Mittwoch, 29. August 2018

Die Editrix entrentet sich

Update
Ich werde Facebook sehr bald endgültig verlassen und bin schon eine Weile nicht mehr dort aktiv.  Meine  Editrix-Facebook-Fanseite bleibt erhalten, dort stelle ich die neuen Einträge aus meinen sämtlichen Blogs ein, an wichtigen Jahrestagen auch alte.
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Nach zwei (nunmehr vier, das letzte Mal 30 Tage) Facebook-Sperren, habe ich beschlossen, wieder zu bloggen und meine substanzielleren und damit "sperrungsträchtigeren" Facebook-Posts auch hier einzustellen bzw. Blogeinträge auf Facebook zu verlinken, wenn technische Umstände (bessere Formatierungsmöglichkeiten im Blog) das ratsam erscheinen lassen. Einstweilen bleibt das weitgehend auf dieses Blog beschränkt, da ich auf Facebook nur selten auf Englisch veröffentliche.

Samstag, 28. Juli 2018

Die X-Chromosomisierung des Militärs

 Oder: Nicht vergessen, auch Männer haben eines!
 
Lesenswerter Artikel in CICERO - Das Schweigen der Generäle.
Dieses Bild krönt den Artikel. Das Posieren im bonbonrosa Affenfräckchen wäre ein Fall für Die böse Stilmutter, nicht für dieses Blog, also verkneif ich mir jeden weiteren Kommentar dazu.
Die drohende Agonie der deutschen Streitkräfte, der Personalnotstand und das materielle Desaster fallen zwar nicht völlig in die Verantwortung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, aber in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel ganz gewiss. Denn die von Merkel ernannten Verteidigungsminister hatten nicht die verteidigungspolitische und rüstungstechnische Kompetenz, eine moderne Bündnisarmee zu führen, geschweige denn Militäraffinität.

Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass die Soldaten mehr als 50 Jahre lang allen Verteidigungsministern dienten und sich mitnichten als Angehörige einer „CDU“-Armee fühlten. Die SPD-Minister Georg Leber und Helmut Schmidt genossen in der Truppe großen Rückhalt. Die Loyalität ging mit der Bereitschaft einher, das „Recht und die Freiheit tapfer zu verteidigen“ und sich ein wenig mit dem aufopfernden Kampf der Spartaner um die Thermopylen zu identifizierten: „Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dort, du habest uns hier liegen gesehen, wie das Gesetz es befahl.“ Den Soldaten der Bundeswehr ist die Bereitschaft, notfalls für die Gemeinschaft das eigene Leben zu lassen, schlecht gelohnt worden. Linke, Grüne, Teile der SPD und der evangelischen Kirche sonnten sich einmal mehr in einer aggressiven Hypermoral der Verweigerung.
Hetzjagd auf Gespenster

Und dann begann Anfang des 21. Jahrhunderts die große Rundumerneuerung, welche die einstmals bei den Nato-Verbündeten hoch geachtete Bundeswehr in eine kaum mehr bündnisfähige Restarmee verwandelte. Natürlich hat die Wiedervereinigung eine große Rolle bei der Umgestaltung der Bundeswehr gespielt. Aber was dann folgte, war das Verschulden dreier Verteidigungsminister, alle von Angela Merkel ernannt. In diesem Orchester überforderter Parteiführer hat Ursula von der Leyen den Soldaten das Rückgrat gebrochen mit einer Hetzjagd auf Nazigespenster und mit ihrem Ingrimm gegen alles Historische. Hinzu kam ihr völliges Unverständnis für das, was einen Soldaten ausmacht – und das sind sicherlich nicht Krabbelstuben in Kasernen.

[Schnipp]

Es lohnt sich in diesem Zusammenhang, einen Blick auf das Verhalten der Generalspitze zu werfen, die eine erhebliche Mitschuld am Desaster zu tragen hat. Die Generäle im Ministerium hatten die Kompetenz, den drohenden Zusammenbruch zu erkennen und im Sinne ihres Eides öffentlich einzutreten für eine Änderung des Fehlkurses. Und sie hätten sich erinnern müssen, dass der Eid und das Soldatengesetz Loyalität gegenüber dem deutschen Volk und den anvertrauten Untergebenen anmahnt – aber nicht zwangsläufig gegenüber einer der Partei treu ergebenen Frau ohne Erfahrung zu Fragen der Strategie, den Bedürfnissen der Truppe und dem Denken und Wesen des Soldaten.

Zu einer Kehrtwende wäre also die Haltung eines Generaloberst Ludwig Beck vonnöten gewesen, der 1938 versuchte, ein gemeinsames Vorgehen der Generalität gegen die Kriegsplanungen Hitlers zu organisieren und den geschlossenen Rücktritt der Generalität vorschlug. Zwar sind die Szenarien, damals die Vermeidung eines Angriffskrieges, heute die Wahrung der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und ihr Ansehen bei den Verbündeten, nicht vergleichbar. Aber die außenpolitische Bedeutung des Verfalls der Bundeswehr, die katastrophale Rückwirkung auf die Attraktivität der Bundeswehr und damit auf die Rekrutierung des Nachwuchses und die Fürsorgepflicht für die anvertrauten Menschen hätten einen Rücktritt der hochrangigen Generale erfordert. Was eigentlich ist „Innere Führung“ noch wert, wenn sie im Inneren nicht funktioniert?

Der erbetene Abschied wäre keine Revolte gewesen, sondern nur eine Dokumentation vor den Zeitzeugen und der Geschichte, dass man die Mitverantwortung für den einzigartigen und beschämenden Abbau einer einst hoch angesehen Armee nicht mehr mitverantworten wollte. Aber nichts dergleichen geschah. Kein Generalinspekteur demissionierte, kein Inspekteur der drei Teilstreitkräfte rührte sich öffentlich, als gegen den in der Truppe hochverehrten Helmut Schmidt die damnatio memoriae exekutiert wurde. Kein hoher Vorgesetzter, der sich gegen die Schändung des Selbstbewusstseins der Truppe wehrte, sich öffentlich vor die verleumdeten Untergebenen und Mitarbeiter stellte, und zeigte, was man erwarten durfte: Mannesmut vor dem Fürstenthron. Stattdessen überließ die Generalität die Empörung dem Bundeswehrverband und pensionierten Offizieren.
Historische Vergleiche sind oft falsch und fast immer schräg, so auch dieser. Der Verfasser dieses ansonsten ungemein lesenswerten Artikels hätte, vor allem auch angesichts der historischen Unbildung und Geschichtsvergessenheit der Lebenden, nicht versäumen dürfen zu erwähnen, dass den Herren Generälen der Bundeswehr, anders als Beck et al. seinerzeit, nicht mehr gedroht hätte als eine Kürzung ihrer Pensionen. 
Generaloberst Ludwig Beck (29. Juni 1880 bis 21. Juli 1944).
Es mag Zufall sein, aber zumindest sind die physiognomischen Unterschiede zu Uschis Schranzen eine kurze Überlegung wert.
[Bundesarchiv 146-1980-033-04 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de.]
In dem CICERO-Artikel wird zu einem weiteren Artikel, ebenfalls in CICERO, verlinkt, der ebenfalls interessant ist, nicht nur, aber auch, durch etwas, das er nicht erwähnt.
Zeitgleich [mit den Vorfällen in Pfullendorf, Bad Reichenhall und Sondershausen] wurde Generalmajor Walter Spindler als Kommandeur des Ausbildungskommandos des Heeres abgesetzt. Die Absetzung ist umso schmachvoller, als seine reguläre Dienstzeit ohnehin in drei Monaten geendet hätte. Hier wurde ein verdienter General ohne Not zum Sündenbock gemacht. Die Entscheidung erinnert an die Entlassung von Generalinspekteur Schneiderhan, dem der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg 2009 Fehlinformationen in der Kundus-Affäre zur Last legte.
Apropos "schmachvoll" und "ohne Not zum Sündenbock gemacht". Bereits 1884 wurde ein General, namentlich der Vier-Sterne-General und damalige stellvertretende NATO-Oberbefehlshaber Europa, Günter Kießling, aus dem Dienst entfernt. Warum? Weil der damalige Verteidigungsminister dem Wort einer schrägen Gestalt aus dem Homosexuellenmilieu mehr traute, als dem eines Generals.

