... die anderen ein Versagerbiotop. Man möchte ihnen sagen: Hört endlich auf, euer Streben nach einer Beamtenstelle oder nach einer lebengefühligen Pseudoarbeit als Einsatz für "Naturschutz, Tierschutz und soziale Gerechtigkeit" zu bezeichnen. Es ist würdelos.
Juni 02, 2012
Die einen nennen es eine Singlebörse ...
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Feuervogel
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Juni 02, 2012
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Mai 22, 2012
Vernünftiges von Seehofer zur Energiewende
""Welt Online" sagte er am Rande einer Veranstaltung in Weilheim/Schongau, dass das bisherige Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einer kompletten Revision unterzogen werden müsse. Das bisherige hält er für "vollkommen verkorkst"."Und das ist noch sehr milde ausgedrückt. man fahre mal durch ländliche Gegenden in Süddeutschland und man wird sehen, wie im Namen einer nichtigen Pseudomoral eine große Anzahl von Leuten sich auf Kosten von anderen mittels ökonomisch nicht vertretbaren Solardächern bereichern.
Das bisherige EEG ist als größter Wählerstimmenkauf in der BRD-Geschichte anzusehen, es gibt kein Medium in Deutschland, das diesen 3-stelligen Milliardenskandal thematisiert.
Weiter sagt Seehofer:
"Er müsse Bayern in Berlin repräsentieren, antwortete Seehofer und in der Energiepolitik so entscheiden, dass Bayern eine Zukunft habe. "Strom muss bezahlbar bleiben", sagte er ernst. Die Zehnjährigen blickten reichlich betreten, ob der offensichtlichen Profanität dieses doch so hoch eingeschätzten Amtes. Kommt Strom nicht aus der Steckdose?"Schön auch, daß Seehofer das 10-jährigen sagt. Zweifellos ein heilsames und emanzipatives Erlebnis für diese Schüler, wo doch 10-jährige an deutschen Schulen sonst mit der Energienreligion indoktriniert werden, ohne dabei Verständnis für physikalische Zusammenhänge zu gewinnen.
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Feuervogel
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Mai 22, 2012
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Mai 13, 2012
Leseempfehlung zum Thema Urheberrecht
Und wenn ich mir die ganze Pöbelei auf Grund des des letzten Autoren-Aufrufs anschaue, komme ich aus dem Kotzen gar nicht mehr raus. Die jeweilige Kommentare geben mir dann den Rest. Keiner dieser sogenannten Relevanzblogs lässt auch nur den mindesten Zweifel aufkommen, was er vom Schutz geistigen Eigentums hält. Nämlich nichts. Oh ja, das Urheberrecht soll nicht abgeschafft werden. Nie und nimmer. Es soll den technologischen Gegebenheiten angepasst werden. Im Klartext: ein einfacher Zugang zu Produkten des geistigen Eigentums. Gefordert werden rechtliche Rahmenbedingungen, die die Interessen der Urheber “wahren” und von der Gesellschaft als gerecht empfunden werden. Dummerweise ist die Gesellschaft in diesem Fall ausschließlich der Konsument.
Argumentativ ist es immer der selbe Scheiß, der letztendlich darin gipfelt, dass es im Kern um eine diffuse Gefahr für die Freiheit und Anarchie im Netz geht. Bestenfalls werden dann noch pseudo-philosophische Abhandlungen über Diebstähle die keine sind (ist doch nur ‘ne Kopie, du Vollpfosten) zusammen geschmiert. Letztendlich klingt das nicht nach einer unvoreingenommen Auseinandersetzung mit den Kunstschaffenden sondern um Besitzstandswahrung der Netzbewohner. Ich kotze dann wohl noch mal.Rest hier.
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Feuervogel
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Mai 13, 2012
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Mai 12, 2012
NGOs und Neu-Manichäismus
Die Dämonisierung des "Gegners" gehört für viele NGOs zum Alltags-Geschäft - sie, die Ritter des Guten kämpfen für das Gute, Wahre und setzen es gegen allerhand böse Mächte durch. Diese Masche soll den kritischen Verstand ihrer Anhänger ausschalten und ihnen gleichzeitig finanzielle Mittel z.B. durch Spenden sichern.
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Feuervogel
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Mai 12, 2012
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Januar 28, 2012
Wer nichts kann, macht auf Nachhaltigkeit
Da fällt mir nichts mehr dazu ein. Siehe auch hier, man achte auf das beinahe allumfassende Kompetenzprofil der Frau, vielsagend ist auch das Schwarzweißbild, wo sie so differenzierend zu diskutieren scheint! Wer nie in der Wirtschaft gearbeitet hat und folglich darin auch keinerlei Kompetenz hat, scheint für ein Nachhaltigkeits-Pöstchen bestens geeignet zu sein.
Auch das noch:
Seit 2002 ist sie berufenes Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche in Bayern. Sie ist Mitglied des Verwaltungsrates der KfW Bankengruppe.
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Feuervogel
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Januar 28, 2012
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November 29, 2011
Gewaltrelativierung
Ich hatte den Eintrag schon zum größeren Teil gelesen und wollte grade ein von Herzen kommendes "Bravo Broder" loslassen, da stieß ich auf den letzten Absatz:
Butterwegge selber ist ein armer Tropf, der sich mit seinen zahlreichen Auftritten im WDR ein kleines Zubrot verdient. Verantwortlich für das Programm des WDR ist die Intendantin. Und die soll jetzt mal erklären, wie ein gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender es mit der Gewalt hält.Äh? Was? Armer Tropf? Zubrot? Der Mann ist C4- respektive W3-Professor. So arm wäre ich auch gerne. Komisch! Bei dem Stichwort Leute, die sich durch TV-Auftritte ein "kleines Zubrot" verdienen, würde mir spontan jemand anders einfallen.
