Juli 11, 2026

KI ist nicht immer schlecht...

 

Keine Ahnung, ob das KI ist oder nicht, aber es lässt einen nostalgisch werden und uns die Zeiten zurückwünschen, in denen einige wenige gut erzogene Damen im Schneiderkostüm und mit Dauerwelle im Bundestag saßen. 

Ein mütterlicher Rat für junge Männer


Bei der Verleihung des Deutschen Nationalpreises sah sich Herbert Grönemeyer in Verantwortung für "die Junge Generation". Die Aufnahme von Flüchtlingen im Jahr 2015 bezeichnete er als Entscheidung einer "erwachsenen Gemeinschaft", welche - und hier wird es spannend - nicht "von oben verordnet worden sei". Der junge Redakteur bei Apollo Aktuell kommentiert das und widerspricht mit der zu erwartenden Empörung des es-gut-meinenden Liberalen. Junger Mann, offensichtlich sind SIE es, nicht Grönemeyer, der nicht in der Lage ist, "die einfachsten Fakten in Ihrem Weltbild zuzulassen". Grönemeyers Auslassungen sind zwar ekelerrenend gutmenschlich, aber im Kern hat er Recht. Wie naiv kann man sein? Haben Sie wirklich schon die jüngste Vergangeheit vergessen? Die Deutschen, hauptsächlich die Frauen, und die haben am Ende des Tages das Sagen, HABEN das doch freiwillig getan. Niemand hat denen das aufoktroyiert. Schon die Teddybärwerferinnen und andere "Refugees Welcome" Tussen vergessen? Die Mütter, die den Neuankömmlingen ihre Töchter ins Bett gelegt haben, damit sie um Himmels Willen niemand Rassist nennt? Das Schweigen der Frauen zu den Verbrechen, die an anderen Frauen begangen wurden und werden? Ein Land wird über seine Frauen erobert, das war während der ganzen Menschheitsgeschichte so und ist es noch immer. Ist Ihnen denn nicht klar, dass Ihre Generation keine Zukunft haben wird? Schon 'mal sich Ihre Altersgenossen, die Reichinneks, die Langs, die Neubauers angeschaut? Den alles durchdringenden Männerhass... uups die strukturelle Kritik an tradierten Rollenbildern? Sie, junger Mann, und Ihre Altersgenossen, können ja jetzt schon nicht mehr den Mund aufmachen, ohne sich Nazivergleiche gefallen lassen zu müssen, Gewaltverbrechen geziehen zu werden ("das Problem sind Männer" z.B. oder "Männer haben Glück, dass wir keine Vergeltung wollen") und neuerdings sogar nicht mehr, ohne 'was in die Fresse zu bekommen. (DAS trauen sich die starken unabhängigen Frauen allerdings - noch - nicht eigenhändig, da müssen schon ihre Männlein 'ran.)

Lieber junger Mann, die Welt wurde von Männern gemacht und wird von ihnen aufrecht erhalten. Wenn Männer morgen die Klamotten hinwerfen würden, würde sich Welt nicht eine Stunde lang weiterdrehen. Sie fragen, was passieren würde, wenn Frauen das täten? Nagelstudios und Lehrerzimmer lägen brach. Frauen haben ihre Rechte von den Männern und wenn die beschließen würden, das zurückzunehmen, wäre sofort Schluss mit Lustig. Nicht vergessen, junger Mann!


April 07, 2026

Geht kacken!

Habe vorhin ein Video über Generalfeldmarschall von Manstein, die Generale Heusinger und Speidel und die ersten Jahre der Bundeswehr gesehen*. Nicht das Video macht mir Probleme, es war erstaunlicherweise sehr sachlich und informativ, Probleme machen mir die Kommentare.

Liebe Deutsche, Geschichte wird IMMER und NUR von den Siegern geschrieben. Das war seit der ersten kriegerischen Auseinandersetzung und seit Beginn der Geschichtsschreibung so. (Das gleiche gilt übrigens auch für die bei Gelegenheit immer wieder unvermeidlich zitierte "Siegerjustiz".)

Selbstverständlich regt mich auch die gottverfluchte deutsche Geschichtsvergessenheit auf (es wäre denen, scheint's, lieber gewesen, wenn der Krieg anders ausgegangen wäre, schließlich sind wir in Deutschland), aber das ist es nicht einmal. Nein, WAS mich so aufregt, ist, dass jeder dieser intellektuellen Dorftrampel meint, er habe mit seiner Erkenntnis von der "Siegergeschichtsschreibung" der Welt etwas völlig Neues, vorher noch nie Dagewesenes, mitgeteilt. Diese Dunning-Kruger-Arroganz bringt mich noch um den Verstand!

Solche Beobachtungen lassen in mir die periodisch wiederkehrende nostalgische Phantasie aufkommen, dass Deutschland nach dem Krieg besser in ein Agrarland umgewandelt worden wäre oder gleich zwischen Polen und Frankreich hätte aufgeteilt werden sollen.

Wäre dann Ruhe gewesen? Ich bezweifle es.

Liebe Deutsche, lernt endlich, dass es scheiße ist, einen Krieg zu verlieren, zumal wenn man ihn angefangen hat, es wäre gut für meine Nerven. Danke!

*Auf Wunsch gebe ich gerne das Link zu dem Video weiter. 

März 30, 2026

Die Irrtümer eines Vaters

 

 

Drei Geschwister flogen von der Schule, als Grund wurde angegeben, dass der Vater sich geweigert habe, zu "gendern" und zu akzeptieren, dass die Biologielehrerin es gut fand, wenn sich Kinder (ja wirklich!) als "Welpen identifizieren". Das ist so bekloppt, dass das selbst auf der Waldorfschule nicht der Grund für einen Schulausschluss sein kann, daher gehe ich davon aus, dass, wie der Vater vermutet, sein Engagement in der AfD der Grund war.

Ich wurde 1958 nach einem Jahr Volksschule (so hieß das damals) in die zweite Klasse der neu eröffneten lokalen Waldorfschule eingeschult, weil meine naiven Eltern etwas "Besseres" für mich wollten und mehr Geld hatten, als ihnen gut tat. Seitdem sind 68 Jahre vergangen. Ich habe mein Leben lang unter dieser Schulzeit und besonders unter der, meist, aber nicht immer, passiven, Aggressivität einer Lehrerin, gelitten. Ihr Umgang mit dem kleinen Mädchen das ich war, war geprägt von: "Dir Prinzessin drücke ich die Nase in den Dreck". Meine Erfahrungen legitimieren mich, ein Urteil abzugeben.

