Donnerstag, 11. Dezember 2014

DAS ist "Populismus"

Heuchel - heuchlerischer - WELT (oder ist es Merkel):

Politiker und Menschenrechtler fordern angesichts der Veröffentlichung des CIA-Folterberichts ein entschlossenes Vorgehen gegen Misshandlungen durch Sicherheitskräfte. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vom Ausmaß der CIA-Folterenthüllungen überrascht. Auf die Frage, ob sie mit solchen Auswüchsen gerechnet hätte, sagte die Kanzlerin in einem Interview mit N24: "Nein, das hätte ich nicht – und ich bin genauso erschüttert wie viele Amerikanerinnen und Amerikaner."
China und Iran. Aha!

Warum ist Merkel nicht über sowas erschüttert? DAS ist Folter:

Zu finden auf The Muslim Issue.

Und da wir grade beim Iran sind: Anfang 2006, also vor fast neun Jahren, habe ich auf meinem damals vielgelesenen Blog Roncesvalles unter der Überschrift Islam is Mercy einen Bericht veröffentlicht, der sich mit der "Justizpraxis" im Iran befasst. Dort werden, unter vielen Anderen, kleine Mädchen aufgehängt und vorher noch vergewaltigt, damit sie nicht als Jungfrauen in den Himmel kommen.

Die Seite, von der ich meine Informationen hatte, wurde längst vom Netz genommen. Eine einzige andere befasst sich damit, zu der habe ich inzwischen verlinkt.

Hier ein Bericht:
The first public hanging took place at dawn on the 19th of March 2001 when 30 year old Fariba Tajiani-Emamqoli and four men were put to death for drug trafficking in Tehran. Fariba was attended by a woman prison officer and was blindfolded and had her hands tied behind her back. Like most public hangings nowadays the hydraulic crane of a small recovery vehicle was used to hoist her into the air. The whole process took 25 minutes, with the bodies being left hanging for 10 minutes before being taken down A crowd of about 200 gathered to witness the event and chanted "Allah akbar" - God is great and "death to the traffickers, death to the traffickers."








Das war vor 13 Jahren. Wo sind die Menschenrechtler, wo die Feministinnen, wo die Qualitätsmedien, die sich dagegen aussprechen.

Jedes Land, auch die USA, das die Todesstrafe vollzieht, grenzt sich aus der Gemeinschaft der zivilisierten Staaten aus. Dennoch wünsche ich mir eine ehrliche, nicht von populistischen Ressentiments gesteuerte, Diskussion - und mehr! - darüber.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Einbahnstraße Rassismus und die Verantwortung der Medien

Nicht mehr sehr aktuell, aber immer wichtig: In letzter Zeit sind in Amerika in zwei Fällen weiße Polizisten, durch deren Handeln ein Schwarzer zu Tode gekommen war, nicht angeklagt worden. Das Rassismus-Geschrei in den deutschen Medien, fast immer gewürzt mit Schadenfreude, ist groß. 

Es gibt genug Gründe, Amerika zu kritisieren, aber Rassismus gegen Schwarze bei Polizei und Behörden ist ein viel zu komplexes Thema, um es derart simplizistisch abzuhandeln. Man sollte z.B. nicht urteilen, bevor man nicht die Akten, die im Fall Ferguson online stehen, und auch die Kriminalstatistiken gelesen - und verstanden - hat. Ob das jemand der hiesigen Schmieranten getan hat?

Eigentlich müsste die politisch-korrekte "antirassistische" Berichterstattung der US-Medien der hiesigen Gutmenschengleichschaltung sogar entgegenkommen, aber nein, es ist viel zu sexy, Amerika geifernd an den Pranger zu stellen. Weiß ja jeder, dass das Rassisten sind. Hauptsache wir nicht.

