Mai 30, 2010

Denn sie wissen nicht, worüber sie sich empören

Nicht mehr neu, immer noch aktuell: Vor etwa einem Jahr hatten sich die Herren Haverkamp, Schikora und Tarach einen Knoten in ihre Unterwäsche gewurstelt, weil Vera "Ich habe Brüste" Lengsfeld mal wieder geschichtsrevisionistischen Scheiß in die Gähnachse gereihert hatte. Wir machen sowas nur selten, aber hier konnten wir nicht anders. "Es" war stärker als wir, also hinterließen wir in dem Blog eines der Jungs einen Kommentar:

Leider sehe ich das erst jetzt. Gaaanz toll widerständig, wie Sie es der Lengsfeld gegeben haben. Und über den Müll, der da sonst so verblasen wird, regen Sie sich nicht auf, solange er nicht "antikommunistisch" ist?

Da haben Sie dieser hysterischen Krawallschachtel allenfalls noch eine Beachtung verschafft, die sie ganz sicher nicht verdient. Ich habe mich mit dem geschichtsrelativierenden Dreck dieser Frau z.B. hier und hier auseinandergesetzt und dann irgendwann aufgehört, ihr Gesabbel zu lesen, übrigens eine ganze Weile vor dieser Angelegenheit hier, weswegen sie mir wohl auch entgangen ist. Was Ihnen Ihre ganz toll mutige Aktion gebracht hat, sieht man ja. Nach einem Jahr müllt sie dort immer noch den Cyberspace voll. Das geschieht Leuten recht, die immer noch meinen, die Achse hätte eine "Richtung" oder gar eine "Botschaft".
Ich hätte zuerst auf die Startseite dieses Blogs gehen sollen. Tatsächlich REGEN sie sich zur Zeit über etwas anderes auf, zumindest zwei von den Dreien, nämlich über die Relativierung des Völkermords an den Armeniern durch einen Autoren, der es bei der Achse bisher schon öfter zu Fundstück- aber immer noch nicht zu Gastautor-Status gebracht hat.

Das ist aus mehrerlei Gründen zum Brüllen komisch:

Erstens einmal, weil die immer noch nicht begriffen haben, dass Achgähn fast von Anfang an ein Auffangbecken einer Maximalmenge von Beliebigkeiten mit dem Zweck der Generierung von Werbeeinnahmen war und immer noch ist.

Zweitens, weil jetzt schon die Antideutschen aufeinander einschlagen.

Drittens, weil die ernsthaft meinen, sich bei Broder anschleimen zu können und nicht einmal sehen, was ganz offensichtlich ist, nämlich, dass er der Herr Fundstück ist, der den ganzen Dreck ins Netz stellt. Tip: Man kann das sehen an dem billigen Zynismus und der geschmackvollen Witzischkeit, mit der die Fundstücke eingeführt werden, Jungs!

Viertens, weil, während das erste Empörungs-Bekennerschreiben abgedruckt wurde, Lengsfeld aber blieb, das zweite ingoriert wurde, aber der inkriminierte Beitrag verschwand. Warum ist das so komisch? Das ist so komisch, weil es beweist, dass sich Broder nicht einmal den Dreck genau durchliest, zu dem er so verlinkt.

Und für diese Beweisbeschaffung kann man den eifrigen Verfassern von Empörungs-Bekennerschreiben wirklich dankbar sein.

Danke Jungs!

September 11, 2009

Für Marlboro und Fruchtzwerge

Die widerständige Vera "mein zweiter Name ist Peinlichkeit" Lengsfeld informiert uns gestern auf der Gähnachse:

...der ungarische Außenminister Gyula Horn verkündet über das Fernsehen, dass alle Inhaber eines DDR-Ausweises ab dem 11. September Ungarn in Richtung Österreich verlassen dürfen. Zehntausende hatten auf dieses Signal gewartet und machen sich auf in Richtung Grenze. In der DDR spricht sich die Nachricht herum, wie ein Lauffeuer. Weitere Zehntausende rüsten sich, um das Land zu verlassen.
Toll! Wann schenkt einem das Schicksal schon einmal die Gelegenheit, sich als Freiheitskämpfer zu verkaufen, der sich als solcher dann auch ungestraft, ja ungeTADELT, seiner Altlasten entledigen darf?
Fünf Tage später sind sie auf dem Oktoberfest. Eine vordergründige Fröhlichkeit macht sich breit, hinter der sich nicht selten eine menschliche Katastrophe verbirgt: Sie hatten ihre Heimat, Verwandte, oft sogar Ehepartner zurückgelassen, nur um in den Westen zu kommen.
So formuliert es, mit äußerster Diskretion, ein - wohlgemerkt - christliches Medium und geht dabei sogar taktvoll darüber hinweg, dass AUCH KINDER "zurückgelassen" wurden, nur um in den Westen zu kommen.

