Donnerstag, 16. April 2015

Nachruf auf Günter Grass

Am vergangenen Montag starb Günter Grass, Nobelpreisträger für ein einziges gutes Buch, das er geschrieben hatte, moralisches Gewissen der SPD mit allezeit einem "Niemals Wieder" auf den Lippen, dessen Ruf etwas, aber nicht sehr viel, Schaden nahm, als es herauskam, dass er in der SS gewesen war.

Ach so, der Nachruf:

Das wurde auch Zeit.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Eine irrationale Reaktion?

Bei all den unvorstellbaren Grausamkeiten haut mich die Verbrennung des jordanischen Piloten besonders um. Warum, weiß ich auch nicht.

Ich habe inzwischen zwangsläufig viele Kopfabschneidbilder gesehen (allerdings keine Videos, das muss man ja nicht) und auch hier eingestellt. Bilder von dem brennenden Piloten habe ich sofort weggeklickt. Irgendwo ist Schluss.

Und was macht die WELT?
http://www.welt.de/debatte/article13709 ... hritt.html
WELT-Autor Sascha Lehnartz empfiehlt angesichts dieser ungeheuerlichen islamischen Tat Lessings "Nathan der Weise" zu lesen. Ja wirklich!

Dort wird ein hehres Bild des muslimischen Mörders Sultan Saladin gezeichnet, hier die Fakten:
Salah ad-Din bzw. Saladin – keine Toleranzikone

"Salah ad-Din bzw. Saladin (gest. 1193), dem berühmten Ayyubidenfürsten, dem die westliche Islamophilie ein Höchstmaß an Toleranz gegenüber Andersgläubigen zumißt und in Lessings Ringparabel ein literarisches Denkmal setzt.

Die Geschichte beschränkt sich auf deutlich realistischere Maßstäbe. Die Chronisten werden nicht müde, Saladins Vorzüge als mudjahid zu preisen, dem traditionsgemäß das Kriegshandwerk wichtiger war als das Fasten und die Wallfahrt....plante er "die Franken bis in ihre fernen Länder zu verfolgen, um keinen an der Oberfläche der Erde leben zu lassen, der nicht an Allah glaubt, oder zu sterben...."

Auf dem Weg dorthin hatte er Gelegenheit, ein Exempel zu statuieren, als er im Jahre 1187 die Stadt Tiberias rückeroberte und Befehl erteilte, ihm möglichst viele Gefangene vorzuführen. Sein Sekretär 'Imad ad-Din, bekannt für genaue Schilderungen, berichtet uns:

"Montagmorgen, den 17. Rabi' II (islamischer Monat), zwei Tage nach dem Sieg,ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: Ich will die Erde von diesen Geschlechtern säubern. Er setzte 50 Dinar aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten. Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und nicht zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis (islamische Mystiker) und eine gewisse Zahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm; jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten. - Es gab solche (Muslime)...die laut lachten und mordeten; wie viel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie viele fromme Werke vollbrachten sie, um dem Islam Leben zu geben...wie viel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen..."

Quelle:
Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah?, 1. Auflage, München Mai 2001, S. 180
Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror?, 1. Auflage, München Mai 2002, S. 117 f.

Es ist alles, aber auch ALLES recht, um den Islam nicht als das zu sehen, was er ist. Ich bin fix und fertig und wir HABEN fertig.

P.S. mit "irrational" meine ich MEINE Reaktion.  Die Lehnartz' dieser Welt reagieren durchaus rational und wohlüberlegt.

Dienstag, 27. Januar 2015

Zum heutigen Tag


Samstag, 10. Januar 2015

Ich krieg' das Kotzen

. . . wenn ich die Betroffenheitsfressen sehe!


Per Email bekommen. Quelle leider unbekannt.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Vor genau 13 Jahren

Hamburger Abendblatt 8.1.2002

Islam - sind wir zu blauäugig?


              Der Orientalist Hans-Peter Raddatz warnt vor
              unkritischer Toleranz im Dialog mit Muslimen. Das
              Abendblatt stellt seine provokanten Thesen zur
              Diskussion.
 