Wo hat man z.B. in den Mainstream-Medien jemals etwas von so unfassbaren Taten wie dem Wichita-Massaker oder dem Mord an Channon Christian und Christopher Newsom gehört? Gewalt, sex- und blutgeladen waren sie genug, aber es waren halt die falschen Täter. Man kann ja nicht rassistisch sein und scheiß' was auf die Opfer.

Und was ist mit diesem längst vergessenen Fall, in dem ein weißer Polizist, der sich völlig korrekt verhalten hatte, öffentlich Dreck fressen musste, weil der Präsident persönlich sich in diese Lappalie eingemischt hatte? Dieser Präsident hat mehr dazu getan als jeder andere der post-rassischen Ära, das Verhältnis zwischen Weißen und Schwarzen zu vergiften.

Es gibt längst eine schwarze Mittelschicht, es gibt im Schaugeschäft schwarze Weltstars, schwarze hohe und höchste Politiker (und zwar nicht erst seit Obama), schwarze hohe und höchste Offiziere, schwarze Akademiker und Publizisten. (Und ja, auch konservative, der wunderbare Thomas Sowell fällt mir hier auf die Schnelle ein, dann noch der konservativ-libertäre Larry Elder oder Alan Keyes.) Amerika hat einen farbigen Präsidenten, und trotzdem werden die Schwarzen in den Medien als verfolgte, hilflose Minderheit dargestellt. DAS ist Rassismus! Egal ob in den USA oder hier.

Montag, 1. Dezember 2014

Der kontaminierte Helmut

Das Winterloch muss gefüllt werden. Der SPIEGEL weiß  'was:

Hamburg - Vorgesetzte von Helmut Schmidt haben diesem während des Zweiten Weltkriegs bescheinigt, Anhänger des Nationalsozialismus zu sein. In drei Personalbeurteilungen des Luftwaffenoffiziers aus den Jahren 1942 bis 1944 finden sich Formulierungen wie "Nationalsozialistische Haltung tadelfrei" oder "Steht auf dem Boden der nat.soz. Weltanschauung und versteht es, dieses Gedankengut weiterzugeben". . .

Die Beurteilungen stammen aus Helmut Schmidts Wehrmachtsakte im Militärarchiv in Freiburg. Die Autorin Sabine Pamperrien hat die Dokumente mit Erlaubnis des Ex-Kanzlers ausgewertet, ihr Buch "Helmut Schmidt und der Scheißkrieg" erscheint am 8. Dezember im Piper-Verlag. Pamperrien argumentiert aufgrund dieser und anderer Quellen, Schmidt sei zeitweise "von Nazi-Ideologie kontaminiert" gewesen.
Und jetzt kommt es:
Das Militärarchiv sowie führende deutsche Militärhistoriker hingegen bestreiten nach SPIEGEL-Informationen den Aussagewert der Beurteilungen über Schmidt. Bewertungen dieser Art seien vielfach in Personalunterlagen der Wehrmacht zu finden und würden über die wahre politische Einstellung des jeweiligen Soldaten für sich genommen nichts aussagen.
War wohl nix.

Drei Dinge fallen mir ein:

Erstens: Stammt es nicht aus dem Wörterbuch des Unmenschen, einen Menschen als "kontaminiert" zu bezeichnen? Aber bei Nazis ist das okay, gelle?

Zweitens: Helmut, wir verehren dich und haben auch wohlmeinend über dich gebloggt. Über die machtgeilen Spaßverderber, die dir das Rauchen verderben wollen: 
Epitaph für Helmut Schmidt
oder über deine Stärke während einer der dunkelsten Stunden Nachkriegsdeutschlands:
The Neverending Voyage of the Landshut.
Aber tu uns einen Gefallen Helmut.  Insterburg und Co haben mal gesagt (ich zitiere aus dem Gedächtnis): "Mit 80 sollte man raus aus dem Orchester, auch wenn man der Enkel von Wagner ist." Bitte bitte lieber Helmut, halt die Klappe über den Islam.