Den Schmierlapp Butterwegge habe ich übrigens schon 2006 thematisiert. Es ist alles noch viel schlimmer.
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The_Editrix
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November 29, 2011
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Juni 29, 2011
Warum ist der Strompreis in Frankreich niedriger?
Die deutschen Stromversorger betreiben "hemmungslose Abzocke", ständig liest man das. Zu wenig Wettbewerb heißt es. Gleichzeitig ist aber die Kilowattstunde in Frankreich, wo die franzöische EDF einen Marktanteil von weit über 50% hält, um etwa 5 Cent günstiger. Wie ist dieser Unterschied - bei noch geringerem Wettbewerb in Frankreich - eigentlich zu erklären?
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Feuervogel
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Juni 29, 2011
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Juni 26, 2011
Das EEG und der größte Stimmenkauf in der Geschichte der Bundesrepublik
Nun sagen es endlich auch mal prominentere Wirtschaftswissenschaftler. Die Photovoltaiksubventionen sind eine gigantische Fehlinvestition (es geht da um große zweistellige Milliardenbeträge). Aber um die Zukunft des Stromnetzes ging es von Anfang an nicht: Mit den Solarförderungen haben die Grünen auf Kosten aller Verbraucher einen kaum vorstellbaren Wählerstimmenkauf, der immer noch am Laufen ist, ganz legal hingekriegt. Wer das nicht glaubt, soll einfach mal in Süddeutschland durch ländliche Gegenden fahren!
Das sagen die Forscher leider nicht. Bravo, ihr Grünen. So schlau wie ihr muß man erst mal sein!
Die im Zweifelsfall um keinen Populismus verlegene CSU in Bayern ist indessen auch auf diesen kostspieligen Zug aufgesprungen, sie will ja in Bayern noch Wahlen gewinnen.
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Feuervogel
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Juni 26, 2011
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April 20, 2011
Piep Piep Piep Wolfi hat Euch alle lieb
Am 17. April schrieb die taz für Doofe:
Eine Schwedin ist beim Sonntagsspaziergang mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund von zwei Wölfen attackiert worden. Wie der Ehemann der Frau in Medien berichtete, tauchten bei dem morgendlichen Spaziergang bei Norrtälje nördlich von Stockholm plötzlich zwei Wölfe auf und bauten sich vor dem Hund namens Tyson auf.
Während das eine der beiden Raubtiere den kleinen Hund in den Nacken biss, ihn anhob und mit der Beute in den Wald entschwand, richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Die Mutter begann sofort zu schreien und Richtung Ortschaft zu laufen. Darauf folgte der Wolf seinem Artgenossen in den Wald.
Die Forstbehörden schickten Suchmannschaften in das genannte Gebiet. Die Forstbehörden schickten Suchmannschaften in das Gebiet, die Reste des Hundes fanden.
In Schweden leben etwa 200 Wölfe. Tierschützer verlangen ein totales Jagdverbot und die Ausweitung der Population. Anwohner in sechs betroffenen Bezirken wollen dagegen eine kräftige Dezimierung durch Jagd erreichen. Sie meinen, dass die Wölfe zu viele Haus- und Nutztiere reißen und auch gefährlich für Menschen sind.
Und in eben diesem Artikel bringen diese Schmieranten dann eine Bilderstrecke ("Wölfe aus nächster Nähe beobachtet") unter, die in ihrer süßlichen Verkitschung bei gleichzeitiger romantischer Überhöhung des Raubtiers Wolf den Vogel für Schmierenjournalismus abschießen dürfte. Aber was soll's, es fällt ja eh kaum jemandem auf.
Zurzeit leben nach Angaben des Naturschutzbundes NABU mehrere Rudel in der Lausitz in Sachsen und Brandenburg. In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sichteten Jäger und Umweltschützer mehrfach Wölfe. In Bayern, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein wurden tote Tiere gefunden.Aus dem Informationsdienst Hund und Jagd:
Foto: dpa Etwa 65 Kilometer nordöstlich von Berlin liegt der Wildpark Schorfheide. 18 Wölfe leben dort in zwei Rudeln.
Wölfe im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB Wenn Fütterungszeit ist...
Winter im Wildpark
Foto: pa/ZB ... können Besucher die Tiere aus nächster Nähe beobachten.
Wölfe im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/dpa Die Wölfe sehen zwar gefährlich aus, wenn sie ihre Zähne fletschen...
Winter im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB ... den Menschen tun sie aber nichts.
Wölfe im Wildpark Schorfheide
Foto: dpa Vielmehr sind die Tiere an den Umgang mit Menschen gewöhnt.
Wolf-Nachwuchs im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB Mehr als 20 Nachzuchten von Wölfen sind im Wildpark bereits gelungen.
Wolfsbabys im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB In den ersten Wochen bekommen die Tiere alle drei Stunden von Wildparkchefin Imke Heyter eine Nuckelflasche mit Trockenmilch. Die Welpen müssen am Anfang vom Rudel getrennt werden, damit sie sich an den Menschen gewöhnen.
Wölfe kurz vor Vollmond im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB Ein besonderes Erlebnis sind die Wolfsfütterungen bei Nacht.
Die Wölfe vor den Toren Berlins: Besuch im Wildpark Schorfheide
Foto: dpa Mit Fackeln in der Hand stapfen die Besucher durch den nächtlichen Wildpark...
Wölfe kurz vor Vollmond im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB ... um die Tiere dabei zu beobachten.
Wölfe im Wildpark Schorfheide
Foto: pa/ZB Wenn die Wölfe dann anfangen zu heulen, ist manch einem Beobachter schon ein bisschen mulmig zumute. Aber das macht den Besuch natürlich umso spannender.