Der General wurde pro forma rehabilitiert, aber schon wenige Wochen später mit Bumm-Tschingderassassa vorzeitig verabschiedet. Zum Bumm-Tschingderassassa-Jubiläum der Bundeswehr 1985 war er als einziger Vier-Sterne-General nicht eingeladen.

Das erweckt übrigens auch Erinnerungen an einen anderen, noch früheren, Vorfall, bei dem die Entfernung eines Generals allerdings politische Ziele hatte und nicht auf dem, na sagen wir "eigenartigen" Interesse eines Verteidigungsministers beruhte. So weit ich weiß, gab es keinen politisch motivierten Grund, Kießling loswerden zu wollen. (Was übrigens seinerzeit umso mehr die Aufmerksamkeit auf die krank erscheinende Fixierung eines Verteidigungsministers auf die Sexualität eines Generals hätte lenken sollen, aber alle Beteiligten sind tot, Schwamm drüber. Er wurde NATO-Generalsekretär und Vorsitzender des Nordatlantikrats. Man hat ihm offenbar sehr vertraut.)

Doch zurück zu Uschi.

Vor fast acht Jahren schrieb ich in einem anderen Zusammenhang: "Gib einer Frau ein Amt, und sie wird darüber größenwahnsinnig werden." Das gilt für die Vorsitzende des Elternbeirats des lokalen Kindergartens bis hin zur Spitzenpolitikerin. In dem von mir ursprünglich zitierten Fall führt es nur zur Verstärkung der ubiquitären ethisch-moralischen Korruption. In diesem Fall kostet es Leben.


Damnatio Memoriae.
Das auf Uschis Anordnung hin abgehängte Bild Bild von Helmut Schmidt an der Bundeswehruniversität. Schließlich trug er - horribile dictu - Uniform.

Samstag, 31. März 2018

Wolfgang Schäubles Definitionen

Wolfgang Schäuble (ich habe vergessen, welches hohe Amt er derzeit bekleidet) hat 'mal wieder Exkrement gelabert.

Man regt sich auf.

In der Debatte über eine Integration der hunderttausenden muslimischen Migranten hierzulande betont Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, dass der Islam inzwischen ein Teil Deutschlands sei.
"Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Und:
Auf die Nachfrage, ob auch Muslime zu Deutschland gehörten, die ihre Religion über das Grundgesetz stellten, antwortete Schäuble, Menschen ganz unterschiedlicher Religionszugehörigkeit akzeptierten die Regeln dieses Landes nicht. "Deswegen haben wir übrigens die Polizei, die Justiz und sogar Gefängnisse." Aber "natürlich" gehörten auch die Rechtsbrecher und die Gefängnisinsassen zu Deutschland.
(Quelle: FOCUS.)

WIE lange vertrete ich schon, dass man Leute, die "natürlich" sagen, wenn es "selbstverständlich" heißen muss, nicht ernstnehmen sollte?

Na? NA?

Aber ernsthaft: da wundert Ihr Euch HEUTE, liebe Leute, die Ihr jetzt, wo Euch der Hintern mit Grundeis geht und es zu spät ist, ganz toll islamkritisch daherkommt, unter Euch auch so manche als "Islamkritiker" hochgeschätzte Prommis, die vor 10 Jahren noch ganz anders geredet haben, DARÜBER?

Das dort unten ist 10 Jahre alt, und ich muss immer (aber auch IMMER) wieder einsehen, dass ich fast 18 Jahre lang für den Arsch geschrieben habe. Und das macht wütend.
Mit Mutti Schäuble zur Wahrheitsfindung

Unser Innenminister Schäuble hat der FAZ ein Interview gegeben, dass so grottentief, undurchdringlich und beinhart dumm ist, dass es dem Wort "dumm" eine neue Dimension verleiht.
Frage: Herr Minister, haben Sie sich den Film „Fitna“ des niederländischen Abgeordneten Wilders angesehen?

Schäuble: Nein. Nach dem, was ich darüber gelesen habe, handelt es sich um ein Machwerk.
Was immer das ist, und so schwadroniert der Innenminister eines aufgeklärten westlichen Landes dann lustig weiter über einen Film, den er nicht gesehen hat, von dem er aber glaubt, dass er nicht nett sei. Wundert's wen, dass der Islam eine vertraute Saite in ihm anschlägt?
Was dieser Herr in den Niederlanden macht, ist mir ziemlich unsympathisch. Sein Machwerk ist in nichts besser als die Machwerke der Drahtzieher des islamistischen Netzwerks gegen die westliche Welt. Ich habe mir schon vor Jahren antisemitische Internetproduktionen angesehen, die über das Terrornetzwerk verbreitet worden sind. In Deutschland haben wir eine lange Geschichte mit antisemitischen Schweinereien, das ist dasselbe Niveau und gleichermaßen verachtenswert.
Und uuuups... da haben wir's! Die Muslime sind die Juden von heute. Haben wir's nicht immer schon gewusst? Willkommen am äußersten Linken Rand, Herr Innenminister.
Das ist eine der Rahmenbedingungen unseres Lebens im einundzwanzigsten Jahrhundert. Die Muslime, die in der modernen Welt leben, müssen in Gottes Namen mit der modernen Welt zu Rande kommen. Sie nutzen sie ja auch. Viele, die die moderne westliche Welt bekämpfen wollen, nutzen sie. Der Islam hat noch einen weiteren Weg in die moderne Welt zurückzulegen als das Christentum, das seine Geschichte in Europa schon ein Stück weit hinter sich gebracht hat. Man kann ja auch aus Erfahrung klüger werden.
Man kann, Herr Schäuble, man kann, aber man MUSS nicht, wie ja Ihre eigene Aussage
Viele, die die moderne westliche Welt bekämpfen wollen, nutzen sie
bestätigt, aber das war sicher nur ein Versprecher.