Mir tun diese Eltern, die auf das fromme Anthroposophengeseire dieser Leute hereingefallen sind, nur begrenzt leid.  Für die Kinder sei es schlimm, meint der Vater? Für die Kinder wird es sich langfristig als Segen herausstellen, wahrscheinlich enden sie ja nicht so wie ich, die die Grausamkeit und Kälte dieser "Pädagogik" kaputt gemacht hat. Jedes Kind wird seinem "Karma" entsprechend gnadenlos seziert, man glaubt an die Wiedergeburtslehre und straft jeden Schüler - es ist IMMER und NUR die Schuld des Kindes bzw. seines Karmas - dementsprechend ab. Die Kälte dieses sezierenden Umgang mit den Kindern zerstört Seelen.

Pädagogisch eine Katastrophe? Guter Mann, haben Sie sich nie mit den INHALTEN dieser "Pädagogik" befasst? Haben diese Eltern nicht die Schriften des Rassisten und Antisemiten Rudolf Steiner gesehen? Ja ich weiß, das haben meine auch nicht, aber 1957/1958 herrschte eine andere Welt. Erstens stellte man die Autorität einer Schule nicht in Frage und zweitens konnten diese "Pädagogen" seinerzeit ihre Ideologie noch nicht so offen durchblicken lassen, Inzwischen werden die Eltern-Kandidaten, bevor ihre Kinder gnädigerweise eingeschult werden, regelrechten Unterwerfungsritualen (z.B. Eurythmie machen) unterworfen, hat dieses Schulsystem doch völlig unverständlicherweise inzwischen den Ruf "fortschrittlich" zu sein und Eltern bemühen sich darum. Genauso könnte man vom Islam erwarten, sich zu "reformieren". Aber man fühlt sich "inklusiv", weil man psychisch gestörte Kinder, die sich "als Welpen identifizieren", nicht therapiert (Therapie ist bäh!), sondern "akzeptiert". 

Warum habe ich mich nie bei meinen Eltern beklagt? Erstens beklagte sich unsere Generation nicht und zweitens wusste man in den 50er/60er Jahren noch nichts von Alice Millers "Drama des begabten Kindes". Zur Ehrenrettung meiner Eltern muss ich sagen, dass sie das eine Mal, bei dem ich mich beklagt hatte (ich war schmerzhaft körperlich gezüchtigt worden), eingegriffen haben. Der Lehrer hat übrigens lustig weiter geprügelt.

Das war nur damals, zu meiner Zeit, so? Inzwischen haben die doch sicher gelernt? Liebe Leser, der Fisch beginnt am Kopf zu stinken und ich könnte Ihnen X Beispiele neueren Datums nennen, z.B. wurde zu meiner Zeit auch noch GESCHLAGEN und ich habe von viel jüngeren Ex-Waldorfschülern gehört, dass das auch bei ihnen noch der Fall war. Ich weiß z.B., dass die Legasthenie einer Schülerin, sie ist inzwischen Ende 30, vom Lehrer abgetan wurde mit den Worten: "Auf der Waldorfschule gibt es keine Legatheniker". Ich könnte X Beispiele nennen, aber das würde den Umfang eines Blogeintrags sprengen.

Nachtrag: In einem hat der Vater Recht, eine gute Sache in diesem Schulsystems ist, dass der Klassenverband über die gesamte Schulzeit hinweg zusammenbleibt. Zu meiner Zeit war es so, dass Waldorfschüler "Staatsschüler" nicht mit der Feuerzange anfassten, und wenn das immer noch so ist, und es gibt keinen Grund, warum das nicht so sein sollte, werden diese Kinder sich einen völlig neuen Freundeskreis aufbauen müssen. Auch waren nicht alle Lehrer auf dieser Schule zu meiner Zeit Monstren. Einige waren hochanständige Menschen, überschattet von einer kinder- und lebensfeindlichen Pädagogik.

März 29, 2026

Transatlantische Verwirrung

 


 Das da oben ist aus der Fachzeitschrift "Wild und Hund". 

Hintergrund: Im deutschen Jagdhundewesen gibt es, und das ist ein Alleinstellungsmerkmal, "Vollgebrauchshunde". Hier reden wir hauptsächlich von drei Rassen, Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar und Deutsch Langhaar. Was diese Rassen auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, bei der Jagd, vor and nach dem Schuss in Feld, Wald und Wasser, Aufgaben zu übernehmen, für die Jäger im nicht-deutschen Raum (Ich kenne mich hier nur in England aus) mehrere "Spezialisten" einsetzen müssten, Zum Beispiel Spaniel für das Stöbern, Pointer für das Vorstehen, Retriever (z.B. Labrador- oder Golden Retriever) für das Apportieren und die Wasserarbeit, Schweißhunde für die Schweißarbeit. Bei der Schweißarbeit sind die "Spezialisten" den Vollgebrauchshunden meist überlegen, in allen anderen Sparten nicht.

Korrigieren Sie mich, liebe Leser, aber der hier diskutierte Artikel  ist derart wirr, dass ich ihn nur ansatzweise nachvollziehen kann. Den Amerikanern passt also das Präfix "Deutsch" nicht, weil diese Rassen in Amerika weit verbreitet sind, als "quasi-amerikanische Vorstehhunderassen wahrgenommen werden und der Namensbestandteil "Deutsch" bei amerikanische Jägern für "transatlantische Verwirrung" sorgen würde. Hie könnte ich jetzt diesen Blogeintrag beenden und den "amerikanischen Jägern sagen "Heult doch" oder "Wenn Euch das nicht passt, setzt doch Eure eigenen Hunde ein", aber ich mach 'mal weiter.

Die deutsche Bezeichnung des in Amerika ungemein beliebten (weil er so dekorativ ist und die Amerikaner ja überhaupt nicht auf Äußerlichkeiten achten) zweitklassigen Weimaraners, scheint die Puristen in Amerika nicht zu stören, schließlich hat er ja kein "Deutsch" im Namen. Oder will man ihn in "New Yorker" umbenennen? Werden jetzt auch Audi, Mercedes oder BMW als "eigentlich amerikanisch" vereinnahmt? Schließlich gibt es sie doch schon lange im Land of the Free and Home of the Brave. Ist schon klar, wie man die neuen Rassen "Drahthaar", "Kurzhaar " und "Langhaar" dann von Drahthaar Foxterriern, Kurzhaar- und Langhaardackeln abgrenzen kann?

Was ich nicht verstehe, und hier wird es wirklich interessant, ist, ob dieser Wegfall von "Deutsch" tatsächlich für den deutschen Sprachgebrauch gelten soll, werden diese Rassen im englischen Sprachraum doch "German [sic!] Wirehaired/Shorthaired/Longhaired Pointer" genannt. Geht es hier um das "German" oder streichen wir das "Deutsch" gleich ganz? Die Einlassung von Ministerialdirigent Dr. Hartwig von Bredow (der deutsche Adel ist auch nicht mehr, was er mal war und Ministerien haben wohl keine anderen Sorgen) liest sich, als ob wirklich das Letztere zutreffen würde. 