              München - In den vergangenen drei Jahrzehnten hat
              sich eine Sonderform der Kommunikation gebildet, die
              sich "Dialog mit dem Islam" nennt. Spezialisten der
              Kirchen, Politik, Universitäten, Wirtschaft sowie
              zahlreichen anderen Instituten finden hier ein stabiles
              Auskommen. Einzige Voraussetzung für garantierten
              Erfolg war bisher das unbeirrte Festhalten an einigen
              wenigen Dogmen: "Der Islam ist tolerant -
              Fundamentalismus ist nicht Islam - Islam bedeutet
              Frieden". Dabei wird behauptet, dass es "den Islam"
              auf Grund seiner Vielfalt eigentlich nicht gebe, "der
              Islam" dennoch geradezu monolithisch tolerant sei.

              Als die durch Osama bin Ladens
              Selbstmord-Terroristen gekaperten Flugzeuge in die
              Türme des World Trade Center einschlugen und
              Tausende Unschuldiger unter sich begruben, schienen
              die Ideen des Friedens und der Toleranz für einen
              Moment aus dem Gleichgewicht geraten zu sein.


Solidarität mit Charlie Hebdo

Vor acht (!) Jahren, habe ich in meinem englischen Blog gepostet, was Ayman Mazyek zu Witzen über den Propheten zu sagen hatte, und niemand hat gelacht.

From Monday's issue of the newspaper Die Welt, one of the assumed strongholds of conservative media in Germany, comes a stunning piece of journalism:
How to play mind games with stupid Germans
More Jokes about Muslims Please!
The Secretary General of the Central Council of Muslims [in Germany] wants to laugh at his fellow-Muslims more often. At WELT.de he criticizes how uptight German comedians and artists are, as soon as it's about Islam: One can very well make fun of a Muslim without hurting his dignity.

By Aiman A. Mazyek
[...]
I, too, would have liked to smile and laugh at Muslims. Is that not permitted? Who is prohibiting it? Maybe a Fatwa? A body of censors? Notabene, I am talking about laughing, not hurtful sneering at or dirty jokes about Islam. One can very well make fun of a Muslim without hurting his dignity or can't one? One can waffle about his putative flaws without besmirching his religion.
[...]
Granted, the narrow-minded and know-alls in our community will speak up and tell us in their repressed way that they don't understand a thing. They are not just suffering from a blatant deficit in humour but from their own belief as well, which they wish to live rather as stone-age Islam... the Islamic tradition knows many prominent examples, where one's own or the leg of somebody else is pulled. Thus, the Prophet Mohammed has often shown wit and mockery.
[...]
(Translation mine!)
Without doubt! And specifically at the stonings (snicker), the amputations (giggle), the beheadings (chuckle) he attended.

I mean this is so rock-hard, impregnably, intransigently, indissolubly and resolutely dumb that it leaves me speechless. Well, almost.

We have seen worldwide riots by followers of this faith and people losing their lifes over a couple of cartoons as acid as thin lemonade and as exciting as Paris Hilton's antics. We are seeing a faith, or better: a polit-cult, that promotes "honour" killings of women who decide to live like Western women, a faith whose followers perform beheadings of hostages on television, stonings, floggings, limb amputations, hangings of teenagers and children, terrorist attacks on innocent civilians, women and children and other hilariously funny gimmicks.

But what I like best is:

One can waffle about his putative flaws without besmirching his religion.
But one can not talk seriously about his real "flaws", right?

And in this country a so-called conservative newpsaper does not just print that cooly calculated and cleverly simpering drivel in all seriousness, they even sell it as an example of "enlightened" and "moderate" Islam.

Mind you, stupid is not that man, stupid are the chaps from DIE WELT who let themselves be led around like tame dancing bears at their nose rings by printing that neat little bit of propaganda.

He was yanking their chains, and ours as well. Or, to use another and even more hackneyed metaphor: He was testing the water.
I bet Mazyek, who has a Syrian father and a German mother and who is the leader of the local Free Democrats at his hometown Alsdorf, near Aachen, finds it pretty warm, cosy and agreeable.
Vor fünf Jahren wurde der Karikaturist Kurt Westergaard in seinem Haus von einem muslimischen Attentäter überfallen und konnte sich nur retten, weil sein Badezimmer zu einem Sicherheitsraum umgebaut worden war. Dem Täter wurden Kontakte zur organisierten islamischen Terrorszene nachgewiesen. Alles längst vergessen.

Westergaard lebt bis heute unter Polizeischutz.


Und nun wundert sich die Welt über den Terroranschlag in Paris. Nur die Titanic, bekannt für ihre schneidende Islamkritik, macht dumme Witze darüber (kein Link). Deutsche haben eben Rückgrat und guten Geschmack.