Drittens: Geh bügeln, Pamperrien.

Pöser Putin

Der FOCUS berichtet über das traurige Schicksal verantwortungsvoller und gutmeinender amerikanischer Adoptiveltern mit ethisch einwandfreien Familienwerten:

Nach 6 Jahren: US-Paar gibt adoptierte Kinder zurück

Bis 2013 konnten amerikanische Paare Kinder aus russischen Waisenhäusern adoptieren. Nun hat sich ein Vorfall ereignet, der für Entsetzen gesorgt hat. Ein amerikanisches Paar wollte nach sechs gemeinsamen Jahren seine Adoptivkinder zurückgeben.
Etwa 160 Millionen Kinder weltweit gelten nach Angaben der Unicef als Waisen, etwa 660.000 von ihnen leben in Russland. Bis 2013 konnten US-Bürger Waisenkinder aus Russland adoptieren, um ihnen dort ein Leben in einer intakten Familie zu ermöglichen, das gelingt jedoch nicht immer. Ein besonders gravierender Vorfall sorgt aktuell für Empörung weltweit:

Ein amerikanisches Paar, das 2008 zwei Kinder aus einem russischen Waisenhaus adoptiert hatte, wollte die Kinder nach 6 Jahren wieder zurück geben. Als Grund gaben die beiden Erziehungsberechtigten an, die Kinder würden unter psychischen Problemen leiden – sie hätten mehrfach gedroht die Eltern umzubringen. In einer Untersuchung kam daraufhin ans Licht, dass die Kinder offenbar vor der Adoption missbraucht worden waren und darüberhinaus nicht – wie angegeben - Geschwister seien.

Ein Adoptionsbeauftragter der US-Regierung nimmt die Adoptiveltern in Schutz: „Ohne diese Vorkenntnisse sind Adoptiveltern natürlich überfordert und bekommen dann auch nicht die nötige Unterstützung“ – sagte er gegenüber US-Medien.

Der Fall wirft dennoch ein düsteres Licht auf Adoptionen russischer Kinder durch amerikanische Familien. Der mit dem Fall beauftragte Richter gab in einer ersten Stellungnahme bekannt, dass Zwischenfälle wie der aktuelle keine Seltenheit seien – etwa 20% aller adoptierten Kinder leiden seiner Aussage zufolge unter Entwicklungsproblemen. Zudem seien in den vergangenen 20 Jahren 18 adoptierte Kinder durch Gewalt ihrer Adoptiveltern gestorben. Erst im vergangenen Jahr verbot die russische Regierung die Adoption von Kindern durch amerikanische Paare als Reaktion auf Sanktionen von Seiten der USA.
Liar liar pants on fire!

FAA-HALSCH!!!

Das Verbot war eine Raktion auf diesen Fall und auf andere - schlimmere - Fälle, in denen russische Adoptivkinder von ihren intakten amerikanischen Adoptivfamilien zu Tode geliebt wurden. Bereits 2010 berichtete ich in meinem Blog The Most Destructive Single Cause darüber. Ich gebe den Eintrag hier ganz wieder. Warum? Weil er es wert ist!

Sonntag, 30. November 2014

Hesekiels Vision

Einführung von Yaakov Kirschen, dem Schöpfer von Dry Bones, zu seiner Indiegogo Dry Bones Campaign zur Bekämpfung von Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Gleichgültigkeit gegenüber der Not der Christen im Nahen Osten:


Familiensache!

Wissen Sie woher der Titel "Dry Bones" stammt? Nun, aus Hesekiel 37:

Die Vision von den Totengebeinen

1 Die Hand Jehovas kam über mich, und Jehova führte mich im Geiste hinaus und ließ mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine. 2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt. 3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, Jehova, du weißt es. 4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret das Wort Jehovas! 5 So spricht der Herr, Jehova, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, daß ihr lebendig werdet. (Psalm 104.30) 6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, daß ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin. - (Jesaja 26.19) 7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein. (Hesekiel 37.10) 8 Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen. 9 Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: So spricht der Herr, Jehova: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, daß sie lebendig werden! 10 Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer. - 11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin. 12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, Jehova: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, mein Volk, und werde euch in das Land Israel bringen. 13 Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, mein Volk. 14 Und ich werde meinen Geist in euch geben, daß ihr lebet, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, daß ich, Jehova, geredet und es getan habe, spricht Jehova.