Absolut bizarr wird Schäubles Milchmädchenlogik jedoch, wenn er den Bürgermeister eines französischen Dorfes zititert:
Er sagte: „Weißt du, ich kenne die Leute, das Dorf hat achthundert Einwohner, und ich habe sie gefragt: Warum wählt ihr den Le Pen? Die Antwort heißt: wegen der Ausländer. Wir haben keine in unserem Dorf.“
Diese zwanzig Jahre alte Aussage irgendwelcher französischer Dörfler über "Ausländer" soll nach Schäubles Konzept aus dem Irrenhaus offenbar die wohlbegründeten Ängste der Deutschen vor einer Islamisierung desavouieren. Wolfgang Schäuble hat Wilders' Film nicht gesehen, den Koran hat er nicht gelesen, das Volk, von dem Schaden abzuwenden er angetreten ist, ist ihm wurscht.
Manchmal erzähle ich auch von mir. Ich komme aus einer Kleinstadt, aus Homberg im Schwarzwald. Meine Eltern haben eines Tages erlebt, dass in ihrer Nachbarschaft in Betriebswohnungen eines der größeren Betriebe in dieser Kleinstadt türkische Mitbürger eingezogen sind. Meine Mutter schwäbischer Abstammung zeigte zuerst auch so eine Abwehrhaltung, doch als die Leute da ein paar Tage gewohnt hatten, hat sie mir am Telefon gesagt: Du glaubst gar nicht, was für nette Leute das sind! Nähe, Kommunikation wirkt Vorurteilen entgegen.
Mutti Schäubles - schätzungsweise - 40 Jahre alte Erfahrung mag überholt erscheinen, richtig ist allerdings der Schluss, den ihr Sohn nun daraus zieht, wenn er es auch ganz sicher anders gemeint hat. Kommunikation wirkt tatsächlich Vorurteilen entgegen. Wir empfehlen dem Herrn Innenminister eine Wohnung in einem der weniger guten Viertel einer Stadt im Ruhrgebiet anzumieten und dort auch zu leben, einige Monate sind völlig ausreichend.

DIE Kommunikation wird seinen Vorurteilen entgegenwirken!

Was lehrt uns dieses unterträgliche Geschwafel? Es lehrt uns, dass es bei den Deutschen zwei tiefsitzende, Triebe gibt: Erstens den, der Welt zu beweisen, dass wir keine Nazis mehr sind und zweitens den, die große patriotische Tat des Holocaust zu vollenden, wovon die Amis uns gemeinerweise abgehalten haben, wewegen wir sie auch nicht leiden mögen. Indem man die Islamisierung vorantreibt, kann man beides miteinander verbinden. Das, und das alleine, ist der Grund dafür, dass die Islamisierung hier so weit und so lange unwidersprochen fortschreiten konnte, gedeckt von den Schäubles dieser Republik und auch und vor allem dafür, dass die zaghaften Abwehrreaktionan sich Nazivergleiche gefallen lassen müssen.

Und so etwas soll uns erst einmal jemand bitteschön nachmachen.

Und das Schlimmste: Das ist derjenige Schäuble, der die Schreckschraube aller linken Gutmenschen ist.



Gudrun Eussner ergänzt (man möge mir verzeihen, aber das Interview ist wirklich derart full of shit, dass ein normales Gehirn nicht alles gleich aufnehmen kann):

Nett ist es auch, wie er das deutsche Projekt der Judenvernichtung bezeichnet:
In Deutschland haben wir eine lange Geschichte mit antisemitischen Schweinereien ...
Was er von der im Grundgesetz verbrieften Meinungsfreiheit hält, äußert er hier:
... aber es gehört zu unserer demokratischen Ordnung dazu, dass man das darf, solange man es nicht verbieten kann.
Er definiert die Meinungsfreiheit nicht als positiven Wert, sondern als Abwesenheit einer Verbotsmöglichkeit.

Sonntag, 18. Februar 2018

Über ein Menschheitsverbrechen

Sicher hat jeder, der sich in den sozialen Medien herumtreibt, von dem Selbstmord der von einem Häftling vergewaltigten Gefängnispsychologin gelesen.

Ich hoffe, ich brauche jetzt keinen "Disclaimer" voranzustellen, der besagt, wie traurig, schlimm und des Mitleids wert ich das finde. Daher zur Sache: Hat unsere Gesellschaft, und auch und vor allem die Frauen selbst, jegliches Gefühl dafür verloren, dass Frauen NICHT alles können, was Männer können? Jegliches Gefühl für die naturgegebene Notwendigkeit des Schutzes von Frauen? Frauen haben in so einem Beruf NICHTS zu suchen. Diese arme Frau ist das Opfer einer Gesellschaft, die ein solches Credo auf ihre Fahnen geschrieben hat, und auch ihrer eigenen darauf gegründeten Anmaßung, geworden.

Der Mensch ist offenbar unfähig, aus seinen Fehlern zu lernen. 1996 hatte es bereits einen ganz ähnlichen Fall gegeben. In dem Artikel von 2014 im Qualitätsmedium ZEIT feiert die Autorin (sic!) das Opfer noch als "starke Frau".

Nein, sie werden nicht lernen, weil sie nicht lernen wollen, denn dann bräche ihre Ideologie zusammen. Lieber opfern sie sich für die "gute Sache": Tatsachen können/dürfen/sollen der Wahrheit nichts anhaben!

Der Beweis für die Richtigkeit meiner Annahmen wird von den sozialem Medien selbst geliefert. NIRGENDWO, in der gesamten dort tobenden Diskussion, habe ich gesehen, dass dieser Aspekt angesprochen worden wäre. Ich werde mich selbst auch hüten, denn DEN Scheißsturm, der dann über mich hereinbräche, möchte ich nicht erleben.

Eine Freundin schreibt:

Ich gebe Dir recht, liebe Nora. Und ich befürchte, daß es Frauen wie diese Cheftherapeutin (?) sind, die solche Bedingungen fordern: Nicht ständig den Häftling mit der Polizei konfrontieren, ihm seine Würde, seine! lassen etc. Wenn es mal nicht ihre Anordnung war, daß sie nicht gestört werden wollte, und dann dachte ein Gefängniswärter vom anderen, daß der sich um die beiden kümmert. Es war eh nach Feierabend, ab 17:15 Uhr.
Und:
Vergiß bitte auch nicht, die Überheblichkeit hervorzuheben, die diese Frau gegenüber dem Mörder zeigte: Ich bin stärker als der Frauenmörder, ich zeige ihm auch meine Stärke, in dem ich mich allein mit ihm aufhalte. Sie hat es ihm gegenüber ja anschließend noch aufrecht erhalten, was ihn ein müdes Lächeln gekostet haben wird.
Sie begegnet ihm auf seinem Terrain, und da ist er besser. Ich gehe so weit zu behaupten, der hat nur deshalb ein Messer gebastelt, weil er durch sie (!) auf sein Terrain zurückgeführt wurde.
Das ist das gleiche Phänomen wie bei den Entwicklungshelfern, die ich Jahrzehnte studieren konnte, und das ist heute so in der “Willkommenskultur”. Alle diese bilden sich ein, den anderen überlegen zu sein, die benötigten ihre Hilfe. Stattdessen sind sie selbst die armen Schweine, lächerliche Figuren, die leider bei uns groß rauskommen und unsere Gesellschaft zerstören.
Hier begeben wir uns zwar (teilweise) in den Bereich der Spekulation, aber einer gut begründbaren.