Wann werden sie genug an unseren Ketten gerasselt haben?

Sonntag, 7. Dezember 2014

Einbahnstraße Rassismus und die Verantwortung der Medien

Nicht mehr sehr aktuell, aber immer wichtig: In letzter Zeit sind in Amerika in zwei Fällen weiße Polizisten, durch deren Handeln ein Schwarzer zu Tode gekommen war, nicht angeklagt worden. Das Rassismus-Geschrei in den deutschen Medien, fast immer gewürzt mit Schadenfreude, ist groß. 

Es gibt genug Gründe, Amerika zu kritisieren, aber Rassismus gegen Schwarze bei Polizei und Behörden ist ein viel zu komplexes Thema, um es derart simplizistisch abzuhandeln. Man sollte z.B. nicht urteilen, bevor man nicht die Akten, die im Fall Ferguson online stehen, und auch die Kriminalstatistiken gelesen - und verstanden - hat. Ob das jemand der hiesigen Schmieranten getan hat?

Eigentlich müsste die politisch-korrekte "antirassistische" Berichterstattung der US-Medien der hiesigen Gutmenschengleichschaltung sogar entgegenkommen, aber nein, es ist viel zu sexy, Amerika geifernd an den Pranger zu stellen. Weiß ja jeder, dass das Rassisten sind. Hauptsache wir nicht.

Wo hat man z.B. in den Mainstream-Medien jemals etwas von so unfassbaren Taten wie dem Wichita-Massaker oder dem Mord an Channon Christian und Christopher Newsom gehört? Gewalt, sex- und blutgeladen waren sie genug, aber es waren halt die falschen Täter. Man kann ja nicht rassistisch sein und scheiß' was auf die Opfer.

Und was ist mit diesem längst vergessenen Fall, in dem ein weißer Polizist, der sich völlig korrekt verhalten hatte, öffentlich Dreck fressen musste, weil der Präsident persönlich sich in diese Lappalie eingemischt hatte? Dieser Präsident hat mehr dazu getan als jeder andere der post-rassischen Ära, das Verhältnis zwischen Weißen und Schwarzen zu vergiften.

Es gibt längst eine schwarze Mittelschicht, es gibt im Schaugeschäft schwarze Weltstars, schwarze hohe und höchste Politiker (und zwar nicht erst seit Obama), schwarze hohe und höchste Offiziere, schwarze Akademiker und Publizisten. (Und ja, auch konservative, der wunderbare Thomas Sowell fällt mir hier auf die Schnelle ein, dann noch der konservativ-libertäre Larry Elder oder Alan Keyes.) Amerika hat einen farbigen Präsidenten, und trotzdem werden die Schwarzen in den Medien als verfolgte, hilflose Minderheit dargestellt. DAS ist Rassismus! Egal ob in den USA oder hier.

Montag, 1. Dezember 2014

Der kontaminierte Helmut

Das Winterloch muss gefüllt werden. Der SPIEGEL weiß  'was:

Hamburg - Vorgesetzte von Helmut Schmidt haben diesem während des Zweiten Weltkriegs bescheinigt, Anhänger des Nationalsozialismus zu sein. In drei Personalbeurteilungen des Luftwaffenoffiziers aus den Jahren 1942 bis 1944 finden sich Formulierungen wie "Nationalsozialistische Haltung tadelfrei" oder "Steht auf dem Boden der nat.soz. Weltanschauung und versteht es, dieses Gedankengut weiterzugeben". . .

Die Beurteilungen stammen aus Helmut Schmidts Wehrmachtsakte im Militärarchiv in Freiburg. Die Autorin Sabine Pamperrien hat die Dokumente mit Erlaubnis des Ex-Kanzlers ausgewertet, ihr Buch "Helmut Schmidt und der Scheißkrieg" erscheint am 8. Dezember im Piper-Verlag. Pamperrien argumentiert aufgrund dieser und anderer Quellen, Schmidt sei zeitweise "von Nazi-Ideologie kontaminiert" gewesen.
Und jetzt kommt es:
Das Militärarchiv sowie führende deutsche Militärhistoriker hingegen bestreiten nach SPIEGEL-Informationen den Aussagewert der Beurteilungen über Schmidt. Bewertungen dieser Art seien vielfach in Personalunterlagen der Wehrmacht zu finden und würden über die wahre politische Einstellung des jeweiligen Soldaten für sich genommen nichts aussagen.
War wohl nix.

