Dienstag, 17. August 2010

Das Dilemma der Freunde Amerikas

Schreibt Henryk Broder auf der Achse (und da wir immer noch amüsiert hierüber sind, bekommt er gleich noch ein Link):

Bevor das Volk, das bereits jetzt mehrheitlich dafür ist, die Namen, Adressen und Fotos der entlassenen Kriminellen publik zu machen, auf die Idee kommt, die Causa in die eigenen [sic!] Hand zu nehmen oder die Wiedereinführung der Todesstrafe zu fordern, werden die Maiziere und seine Kollegen die Amis darum bitten, Guantanamo auf keinen Fall zu schliessen, sondern die als gefährlich eingestuften deutschen Schwerverbrecher dort aufzunehmen, eventuell im Austausch gegen mutmaßliche Terroristen, die nicht mehr als gefährlich gelten. So könnte das Lager weiterhin in Betrieb und Hunderte von Arbeitsplätzen erhalten bleiben, während die Deutschen ein Problem los wären, das aus eigener Kraft zu lösen sie nicht in der Lage sind.
Hm... das Volk, das mehrheitlich dafür ist, die Namen, Adressen und Fotos entlassener Krimineller publik zu machen und das auf die Idee kommen könnte, die Causa in die eigenen Hand zu nehmen oder die Wiedereinführung der Todesstrafe zu fordern... Man könnte meinen, er redet über die USA, das Land der everlasting Unschuldsvermutung, nur, dass das dort Realität und keine antideutsche Wichsvorlage ist.

Pech Leute! Deutschland wird, falls (FALLS!) der Kampf des Westens gegen die howling, jeering forces of barbarism gewonnen wird, mit gerettet werden. Toughsky Shitsky, one can't have everything, and all that.