Sonntag, 14. Januar 2018

Schwarzträger versus Schwanzträger

Ich habe genug von mittu und so habe ich auch die Golden-Globe-Verleihung, bei der die Hollywood-Schlampen mutigen Kämpferinnen für die Rechte der seit Menschengedenken benachteiligten Frauen mutig Schwarz trugen, um ebenso mutig wie schick ihre Empörung über den männlichen Schweinigel als solchen 'rauszulassen, so weit wie möglich ignoriert.

Zufällig bin ich aber in diesem Zusammenhang auf eine Aufzählung ebenso aufrechter und mutiger Kämpfer für die Freiheit der Kunst gestoßen, die sich zu einem erschreckenden Teil mit der der mutigen Schwarzträgerinnen und ihrer Gesinnungskanaille deckt.

Es handelt sich um die Unterzeichner einer Petition, die 2009 die Begnadigung des Sittenstrolchs Polanski, der 1977 in den USA wegen Sex mit einer 13jährigen verurteilt wurde und seitdem fein aufpassen muss, in welche Länder er reist, fordert, und um andere Unterstützer_innen des großen Filmschaffenden.

Ich habe 2009 darüber geschrieben und den Artikel soeben um mein neu erworbenes Wissen ergänzt. Es geht dort aber nicht nur um den Fall Polanski, sondern auch darum, ob sich das Alte Europa den USA ethisch-moralisch unterlegen fühlen sollte. Der Kommentarbereich ist dabei fast interessanter, als der Artikel selbst.

Hier ist er:
The Evil of Degeneracy on Both Sides of the Atlantic

At IBA I found a copied and pasted article about the odious Polanski case by one Rob Taylor who was so far unknown to me. The good thing is that I thus hadn't to give him a link, the bad one is that now I DO know who Rob Taylor is and that he irritated me enough to comment on something I'd rather preferred to ignore.

Basically, it is all about "the evil of Old Europe’s degeneracy" and while the author doubtlessly managed to show how well read he is (whatever that is worth), he failed to prove what, about Polanski's crime as well as about those who defend him, is particularly European. At the end of the day, we have just another pretentious bit of pseudo-intellectual hogwash that serves as an excuse to vent some pretty unpalatable resentments insupportable by reason. Frankly, anybody who talks so much about "degenerates" and what they are doing, gives some reasonable cause for the suspicion that he is somewhat obsessed with it and that gives me the creeps.

Not too surprisingly, this valiant degenerate-buster isn't all that accurate when it comes to facts and I think facts do count, even or maybe particularly if somebody is in the middle a full-blown self-righteous moral outrage. Polanski did NOT "rape that girl violently". If Taylor had bothered to read the notes of the victim's evidence at The Smoking Gun (but then, maybe he has and just doesn't care because it stands in the way of his own verbosity) it would have become obvious even to him that if Polanski would have raped the girl, as opposed to "statutorily raped", the court would have had him by the balls for rape and not for "statutory rape". But then, maybe the court was staffed with evil degenerates from Old Europe. As it really was, the girl maybe complied. She admitted that she had sex before, and at a previous "photo op" Polanski had made her pose topless as well, so she, sexually experienced as she was, must have had at least a whiff of what he was up to. Yet she STILL went with him again to a second "photo session". Obviously the court didn't believe her half-hearted claims of having resisted or -- again -- they would have gotten him for rape and not for statutory rape.

What to make of a mother who lets her 13-year-old daughter go on a hop with such a DOM I better don't say here and no, I am NOT defending Polanski. The fact that his victim was maybe complying (and her mother plain and simply gutter trash) does NOT make him ONE LITTLE BIT better. To make that clear once and for all: A man who has, IRRESPECTIVE OF THE CIRCUMSTANCES, sex with a girl of 13 and knows, as Polanski did, about her age, ought never to leave his prison cell again or at least not entire.

My point is, rather, to speak up for "Old Europe", not to relativize what Polanski did and I think I have a strong case. In evilly degenerate Old Europe, be it back in the Seventies or now, you'd have trouble to find a mother who would be so readily prepared to pimp her underage daughter, whereas in morally upright, clean and family-values-orientated America they just have -- I have covered the topic before -- a cult of "beauty pageants" and "children's beauty pageants" that has elevated the pimping of little girls to an art form and an industry. I don't think it's easy to make a seven-year old girl look like a 30-year old cheap hooker, but they manage.




All this, mind you, is NOT evil and degenerate and, above all, does NOT cater for pedophiles, it is just an expression of healthy, jolly-hockeysticks American family life.

You'll have, too, to go a long way, to find in evil Old Europe, chock-full of degenerates, a Photoshop-service like that, if at all:

Different from the evil, sick and degenerate Old Europeans, Americans are also refreshingly up-front when it comes to the question of what all this is about:

Sadly, it is not a bit funny and if I see Polanski's victim plus Mommy Dearest now posing together, I catch myself first rummaging for my pukebag and then asking myself whether all this is maybe very much in line with the American culture of female attention whoring:

Samantha Geimer (the victim), right, and her mother Susan Gailey arrive at the premiere of the HBO Documentary "Roman Polanski: Wanted and Desired" in New York, on Tuesday, May 6, 2008.

Fancy that: There are two women, one the victim of pedophilia, the other one the pimpette mother of same victim and here they strut, preen and simper at the premiere of a documentary as if it were about them and not about the man who had had illicit sex with one of them as a child while the other one was, practically, consenting.

All this, again, does not make Polanski even a bit better and I fail to see what Polanski's work has to do with it anyway. A pedophile is a pedophile is a pedophile. I find the argument of the "great artist" sickeningly amoral. Let's say, for argument's sake, that Polanski would have spent all the years since 1977 in prison or at least in a situation where he couldn't approach and ensnare barely pubescent girls. What would we have missed? Yeah, right. A couple of good movies. Not more. Get your values in perspective!