Drei Dinge fallen mir ein:

Erstens: Stammt es nicht aus dem Wörterbuch des Unmenschen, einen Menschen als "kontaminiert" zu bezeichnen? Aber bei Nazis ist das okay, gelle?

Zweitens: Helmut, wir verehren dich und haben auch wohlmeinend über dich gebloggt. Über die machtgeilen Spaßverderber, die dir das Rauchen verderben wollen: 
Epitaph für Helmut Schmidt
oder über deine Stärke während einer der dunkelsten Stunden Nachkriegsdeutschlands:
The Neverending Voyage of the Landshut.
Aber tu uns einen Gefallen Helmut.  Insterburg und Co haben mal gesagt (ich zitiere aus dem Gedächtnis): "Mit 80 sollte man raus aus dem Orchester, auch wenn man der Enkel von Wagner ist." Bitte bitte lieber Helmut, halt die Klappe über den Islam.

Drittens: Geh bügeln, Pamperrien.

Pöser Putin

Der FOCUS berichtet über das traurige Schicksal verantwortungsvoller und gutmeinender amerikanischer Adoptiveltern mit ethisch einwandfreien Familienwerten:

Nach 6 Jahren: US-Paar gibt adoptierte Kinder zurück

Bis 2013 konnten amerikanische Paare Kinder aus russischen Waisenhäusern adoptieren. Nun hat sich ein Vorfall ereignet, der für Entsetzen gesorgt hat. Ein amerikanisches Paar wollte nach sechs gemeinsamen Jahren seine Adoptivkinder zurückgeben.
Etwa 160 Millionen Kinder weltweit gelten nach Angaben der Unicef als Waisen, etwa 660.000 von ihnen leben in Russland. Bis 2013 konnten US-Bürger Waisenkinder aus Russland adoptieren, um ihnen dort ein Leben in einer intakten Familie zu ermöglichen, das gelingt jedoch nicht immer. Ein besonders gravierender Vorfall sorgt aktuell für Empörung weltweit:

Ein amerikanisches Paar, das 2008 zwei Kinder aus einem russischen Waisenhaus adoptiert hatte, wollte die Kinder nach 6 Jahren wieder zurück geben. Als Grund gaben die beiden Erziehungsberechtigten an, die Kinder würden unter psychischen Problemen leiden – sie hätten mehrfach gedroht die Eltern umzubringen. In einer Untersuchung kam daraufhin ans Licht, dass die Kinder offenbar vor der Adoption missbraucht worden waren und darüberhinaus nicht – wie angegeben - Geschwister seien.

Ein Adoptionsbeauftragter der US-Regierung nimmt die Adoptiveltern in Schutz: „Ohne diese Vorkenntnisse sind Adoptiveltern natürlich überfordert und bekommen dann auch nicht die nötige Unterstützung“ – sagte er gegenüber US-Medien.

Der Fall wirft dennoch ein düsteres Licht auf Adoptionen russischer Kinder durch amerikanische Familien. Der mit dem Fall beauftragte Richter gab in einer ersten Stellungnahme bekannt, dass Zwischenfälle wie der aktuelle keine Seltenheit seien – etwa 20% aller adoptierten Kinder leiden seiner Aussage zufolge unter Entwicklungsproblemen. Zudem seien in den vergangenen 20 Jahren 18 adoptierte Kinder durch Gewalt ihrer Adoptiveltern gestorben. Erst im vergangenen Jahr verbot die russische Regierung die Adoption von Kindern durch amerikanische Paare als Reaktion auf Sanktionen von Seiten der USA.
Liar liar pants on fire!

FAA-HALSCH!!!

Das Verbot war eine Raktion auf diesen Fall und auf andere - schlimmere - Fälle, in denen russische Adoptivkinder von ihren intakten amerikanischen Adoptivfamilien zu Tode geliebt wurden. Bereits 2010 berichtete ich in meinem Blog The Most Destructive Single Cause darüber. Ich gebe den Eintrag hier ganz wieder. Warum? Weil er es wert ist!