(Elberfelder Bibel 1905)

Samstag, 29. November 2014

Englische Haute Cuisine

Neulich auf PI: Seit heute Morgen um 4 Uhr läuft in Wien, Graz und Linz eine “groß angelegte Polizeiaktion gegen den internationalen Islam-Terrorismus” (Originaltext von oe24), bei der 900 Beamte im Einsatz sind, darunter auch Mitglieder der Elite-Einheit Cobra.

Nichts Neues

Bei Zitrusfrüchte unbekannter Herkunft und Damit die Juden nicht rückfällig werden haben wir unlängst zwei Beispiele für die Berichterstattung deutscher Schulbücher über Israel kommentiert.

Nun stelle ich zu meinem nicht allzu großen Erstaunen fest, dass die deutsch-israelische Schulbuchkommission bereits 1985 (!) vor dieser Entwicklung gewarnt hat. Hat selbstverständlich niemanden einen Scheißdreck interessiert.

Freitag, 28. November 2014

Tugces Tod

Tugce ist tot. 
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Sicher haben Sie von Tugce Albayrak, der Lehramtsstudentin (22) gehört, die von einem 18jährigen ins Koma geprügelt wurde. Jetzt wurde der Hirntod festgestellt.

Es heißt in den Medien, der Täter sei Serbe, aber auf facebook kann man lesen, dass er Albaner/Muslim sei und dass seine Freunde die Tat dort feiern würden. Ich bin dem nicht nachgegangen, weil ich das im Moment nicht aushalten würde. Vielleicht später.

Tugces Eltern bitten um eine möglichst weite Verbreitung der Geschichte und den Bildern ihrer Tochter. Hier ist ihre facebook-Seite.

Liebe Eltern, bitte stellt die Maschinen nicht ab. Es gibt immer Hoffnung. Ich weiß zuverlässig von dem Fall einer Frau, die bei der Vorbereitung zur Organentnahme aufgewacht ist.


Der "rechtsradikale" Akif Pirincci schreibt:
SCHÖNE, MUTIGE, SCHWESTER!
Nicht diese Bestie hat dir das Leben genommen, sondern es waren die Bestien, die diesen nur entfernt menschenähnlichen Dreck haben frei herumlaufen lassen. Nicht du bist es, in derem Kopf nun die Finsternis eingekehrt ist, denn leuchten wirst du immerdar! Nein, SIE sind es, die hirntot sind. Sie waren es schon immer ... Lebwohl, Hübsche!
Was kann man da noch sagen? Vielleicht vier Dinge:

Tugce starb, weil sie zwei Mädchen (etwa 13 und 16 Jahre alt, blond, betrunken) helfen wollte, die von dem dem Killer und seinen Kumpanen belästigt wurden. Diese Eltern sind mit Schuld an Tugces Schicksal, weil sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen sind.

Es gibt doch in der Juristerei so etwas wie bedingten Vorsatz (dolus eventualis). Das heißt, dass ein Täter vielleicht den Tod nicht will, aber wenn es passiert, ist es ihm auch wurscht. Wird dieses Rechtsinstitut hier angewandt werden? Das ist eine rhetorische Frage.

Wo bleibt der Aufschrei der Feministinnen?

Sollte es nichts nützen, so wird es auch nicht schaden, für Tugce zu beten.