Is this a feminist point of view? Good joke! Predictably, those loud-mouthed jerkettes, the most vicious enemies of other women, were the first ones to speak up for Polanski, see... [The links to the cases of feminists defending Polanski I'd provided are dead now. As I've learned about a petition from 2009 demanding a pardon for him in the meantime, I'd like to mention a couple of names from the signee roster and the names of others who defended Polanski publicly: Woody Allen, Harvey Weinstein, Whoopi Goldberg, Kate Winslet, Natalie Portman, Meryl Streep, Catherine Deneuve. So what do we have here? A pedophile, a DOM, several women who stridently supported the unspeakable and unspeakably false-faced #metoo campaign, and a woman whose denouncement of same campaign doesn't seem quite so stellar anymore, now we know that. - The Editrix January 2018.]

Talking about feminism and back to the children's beauty pageants: I wonder what those pimpettes mothers who groom their little daughters for such contests have to say about "women's rights" and the "sexual liberation" of women. I remain adamant that no sane, red-blooded father wants his little girl to pose like that and that they would forbid it had they only the balls. So I boldly claim that those female corruptors of their own children have very probably the upper hand in the family already, if they aren't "single mothers" to begin with, that is. But then, I may be wrong here. After all, I was born and bred in evil, sick, degenerate Old Europe and although OUR fathers may be like that, what do I know about the joys of the non-degenerate life of American families.

I realize quite well that a penchant for very young females is a biological male trait. I am not naive. Maybe you won't believe this, but I know from the time I used to work with horses that even stallions recognize the younger ones and prefer them. I just think that childhood is, if not a biological, but a civilisatory achievement and to end it for the sake of sexual gratification is uncivilised, barbaric and a civilisatory advanced society needs to taboo and severely penalise it.

Another aspect is that I doubt Samantha Geimer, the victim, has done pre-and barely pubescent girls in other cultures a favour with her tawdry exhibition of "forgiveness" towards and exculpation of Polanski, but what the heck. Any- (But ANY-!)thing for some minutes in the limelight. Can you imagine a boy who'd been sexually abused as a child and who'd then pose in "sexy" clothes in front of an audience, an audience, mind you, that is fully aware of his history? I can't.

One last thing and I wasn't sure whether I'd go too far here, specifically as this will exceed the topic of feminism for which this blog stands. However, this "evil degenerate Old Europe" bit made me increasingly angry in the process of writing this entry. So here it is: Dear Rob Taylor, Old Europe may not always have behaved as well as human decency would have required it towards people of your skin colour (or towards people of their own skin colours) over the course of its history, but, believe me, different from your country, blacks, few as they were here, have never been enslaved at this side of the Atlantic, and even with the feudal system in place, NOBODY has ever been enslaved here. And that with which the Kennedy family got away in -- notabene -- 20th century America... that would make any European Renaissance prince, including those of Borgia ancestry, faint.
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In the process of the modest research for this entry I was appalled to find that "child beauty pageants" are held, albeit not very profusely, in Britain as well. But Britain, this staunch ally of bright and beautiful America, doesn't fall under the definition of "Old Europe" in the Rumsfeldian sense anyway.

Samstag, 13. Januar 2018

Der unverstandene Gott abstrakter Gerechtigkeit


Der frühere Panorama-Chef Joachim Wagner über die Verweiblichung der Justiz (Netzfund).

Es geht aber durchaus nicht NUR um die terminlichen und sonstigen Belastungen einer Frau, die womöglich auch Kinder hat. Es geht um viel mehr.

Kipling sagt es, und mehr braucht man darüber nicht zu wissen.

The Female of the Species
"So it comes that Man, the coward, when he gathers to confer
With his fellow-braves in council, dare not leave a place for her
Where, at war with Life and Conscience, he uplifts his erring hands
To some God of Abstract Justice—which no woman understands."
(Rudyard Kipling - 1865-1936)

Pornschlegel mich!

Weil ich eine Vorliebe für dämliche Namen habe, und NUR deswegen, habe ich mir die letzte (?) #Illner angetan, zumindest teilweise.

Da trat eine junge Frau auf, die Sophie Pornschlegel heißt, aber überhaupt nicht so aussieht (Danke Sophie, Du bist eine seltene und lobenswerte Ausnahme unter den DoppelXchromosomlerinnen, und zwar nicht nur Deiner Generation!), und Gesine Schwan, die nicht wie Schwan aussieht, sondern - QED - eher wie Pornschlegel.

Mehr braucht man nicht zu wissen, denn was sie gesagt haben, war so vorhersehbar, wie Peinlichkeit beim Dschungelcamp.

So weit so gut und nichts Neues unter der Sonne.


WAS mich aber geschockt hat (und das kommt nicht mehr häufig vor), ist, dass DER WESTEN in seiner ungemein wohlwollenden Kritk der Sendung, Gesine Schwan die "wie immer wunderbar würdevolle(n) SPD-Politikerin" nennt. Die Leugnung des Offensichtlichen und die Umkehr aller Werte findet überall - aber auch schon SOWAS von überall - statt!
 

Pornschlegel ...äääh Schwan 2008 in diesem Blog.





Ver-cuck-te Sondierungsgespräche

Das Einzige, das uns bei diesen "Sondierungsgesprächen" überhaupt aufmerken lässt, ist die Diskussion um Seehofer.

Warum?

Weil ein älterer verheirateter Mann, der sich von einer jungen Frau unter maximaler Anteilnahme der schmierigsten Medien ein uneheliches Kind hat andrehen lassen, bewiesen hat, dass er so wenig Urteilsvermögen besitzt, dass er nicht mehr ernst genommen werden sollte. Übrigens nicht nur in der Politik.
Ich meine, man muss sich den doch nur 'mal anschauen. Der schreit doch förmlich: "Schaut auf mich, ich bin ein Cuck!"

Sonntag, 7. Januar 2018

Karitative Zuhälterei

oder
Wofür man auf Facebook 30 Tage gesperrt wird

Dass die Hilfsbereitschaft Flüchtlingen gegenüber nicht immer GANZ so uneigennützig ist, wie es gerne dargestellt wird, ist nicht neu. Mag man jungen Mädchen noch Naivität unterstellen, sollte man bei - na sagen wir mal reiferen Frauen einen etwas kritischeren Maßstab anlegen.

Warum?

Sind diese Frauen einsam? Vielleicht auch, aber nicht nur, sonst könnten sie ja in einem Seniorenclub Anschluss suchen. Manche haben sogar einen Ehemann und wenn man, wie ich, eine GANZ schlechte Phantasie hat, rät man seinen Lesern, doch einmal auf Pornoseiten nach dem Stichwort "Cuckold" zu suchen. Glauben Sie mir, es ist nicht schön, aber es wird Ihnen einiges klarmachen.

Sie glauben mir nicht? Das ehrt Sie, besonders die Männer unter Ihnen, Jungens lesen ja auch eher weniger BRAVO oder bento, den noch verkommeneren Ableger von SPON für die Jugend. Lassen Sie sich sagen, dass das Minne-Ideal schon im Mittelalter nicht immer mit der Realität der "Liebesbeziehungen" übereinstimmte, und heute "Love Island" aus dem Kulturprogramm von RTL2 nahe dran sein dürfte.