Alaska: Joggerin stirbt nach WolfsattackeWas denn nun?
Informationsdienst 69
(huj) Bei einer Wolfsattacke in der Nähe eines abgelegenen Dorfes ist in Alaska eine Frau ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass an dem Kampf zwei bis drei Wölfe beteiligt gewesen sein könnten. Mehrere Dorfbewohner hatten zuletzt über auffälliges Verhalten der Tiere berichtet.
17.03.2010
Sachsen: Ersatz für von Wölfen getötete Hunde
Informationsdienst 61
(huj) Das war in der Tat eine Frage: Wer würde den Schaden tragen, wenn Wölfe im Bundesland Sachsen Jagdhunde töten? Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer stellte jetzt klar, dass nach dem sächsischen Naturschutzrecht Jagdhunde als "Nutztiere" gelten. Werden sie während des jagdlichen Einsatzes von Wölfen verletzt oder getötet, kann vom Hundeführer Entschädigung beantragt werden. Auf die Gefahr des Einsatzes von Hunden in Wolfsgebieten muss vor Jagden hingewiesen werden.
16.07.2009
Haben Wölfe Jagdhunde zum Fressen gern?
Informationsdienst 47
(huj) 2005 kam es in Schweden zu 20 Übergriffen von Wölfen auf Jagdhunde, meisten bei der Stöberjagd. 13 Hunde wurden dabei von Wölfen getötet. Zweimal griffen Wölfe Rinderherden an, 21 Kühe waren danach tot, 21 weitere mussten notgeschlachtet werden. Bei Angriffen auf Schafe rissen die Grauen 36 Vierbeiner, zehn wurden notgeschlachtet. In Schweden kamen 2005 insgesamt fünf Wölfe zur Strecke - zwei fielen dem Straßenverkehr zum Opfer, drei wurden erlegt.
28.05.2008
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The_Editrix
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April 20, 2011
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Der Gutmensch und seine Pfründe
Ich muss noch einmal auf die Wölfe zurückkommen. Bei genauem Durchlesen springt einen die Ähnlichkeit der Abwiegelungsstrategien, die Feigheit, der Selbsthass, das Opfer-zum-Täter-machen und die Lüge im Angesicht einer simplen Wahrheit, förmlich an. (Zu dem Original geht es hier.)
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The_Editrix
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April 20, 2011
Labels: Das saubere Ende der Kackwurst, Die Religion des Friedens, Grüner Gerhirnschiss, Kniefall vor dem Mob, Pfründe und Ruheposten
April 19, 2011
Heute gehört uns der Müllsack und morgen die ganze Welt
Samstag war ich auf der Jahreshauptversammlung meiner Kreisjägerschaft. Solche Veranstaltungen mag ich, weil ich da zu den Jüngsten gehöre und meistens die einzige Frau bin. Vor allem Ersteres passiert mir nicht mehr sehr oft. Höhepunkt war ein Vortrag über die Wölfe in der Lausitz, denn nun wartet man gespannt darauf, dass dieses streng geschützte Großraubwild auch in das am dichtesten besiedelte deutsche Mittelgebirge, das Erzgebirge, weiterwandert.
Die Webseite "Wolfsregion Lausitz" könnte als Nachschlagewerk über politisch korrekten Umgang mit wilden Tieren dienen. Unter der Überschrift "Angst vor Wölfen" finden sich solche Klopfer wie "Menschen gehören nicht zur normalen Beute von Wölfen" oder "Unerfahrene Jungwölfe sind manchmal weniger scheu, eher neugierig-naiv, zu einem aggressiven Verhalten gegenüber dem Menschen kam es aber noch nie" oder "Gelegendlich werden Wölfe in der Nähe, selten direkt in Ortschaften gesehen. Dort können sie auch Nutztiere reissen, besonders wenn diese unzureichend geschützt sind." Nun kann man nur noch hoffen, dass die Wölfe das auch wissen und die blöden Bauern sind es eh selbst schuld, wenn die Wölfe ihre Schafe reißen.
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The_Editrix
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April 19, 2011
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April 12, 2011
Zitat des Tages: Solar-Bauversträge und Kosten
Die deutschen Solarstrom-Produzenten haben die Verbraucher bereits mit Kosten von mehr als 85 Milliarden Euro belastet, obwohl sie zur stabilen Stromversorgung fast nichts beitragen.Wenn man damit Wahlsiege in vormals schwarzen Hochburgen einkaufen kann, ist es das wohl wert!
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Feuervogel
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April 12, 2011
Labels: Feuervogel, Pfründe und Ruheposten
April 10, 2011
Parallelgesellschaft und Öko-Spießer
Die WELT berichtet mal wieder über Parallelgesellschaften - diesmal über "Öko-Spießer" in Freiburg. Zwar beziehen die meist keine Sozialhilfe, aber haben sehr häufig Jobs bei "Vater Staat" - die sie sich ja jetzt unter der neuen Regierung in Baden-Württemberg noch viel leichter zuschanzen können als bisher! - die auf den von anderen erwirtschafteten Reichtum angewiesen sind. Weil solche Leute im Gegensatz zu vielen Sozialhilfeempfänger (aber nicht allen ...) noch ein gehöriges Maß Impertinenz an den Tag legen und meinen, ihre absolut unproduktiven Gesellschaftsvorstellungen zur Norm erheben zu müssen, ist das Phänomen der "Öko-Spießer" auch als deutlich problematischer und gefährlicher zu erachten, z.B. hinsichtlich eines Staatsbankrotts.
Daß so eine subventionierte Lebensweise ökonomisch nicht nachhaltig ist, sollten auch langsam mal FDP-Politiker zu erklären anfangen - falls sie denn noch einen Funken Selbstachtung haben.