Montag, 24. November 2014

Zitrusfrüchte unbekannter Herkunft

Der Putzger historischer Weltatlas ist der populärste Geschichtsatlas in Deutschland. Er gilt auch über Deutschland hinaus als Standardwerk für den Geschichtsunterricht und wird auch von Erwachsenen gerne zu Rat gezogen. Es gibt ihn seit 1877.

Divara schickt mir folgenden Auszug:

1947 beschlossen die Vereinten Nationen eine Teilung Palästinas zwischen Juden und Arabern. Danach sollte der jüdische Staat in den Besitz der besten und ertragreichsten Böden sowie praktisch aller Zitrus-Kulturen kommen, Palästinas größtes Exportgut. Die Araber als primär landwirtschaftlich orientierte Bevölkerung würden damit ihre Hauptexistenzgrundlage verlieren. Der vorgeschlagene arabische Staat hätte so nur in Abhängigkeit vom jüdischen Staat und von internationaler Hilfe existieren können.
Schon mal sowas Beklopptes gelesen?
Mit wem trieben die Araber während des 2. Weltkriegs Handel mit Zitrusfrüchten? Und wie waren die Israelis "orientiert"? Brachten die fertige Fabriken mit?
Ein Blick auf die unklugerweise beigefügte Karte zeigt, dass Israel zu einem Drittel aus Wüste bestand. Da wachsen meiner Kenntnis nach auch keine Apfelsinen.
(Quelle: Putzger, Historischer Weltatlas, (Cornelsen) Berlin 2001, S.202)
Da hat sich der Herr Putzger nicht genügend informiert. Mark Twain beschreibt in Innocents Abroad sehr bildhaft die Zustände im Nahen Osten. Der Bericht erschien 1869, also vor der ersten modernen Alija am Ende des 19. Jahrhunderts. Da war Wüste und Seuchensumpf und Seuchensumpf und Wüste.

Hochinteressant: First Photos of the Holy Land! Hier eine Kostprobe:


Draining The Swamps at Petah Tikva, 1906.

Die Siedlung Petah Tikva, gegründet 1878 und 1882, hatte zunächst große Probleme wegen Missernten und Malaria. Im Laufe der Zeit konnten die Malariasümpfe jedoch trockengelegt werden und die Gegend wurde zu einem Schwerpunkt des Zitrusfruchtanbaus. Aber halt! Waren das nicht die Araber, die mit dem Zitrusfruchtanbau? Wie hat mal jemand gesagt? Die Juden haben sich immer die besten Plätze ausgesucht . . .

Hier eine meiner älteren Polemiken zur Geschichte Israels, Schuldig, am Leben und Jude zu sein, von 2009.

Danke an Divara und das Amerikanski-Forum!

Semiten selektiv gesehen

Juli 2006 sendete der Bayerische Rundfunk einen Bericht über eine der hassenswertesten Gestalten der Weltgeschichte, den Großmufti von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini (1893 oder 1895 oder 1896 bis 1974), Partner der Nazis beim Völkermord der Juden, der den Krieg als Ehrengast in Deutschland verbringen durfte. Danke BR! Jemand hat den Film dann auf YouTube online gestellt. (Die Untertitel sind übrigens von mir.)


Es ist ein interessanter kleiner Film und liefert in aller Kürze einen guten Überblick der Geschehnisse. Allerdings muss ich dem Historiker, der dort zu Wort kommt, energisch widersprechen. Der Mufti hat nicht von Hitler, bzw. die Muslime haben nicht von den Nazis den Judenhass gelernt. Das hatten sie nicht nötig.

Auch hier verweise ich auf mein englischsprachiges Blog:

24 Jul 2006
It shows too, however, that the Mufti wasn't quite the innocent "noble savage" who got spoilt by the evil Nazis, but that this was a mutually inspriring relationship between two evil powers, both rooted in their respective ...

20 May 2006
Hadj Amin el Husseini, with Brit assistance self-appointed Grand Mufti of Jerusalem, mass murderer of Jews, on Hitler's payroll since 1937, accomplice of Hitler in the Holocaust, honoured guest in Berlin during WWII (all ...