Zwanzig Jahre später wandern wir mit Riesenschritten auf die gesamtdeutsche DDR "light" zu. Marlboro und Fruchtzwerge wird es weiter geben. Auch "light", das allerdings wahlweise. Und mehr Wahlmöglichkeiten braucht ein endlich am Ziel seiner Wünsche angelangter Gesamtdeutscher wirklich nicht.

September 07, 2009

Der Marsch in die finale Läppischkeit

DIE WELT holt sich jetzt ihre Info von BRIGITTE, und so ist sie auch:

Die Wirtschaftskrise hat dem Selbstbewusstsein junger Frauen nicht geschadet, im Gegenteil: Nach einer „Brigitte“-Studie sind sie seit 2007 kompromissloser geworden. [Na klar. Der schaffende Teil der Bevölkerung (Männer) können jetzt leichter unter Druck gesetzt werden und Konzepte, wie Solidarität oder Zusammenhalt sind der weiblichen Psyche eh fremd.] So würde heute fast keine Frau mehr für einen Mann ihre Arbeit aufgeben, und nicht einmal jede Zehnte wäre bereit, auf Wunsch des Partners auf Kinder zu verzichten [Die Zeiten, wo es Heime für gefallene Mädchen gab und die Kinder noch ihre Fingernägel vorzeigen mussten, hatten auch was!], sagte die Soziologin Jutta Allmendinger bei Vorstellung der Studie in Berlin. „Sie wissen, dass sie gebraucht werden – und fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Krise.“ [Ja, so kann man das auch formulieren.]

Für die Untersuchung „Frauen auf dem Sprung“ hatte die Frauenzeitschrift 2007 erstmals in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) über 1000 Frauen von 17 bis 29 Jahren interviewt. Im Frühjahr 2009 wurden dieselben Personen erneut befragt.

So würden heute nur noch 17 Prozent für den Partner den Beruf wechseln, 2007 waren es noch 37 Prozent. Nur 65 Prozent wären bereit, für den Mann umzuziehen, 2007 waren es noch 86 Prozent. Wenn der Partner kein Kind wolle, müsse er damit rechnen, verlassen zu werden, betonte Allmendinger. [Wie war das mit dem Heim für gefallene Mädchen und den Fingernägeln?] Diese „Harschheit“, mit der junge Frauen auf mangelnde Unterstützung in Privat- und im Berufsleben reagierten, sei „extrem gewachsen“. [Tja, das kommt davon, wenn Frauen Macht haben oder auch nur MEINEN Macht zu haben.]

In der Partnerschaft wünschen sich junge Frauen an erster Stelle einen Mann, der sich Zeit für die Familie nimmt [auf Deusch: der keine Hoden hat]. „Sein Einkommen interessiert sie am wenigsten [Hauptsache er hat keine Hoden]. Gefragt ist die gleichwertige Partnerschaft, das Modell des Ernährers hat ausgedient“ [Ja, so kann man das auch nennen!], erklärte Allmendinger. Die Frauen wollten eigenes Geld verdienen, wichtig sei ihnen vor allem Kontinuität [zwischen ihren "Beziehungen"]: So sagten 91 Prozent, dass ihnen ein sicherer Arbeitsplatz wichtig sei, nur 60 Prozent nannten ein hohes Einkommen. [Und was machen sie am liebsten in ihrer Freizeit? ...zweitens ein gutes Buch lesen, drittens ihrer Mutter im Haushalt helfen.] Trotzdem seien sie extrem unzufrieden, dass Männer oft mehr verdienten. [Trotzdem! Naja, Logik kann man wohl nicht erwarten. Hat ihnen Brigitte übrigens vorgeschlagen, dass sie dann doch vielleicht besser ein ingenieurwissenschaftliches Fach oder Mathematik studieren sollten, statt Soziologie oder Theaterwissenschaften?]