Sonntag, 30. November 2014

Hesekiels Vision

Einführung von Yaakov Kirschen, dem Schöpfer von Dry Bones, zu seiner Indiegogo Dry Bones Campaign zur Bekämpfung von Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Gleichgültigkeit gegenüber der Not der Christen im Nahen Osten:


Familiensache!

Wissen Sie woher der Titel "Dry Bones" stammt? Nun, aus Hesekiel 37:

Die Vision von den Totengebeinen

1 Die Hand Jehovas kam über mich, und Jehova führte mich im Geiste hinaus und ließ mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine. 2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt. 3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, Jehova, du weißt es. 4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret das Wort Jehovas! 5 So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet. (Psalm 104.30) 6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin. - (Jesaja 26.19) 7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein. (Hesekiel 37.10) 8 Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen. 9 Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht der Herr, Jehova: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden! 10 Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer. - 11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin. 12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, mein Volk, und werde euch in das Land Israel bringen. 13 Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, mein Volk. 14 Und ich werde meinen Geist in euch geben, daß ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, daß ich, Jehova, geredet und es getan habe, spricht Jehova.

(Elberfelder Bibel 1905)

Samstag, 29. November 2014

Englische Haute Cuisine

Neulich auf PI: Seit heute Morgen um 4 Uhr läuft in Wien, Graz und Linz eine “groß angelegte Polizeiaktion gegen den internationalen Islam-Terrorismus” (Originaltext von oe24), bei der 900 Beamte im Einsatz sind, darunter auch Mitglieder der Elite-Einheit Cobra.

Nichts Neues

Bei Zitrusfrüchte unbekannter Herkunft und Damit die Juden nicht rückfällig werden haben wir unlängst zwei Beispiele für die Berichterstattung deutscher Schulbücher über Israel kommentiert.

Nun stelle ich zu meinem nicht allzu großen Erstaunen fest, dass die deutsch-israelische Schulbuchkommission bereits 1985 (!) vor dieser Entwicklung gewarnt hat. Hat selbstverständlich niemanden einen Scheißdreck interessiert.

Freitag, 28. November 2014

Tugces Tod

Tugce ist tot. 
_________________________________________

Sicher haben Sie von Tugce Albayrak, der Lehramtsstudentin (22) gehört, die von einem 18jährigen ins Koma geprügelt wurde. Jetzt wurde der Hirntod festgestellt.

Es heißt in den Medien, der Täter sei Serbe, aber auf facebook kann man lesen, dass er Albaner/Muslim sei und dass seine Freunde die Tat dort feiern würden. Ich bin dem nicht nachgegangen, weil ich das im Moment nicht aushalten würde. Vielleicht später.

Tugces Eltern bitten um eine möglichst weite Verbreitung der Geschichte und den Bildern ihrer Tochter. Hier ist ihre facebook-Seite.

Liebe Eltern, bitte stellt die Maschinen nicht ab. Es gibt immer Hoffnung. Ich weiß zuverlässig von dem Fall einer Frau, die bei der Vorbereitung zur Organentnahme aufgewacht ist.


Der "rechtsradikale" Akif Pirincci schreibt:
SCHÖNE, MUTIGE, SCHWESTER!
Nicht diese Bestie hat dir das Leben genommen, sondern es waren die Bestien, die diesen nur entfernt menschenähnlichen Dreck haben frei herumlaufen lassen. Nicht du bist es, in derem Kopf nun die Finsternis eingekehrt ist, denn leuchten wirst du immerdar! Nein, SIE sind es, die hirntot sind. Sie waren es schon immer ... Lebwohl, Hübsche!
Was kann man da noch sagen? Vielleicht vier Dinge:

Tugce starb, weil sie zwei Mädchen (etwa 13 und 16 Jahre alt, blond, betrunken) helfen wollte, die von dem dem Killer und seinen Kumpanen belästigt wurden. Diese Eltern sind mit Schuld an Tugces Schicksal, weil sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind.

Es gibt doch in der Juristerei so etwas wie bedingten Vorsatz (dolus eventualis). Das heißt, dass ein Täter vielleicht den Tod nicht will, aber wenn es passiert, ist es ihm auch wurscht. Wird dieses Rechtsinstitut hier angewandt werden? Das ist eine rhetorische Frage.

Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen?

Sollte es nichts nützen, so wird es auch nicht schaden, für Tugce zu beten.