04 Jan 2008
In his book "Hitler's Legacy: Islamic Antisemitism in the Middle East," Küntzel argues that contemporary Islamic antisemitism is largely due to the infamous Hitler-Mufti connection (I have posted about it, for example, here, here ...

Wenn man auf YouTube nach "hitler mufti" googelt, finden sich zahlreiche interessante Beiträge zum Thema.

11 knifflige Fragen für Historiker und Geographen


Vom Dry Bones Blog mit Dank an Gudrun Eussner!

Sonntag, 23. November 2014

Frauen können Schwerpunkte setzen

In der WELT ist so ein saudoofer, läppischer Artikel erschienen, dass es direkt einen Eintrag wert ist.

Was (einige) Frauen über "Lumbersexuals" denken

Forscher haben eine neue Art von Männern entdeckt. Sie tragen Bart und Karohemd, leben in Großstädten. Sie selbst finden sich schön. Doch die Frauen sind sich da nicht so sicher.
Dann folgt ein Ausschnitt aus der Redaktionskonferenz:
Kollegin 3: Rasieren die sich dann auch untenrum nicht? Ich dachte immer alle rasieren sich inzwischen untenrum.

Mann: Jetzt wird's ein Thema.

Alle Frauen:
IHHHHH.

Kollegin 5:
Ich finde es ja gut, wenn sich überhaupt jemand mal stylt. Ich seh' hier weit und breit nur Männer in schlecht sitzenden Klamotten.

Kollegin 6:
Ja, weil die alle Figurschwankungen haben.

Mann:
Was geht mit euch bitte ab?

Frauen durcheinander:
Nur Kollege Z, der sieht ja immer SO gut aus ... Jaaa! ... Schade, dass der nicht mehr hier arbeitet.

Kollegin 1 (noch immer bemüht):
Was machen wir nun mit den Karo-Bärten?

Kollegin 2:
Ich hasse Bärte.

Kollegin 3:
Ich hasse Karos.

Kollegin 6:
Ich hasse Männer.

Mann:
Und sie hassen euch.
Ha ha! Und für diese Männer schlägt mein Herz. Ein Kommentator bringt es auf den Punkt:
Sehr interessant, auf welch hohem Niveau so eine "Redaktionskonferenz" abläuft, besonders was die Damen so von sich geben. Pubertär, oberflächlich und belanglos. Morgen erscheinen dann wahrscheinlich von denselben Mädels wieder ein Artikel, dass Frauen in der Arbeitswelt nicht ernst genommen werden und überall diskriminiert werden ...
Redaktionen scheint der Stoff auszugehen, nachdem sie bei wichtigen Themen Selbstzensur üben, aber vielleicht sind die ja auch nur wirklich so bescheuert, sonst hätten sie es wohl auch kaum veröffentlicht.

Übrigens sind früher an der Uni die Linken mit Holzfällerhemden (lumberjack  = Holzfäller) und Bärten 'rumgerannt. Aber das muss man als jüngere_r Qualitätsjournalist_In ja nicht wissen. Haha, Hihi und IHHH genügt.

Des Teufels Hofschranzen

Der geniale Akif Pirincci über die Toleranzwoche der ARD und einen Beitrag, der sich um Toleranz gegenüber Vorbestraften bemüht:

Der erste Toleranzerbitter ist ein Radfahrer, der in 7 Fällen wegen sexuellen Mißbrauchs an Kindern verurteilt wurde . . . Der sehr eloquente Kinderficker hat auch gleich zu Beginn einen einleuchtenden Spruch im besten Sozialpädagogensprech auf den Lippen: "Für mich ist die Anonymität wichtig, weil es Problemgruppen gibt, die auf dieses Klischee der Tat besonders anspringen und heute auch noch zu Übergriffen neigen, wenn sie mich kennen würden."