Künftig könnten die Rassen schlicht Kurzhaar, Langhaar und Drahthaar heißen. Das reduziere bürokratische Reibungsverluste und sei international vertretbar.

Ja, die Reduzierung bürokratischer Reibungsverluste steht immer ganz oben auf der deutschen politischen Agenda. Deswegen peitschen sich Politik, Medien und Öffentlichkeit gegenseitig hoch in ihrem vulgären Hass auf Präsident Trump, weil der Mann tut, was für sein eigenes Land gut ist und uns einen feuchten Lehm angeht.

Wir Deutsche haben so viel Scheiße an den Hacken und jetzt rollen wir uns, um eine kynologische Metapher zu wählen, in Unterwerfung auf den Rücken, wenn es um die Erhaltung einer der wirklich schönen Traditionen geht.

März 26, 2026

"Frauenrechte"

Das sind Christian Ulmen und Collien Fernandes. Ich hatte keine Ahnung, wer die sind und musste Google zu Hilfe nehmen. Sie sind so etwas wie Schauspieler und hatten, als sie noch zusammen waren, Werbeverträge, zuletzt unter anderem für den TV-Spot einer Online-Apotheke, der sich um Durchfall dreht.

Christian Ulmen und Collien Fernandes wurden gerne als "Traumpaar"  oder "Power Couple" verkauft.  Ja, seit Romy Schneider und Alain Delon sind wir weit gekommen.

Wie konnte es kommen, dass Meldungen über eine C-"Promi" Frau mit einem 4.5-Gesicht auf einmel die Schagzeilen beherrschen? Nun ja, vor gut einer Woche veröffentlichte der Spiegel unter der Überschrift "Du hast mich virtuell vergewaltigt" einen Artikel über Fernandes, in dem sie ihrem Ex-Mann Ulmen vorwirft, über Fake-Profile gefälschte sexualisierte Darstellungen von Fernandes verbreitet und unter ihrem Namen, aber ohne ihr Wissen, mit Männern geflirtet und sogar Telefonsex gehabt haben soll. Nius berichtet:

Die Spiegel-Autorin Juliane Löffler hat im Podcast von Anne Will zugegeben, dass die Recherche ihres Magazins zu Collien Fernandes und Christian Ulmen auf das geplante Zensur-Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt war. Hintergrund ist eine Geschichte mit dem Titel "Du hast mich virtuell vergewaltigt", in der die Schauspielerin Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, über gefälschte Accounts unter ihrem Namen mit Männern Kontakt aufgenommen, Telefonsex gehabt und ihnen pornografisches Material geschickt zu haben. 

Er, mit der gefakten Stimme einer Frau, mit Männern. Er soll ihr das gestanden haben. Niemand scheint die Bilder und Videos bisher gesehen zu haben.. 

Ulmen hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert, sein Anwalt spricht von "unwahren Tatsachen". (Lieber Herr Anwalt, so sehr ich die Sache Ihres Mandanten unterstütze: es gibt keine "unwahren Tatsachen". Es gibt unwahre Behauptungen, auch "Lügen" genannt.) Dass für Ulmen "die Unschuldsvermutung" gilt wird an jedem, aber auch an JEDEN, Bericht über den Fall angehängt. Gut zu wissen, aber muss man wirklich so hartnäckig darauf hinweisen, dass wir in einem Rechtsstaat leben? Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

Innerhalb weniger Stunden organisierte das Betroffenheitsmilieu eine Demo gegen sexualisierte digitale Gewalt gegen Frauen vor dem Brandenburger Tor. Fernandes hatte dazu aufgerufen, erschien aber nicht. Berufs-Nervensäge Luisa Neubauer ("Männer haben Glück, dass wir keine Vergeltung wollen", weil auch sie Opfer von "Deep-Fake"-Attacken geworden sei) und ex-dicke Grünen-Politikerin Ricarda Lang, die, seit sie mit Hilfe eines Medikaments abgenommen, hat ihre Rolle als Symbol der "Body-Positivity"-Bewegung hinterfragt" (DIE hat Sorgen!) waren dabei, auf der Bühne wurde für die sogenannte "Brandmauer" agitiert, neben der Bühne äußert sich die ehemalige SPD-Vorsitzende Saskia Esken, pointiert, sachlich und hart am Thema, dass die "alternativen Medien" gefährlich seien, weil die AfD ihre Popularität ja pornographischen "Deepfakes" verdankt.

Berufsbetroffene Claudia Roth erklärte in BILD, dass sie "geweint (habe), weil da so viel Schmerz war, und angewidert von Männern [sic!] sei, "die das über Jahre durchziehen können".  

Die Düsseldorfer Influencerin "Leonie Löwenherz", eine weitere "LGBTQIA+"-Nervensäge, meinte in einem Video:

Ich will nicht, dass Christian Ulmen jetzt gecancelt wird. Ich will, dass er und alle anderen Täter an ihren großen Zehen auf den Marktplätzen dieser Nation aufgehangen und öffentlich kastriert werden. Ich möchte, dass allen Männern, die jetzt irgendwas von Unschuldsvermutung in Kommentarspalten rotzen, das Wort Täterschützer auf die Stirn tätowiert wird. Und ich möchte nichts mehr von ‚Not all men‘ lesen, weil es offensichtlich doch alle Männer sind.

Ja, im besten Deutschland aller Zeiten können Knallchargen wie Ulmen und Fernandes zu Stars werden und tätowierte Pipimädchen zu politischen "Influencern" mit sadistischen Gewaltphantasien. Wie war das nochmal mit "Hass im Internet"?

Tatsächlich richtet sich ja der obszöne Männerhass aber nicht wirklich gegen Männer, sondern gegen weiße Männer, nicht wahr? Die sehr reale Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch Migranten, von den alternativen Medien ausführlich als Kontrapunkt zu der "virtuellen" Gewalt zitiert, war bisher keine Demonstration wert, Claudia Roth hat deswegen nicht geweint, Neubauer verlangte keine "Vergeltung" von ihnen, das tätowierte Pipimädchen nicht, dass man sie an den Zehennägeln aufhängt und kastriert. Nichts  Neues unter der Sonne, das alles zieht sich ja seit 2015 hin, aber besonders brisant erschienen in diesem Zusammenhang, dass vor Kurzem zwei Fälle von Gruppenvergewaltigungen minderjähriger Mädchen in kommunalen Jugendeinrichtungen bekannt wurden, einer in Neukölln, einer in Gnarrenburg, Niedersachsen. Islamische Täter mit Migrationshintergrund vergewaltigten in beiden Fällen ein Mädchen und filmten die Tat auf ihren Handys. Die Verantwortlichen der Einrichtungen zeigten die Tat jedoch nicht an, weil Migranten es ja eh so schwer bei uns haben und nicht zusätzlich "stigmatisiert (ja wirklich!) werden dürfen und scheiß was auf die Opfer.