Der Kinderwunsch ist der Studie zufolge nach wie vor hoch, und für Kinder würden die Frauen auch Kompromisse eingehen. So würde fast die Hälfte für das Wohl der Kinder auf einen beruflichen Aufstieg verzichten oder Einkommensverluste hinnehmen. Ein Drittel würde auch den Job wechseln. [Die Verkommenheit dieser Knallchargen an beiden Enden des Befragungsprozesses muss man sich ganz langsam 'reinziehen: FAST DIE HÄLFTE würde - immerhin - für das Kind Einbußen an ihren vollkommen unwichtigen, viertklassigen und selbstdienlichen Karrieren hinnehmen - und niemand hat gelacht.]

Zugleich registrierten die Experten eine starke Politisierung unter jungen Frauen. Parteipolitik interessiere sie zwar in der Regel nicht, aber fast die Hälfte könne sich aber vorstellen, gesellschaftlich aktiv zu werden. [Oh mein Gott, auch das noch!]
Nachdem uns das Frauenwahlrecht, neben anderen Abominabilitäten, vor allem die hemmungslose Promotion der Lüge von der "Toleranz" und der "Gewalt, die noch nie etwas gebracht hat" beschert hat, wenn es IMMER und NUR Gewalt war, die die Menschheit vorangebracht oder Unrecht beseitigt hat, Gewalt, wohlgemerkt, für die MÄNNER ihren kollektiven Arsch hinhalten mussten, ist ihnen der angerichtete Schaden immer noch nicht groß genug.



Ja, die Gleichberechtigung und sexuelle Befreiung der Frau hat ganz offensichtlich zu mehr Sachlichkeit, Stil, Geschmack, Kompetenz, Unbestechlichkeit und vor allem Würde in der Politik geführt.

Das ist, wohlgemerkt, das, was wir in der Politik HABEN. WAS wir BEKOMMEN werden, wenn die Profiteusen der Finanzkrise erst einmal den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, malt man sich besser nicht aus. Manchmal graust es auch einer Sau.

Hat tip: ts!

August 11, 2009

Was passiert wenn man...

... Frauen auf die Politik loslässt?

Das:

Oktober 31, 2008

Auf hohem Niveau gegen den Strom

Eines unserer Lieblings-Aufregerthemen, die Achse des Gähnens, liefert mal wieder neuen Stoff:

Da postet "Gastautor" ein Link zu einer Webseite, die eine dänische Europaparlamentsabgeordnete mit einem Sauberkeitsproblem zitiert, die Nutten lieber nicht in von Abgeordneten bewohnten Hotels sehen möchte.

Dazu muss man wissen, dass bei der "Achse" immer dann, und zwar in sturer und gewollter Ignoranz des Inhalts dieses Begriffs, auf den "Gastautor" zurückgegriffen wird, wenn man ein Link posten, aber keine Verantwortung für die möglichen Implikationen übernehmen möchte. Die zynisch-sein-sollende Überschrift lässt allerdings darauf schließen, dass "Gastautor" die Einstellung der Frau aus Dänemark missbilligt. Wie spießig aber auch, sich im Zeitalter von Supersäuen Mediendarlings, wie Lady Bitch Ray oder Charlotte Roche nicht das Bett mit Nutten teilen zu wollen. Es ist doch immerhin nicht gleichzeitig.

Es soll allerdings auch Schweinigel geben, die der Gedanke an Spermaflecken, benutzte Kondome und Sex mit zwangsrekrutierten Nutten aus Osteuropa anmacht.

Im Beitrag darunter regt sich die widerständige Frau Vera Lengsfeld, der es vor nichts, aber auch GARNICHTS, graust, wenn es ihrem Verständnis von Freiheit dient, auf gewohnt hohem Niveau über die bundesdeutschen Steuergesetze auf: "Wenn eine Selbstständigere [sic!] zwanzig Auftraggeber haben, muss die Behörde in jedem Einzelfall prüfen, ob es sich nicht doch um ein Angestelltenverhältnis handelt." 

Ja ja, Frau Lengsfeld. Das stimmt, was immer sie sagen wollten, und auch hier haben Sie Recht: "...was die Sozialgesetzgebung und die Finanzregulierung betrifft, leben wir längst in der DDR light". Denn die ist ja schließlich, wie wir alle wissen, auch daran kaputtgegangen, dass dort zu viele Leute mit so geisteskranken Spekulationsinstrumenten wie Optionen gehandelt haben, oder?

Ach hätte sie doch nur weiter bei PI abgeschrieben!