Ja, diese "Problemgruppen" gibt es, sie heißen Eltern und haben Kinder und was dagegen, daß diese von einem sabbernden, alten Perversen befummelt und gefickt werden. Und die könnten dann in der Tat etwas ungehalten werden ob des "Klischees der Tat". Denn es ist ja bekanntlich ein Klischee, daß die Gören es nicht selber wollten. Gerade eben noch hat uns Prof. Dr. Elisabeth Tuider darüber aufgeklärt, daß die Kleinen in Wahrheit alle so spitz wie Nachbars Lumpi wären . . .

Der zweite Kandidat ist ein ehrlicher Totschläger, der sich darüber beschwert, daß man in ihm immer den Totschläger sähe.
Ich würde mich schlapplachen, wenn es nicht so traurig wäre. Das erinnert mich nämlich an einen 1997(!) erschienenen Artikel Crazed Palestinian Gunman Angered By Stereotypes in dem Satiremagazin "The Onion", eines der ersten Dinge, die ich im Internet entdeckte:

Damit die Juden nicht rückfällig werden

Liebe Nicht-GutmenschenPaliversteherSichfürisraelverantwortlichfühlende-Eltern,

wissen Sie eigentlich, was so in den Schulbüchern Ihrer Kinder steht? Hier ein Beispiel:



Und nein, das kommt nicht aus einem obskuren linken Außenseiter-Verlag. Das stammt aus Geschichte und Gegenwart Band 5, Seite 260. Herausgeber ist der renommierte Verlag Schöningh. Schließlich sind wir doch als Deutsche Bewährungshelfer, damit die Kinder und Enkel der Opfer in Israel nicht rückfällig werden. (Sinngemäß Wolfgang Pohrt.)

Es hat sich nichts geändert, nur die Methode.


Für die Anglophonen: Ich empfehle meinen Blogeintrag auf Roncesvalles: An Antisemite Doesn't Hate What a Jew Does, He Hates His Existence. Bitte auch die Kommentare lesen.

Danke an Divara und das Amerikanski-Forum.

Ein wenig bekanntes Einfallstor in Europa für islamischen Terror

Wissen Sie was Bezness ist? Bezness ist die skrupellose und brutale Ausbeutung von europäischen Frauen (und auch Männern) in, hauptsächlich moslemischen, Urlaubsländern. Es hat sich inzwischen zu einer florierenden Industrie entwickelt und weist mafiöse Strukturen auf. Die Opfer werden bis zum psychischen und physischen Zusammenbruch und meist auch bis zum finanziellen Ruin ausgenutzt und als Einreiseticket nach Europa missbraucht. Immer wieder taucht das Thema auf, dass die Täter, wenn sie ihr Ziel erreicht haben, die Maske des feurigen Liebhabers oder guten Ehemanns fallenlassen. Oft ist Kindesentzug im Spiel.

In letzter Zeit kommen solche Beziehungen nicht nur im Urlaub, sondern auch über das Internet zustande. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass auf diese Weise auch Männer aus dem islamisch-terroristischen Milieu nach Europa Eingang finden.

Bitte informieren Sie sich! Ich war zuerst auch mehr als skeptisch, aber es kann wirklich JEDEM passieren, egal für wie intelligent, kritisch oder rational er sich hält . . .

. . . und zwar am besten hier: Die Seite 1001 Geschichte der Journalistin Evelyne Kern, selbst ein Bezness-Opfer, ist Europas größte Plattform im Kampf gegen dieses Unwesen.

Hier ist das lesenwerte Forum von 1001 Geschichte. Zahlreiche lebenskluge und gut informierte Frauen (und auch Männer) helfen hier Opfern und informieren, sodass potentielle Opfer gewarnt sind.

Hier ist der facebook-Auftritt von 1001 Geschichte.

Hier umreißt Evelyne Kern die wichtigsten Fakten: