im Netz gesprochen. Und genau das, darauf deuten umfangreiche Recherchen von NIUS hin, könnte genau so von Beteiligten beabsichtigt sein.
Die Geschichte über den Fall Ulmen/Fernandes hat alles, was eine linke Groteske braucht: eine Correctiv-Journalistin, eine Steuergeld-NGO, eine Zero-Covid-Aktivistin, eine raunende Spiegel-Titelstory und eine Ministerin, die die Meinungsfreiheit einschränken will. Was sie nicht hat, ist Klarheit darüber, was im Hause Ulmen-Fernandes eigentlich passiert ist.
Alles klar?
An meine Leser, danke, dass Sie bis hierhin durchgehalten haben, denn jetzt komme ich zur Sache. Der geplante Eingriff in die Meinungsfreiheit, geht mir am Allerwertesten vorbei, denn so etwas wird sich durchsetzen, vielleicht nicht jetzt, aber mit der Zeit und scheibchenweise. Nein, mir kommt es auf etwas ganz anderes an.
Liebe Influencer_innen, liebe Berufsbetroffene, liebe Krawallschachtern. liebe Perverse mit sexuellen Gewaltphantasien, hört mir gut zu! Ihr unterliegt einen Irrtum. Ihr HABT gar keine "Rechte", oder besser, Ihr habt nur die Rechte, die Euch die Männer zugestehen. Macht doch einmal ein Gedankenexperiment. Stellt Euch vor, dass alle Männer in unseren Kulturkreis (das ist der, in dem Frauen "Rechte" haben) beschließen würden, dass Schluss mit lustig ist und Frauen gar keine "Rechte" mehr haben. Das ginge nicht? Liebe von Schicksal begünstigte, weil im Westen geborene, Frauen, dann würde es genau so aussehen, wie in den nicht-westlichen Ländern, wo die Männer sich totlachen, wenn ihnen jemand etwas von "Frauenrechten" erzählt. Es ist eine biologische Tatsache, dass Männer stärker sind als Frauen. Sie haben sich nur irgendwann einmal entschlossen, ihre Rechte mit Euch zu teilen und könnten das jederzeit wieder rückgängig machen.
Biologie 101. Verstanden?