Man fühlt fast so etwas wie Erleichterung, wenn man erfährt, dass das Ganze nicht ein geisteskranken Gehirnen entsprossener Fiebertraum ist, sondern einen sehr realen Hintergrund hat. NIUS berichtet:

Seitdem diese Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt ist, wird wenig über die Beziehung von Fernandes und Ulmen und dafür viel über strengere gesetzliche Restriktionen im Netz gesprochen. Und genau das, darauf deuten umfangreiche Recherchen von NIUS hin, könnte genau so von Beteiligten beabsichtigt sein.

Die Geschichte über den Fall Ulmen/Fernandes hat alles, was eine linke Groteske braucht: eine Correctiv-Journalistin, eine Steuergeld-NGO, eine Zero-Covid-Aktivistin, eine raunende Spiegel-Titelstory und eine Ministerin, die die Meinungsfreiheit einschränken will. Was sie nicht hat, ist Klarheit darüber, was im Hause Ulmen-Fernandes eigentlich passiert ist.

 Alles klar?

An meine Leser, danke, dass Sie bis hierhin durchgehalten haben, denn jetzt komme ich zur Sache. Der geplante Eingriff in die Meinungsfreiheit, geht mir am Allerwertesten vorbei, denn so etwas wird sich durchsetzen, vielleicht nicht jetzt, aber mit der Zeit und scheibchenweise. Nein, mir kommt es auf etwas ganz anderes an.

Liebe Influencer_innen, liebe Berufsbetroffene, liebe Krawallschachtern. liebe Perverse_innen mit sexuellen Gewaltphantasien, hört mir gut zu! Ihr unterliegt einen Irrtum. Ihr HABT gar keine "Rechte", oder besser, Ihr habt nur die Rechte, die Euch die Männer zugestehen. Macht doch einmal ein Gedankenexperiment. Stellt Euch vor, dass alle Männer in unserem Kulturkreis (das ist der, in dem Frauen "Rechte" haben) beschließen würden, dass Schluss mit lustig ist und Frauen gar keine "Rechte" mehr haben. Das ginge nicht? Liebe von Schicksal begünstigte, weil im Westen geborene, Frauen, dann würde es genau so aussehen, wie in den nicht-westlichen Ländern, wo die Männer sich totlachen, wenn ihnen jemand etwas von "Frauenrechten" erzählt. Es ist eine biologische Tatsache, dass Männer stärker sind als Frauen. Sie haben sich nur irgendwann einmal entschlossen, ihre Rechte mit Euch zu teilen und könnten das jederzeit wieder rückgängig machen.

Biologie 101. Verstanden? 

Aktualisierung: es sieht aus, als ob Ulmen diese Fotos/Videos nie hergestellt/verbreitet hat und mir ist immer noch nicht klar, ob es sie überhaupt gibt.


 

Die Anglikanische Kirche hat ein neues geistliches Oberhaupt

 

Das ist sie.

August 02, 2025

Der deutsche Generationenvertrag

Meine Schreibe war ja in den alten Zeiten eher pointiert auf den Einzelfall, absurd, empörend oder komisch, gerichtet. In letzter Zeit häufen sich die Einzelfälle derart, dass ich nicht mehr nachkomme, daher wieder eine geschichtsschwangere Suada vom Generalisten (uups... von der Generalistin). 

Diesmal geht es um Israel.

Ich bin schon durch mein Elternhaus pro-Israel beeinflusst. Für die Linke damals (ALT-Linke!), war das selbstverständlich. Meinem Vater, unkompliziert und im besten Sinne proletarisch geprägt, wäre nie ein antisemitischer Gedanke gekommen. Meine Mutter, aus kleinbürgerlich-schmallippig-protestantischen Verhältnissen stammend, war latent antisemitisch, was sie durch Philsosemitismus zu kompensieren versuchte. Ihr deswegen permanent schlechtes Gewissen war, als ich es durchschaut hatte, schwer zu ertragen. Sie hat es gut gemeint, und ich sage das ohne Ironie.

Als ich in der Schule im Abiturjahr im Englischunterricht ein Referat über den epochalen (wenn auch nicht besonders guten) Roman „Exodus“ von Leon Uris hielt, bewegten sich die Reaktionen der Mitschüler zwischen völligem Desinteresse und Sich-Lustigmachen. Das war 1969/1970. Schon damals war man Außenseiter.

Kleiner Einschub: seit ich hier im Osten lebe, konnte ich immer wieder, anfangs zu meinem großen Erstaunen, feststellen, dass die Menschen hier viel weniger antisemitisch sind, als in meiner Heimat. Sicher, der Massenmörder Arafat wurde zu irgendeiner Parade, deren Name ich mir nicht gemerkt habe, eingeladen, aber das gemeine Volk denkt anders. Ich bin sicher, dass ich mich nicht irre. Woran liegt das? Nach einer meiner vielen Lieblingstheorien daran, dass dem Volk in der DDR nicht eingeredet wurde, sie seien der Abschaum der Welt und ihnen ein gewisser Nationalstolz gelassen wurde. (Einschub im Einschub: das zeigte sich allein schon an den schicken Uniformen der NVA versus den jämmerlichen grauen Lappen der Bundeswehr, die förmlich Selbsthass ausschwitzen und schreien: „Schaut auf uns, wir sind die Arschlöcher der Welt!“) Ob das alles aber nur der freundlichen Natur der Sachsen geschuldet ist und ob das in einem anderen Neuen Bundesland nicht ganz anders wäre, vermag ich nicht zu sagen.

Doch zurück zur Sache. Die Aussage „die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen" des israelischen Psychoanalytikers Zvi Rex trifft den Kern der Sache. Es ist der uralte menschliche Mechanismus: man reagiert als Täter auf Schuld nicht mit Bedauern und Reue, sondern mit der Abwertung der Opfer. Und nun verzeihen die Deutschen den Juden den 7. Oktober nicht. Wolfgang Pohrts Satz vom deutschen Täter als Bewährungshelfer, der sich verpflichtet fühle, Israel mit Lob und Tadel beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde, gilt immer noch.