Montag, 24. November 2014

Zitrusfrüchte unbekannter Herkunft

Der Putzger historischer Weltatlas ist der populärste Geschichtsatlas in Deutschland. Er gilt auch über Deutschland hinaus als Standardwerk für den Geschichtsunterricht und wird auch von Erwachsenen gerne zu Rat gezogen. Es gibt ihn seit 1877.

Divara schickt mir folgenden Auszug:

1947 beschlossen die Vereinten Nationen eine Teilung Palästinas zwischen Juden und Arabern. Danach sollte der jüdische Staat in den Besitz der besten und ertragreichsten Böden sowie praktisch aller Zitrus-Kulturen kommen, Palästinas größtes Exportgut. Die Araber als primär landwirtschaftlich orientierte Bevölkerung würden damit ihre Hauptexistenzgrundlage verlieren. Der vorgeschlagene arabische Staat hätte so nur in Abhängigkeit vom jüdischen Staat und von internationaler Hilfe existieren können.
Schon mal sowas Beklopptes gelesen?
Mit wem trieben die Araber während des 2. Weltkriegs Handel mit Zitrusfrüchten? Und wie waren die Israelis "orientiert"? Brachten die fertige Fabriken mit?
Ein Blick auf die unklugerweise beigefügte Karte zeigt, dass Israel zu einem Drittel aus Wüste bestand. Da wachsen meiner Kenntnis nach auch keine Apfelsinen.
(Quelle: Putzger, Historischer Weltatlas, (Cornelsen) Berlin 2001, S.202)
Da hat sich der Herr Putzger nicht genügend informiert. Mark Twain beschreibt in Innocents Abroad sehr bildhaft die Zustände im Nahen Osten. Der Bericht erschien 1869, also vor der ersten modernen Alija am Ende des 19. Jahrhunderts. Da war Wüste und Seuchensumpf und Seuchensumpf und Wüste.

Hochinteressant: First Photos of the Holy Land! Hier eine Kostprobe:


Draining The Swamps at Petah Tikva, 1906.

Die Siedlung Petah Tikva, gegründet 1878 und 1882, hatte zunächst große Probleme wegen Missernten und Malaria. Im Laufe der Zeit konnten die Malariasümpfe jedoch trockengelegt werden und die Gegend wurde zu einem Schwerpunkt des Zitrusfruchtanbaus. Aber halt! Waren das nicht die Araber, die mit dem Zitrusfruchtanbau? Wie hat mal jemand gesagt? Die Juden haben sich immer die besten Plätze ausgesucht . . .

Hier eine meiner älteren Polemiken zur Geschichte Israels, Schuldig, am Leben und Jude zu sein, von 2009.

Danke an Divara und das Amerikanski-Forum!

Semiten selektiv gesehen

Juli 2006 sendete der Bayerische Rundfunk einen Bericht über eine der hassenswertesten Gestalten der Weltgeschichte, den Großmufti von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini (1893 oder 1895 oder 1896 bis 1974), Partner der Nazis beim Völkermord der Juden, der den Krieg als Ehrengast in Deutschland verbringen durfte. Danke BR! Jemand hat den Film dann auf YouTube online gestellt. (Die Untertitel sind übrigens von mir.)


Es ist ein interessanter kleiner Film und liefert in aller Kürze einen guten Überblick der Geschehnisse. Allerdings muss ich dem Historiker, der dort zu Wort kommt, energisch widersprechen. Der Mufti hat nicht von Hitler, bzw. die Muslime haben nicht von den Nazis den Judenhass gelernt. Das hatten sie nicht nötig.

Auch hier verweise ich auf mein englischsprachiges Blog:

24 Jul 2006
It shows too, however, that the Mufti wasn't quite the innocent "noble savage" who got spoilt by the evil Nazis, but that this was a mutually inspriring relationship between two evil powers, both rooted in their respective ...

20 May 2006
Hadj Amin el Husseini, with Brit assistance self-appointed Grand Mufti of Jerusalem, mass murderer of Jews, on Hitler's payroll since 1937, accomplice of Hitler in the Holocaust, honoured guest in Berlin during WWII (all ...

04 Jan 2008
In his book "Hitler's Legacy: Islamic Antisemitism in the Middle East," Küntzel argues that contemporary Islamic antisemitism is largely due to the infamous Hitler-Mufti connection (I have posted about it, for example, here, here ...

Wenn man auf YouTube nach "hitler mufti" googelt, finden sich zahlreiche interessante Beiträge zum Thema.