Andererseits wird den betroffenen jungen Männern viel Verständnis entgegengebracht, und da wird es manchen Schreiberlingen ganz kannibalisch antifeministisch wohl (aber das ist ganz in Ordnung, handelt es sich ja nicht um alte weiße Männer), entstammen sie doch einer Kultur, die von "absoluter männlicher Dominanz geprägt" sei, und hier "müssen sie sich auf einmal einer Frau unterordnen", das sei schließlich nicht leicht für ihr kulturbedingt (und damit automatisch sakrosanktes) Ego.

Ja, MÜSSEN!

Was mich am meisten daran empört? Vielleicht der abgrundtief verkommene Missbrauch des Wortes "Liebe".

 

Ich meine übrigens jedes Wort dieses Kommentars ernst. Ich wollte nicht provozieren. Das und eine eventuelle Beleidigung habe ich lediglich billigend in Kauf genommen.

Um ehrlich zu sein - es war aber auch die Sperre wert.

Es macht uns wieder den Malte!

Ich wundere mich immer wieder, was auf Facebook so als Sensatiönchen oder gar als "unfassbar" gehandelt wird.

Dieser prinzipienlose Dummbeutel hatte schon vor einem Jahrzehnt einen Ehrenplatz auf diesem Blog.



Samstag, 16. Dezember 2017

Verständnis - Verkommen - Verbrechen

Zur Zeit tobt die Debatte, ob man mit dem geläuterten ISIS-Mädchen "Linda" Mitleid haben solle oder nicht.

Ein Pro-Argument ist: "Wir waren doch auch einmal jung und was hätten wir...?"

Wenn ich einmal für meine Generation sprechen darf - nein, liebe Linda-Versteher. WIR hätten NICHT.

Zu meiner Zeit durften Mädchen mit Einwilligung der Eltern mit 16 heiraten (ich glaube, das ist immer noch der Fall), obwohl man damals erst mit 21 volljährig wurde. Ich kenne mehrere Frauen meiner Generation ganz aus der Nähe, die mit 18 geheiratet, Kinder bekommen und einen guten Job daraus gemacht haben. Mädchen wurden auch im Allgemeinen als reifer als Jungens im gleichen Alter angesehen, aber das war, BEVOR "Bravo" ihnen das Gehirn vollgeschissen hat.

Noch zu meiner Zeit traten junge Männer bereits mit 14 ins Arbeitsleben ein (8 Jahre Volksschule, Sie erinnern sich?).

Meine Großväter hatten mit Anfang Zwanzig ihre Familien gegründet. Sie waren reif genug, auch in den wichtigsten Dingen die richtigen Entscheidungen zu treffen oder die Konsequenzen für die falschen zu tragen.

Wohin wird uns die Verkindschung unserer Gesellschaft noch führen, zu deren verhängnisvollsten Ursachen diese verkommene "Es sind ja nur Jugendliche"-Mentalität von uns Älteren gehört.

Ist noch niemanden aufgefallen, dass auch die Tatsache, dass heute mittzwanzigjährige Schwerkriminelle nach Jugendstrafrecht, verurteilt werden, etwas damit zu tun haben mag?

Aber dumme und kindische Untertanen sind leichter zu manipulieren, daher wird das alles eher schlimmer als besser werden.

Danke Politik, danke (vielleicht noch mehr) Medien!

TiPP: Die Herabsetzung des Wahlalters hat auch etwas damit zu tun.

Und wetten, dass auf Linda ein Regiment Sozialarbeiter, Psychologen und Therapeuten losgelassen werden wird, wenn sie erst wieder in Deutschland sein wird?

Donnerstag, 9. November 2017

Mausis ethnokulturelle Blähungen




Bei Twitter kann man sich auch immer wieder schön aufregen. Hier erklärt uns Herzchen von den Grünen die Welt.
1
Herzchen möchte in Ethnomusikologie promoviert werden. Früher hieß das mal vergleichende Musikwissenschaft und war vermutlich eine ernstzunehmende wissenschaftliche Disziplin. Dann hat man es umbenannt, damit auch der Letzte kapiert, dass es nun, im Zeitalter der "diversity", dem Begriff Geschwätzwissenschaft eine ganz neue Dimension verleiht. Und bei Häschens intellektueller Integrität können wir uns auch jetzt schon ganz doll auf die Dissertation freuen. Hinterher kann Frollein Dokter dann Trommelkurse gegen vaginale Trockenheit (Monika Gruber) abhalten.
2
Ich mag diese Brillen. Sie entlarven in (vor allem) weiblichen Gesichtern eine congenitale Dämlichkeit, die man ohne sie womöglich nicht so schnell entdeckt hätte.
3
Wieso ist ein Häschen mit (vielleicht) teilweise (wahrscheinlich) ostasiatischen Wurzeln berechtigt, sich mit dem neuseeländischen Haka zu befassen, aber ein ethnischer Deutscher nicht?
Übrigens Mausi: Das Wort "performen" gibt es im Deutschen nicht. Das meinen nur arrogante, rassistische kleine Nebbichs (das ist jetzt cultural apprpriation at its worst), die die Kultur, die Ihnen die Möglichkeit nachwirft, in einer Geschwätzwissenschaft zu promovieren, verachten und degradieren möchten.
4
Ein gespitztes Mündchen und eine dämliche Gesichtsbemalung helfen Deinem Image als Wissenschaftlerin nicht, Bunnykins. Und nein, auch nicht, wenn da Bücher im Hintergund zu sehen sind.
5
Das mit der Tierarzthelferin ist gelogen. Tierarzthelferinnnen sind, im betonten Gegensatz zu Dir, hart arbeitende Frauen, die keine Zeit und, angesichts des Leids, mit dem sie dauernd konfrontiert sind, keine Lust zum Trällern haben.
Und überhaupt! Was machst DU beim Tierarzt? Ich dachte, Ihr fresst Hunde und Katzen? (How's that for racism?)
6
Und nein, Häschen, Du bist keine "PoC". Du bist weißer als wir. Schön auch, dass Du die rassistische "One Drop Rule" wieder einführst!

Sonntag, 5. November 2017

Neid ist die Klammer der deutschen Gruppenseele

oder
Das Defizit an Bürgerlichkeit
oder
Eine Lanze für den Adel und Hans-Ulrich Wehler
oder
Die unappetitlichen Kompensationen der Urenkel der Aufbew-arier


Die lächerliche Dreckspostille HuffPo weiß 'was. Ihre Informationen hat sie von einer noch lächerlicheren Dreckspostille, BUNTE.

Unter dem Titel "Medienbericht: Guttenbergs Urgroßvater soll sich an jüdischem Vermögen bereichert haben" lässt sie uns wissen:

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat viel Geld. Das ist kein Wunder, möchte man meinen, schließlich stammt er aus einem Adelshaus mit einem Millionenvermögen.