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April 10, 2011
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August 28, 2010
Sarrazin-Test II: Andrea Dernbach
Wir unterziehen ab jetzt unsere Lieblingsautoren und -promis dem Sarrazin-Test. Dafür wird der Name des Kandidaten zusammen mit "Sarrazin" bei Google als Suchparameter eingegeben. Heute: Andrea Dernbach. Leider stinkt die schreibende Antidiskriminierungsstelle mit Titten mit ihren 53 Treffern dermaßen gegen die 142.000 von Ilsebill dem Oberkiefer ab, dass wir uns es uns einfach machen und uns einen ihrer letzten Beiträge vornehmen.
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August 28, 2010
Labels: Das Sarrazin-Dummheitsgen, Dhimmi-Dominas, Geh bügeln, Lieblingsautoren: Andrea Dernbach, Pfründe und Ruheposten
August 05, 2010
Ein Rat für aufstrebende junge Akademiker
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The_Editrix
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August 05, 2010
Labels: 1. Korintherbrief 14 34-35, Geh bügeln, Lieblingspromis: Margot Käßmann, Peinlichkeiten, Pfründe und Ruheposten
Mai 18, 2010
Ein Volk von Häuptlingen ohne Indianer
Die taz light sorgt sich wieder einmal um die Verdammten dieser Erde: Arbeiterkinder haben kaum Studien-Chancen.
Glauben die wirklich daran oder sind die nur zynisch? Wo kommt denn ein beträchtlicher Anteil derjenigen Akademiker her, deren Kinder unfairerweise studieren? Richtig! Aus Arbeiterfamilien! Jeder Blick zurück in unsere eigene Studienzeit, in unseren näheren Umkreis oder in Politikerbiografien bestätigt das. Dass immer noch "wenig" Kinder aus Arbeiterfamilien studieren ist ein Indiz für vier Dinge:
Erstens, dass die zwar immer vohandenen, aber in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt zur Verfügung gestellten Aufstiegsmöglichkeiten genutzt wurden.
Zweitens (aber das darf man nicht sagen), dass unsere Gesellschaft, wie jede andere auch, eine Schicht hat, deren Mitglieder nicht willens und/oder in der Lage sind, aufzusteigen.
Drittens (aber das darf man ÜBERHAUPT nicht sagen), dass Intelligenz eben doch bis zu einem gewissen Grad genetisch bedingt ist.
Viertens, dass die Anerkennung dieser einfachsten Tatsachen einen beträchtlichen Teil der derzeitigen Akademikerschicht ("Armutsforscher", Soziologen generell, Journalisten oder gewisse Pädagogen fallen einem z.B. ein) ihres Mehr-als-nur-Brot-Erwerbs berauben würde.
Hier finden sich zwei beeindruckende Beispiele, für dieses windige Phänomen.
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The_Editrix
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Mai 18, 2010
Labels: Das saubere Ende der Kackwurst, Des Teufels Hofschranzen, Kulturmarxismus, Pfründe und Ruheposten
Januar 26, 2010
Bitte verzeih' uns, Heinrich Lübke!
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The_Editrix
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Januar 26, 2010
Labels: Herr lass Hirn regnen, Peinlichkeiten, Pfründe und Ruheposten, Wind- und Schleimbeutel, Wo wir uns fremdschämen
Januar 22, 2010
Der Wolpertingerphysiologe
"Ich bin Geschichtsprofessor, Gnädige Frau." "Dann erzählen Sie doch mal eine!"
Vor etwa einer Woche erschien auf der Gähnachse ein Beitrag von Dr. (So viel Zeit muss sein!) Clemens Heni, Ein Nazi und sein Schüler: Karl Bosl und Wolfgang Benz. Dass er einschlug, wie ein nasser Feuerwerkskörper, der Beitrag, muss daran liegen, dass Heni zu lesen ungefähr so spannend ist, wie Gras beim Wachsen zuzuschauen, denn wissenswert war der Kern seiner Information allemal.
Um meinen Lesern die akute Kiefernsperre zu ersparen, die mich beim Lesen des Henischen Textes befiel, hier das Ergebnis in aller Kürze vorab: Der Doktorvater des Antisemitismus- und Vorurteilsforschers Wolfgang Benz, Karl Bosl, war ein Nazi. Und zwar ein "richtiger" Nazi, nicht nur ein opportunistisches Arschloch, das, um seinen Lehrstuhl zu behalten, zwischendurch mal was von Blut und Boden gesabbelt hat. Karl Bosl trat 1933 in die NSDAP und in die SA ein und wurde Mitglied im Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB). 1938 bewarb sich für das Projekt des SS-"Ahnenerbes" mit dem Thema "Wald und Baum in der arisch-germanischen Geistes- und Kulturgeschichte" und wurde angenommen. Vom SD hatte der Bewerber Bosl den Genusstauglichkeitsstempel "(bes. geeignet:+ / Parteigen.:+ / W’ansch.:+ / Bemerk.: einsatzfähig wiss. Nachwuchs)" vepasst bekommen. Im Frühjahr 1945 nahm er noch an einer Historikertagung in Braunau am Inn (und ja, im Geburtshaus des geliebten Führers) teil. Und das Schlimmste: Er log nach dem Krieg darüber wie gedruckt, während er noch 1964 im rechtsextremen Witikobund publizierte. Alles samt Nachweisen bei Heni nachzulesen.
Heni stellt zutreffend fest:
Kaum ein Wissenschaftler oder Journalist hat sich offenbar je gefragt, wo Wolfgang Benz wissenschaftlich groß geworden ist. Wo hat der Mann promoviert und bei wem? Wer selbst promoviert hat oder mit Freunden und Kollegen darüber spricht, weiß: Es ist ein sehr bewusster Prozess, bei wem man schließlich seine Doktorarbeit schreibt.Und weiter:
Wussten die beteiligten Akademiker bei der Einstellung von Benz als Leiter des ZfA im Jahr 1990 von der Tatsache, dass Benz nur kurz zuvor in einer Festschrift für seinen Nazi-Doktorvater Bosl mit einem Beitrag vertreten war?Sic!
Benz ist bekannt für seine häufigen Kommentare und Einlassungen in Printmedien sowie in Film, Funk, und Fernsehen, und er versucht stets den Eindruck zu vermitteln, dass ihm die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen in jeder (!) Hinsicht ein wirklich ernstes Anliegen ist. Doch wie es aussieht, hatte er zur wissenschaftlichen und politischen Herkunft seines Doktorvaters über inzwischen mehr als 40 Jahre hinweg nichts zu sagen.
schnipp
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit, mit der Benz 1988 für Bosls Festband schrieb, würdigt er seitdem auch Überlebende der Shoah.
Dann in einer Fußnote:
„Wolfgang Benz wurde am 9. Juni 1941 in Ellwangen geboren. Der Vater war Arzt und als Katholik Gegner der Nationalsozialisten. Er wuchs in Aalen auf und machte am Schubart Gymnasium das Abitur. Danach studierte er Geschichte, Politologie und Kunstgeschichte in Frankfurt/Main, Kiel sowie München und schrieb nebenher für die Ellwanger ‚Ipf- und Jagstzeitung’. 1968 folgte die Promotion in München bei Karl Bosl mit einer Analyse über Süddeutschland in der Weimarer Zeit.“ ... Die Formulierung „als Katholik Gegner der Nationalsozialisten“ ist abwegig, da damit doch suggeriert wird, Katholiken seien häufig, oft oder gar per se „Gegner der Nationalsozialisten“ gewesen. Dieser Ankündigungstext scheint zudem einfach aus dem bekannten Munzinger-Archiv herauskopiert worden zu sein.Und während der Text aus "Munzinger" tatsächlich mega-peinlich ist, anscheinend hat der Antisemitismusforscher irgendwann einmal seine Biographie seinem Forschungsgebiet angepasst, geht hier Henis kleine schwarze antideutsche Seele mit ihm durch.

Nein Herr Dr. Heni: Es gibt keine (KEINE!) Gruppe, weder in Deutschland noch sonstwo, die per se "Gegner der Nationalsozialisten" gewesen wäre, aber WENN es eine gab, deren Mitglieder häufig, und vielleicht sogar oft, "Gegner der Nationalsozialisten" waren, dann war es die der Katholiken. Und es gilt auch für Antideutsche und besonders für antideutsche Akademiker, dass eine Ideologie, auch wenn sie eine ist, die auf der "richtigen" Seite steht, nicht der Wahrheitsfindung entgegenstehen sollte. Vielleicht sollten Sie mal etwas innere Vorurteilsforschung betreiben, Herr Dr. Heni!
Doch zurück zu Benz. Im Sommer 2009 schrieben wir über den Fall des Harvard-Professors "Skip" Gates:
Ein Professor für "Afroamerikanische Studien" ist etwa so etwas wie ein Professor für Wolpertingerphysiologie, das heißt, man kann schreiben was man will (auf Amerikanisch heißt das: "to make up one's shit as one goes along"), streicht ein sechsstelliges Gehalt ein und einen Mount Everest an Prestige dazu.Abgesehen vom Gehalt, das in Deutschland deutlich niedriger ist, kann man das alles 1:1 auf Wolfgang Benz übertragen. Auch er kann schreiben, was er will ("make up his shit as he goes along"), da er den Gegenstand seiner wissenschaftlichen Arbeit - Vorurteile - selber definiert, auch er streicht einen Mount Everest an Prestige ein und hat daher ein enormes Interesse daran, die Vorurteils-Paranoia am Leben zu erhalten.WolpertingerphysiologenAkademiker wie Gates haben daher, irgendwie verständlicherweise, ein enormes Interesse daran, die Rassen-Paranoia am Leben zu erhalten.
So ist Wolfgang Benz zahllose Male seine intellektuelle Unredlichkeit vorgehalten worden, zahllose Male wurde ihm wie einem minderbegabten Kind erklärt, was der Unterschied zwischen Vorurteil und Ressentiment, zwischen Islamkritik und Antisemitismus ist - ohne Erfolg, er hat sich wohl noch nicht genug blamiert. Dass es zwischen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zwar Gemeinsamkeiten, aber keine Gleichheit, gibt, hätte der "Vorurteilsforscher" nicht erst durch Broder, Eussner, Liza, Küntzel oder Weinthal (um nur einige zu nennen) erfahren können, sondern bereits durch die Rezeption der älteren Literatur zu diesem Thema, z.B. der Klassiker von Adorno et. al., zuerst 1944 erschienen, "Der autoritäre Charakter. Studien über Autorität und Vorurteil" erfahren können. Sollte es wirklich so sein, dass diese Literatur im ZfA unbekannt ist?
Es scheint so. Erst neulich in der Süddeutschen sagt Benz:
In Internet-Foren, in denen Islamfeindschaft besonders schamlos verhandelt wird [in Internet-Foren wird ALLES besonders schamlos verhandelt], wurde vor kurzem der Mord an der Ägypterin im Dresdner Gerichtssaal freudig kommentiert. Die Tat sei zu verurteilen, schrieb einer [Oh wow, So viele?], "allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger".Ja haben denn SIE denn den Koran gelesen, Herr Benz? Was sind denn diese "Hinweise"? Sind Sie jetzt auch Orientalist?
Ein anderer [NOCH einer? Doppelwow!] meinte, im Koran werde "in über 60 Suren zum Mord an Andersgläubigen und Ungläubigen, speziell an Juden und Christen" aufgerufen. Diese Überzeugung wird er gegen alle Hinweise über den wirklichen Inhalt des Korans so energisch verteidigen, wie der Antisemit vom Glauben an den schlimmen Inhalt des Talmud, an jüdische Ritualmorde und andere Wahnphantasien nicht ablässt.
An dieser Stelle sollte man einige Fragen stellen, die Heni - sie hätten auch den Umfang eines Blogeintrags gesprengt - nicht gestellt hat.
Nein, Wolfgang Benz ist nicht Orientalist. Ist er denn wirklich "Antisemitismusforscher"? Warum hat jemand, der bei einem der führenden Köpfe der Landesgeschichte promoviert und eine landesgeschichtliche Doktorarbeit abgeliefert hat, derart krass den Fokus seiner wissenschaftlichen Arbeit gewechselt?
Eine Habilitation fand nicht statt. In der Wissenschaftlergeneration, der Benz angehört, war das eine Ausnahme. Auch eine kumulative Habilitation durch Vorlage einer ausreichenden Zahl von Veröffentlichungen fand nicht statt.
Was ist mit seinen Veröffentlichungen? Während die Webseiten anderer Hochschullehrer Publikationsverzeichnisse enthalten, die den Standards wissenschaftlicher Bibliographie entsprechen, sieht die von Professor Benz aus, wie die Wunschliste eines Kindes, das einen etwas frühreifen Geschmack hat, nur der Preis fehlt noch. Und in der Tat sind die veröffentlichten Monographien (bei denen - notabene! - seine Dissertation fehlt) dünn in jeder Beziehung, populärwissenschaftlich, ohne wissenschaftlichen Anmerkungsapparat, für den Schulunterricht, Broschüren. Außerdem wird bis zum Erbrechen die Frühgeschichte der Bundesrepublik wiedergekäut. Man muss sich nur einmal die Mühe machen, das auf der Webseite der Deutschen Nationalbibliothek oder bei Amazon nachzuprüfen.
Wolfgang Benz,
gebraucht ab: EUR 0,01!
Produktdetails:
Potsdam 1945.
Besatzungsherrschaft und Neuaufbau im Vier-Zonen-Deutschland von Wolfgang Benz (Broschiert - 1. Januar 1986)
Gebraucht ab: EUR 0,01
Die anderen Veröffentlichungen hat er entweder als Herausgeber oder als Mitherausgeber betreut.
Ein Tip, Herr Professor: In ein wissenschaftliches Schriftenverzeichnis gehören Erscheinungsort und -jahr und nicht der Verlag. Und siehe da, im Publikationsverzeichnis des Co-ZfA-Leiters Prof. Dr. Werner Bergmann sind diese Regeln, wenn auch schlampig, eingehalten worden.
Wenn die Veröffentlichungen nichts hergeben, gibt es denn ein anderes Indiz, das das Expertenwissen des Professors beschreibt?
Ja, das gibt es. Während der Wilkomirski-Affäre hat Professor Dr. Wolfgang Benz die Erinnerungen des Schwindlers für aussagekräftiger als das Tagebuch der Anne Frank erklärt und in typisch deutscher Vergesslichkeit äußert er nur wenig später:
Anne Franks und Victor Klemperers Tagebücher, die Titel der anschwellenden Erinnerungsliteratur, auch die Erregung um Daniel Goldhagens Buch (1996) und um Martin Walsers Rede (1998) bis hin zum Elaborat des "Benjamin Wilkomirski" stehen dafür [i.e. eine Rezeption des Holocaust auf breiter Basis]. Dass beim Nachzeichnen dieser Entwicklung bis zur Eloquenz der heutigen Gedenkprofessionellen und den Auswüchsen des Betroffenheitsgeschäfts so wichtige Ereignisse der Geschichtskultur wie Claude Lanzmanns "Shoa" oder Ebbo Demants Lagerstraße von Auschwitz und Jurek Beckers "Jakob der Lügner" Bestand haben, ist tröstlich.So hatte dann auch der Wilkomirski sein Gutes, und der Tatsache, dass heute mit dem Holocaust Quoten zu machen sind, haben wir ein grenzgruseliges Phänomen wie Prof. Dr. Wolfgang Benz zu verdanken, der den Orientalisten Dr. Hans-Peter Raddatz als "selbsternannten Islamwissenschaftler" beleidigen darf, weil er es wagt, eine akademisch fundierte und gut begründete andere Meinung als der (von wem auch immer ernannte) "Vorurteilsforscher" zu haben. Und weil es sich bei der Eloge auf Wilkomirski nicht um einen ehrlichen Irrtum, sondern um das Pawlowsche Sabbern eines Berufsbetroffenen gehandelt hatte, fiel er, zusammen mit anderen, auch gleich noch auf Rebecca K. 'rein, der Neonazis kein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt hatten und die den Zivilcouragepreis trotzdem bekam. Das kommt davon, wenn man einen "renommierte(n) Antisemitismus-Forscher" zum Gärtner macht.
War es nur die Angst vor Pathos und Kitsch, die so lange von der Beschäftigung mit dem Völkermord abhielt, die Bert Brecht zum Ausruf zwang: "Was für ein schrecklicher Kitsch", nachdem er sich den Film "Ehe im Schatten" hatte vorführen lassen? Wahrscheinlich nicht, denn seit Quoten zu machen sind mit diesen Stilmitteln selbst beim Thema Auschwitz, hat sich die Szene verändert.
Was lehrt uns das? Das lehrt uns, dass man für das ZfA, eine dieser Wohlfühl-Institutionen, die die Deutschen sich zwecks schmerzfreier Vergangenheitsbewältigung gönnen, einen Historiker brauchte, IRGENDEINEN Historiker, der skrupellos genug war, geschichtsrelativierenden, unverbindlichen Dreck als Wissenschaft zu verkaufen, dem die Habilitation geschenkt wurde und der sich nicht einmal an die einfachsten formalen Regeln der wissenschaftlichen Arbeit halten muss.
Es ist alles da, was wir schon so oft gesehen haben, die große symbolische Geste, die Antisemitismus ablehnt, aber zynisch genug ist, Islamkritik und Antisemitismus auf eine Stufe zu stellen, eine Haltung, die über relativierende und rationalisierende Platitüden hinaus keine Ursachenforschung betreibt, da haben wir eichhörnchenfleißiges, positivistisches Sammeln von "Fakten", die dann - irgendwie - interpretiert werden, denn man betreibt ja nicht wirklich Antisemitismusforschung, sondern - Wolpertingerphysiologie.

Zum Großmufti von Jerusalem, einer der unappetitlichsten Gestalten der Weltgeschichte, finden sich Informationen in diesem Blog, und zwar hier.
Dr. Gudrun Eussner über das ZfA:
Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat mit Forschung soviel zu tun wie Kuhfladen mit Spinat. Muuuh! Dr. Euter - oder so ähnlich. Deutschland unter alliierter Besatzungsherrschaft. Die Entstehung der BRD und DDR 1945-1949. Vorlesung. Prof. Dr. Wolfgang BenzDa die Webseite von Gudrun Eussner nicht mehr online ist, hier die Erwähnungen zu Wolfgang Benz in ihrem Blog.
http://zfa.kgw.tu-berlin.de/kvv/ws09.pdf
Entstehung "BRD und DDR". 86 000 Angebote bei Google.de
http://tinyurl.com/yfaxnmy
ZfA in meinem Archiv
http://tinyurl.com/kme83g
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Januar 22, 2010
Labels: Gähnachse, Im Vorbeigehen abgesonderter Scheiß, Pfründe und Ruheposten, Wolpertingerphysiologie
Januar 19, 2010
Solang der mich nit anfasst, isset mir ejal
Dieser, soweit ich weiß apokryphe, Adenauer-Ausspruch soll im Zusammenhang mit dem, wie man heute sagen würde, "Outing" seines Außenministers Heinrich von Brentano durch einen Dritten gefallen sein. War Adenauer also "liberal" oder "tolerant"? Selbstverständlich nicht. Er war einfach vernünftig. "Liberal" und "tolerant" ist man heute und das führt dann zu sowas:
Als Berufsverband für schwule Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Kultur ist der Völklinger Kreis - Bundesverband schwuler Führungskräfte - das führende Netzwerk homosexueller Manager, Unternehmer und Freiberufler in Deutschland. Unser Ziel: Das Erreichen der Gleichberechtigung von Schwulen am Arbeitsplatz und im gesamten Berufsleben.Die Hervorhebung wurde von mir hinzugefügt. Das ist nämlich das, worum es hier geht: Netzwerken!
Kann mir jemand erklären, worin die Nichtgleichberechtigung von Homosexuellen am Arbeitsplatz bestehen soll? Wird man(n) beim Einstellungsgespräch nach seiner sexuellen Orientierung gefragt? Wird man(n) gekündigt, wenn es 'rauskommt, dass man(n) mit einem Mann zusammenlebt? Nein? Kann es aber sein, dass es nicht gut aufgenommen wird, wenn sich jemand freiwillig und offensiv "outet", weil das Anlass zu der Vermutung gibt, dass er seiner Sexualität eine Wichtigkeit zumisst, die sie nicht besitzt? Ja? Ja! Und das ist auch gut so. Wird ein Heterosexueller sich bezüglich seiner sexuellen Vorlieben "outen"? Manche liegen gerne oben, manche untern, manche "machen" es besonders gerne im Auto, auf dem Küchentisch oder in der Badewanne. Und manche machen es gerne mit Männern. Wen interessiert all' das im Geschäftsleben?
Das Problem ist nicht die Homosexualität, das Problem sind auch nicht die Homosexuellen, das Problem sind die "Schwulen", die unbedingt als etwas Besonderes wahrgenommen werden wollen, und wie alle Minderheiten bilden sie Netzwerke, Netzwerke, die für ihre Mitglieder (Kalauer nicht beabsichtigt) Unterstützung liefern, eine Unterstützung, die sich an beruflichen Gegebenheiten vorbeiorientiert und sich über sie hinwegsetzt. Und das letzte, was sie wollen, ist "Gleichberechtigung".
Glaubt ernsthaft jemand, dass ein ansonsten integrer Mann wie der Hamburger Erste Bürgermeister Ole von Beust eine gruselige, grenzkriminelle Erscheinung wie Roger Kusch ohne dieses schwule "networking" zum Justizsenator gemacht hätte? Kuschs Qualifikationen, die nicht besser, als die tausend anderer potentieller Bewerber waren, können es kaum gewesen sein. Und dabei kann man getrost davon ausgehen, dass die beiden tatsächlich nicht intim verbandelt waren.
Weiß ein Mann wie Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit eigentlich, WAS er macht, wenn er eine Grundgesetzänderung fordert? Der Mann ist doch Jurist und wurde außerdem auf die Verfassung vereidigt, oder? Im Juni des vergangenen Jahres sagte er im Tagesspiegel:
„In den Gleichheits-Artikel des Grundgesetzes sollte die Formulierung eingefügt werden, dass niemand wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf. Das ist eine Forderung, die ich ausdrücklich unterstütze“...Weiter im Tagesspiegel-Artikel:
Ungewöhnlich ist nicht nur der Inhalt des per Dringlichkeit eingereichten Antrags. Auch die Tatsache, dass er von den Regierungsfraktionen und von einer Oppositionspartei gemeinsam entworfen wurde, ist etwas Besonderes. Das mag daran liegen, dass in allen Fraktionen homosexuelle Abgeordnete sind, die oft ein „informelles Netzwerk“ pflegen und politische Anliegen gemeinsam vorantreiben, sagt Thomas Birk von den Grünen.Sic!
Eine Grundgesetzänderung wegen "sexueller Identität", weil der Schwanz des Herrn Regierenden Bürgermeisters sich nur bei Männern regt. Und niemand hat gelacht. Was ist der Sinn eines Netzwerkes? Bündelung und Optimierung von Resourcen zwecks Machterlangung und -erhalt? Richtig! Sollte sexuelle Orientierung Grundlage für politische Macht sein? Guter Witz!
Auf wessen Sensibilitäten müssen wir demnächst Rücksicht nehmen? Die Polyamourösen? Das sind
Wozu hat es geführt, dass man den doch (ohne Ironie) fair und gerecht erscheinenden Forderungen von Minderheiten und gefühlten Minderheiten, wie Frauen oder Unterpriviliegierten, stattgegeben hat? Bei den Frauen hierzu, i.e. zu der Institutionalisierung und Glorifizierung von congenitaler Dämlichkeit und asozialem Verhalten. Das wird jedesmal besonders peinvoll offenbar, wenn der fraubischöfliche Oberkiefer mal wieder in den Medien aufblitzt. Bei den Unterprivilegierten hat man das Problem der Ungleichheit gelöst, indem man die Tüchtigen lähmt, die Reichen enteignet und die Latte für Qualifikationen in Bodennähe angebracht hat. Und jetzt wundert man sich, dass man irgendwo bei den Drittweltländern gelandet ist, bildungsmäßig oder dass ein Zuhälter zum Medienstar aufsteigen konnte.*
Und bei den Homosexuellen, ja bei denen hat die Abschaffung des §175 StGB nicht dazu geführt, dass seriöse Herren wie Heinrich von Brentano, die nichts wollten, als ohne Diskriminierung, Strafandrohung und Erpressung wie jeder Andere hinter geschlossenen Türen ihr Privatleben zu haben, dieses nun hatten, sondern zu den aggressiven, säuischen Zurschaustellungen der schwulen Subkultur und der Forderung nach Herabsetzung des fickbaren Alters für Lustknaben (s.o.). Und auch das ist immer noch nicht genug, denn die Welt dreht sich bei diesen Männern um eines: um ihren Schwanz, und der ist ein anspruchsvoller Gebieter.
Und während die heterosexuelle männliche Sexualität immer mehr kriminalisiert, diskriminiert und marginalisiert wird und Männer, die NICHT schwul sind, oder die sich nicht als schwul definieren, gesellschaftlich entmannt werden, wenn sie nicht ganz (aber auch GANZ!) unterwürfig brav sind, feiert man eine perverse, aggressive, schweinische schwule Machokultur als "bunt", "schrill" und alternatives Lebensgefühl.
Gerechtigkeit, Gleichstellung und Fairness setzen voraus, dass Anstand und Hirn gleichmäßig verteilt sind. Das ist nicht der Fall.
* Was die Zugeständnisse an unsere Kulturbereicherer, Korrektur: der vorauseilende Gehorsam gegenüber unseren Kulturbereicherern, und die dankbare Rezeption desselben anbelangt, so lasse ich den hier weg, weil dieser Eintrag ja ein Ende haben muss.
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The_Editrix
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Januar 19, 2010
Labels: Abgrundtief verkommen, Angewandte Beliebigkeit, Geh bügeln, Hardcore-Lobbyisten, Kniefall vor dem Mob, Pfründe und Ruheposten
Januar 08, 2010
Handtaschenraub als akademisches Fachgebiet
Der FOCUS füllt sein Winterloch. Betitelt Äußerungen laut Gutachten rassistisch, teilt er uns die neueste, brandheiße, hochwichtige, explosive Entwicklung im "Fall Sarrazin" mit, die die Republik bis in ihre Grundfesten erschüttert:
Der SPD-Kreisverband Spandau und die Abteilung Alt-Pankow werfen...Und hier könnte man eigentlich aufhören zu lesen, denn wenn irgendwo "SPD-Kreisverband Spandau" steht, KANN da nur Scheiße - Korrektur: UNWICHTIGE Scheiße - folgen, insbesondere in der Paarung mit "Abteilung Alt-Pankow".
Da haben sich die Genossen aus der Vorstadt also aus den untersten Bilgen des Hochschulbetriebs einen Dr. Gideon Botsch, Politikwissenschaftler, hochgeholt, der für sie ein Gutachten geschrieben hat und das - Ach wer hätte das gedacht! - sagt, dass Sarrazins Äußerungen "rassistisch" seien. Der gute Mann verdient sein Geld durch den "Kampf gegen Rechts", was noch einfacher ist, als alten Frauen die Handtasche zu klauen, bedeutend risikoloser, lukrativer und nur marginal seriöser.
Und während unser Antisemitismus- und Rechtsextremismusforscher über der Heimattreuen Deutsche Jugend mit geschätzten vierhundert und gefühlten vier Millionen Mitgliedern seinen Schlaf verliert, werden in Berlin 80% der Rohheits- und Gewaltdelikte von den von Leuten wie Sarrazin verfolgten "neuen Juden" begangen. Und wir können nicht einmal davon ausgehen, dass Gedenkstättenpädagoge Botsch sich hinterher um die Reste ihrer Opfer kümmern wird, denn dazu wurde er nicht ausgebildet.
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The_Editrix
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Januar 08, 2010
Labels: Ach wer hätte das gedacht, Des Teufels Hofschranzen, Pfründe und Ruheposten, Selbsthass