Naja, teilweise. Nun spart man sich immerhin das Lob, so ehrlich ist man inzwischen. Auf den Straßen der Großstädte randaliert der importierte antisemitische Mob Seite an Seite mit den inzwischen nachgewachsenen Biodeutschen und einigen älteren Spinatwachteln, die bei der eingewanderten saftigen und zivilisatorisch unverdorbenen Männlichkeit um Beischlaf betteln. Und ja, ich meine, dass der Zweck des Zulassens bzw. der Förderung der Massenzuwanderung aus islamischen Kulturen dazu dienen soll, die „große patriotische Tat“, an deren Vollendung uns 1945 Amerikaner und Russen gehindert haben, endlich zu Ende zu bringen, schließlich ist man deutsch! Um das klar zu stellen: dahinter steckt sicher keine irgendwie geartete „Verschwörung“, sondern nur das Unterbewusste des guten alten Deutschen Michels. Das mag auch den, je nach politischer Selbsteinordnung, Hass auf Russland bzw. Amerika erklären.

Ich gehe hier nicht im Detail auf die Ereignisse der letzten Zeit ein, nicht auf den Richter, der eine Angeklagte wegen ihres „Engagements“ lobt und die Forderung der Vernichtung Israels als rein geographische Zuschreibung ansieht, nicht auf den „Stern“, der ein erbkrankheitsbedingt abgemagertes „palästinensisches“ Kind zusammen mit seiner Mutter im Stil einer Pietà auf dem Titel abbildet (und vermutlich demnächst dessen Tagebücher abdrucken wird), nicht das erbärmliche Verhalten des deutschen Botschafters in Israel, der Wolfgang Pohrt sowas von, aber auch SOWAS VON, bestätigt, und bei dem man sich fragt, warum ausgerechnet der an den Posten gekommen ist (aber eigentlich beantwortet sich die Frage selbst), und nicht auf die Täter-Opfer-Umkehr. Wäre es nicht schön gewesen, wenn im Zweiten Weltkrieg Amerikaner, Engländer und Russen „Hilfsgüter“ für die zweifellos in Not lebenden deutschen Kinder über Deutschland abgeworfen hätten? 

So, das war's für heute. 

Falls Sie mehr über die lange und widerwärtige Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen wissen möchten, hier steht es:
https://morefromtheeditrix.blogspot.com/search/label/Israel
oder in Englisch hier:
https://editrixblog.blogspot.com/search/label/Israel


Juli 25, 2025

Gemütsblähungen eines immer noch Helmut-Schmidt-Sozis

Ich möchte meine Wut herauslassen und niederschreiben, wie ich mich als (immer noch) Helmut-Schmidt-Sozi in diesem besten aller Deutschlands fühle, sonst bekomme ich Gemütsblähungen. Und ja, hier wird es sehr persönlich.

Das was sich jetzt SPD nennt, ist ein noch schlimmerer Dreckshaufen als Grüne und Linke zusammen, und das will etwas heißen. Vor allem ist die SPD, mehr als die beiden anderen genannten Parteien, schon seit vielen Jahren eifriger Förderer des politischen Islam und hat die übelsten Radikalen und Judenhasser in führenden Positionen in ihren Reihen, hier sind vor allem Aydan Özoguz und Sawsan Chebli (siehe da – Frauen!) zu nennen. Vom Wähler hat sie ihre Quittung bekommen und in letzter Zeit hat sie zusätzlich Kritik auf sich gezogen, weil sie die charakterlose CDU wie eine Herde blökender Schafe vor sich hertreibt. (Ist ja eigentlich eher die Schuld der CDU, aber meinetwegen.)

Ich habe, anders als mein Vater, nie tiefe emotionale Verbundenheit mit dieser Partei empfunden, wie ich ja überhaupt nur selten tiefe emotionale Verbundenheit mit irgendetwas verspüre, außer mit lebenden, atmenden Individuen, zwei- oder vierbeinig. Ich argumentiere also nicht aus einer Position der "enttäuschten Liebe" heraus.

So weit der status quo.

Das, was wir jetzt sehen, ist meines Erachtens einer Gesellschaft geschuldet, die aus Aufsteigern aus der unteren Mittelschicht besteht, die es im Grunde nicht besser wissen. Seit einiger Zeit und immer wieder macht es in den sozialen Medien (wo sonst, niemand im richtigen Leben hätte Zeit für den Quatsch) die Runde, dass die Nazis eigentlich Linke gewesen seien. (Um das gleich klarzustellen – denn hier geht es nicht darum was an dieser Behauptung ist, sondern um die Blödheit und Arroganz der Leute, die so etwas behaupten: sie waren weder–noch. Sie haben Elemente beider Seiten in ihrer Ideologie verwurstet, eine Ideologie, deren tragendes Element der Judenhass war. Das war etwas völlig Neues und damit war der Erfolg bei einer breiten Mehrheit der Deutschen garantiert.) Auf meinen Widerspruch hin, bekomme ich ein Buch (ich vermute stark, von einem Amerikaner verfasst, die stehen auf diesen Dreck) serviert, in dem genau das stehe. Man meine es ja nur gut mit mir. Ja, so etwas musste ich als fertig studierte Historikerin und Tochter eines Opfers des Nationalsozialismus über mich ergehen lassen, es sind halt die sozialen Medien. Und nein, ich hätte es nicht persönlich nehmen sollen, aber ich bin auch nur ein Mensch.

Klar! In den Nachbarzellen der Zelle meines Vaters 1934 saßen ausschließlich engagierte bürgerlich-konservative Nazigegner. Ich könnte speien!

Die aktuelle Lage führt auch z.B. zu Auswüchsen wie dem, dass dieser Partei vorgeworfen wird (und ich zitiere), "schon immer" andere (Parteien) erpresst zu haben. Ja war das denn zu Zeiten von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Kurt Schumacher schon so? Immer ist immer und hat man als Mensch nicht auch eine Verantwortung dem Wort gegenüber - auch in den sozialen Medien?

Willy Brandt und Helmut Schmidt bewegen sich ja zur Zeit noch im Rahmen lebender Erinnerung, aber Kurt Schumacher? Kann sich noch jemand erinnern?

Dr. Kurt Schumacher, Akademiker, Offizier, schwer verwundet im Ersten Weltkrieg, 11 Jahre, 11 Monate und 11 Tage im KZ, glühender Patriot, leidenschaftlicher Antikommunist, lange vergessen. Gegen den Pragmatiker Adenauer hatte der Schmerzensmann keine Chance. Mit ihm hätte es schon in den Fünfziger Jahren vielleicht eine Wiedervereinigung gegeben, aber vielleicht auch nicht. Vergangene Vergangenheit!

Über dem Sofa meiner Großeltern väterlicherseits hing ein Bild von Kurt Schumacher, wie bei Familien bürgerlicher Herkunft ein röhrender Hirsch.

Als ich im ersten Semester meines Jurastudiums (also 20) war, stieß ich auf die Schriften eines Juristen namens Adolf Arndt, dessen Gedanken mich ungemein beeindruckten. Ich fragte meinen Vater, immer der Hobby-Jurist, ob er den kenne. Ich weiß noch wie er ausrief: "Aber das ist doch der Kronjurist der SPD!" Ich dachte, dass ich, schon damals parteien-skeptisch, dann vielleicht doch bei dem richtigen Verein sei. Heute befasst sich eine SPD-Juristin (ja, immer wieder Frauen...) damit, dass man den armen Frauen doch die Last der Kinderaufzucht abnehmen sollte, wenn sie es möchten, indem man ihr Kind vor dem, oder vielleicht auch während des Eintritts in den Geburtskanal umbringt. (Ja, so kann man durchaus logisch einwandfrei juristisch argumentieren. Ich könnte es auch, wenn ich wollte.)

Ich bin instinktiv konservativ, im Grunde waren das die Sozialdemokraten der Generation meines Vaters (und älter) auch. Sie haben nach den Zehn Geboten gelebt, Ehe und Familie hochgehalten und allen möglichen Kram, der heute "rechts" wäre, gelebt, z.B. die Überzeugung, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dass Frauen NICHT alles können, was Männer können und dass Kinder ihre Fingernägel vorzuzeigen haben.

Nicht ich habe mich verändert, die Welt um mich hat sich verändert. Meine Positionen gelten heute fast ausnahmslos als "rechts" und meine Schreiberei hat schon das Prädikat "faschistisch" verliehen bekommen. Da sieht man einmal, wie heute mit Begriffen um sich geworfen wird, die niemand der Werfenden versteht. Mit "reaktionär" hätte ich mich ja gerne abgefunden, aber "faschistisch"? (Es ging dabei übrigens darum, dass ich Dreiviertelgott Obama nicht mit seinem offen rassistischen Scheißdreck hatte intellektuell davonkommen lassen – und doch, es GIBT Rassismus gegen Weiße).

Ja, es ist schade um diese Partei. Um die CDU auch, sie hat ihre christliche Wurzeln schon lange schamlos verraten, und die FDP war nie mehr als ein Auffangbecken für Altnazis und später dann ein Kanzlerwahlverein mit einigen guten Köpfen - die dann auch schon 'mal zur SPD abgewandert sind. Ja, die CDU hat christliche (katholische!) Wurzeln und es ist das große Drama der deutschen Geschichte, dass der Sozialismus der Sozialdemokratie und der Herzjesusozialismus in der Praxis nie zusammengefunden haben. Warum das so war, wäre eine weitere Abhandlung wert, mein Geld ist auf dem typisch deutschen Kastensystem. Links = Arbeiter = Unberührbare. In England war das übrigens anders. Hier sei nur der eminente Lord Bertrand Russell genannt, aber es gab etliche junge Aristokraten, die "links" waren – und die abends zurück nachhause ins Schloss kommen durften.

Die CDU hatte außer ihren christlichen Wurzeln geistig (philosophisch) nicht viel zu bieten, obwohl es sicher großartige Denker, die aus der katholischen Soziallehre hervorgegangen sind, gibt. Aber es war nicht Herzenssache, sondern Pragmatik, CDU zu wählen und ich vermute, dass die wenigsten (vor allem die Protestanten) ihrer Wähler sie wegen ihres christlichen Hintergrundes gewählt haben. Gewählt haben sie sie, weil sie den Leuten finanzielle und gesellschaftliche Sicherheit versprochen (und das Versprechen auch gehalten) hat und ihr nicht der Ähbäh-Geruch der Arbeiterpartei anhaftete. Da war die Sozialdemokratie (ich rede von geistig-philosophisch) schon ein anderes Kaliber und wer hoch steigt, der kann tief fallen – wie wir derzeit sehen können. Die CDU ist heute lediglich eine andere gescheiterte bürgerliche Partei, die SPD ist von einer notwendigen und legitimen Vertretung der Unterprivilegierten zu einem (mir fällt im Moment keine bessere Formulierung ein) Hort des Bösen verkommen, etwas, das aber auch ihrer zum Kotzen naiven Sozialromantik geschuldet ist.

Beispiele?

Die SPD wollte in den Siebzigern Abtreibung erleichtern, um das Schicksal der armen Dienstmädchen, die von ihrem Dienstherrn so halb vergewaltigenderweise geschwängert worden waren (und die es schon in den Siebzigern lange nicht mehr gab, aber lassen wir das...), zu verbessern. Heute wird die Legalisierung der Tötung eines lebensfähigen Kindes, so lange es noch nicht allzu weit in den Geburtskanal eingetreten ist, juristisch einwandfrei (ja wirklich und das sage ich ohne Ironie!) begründet, weil die Frau Oberstudienrätin die Aufzucht eines Kindes stressen könnte.

Die gut gemeinte Abschaffung des Verschuldensprinzips bei der Ehescheidung (wollten wir nicht alle mehr individuelle Freiheit und weniger Vor- und Werturteile?) hat dazu geführt, Ehe und Familie weitgehend zu zerstören. Früher hat man es sich fein überlegt, ob man sich scheiden ließ, war damit doch in bürgerlichen Kreisen ein gesellschaftlicher Makel verbunden. (Übrigens waren schon damals wie heute Frauen in der Mehrzahl die Impulsgeber der Ehescheidung und der Mann hat freiwillig die Schuld auf sich genommen, weil es für einen Mann ein bisschen weniger schädlich war, schuldig geschieden zu sein. Der eigentlichen Klientel der SPD, der Arbeiterschaft, konnte das eh wurscht sein, die hatten andere Sorgen als Ehescheidung.) Da hat die SPD, naiv wie sie war, sich zum Interessenvertreter einer bürgerlichen Mehrheit gemacht und wundert sich heute (oder wahrscheinlich auch nicht) dass niemand mehr die Ehe ernst nimmt und dass unordentliche Verhältnisse wie "Deine Kinder meine Kinder unsere Kinder" als schick, oder, wie man heute sagen würde, "cool" gilt.

Der "slippery slope"!

Mir gehen nicht die Beispiele aus, ich bin nur zu müde, weiter zu schreiben, vielleicht später...

Vielleicht kommt das alles ja auch daher, dass es keine wirklich Unterprivilegierten mehr gibt und hier sind wir wieder bei der von Aufsteigern aus der unteren Mittelschicht geprägten Gesellschaft, aber das ist selbstverständlich nur eine meiner vielen Theorien.

Juni 22, 2019

Alle Klischees sind wahr!

Da wir gerade bei Manuela Schwesig sind: Die beweist ja neuerdings wieder einmal ihre Fachkompetenz, intellektuelle und sonstige Integrität und dass Finanzbeamt-innen des gehobenen Dienstes auch Ahnung von Medizin und die Haare schön haben.

Bei meinen bescheidenen Recherchen bin ich nun auf DAS gestoßen:


Das war alles.

Wir haben jetzt auch ein Pimplettchen

Auf Twitter lacht man sich derzeit über Manuela Schwesig kaputt und das ist auch gut so!

Aber diese Mischung aus Selbstgefällig- und weinerlicher Bedürftigkeit wurde doch schon vor einiger Zeit von Hannes "Pimpelchen" Stein, dem Egon Erwin Kisch für Blöde, oder, freundlicher formuliert, dem kleinen intellektuellen Lumpen übertroffen. Und zwar bei weitem.

Nichts ist schlimmer als ein altes Weib mit einem Y-Chromosom.

Nein, nicht aus dem Zusammenhang gerissen.
IM Zusammenhang ist es noch schlimmer.


November 27, 2018

Ach wer hätte DAS gedacht!

Die Qualitätsmedien gewinnen erstaunliche neue Erkenntnisse.  Sie möchten ja nicht NOCH mehr Zuseher verlieren.

Das Video wird übrigens bei der YouTube-Suche von Blogger nicht gefunden. (Zufall?) Deswegen ein Screenshot. Ist alles eh nix Neues.

Ich wiederhole mich. 20 Jahre Schreiben - hier und hier und hier - für den Arsch.

Lasse doof sterben.



Sensationelle neue Erkenntnis

Jetzt, wo es zu spät ist, kommen sogar die Qualitätsmedien darauf. Sie möchten ja weiter gelesen werden.

Diesen Pakt haben sie doch schon lange. Hier nur ein Beispiel, ein Blogeintrag von Juni 2006.

Wenn man auf dem Blog nach "left islam" sucht, findet man über 100 Einträge zum Thema, teilweise bis zu 13 Jahre und länger zurück.

Ich habe jahrelang für den Arsch geschrieben. Aber wurscht, ich habe es für mich getan.

November 26, 2018

Sollense doch doof sterben!

Auf Facebook macht man sich jetzt einen Knoten in den kollektiven Schlüpfer vor Entsetzen, weil ein deutsches Schubuch für das Kopftuch wirbt.
Hier Blogeintrag von 2010.
Mensch, macht doch Euren Dreck alleene!
Ich weiß schon, warum ich aus diesem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Naivität 'raus bin.
Ich lasse doof sterben.


Raspelzunge spricht

Biologische Vorbemerkung

Schnecken gehören zum Tierstamm der Weichtiere (Mollusca). Man unterscheidet Gehäuse- und Nacktschnecken. Der Körper von Nacktschnecken wird vom so genannten Mantel bedeckt, das vordere Drittel heißt Mantelschild und hat auf der rechten Seite das Atemloch. Zusätzlich haben sie zwei Augenfühler, zwei Taster, eine Mundöffnung an der Sohlenseite des Kopfes, eine Raspelzunge und rechts hinter dem Kopf eine Geschlechtsöffnung. Der Fuß besteht aus Quermuskeln und dient zur Fortbewegung. Hier befindet sich auch die Schleimdrüse. Der Schleim besteht zu 98 % aus Wasser und ist eine Kriechhilfe, Schnecken kriechen also auf einer Schleimspur.
Schnecken sind Zwitter, das heißt sie sind strikt und erfreulich genderneutral. Sie müssen bei der Befruchtung aber trotzdem zu zweit sein, doch beide Schnecken legen hinterher Eier.

Nacktschnecken fressen gerne Exkremente, eine Vorliebe, die sie mit Schmeißfliegen teilen. Dann sind sie full of shit, und manchmal findet man sie auch bei nachgeordneten Behörden der Bundesministerien.

Hauptsache

Wenn man erst einmal zu graben anfängt und auf Gold stößt, ist das Glück meist schnell vorbei. Stößt man jedoch auf Dreck, kann man sicher sein, dass da noch mehr ist. Was hat mich eigentlich an der Sache mit der genderneutralen Entität bei der Bundeszentrale für politische Bildung am meisten geärgert? Ich denke, wie sie aus ganz großer Höhe nach Gutsherren_innenart gefordert hat, dass der vom Unrechtsstaat DDR sanktionierte Mord an ungeborenen Kindern pronto auch hier eingeführt werden sollte. Niemand ist jedoch nur in einer Hinsicht ein_e Lump_esse. Schauen wir doch mal auf die von der Bundeszentrale herausgegebene Seite Eurotopics, die ganz doll ausgewogen über den Nahost-Konflikt berichtet: Hier spaßeshalber 'mal ein Auszug vom 28. September 2010 mit den internationalen Schlagzeilen:
- Israels Siedlungspolitik gefährdet Friedensprozess
- Israels neuer Siedlungsbau begräbt Frieden
- Kaum Hoffnung für Nahost-Gespräche
- Uno-Kommission bewertet Israels Angriff auf Gaza-Konvoi
- Obama schwach gegenüber Israel
- Israel riskiert seine Glaubwürdigkeit
- Israel manövriert sich ins Abseits
- Verantwortungslos und stur
- Siedlungsfrage entscheidend für Nahost-Konflikt
- Netanjahu setzt Frieden aufs Spiel
- Gegen eigene Interessen
Ja das steht da wirklich so. Nix hinzugefügt, nix weggelassen. Raspelzunge spricht, Schleimdrüse im overdrive.

Aber auch das ist nicht wirklich neu, bereits 2006 berichtete Lizas Welt über die Bundesanstalt:
Unlängst baute etwa die Bundeszentrale für politische Bildung einen „Antifaschismus Vergnügungspark“ mit „Attraktionen wie Menschenschauen, Lachgaskammer, Galgenringelspiel, Dekonzentrationslager oder Aschenputteldusche“ auf und ließ dem Judenmörderfilm Paradise Now ein Begleitheft angedeihen, das Schülern den pädagogischen Wert dieses Streifens näher bringen sollte.
Und bei der gruseligen Gestalt des Ludwig Watzal im Sold eben dieser Organisation war es wohl eher das Gewicht der dicken Berta des Feuilletons in der medialen Waagschale, das dann doch einer Versetzung des Nahostexperten führte, als bessere Einsicht.

Q.E.D.

Worüber regen wir uns sonst noch gerne auf? Richtig! Über die Islamisierung des Westens. Und auch auf diesem Gebiet ist die eifrige politische Bildungsträgerin nicht untätig, schleimspurmäßig. Dieser "Flyer" besteht zu 98 % aus Wasser und ist eine Kriechhilfe:






Ach wer hätte das gedacht!
  1. Klartext: Wenn ein Popstar ein Kopftuch trägt, muss es ja supercool sein.
  2. Klartext: Also war Mohammed doch kein Macho!
  3. Klartext: Sogar pöse Islamisten verbieten das Kopftuch, also kann man es erlauben.
  4. Klartext: Ich bin okay, du bist okay und der Islam ist eigentlich ganz doll liberal.
  5. Klartext: Christen sind doch auch nicht besser.
  6. Klartext: Kopftuch ist edel, schon ganz alt, gab es überall, jedenfalls toll.
Eine sechspurige Schleimspur, sozusagen.



Was an diesem "Psychotest" so mies ist, ist nicht allein die schamlose "Ich bin okay du bist okay und können wir nicht alle miteinander auskommen"-Verdummung, NOCH schlimmer ist das anbiedernd-schleimige Proll-Idiom, das man für Jugendliche offenbar für angemessen hält. "Style" ist KEIN deutsches Wort.

Interessant ist auch, dass es jenseits der Tiefverschleierung hier nur den Prekariats-Schlampenlook zu geben scheint. Man weiß schon, wen man ansprechen möchte - und wie.

Dass es auch anders geht - wen interessiert's?

Man MUSS übrigens nicht blond sein, um sich so zu kleiden.

Hier ist der Schleimklumpen in Gänze.

Für wen wird sowas gemacht? Für Jugendliche mit Migrationshintergrund? Die lachen sich doch schlapp darüber. Vielleicht sollte man einmal die umtriebige Chefredakteurin, die hauptberuflich den Deutschen den Islam erschleimtklärt, fragen, wen sie mit dieser zynischen "Ich bin okay du bist okay und wir lieben uns alle und euch alle sowieso"-Masche (Yusuf, 16: "Wir sind Aleviten, bei uns trägt keiner ein Kopftuch." Shahdat, 21: "Es kommt auf das Herz an. Das Kopftuch kommt zuletzt.") eigentlich erreichen möchte, rein schleimmäßig.

Sicher hat die BpB Schlimmeres hinter sich von der Empfehlung des Muslimgeschwisters Ibrahim El-Zayat als "Expert_in für Integrationsfragen", bis hin zu der Verherrlichung der palästinensischen Selbstmordattentäter_innen in einem Begleitheft zum dem Film "Paradise Now" (s.o.). Aber derart hinterfotzig, so völlig gewissenlos und manipulativ an die Dummheit, den schlechten Geschmack und die Unerfahrenheit junger Menschen appellierend, da muss schon eine Achatina achatina am Werke gewesen sein.

September 11, 2018

Rescherschie-Rescherscha-Rescherfallerallala

Update: Herr Sahm hat den Beitrag auf seiner Seite gelöscht.

Am vergangenen Freitag ist auf Audiatur, einer Publikation, die, wie der Autor, einen Ruf zu verlieren hat, ein derart grottenschlechter Artikel erschienen, dass ich ihn hier kommentieren MUSS, andernfalls würde ich Gemütsblähungen bekommen.


Ich habe diesen Kommentar dort hinterlassen, Audiatur hat ihn nicht freigeschaltet und dann die Kommentarfunktion deaktiviert. Jack Brinker hat ihn deswegen auf der Facebook-Seite von Ulrich Sahm, den ich durchaus einmal geschätzt habe, eingestellt. Es lohnt sich auch, die Kommentare dort zu lesen. Vom Altmännerhumor des Autors bis "Ich hab' zwar keine Ahnung und es geht mich auch nichts an, aber ich mag die Queen nicht" alles da. Ein wahrhaftiger Stuhlkreis Dunning-Kruger-Syndrom-Befallener.
Dieser Artikel ist eine unerträgliche Mischung aus Falschheiten, logischen Fehlschlüssen, Halbwahrheiten, Unwichtigkeiten, Allgemeinplätzen und Dingen, die eh jeder, der sich für die Geschichte des Nahen Ostens interessiert, weiß. (Den grauenerregenden Stil lasse ich weg. Was für ein Niveau!)

Aus der Tatsache, dass zwei kleine Mädchen kichernd den Hitlergruß nachmachten, schließen Sie also, dass im Königshaus "Zuneigung" für die Nazis geherrscht habe und diese nur durch den Krieg gedämpft wurde? (Übrigens hieß die Schwester der späteren Königin "Margaret", nicht "Margareth". So viel Zeit sollte bei der Recherche sein und der offensichtliche Mangel daran wirft ein Licht auf die Qualität dessen, was kommt, bzw. fehlt, z.B. dass der Prince of Wales, kurzzeitige König und spätere Duke of Windsor VON ANFANG AN ein peinlicher Klotz am Bein der Familie gewesen war, nicht nur, aber auch, wegen seiner Nazi-"Zuneigung" (was für eine Wortwahl!).

Einige faktische Korrekturen:
Der Brexit ist noch nicht vollzogen.
Über die Auslandsbesuche entscheidet nicht die Königin, sondern der Premierminister.
Das Königshaus ist zu strenger politischer Neutralität verpflichtet, die in einem Konfliktgebiet kaum einzuhalten wäre, zumal die Briten an den Ursprüngen des Konflikts nicht unbeteiligt waren, was Ihr Artikel ja auch so am Rande erwähnt.

Ich spar mir den Rest, nur das:
"Obgleich die Briten während des Zweiten Weltkriegs gegen die Deutschen kämpften und die Juden vor ihrer Vernichtung in Palästina retteten [*ähemm* was sicher der Sinn des Nordafrika-Feldzugs gewesen war], indem sie Rommels Vormarsch in Nordafrika im ägyptischen El Alamein stoppten, fielen ihnen zeitgleich jüdische Nationalisten in den Rücken. Es kam zu jüdischen Attacken auf die Briten, zur Hinrichtung britischer Soldaten als Reaktion auf die Hinrichtung jüdischer Aufständischer und schliesslich zur Sprengung des King David Hotels in Jerusalem, einem britischen Hauptquartier."
DES britischen Haupquartiers übrigens! Das war aber NICHT NETT von den bösen Juden. Wissen Sie eigentlich, was Sie hier sagen? Wenn man das schon erwähnt, sollte man auch nicht verschweigen, dass die Juden die Engländer gewarnt, und die sich nach Gutsherrenart geweigert hatten, das "King David" zu räumen, so à la "We don't take orders from Jews." Wussten Sie nicht? Das hatte ich befürchtet.

"Hinrichtungen" setzen übrigens ein nach rechtstaatlichen Grundsätzen zustande gekommenes Todesurteil voraus. Hier handelte es sich um Morde.

Sie hatten doch früher einmal einen Ruf als Journalist zu verlieren, Herr Sahm. Schämen Sie sich eigentlich nicht, für so einen völlig deklassierten Dreck Ihren Namen herzugeben?
Was ich schon immer einmal fragen wollte: Was hat der Beruf des Vaters des Herrn Sahm mit seiner journalistischen Arbeit zu tun? Wen interessiert das? Wir haben an der Uni früher immer über einschlägige Kommilitonen gewitzelt: "Beruf des Vaters: Arztsohn".

Und ist man mit fast 70 immer noch "Sohn"?

Traurig.