Ein Teil des Vermögens könnte allerdings durch großes Unrecht während der NS-Zeit entstanden sein - das legt ein Bericht der Printausgabe des Magazins "Bunte“ nahe: Denn die Familie Guttenberg soll an den Enteignungen deutscher Juden kräftig mitverdient haben. Die überlebenden Erben seien dagegen teils leer ausgegangen.
Mehr braucht man eigentlich nicht zu wissen.

Wie immer sind die Reaktionen darauf interessanter als die Nachricht selbst, befindet sich die deutsche Kleinbürgerseele doch in wohlig-selbstgerechtem Aufruhr.

Nein, liebe Kommentatoren, das gab es nicht nur in, wie Ihr es so neidironisch formuliert, "altehrwürdigen", "vornehmen" oder "reichen" Familien. Arisiert wurde in allen Gesellschaftsschichten. Selbst bei den Ärmsten wechselten noch Eimer, Töpfe und Pfannen die Besitzer und ja, mit einiger statistischer Wahrscheinlichkeit war EUER Urgroßvater auch dabei.

Keiner dieser Urenkel der Aufbew-arier scheint zu erkennen, dass er sich nicht nur widerlichstem Sozialneid hingibt, sondern außerdem das antisemitische Klischee von den "reichen Juden" bedient, aber was soll's, ist man ja - wie immer - auf der richtigen Seite.

Warum auf einmal ausgerechnet Guttenberg?

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler hat den Begriff vom "Defizit an Bürgerlichkeit" geprägt. Einfach erklärt unterstellt er, dass sich in Deutschland, anders als in vergleichbaren Ländern, kein selbstbewusstes Bürgertum auf breiter Ebene entwickelt, sondern sich dieses politisch und sozial - salopp formuliert - bei der aristokratischen Oberschicht angeschleimt hätte.

Wehlers These ist umstritten, ja gilt als widerlegt, eigenartigerweise wird sie aber täglich auf Facebook bestätigt.

In einer Gesellschaft wie der unsrigen, die nicht mehr von einer aristokratischen oder halbaristokratischen Oberschicht, sondern vom Kleinbürgertum und Aufsteigern daraus bestimmt wird, drückt sich das Defizit an Bürgerlichkeit allerdings anders aus, nicht mehr durch Anschleimen, sondern im Gegenteil durch sozialneidisches Ressentiment. Politikern, die adlig sind oder die man auch nur dafür hält, verzeiht man nichts. Guttenberg bekam seine Herkunft schon vor seiner Selbstdemontage mit ermüdender Regelmäßigkeit hingerieben, bei von der Leyen (keine Ahnung, ob die Familie adlig ist, ich bezweifle es, aber für die meisten dürfte es so klingen, schließlich ist "von" ein Triggerwort) war das ähnlich, bis auch sie sich nun so weit selbstdemontiert hat, dass das auch keine Rolle mehr spielt. Und dann - horribile dictu! - neuerdings Beatrix von Storch geborene Oldenburg. Ah! ça ira, ça ira, ça ira, les aristocrates à la lanterne! Da wird uns so kannibalisch wohl als wie fünfhundert Säuen!

Nach "guter Familie" zu stinken geht GARNICHT!

Es kommt allerdings auch auf den politischen Hintergrund des Namensträgers an. Bei Frollein von Ditfurth findet man es ganz toll egalitär, dass sie ihr bescheidenes "Vönnchen" weggelassen hat. Reverse snobbery geht immer.

Aber kehren wir zum Thema Arisierungen zurück.

1934 entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel (dem Großvater von Billy Joel), einem florierenden Textilherstellungs- und -versandunternehmen in Nürnberg und Berlin, die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Übrigens nur die bekannteste von mehreren Arisierungen, von denen Neckermann profitiert hat.

Aber wen interessiert's. Trug Josef zwar einen prominenten, aber keinen adligen Namen und weg war das Faszinosum.

Liebe Kleinbürger, stänkert nur! Diesen Leuten ist es aber schon SOWAS von scheißegal, was Ihr von ihnen haltet. Ihr entlarvt Euch dadurch nur als die armen, komplexbeladenen Arschlöcher, die Ihr seid.

Das war's!

Ich empfehle als Realitätscheck zum Thema Arisierungen die Diplomarbeit des Sozialwissenschaftlers Hans-Christian Dahlmann über die Arisierungen in meiner Heimatstadt (ISBN 978-3-8258-5662-5), also über ganz normale Leute, nicht besonders "reich", und ganz bestimmt nicht "altehrwürdig" oder gar "vornehm". Und ja, liebe Sozialneider, in EURER Heimatstadt gab es das auch!

Was ich persönlich von Brylcreemboy halte, brauche ich hoffentlich nicht zu erläutern.

Montag, 30. Oktober 2017

Über weiblichen Exhibitionismus

Liebe Feministinnen, liebe Cucks,

hört auf, mich mit Euren Erläuterungen über das weibliche Genital zu belästigen.

Ihr kommt etwa 50 Jahre zu spät. Glaubt Ihr wirklich, Ihr müsstet UNS etwas erklären? Spätestens seit Helga "Hausfrau der Nation oder Deutschlands Supersau?" Goetze (1922 bis 2008) wissen wir alles darüber, was wir nie wissen wollten, und selbst meine prüde Mutter (Jahrgang 1923) hat über Helga, die übrigens im krassen Gegensatz zu Euch als zwar durchgeknallt, aber irgendwie sympathisch, 'rüberkam, seinerzeit nur ein amüsiertes Lächeln verloren. Diese Frau hat zumindest noch ein bisschen schockiert und immerhin hat sie dafür ihre bürgerliche Existenz aufgegeben, während Ihr durch Eure banal-verklemmten Sauereien Karriere macht und in abgrundtief verkommenen Medien, wie Bento oder frau tv, publiziert werdet, damit Ihr noch möglichst viele andere junge Frauen und Mädchen verderben könnt. Ihr seid doch voll Mainstream.


IHR seid die Spießer!

Steckt Euch Eure Menstruationstassen, Euer mit Vaginahefe gebackenes Brot, Eure mit Menstruationsblut "gemalten" Bilder, Eure Vaginamonologe und Eure Pussymützen dahin, wo die Sonne nicht scheint und lebt Euren ekelerregenden Exhibitionismus und Eure sexuellen Frustrationen woanders aus. Geht zum Beispiel auf den Strich oder Strippen, dann würdet Ihr auch endlich einmal Geld mit einem ehrlichen Beruf verdienen.

Über die Magie eines Dessertlöffels

Auf ze.tt (das ist so etwas wie "Vice" für die besseren Stände) beklagt sich "Lena", sie gehört zu den damnés de la terre, wie fies man zu ihr an der Uni ist und das trotz ihres Einsnuller-Abiturs.

Entscheiden Sie selbst, liebe Leser, ob es "Lena" wirklich gibt, oder ob wir es hier nur mit den feuchten Träumen eines dementen Schreiberlings zu tun haben.

Ich mag Platitüden nicht, aber hier sag ich's: Ich glaub, ich bin im falschen Film.

Ich mag auch nicht allzuviel über meine eigenen Erfahrungen berichten, da eigene Erfahrungen fast immer eitel und meistens irrelevant für eine Diskussion sind, aber sei's drum, hier tu ich's.

Gibt es eigentlich noch irgendetwas, das nicht missbraucht wird, um die eigene Benachteiligung optimal mitleiderheischend ins rechte Licht zu rücken und ein Maximum an Aufmerksamkeit zu erzielen?

Vorab: liebe "Lena", ein Metallarbeiter in Lohn und Brot gehört, soziologisch verstanden, nicht zur Arbeiterklasse, sondern mindestens zur unteren Mittelschicht. Steck Dir also Deine Proletarierempfindlichkeiten dahin, wo die Sonne nicht scheint.

Nun zur Sache. Der Vater meines Vaters (1911 bis 1977) war Bergmann. Der Vater meiner Mutter (1923 bis 2017) war - ja - Metallarbeiter. Er hatte 8 Kinder. Die Familie war, ich weiß nicht genau wann, die älteren Geschwister meiner Mutter waren noch dort geboren, aus Westpreußen ins Ruhrgebiet migriert. Bereits 1934 hatte mein Großvater es geschafft, mit Hilfe seiner Söhne seiner Familie ein Haus zu bauen. Es gab dort gute Bücher und nicht ein einziges Teil, das man als unkultiviert oder "billig" hätte bezeichnen können. Meine Großmutter ist, als Stoffe im Krieg rationiert wurden, nicht mehr auf die Straße gegangen, weil sie ihre Punkte für die Garderobe ihrer schönen Töchter hergegeben hatte. (Hut und Handschuhe, waren übrigens ein Muss. Weißt Du, "Lena", das war zu einer Zeit, in der sich Leute aus der Arbeiterschicht noch nicht wie Asis kleideten, aber das kannst Du nicht wissen. Du studierst ja Medizin und nicht Sozialgeschichte.)

Mein Vater hat es durch Fleiß, Intelligenz und durch den Aufschwung der Nachkriegszeit zum erfolgreichen Geschäftsmann gebracht. Er saß 12 Jahre lang im Landtag von Nordrhein-Westfalen. In unserem Haus verkehrten sehr viele wichtige, ja prominente, Leute "besserer", VIEL "besserer", Herkunft als meine Eltern. Ich erinnere mich, dass mein Vater eines Sonntagmittags nach einer Wahlveranstaltung den damaligen Justizminister, später Bundespräsidenten, Dr. Gustav Heinemann samt Gattin und Chauffeur unangekündigt mitbrachte, Dr. Heinemann und mein Vater standen in demselben Wahlkreis für dieselbe Partei. Bei uns gab es Sonntags kein Mittagessen, nur das, was man heute "Brunch" nennen würde. Meine Mutter hat es geschafft, ein Mittagessen hinzuzaubern. Woher wusste sie nur, was ein Dessertlöffel ist?

Durch den Wohlstand meines Vaters stiegen meine Eltern in den besten Hotels ab. Unter den Vier Jahreszeiten in Hamburg oder dem Bayerischen Hof in München ging es nicht. Aber reg Dich nicht auf, "Lena", sicher hat der Oberkellner oder der Maitre d' diesen Proletarierkindern erklärt, was ein Dessertlöffel ist.

Du brauchst allerdings keine Angst vor Deiner Zukunft als Ärzt*in zu haben, liebe "Lena". Nach einem nun schon längeren Leben, kann ich Dir versichern, dass Ärzt*innen zu derjenigen Akademikergruppe gehören, unter denen man die meisten schlecht erzogenen und primitiven Exemplare findet. Vielleicht liegt es am Einserabitur. Aber als Arbeiterkind kannst Du das nicht wissen, sind die für Dich und Deinesgleichen ja Halbgötter in Weiß. Sie sind es nicht. Ich sage das, um Dir zu helfen, liebe "Lena".

Übrigens ist meine älteste Cousine von der Seite meines Vaters (Du erinnerst Dich? Vater Bergmann?) Ärzt*in geworden. Sie war übrigens nicht schlecht erzogen und primitiv, sondern eine ganz große Dame. Da sie viel älter war als ich, hatten wir wenig Kontakt, aber ich unterstelle ganz einfach mal, dass sie wusste, was ein Dessertlöffel ist. Woher nur? Gab es doch zu ihrer Zeit an der Uni keinen Ortsverband von Arbeiterkind.de!

Tja, wieso waren meine Eltern so anders als Du? Vielleicht, weil sie noch kein Binnen-I und kein dämliches Sternchen kannten.

Ich sagte es schon einmal: Steck Dir Deine Proletarierempfindlichkeiten dahin, wo die Sonne nicht scheint.

Du bist doch hübsch. Vielleicht gibt es ja Gelegenheiten, neben Deinem Studium deine niedliche Fresse statt bei ze.tt, laut Eigenwerbung eine "Online-Plattform für Geschichten, Ideen und Gefühle", laut SZ "Ködern mit den Alpha-Kevins" ("Vice" für die gebildeten Stände, sozusagen), woanders weniger nervtötend bekannt zu machen, z.B. bei "Bauer sucht Frau". Da wärst Du auch gleich in einem Milieu, in dem Du keine Angst haben müsstest, wegen Deiner kulturellen Defizite anzuecken.

Wie wär's?

Man konnte bei ze.tt auch diesen geistekranken Artikel kommentieren. Ich konnte nicht anders.

Die Eliten unserer Gesellschaft setzen sich schon lange aus Aufsteigern aus der unteren Mittelschicht zusammen. Leute, bei denen das nicht der Fall ist, wie z.B. Guttenberg, von der Leyen, oder - horribile dictu! - neuerdings Beatrix von Storch geborene Oldenburg, bekommen das doch auch immer schön hämisch hingerieben. Nach "guter Familie" zu stinken geht GARNICHT!

Neid ist die Klammer der deutschen Gruppenseele, klar dass eine "Lena" da bei der blöden Masse auf ein Maximum an Empathie zählen darf.

Übrigens haben sich schon zu meiner Zeit (70er/80er Jahre) an der Uni die Kleinbürgerkinder als Prolls ausgegeben, weil das besser ankam und schon damals dem Zeitgeist entsprach.
Auch "Lenas" Vater (falls es "Lena" samt Vater gibt) dürfte als Metallarbeiter (i.e. Facharbeiter) in Lohn und Brot mindestens zur unteren Mittelschicht gehören.

Dieser Artikel mit seinen lächerlich unglaubwürdigen Klischees ist eine Beleidigung für die Intelligenz eines vierjährigen Kindes, egal ob aus einer Arbeiter- oder Akademikerfamilie.