Montag, 24. November 2014

Zitrusfrüchte unbekannter Herkunft

Der Putzger historischer Weltatlas ist der populärste Geschichtsatlas in Deutschland. Er gilt auch über Deutschland hinaus als Standardwerk für den Geschichtsunterricht und wird auch von Erwachsenen gerne zu Rat gezogen. Es gibt ihn seit 1877.

Divara schickt mir folgenden Auszug:

1947 beschlossen die Vereinten Nationen eine Teilung Palästinas zwischen Juden und Arabern. Danach sollte der jüdische Staat in den Besitz der besten und ertragreichsten Böden sowie praktisch aller Zitrus-Kulturen kommen, Palästinas größtes Exportgut. Die Araber als primär landwirtschaftlich orientierte Bevölkerung würden damit ihre Hauptexistenzgrundlage verlieren. Der vorgeschlagene arabische Staat hätte so nur in Abhängigkeit vom jüdischen Staat und von internationaler Hilfe existieren können.
Schon mal sowas Beklopptes gelesen?
Mit wem trieben die Araber während des 2. Weltkriegs Handel mit Zitrusfrüchten? Und wie waren die Israelis "orientiert"? Brachten die fertige Fabriken mit?
Ein Blick auf die unklugerweise beigefügte Karte zeigt, dass Israel zu einem Drittel aus Wüste bestand. Da wachsen meiner Kenntnis nach auch keine Apfelsinen.
(Quelle: Putzger, Historischer Weltatlas, (Cornelsen) Berlin 2001, S.202)
Da hat sich der Herr Putzger nicht genügend informiert. Mark Twain beschreibt in Innocents Abroad sehr bildhaft die Zustände im Nahen Osten. Der Bericht erschien 1869, also vor der ersten modernen Alija am Ende des 19. Jahrhunderts. Da war Wüste und Seuchensumpf und Seuchensumpf und Wüste.

Hochinteressant: First Photos of the Holy Land! Hier eine Kostprobe:


Draining The Swamps at Petah Tikva, 1906.

Die Siedlung Petah Tikva, gegründet 1878 und 1882, hatte zunächst große Probleme wegen Missernten und Malaria. Im Laufe der Zeit konnten die Malariasümpfe jedoch trockengelegt werden und die Gegend wurde zu einem Schwerpunkt des Zitrusfruchtanbaus. Aber halt! Waren das nicht die Araber, die mit dem Zitrusfruchtanbau? Wie hat mal jemand gesagt? Die Juden haben sich immer die besten Plätze ausgesucht . . .

Hier eine meiner älteren Polemiken zur Geschichte Israels, Schuldig, am Leben und Jude zu sein, von 2009.

Danke an Divara und das Amerikanski-Forum!

Semiten selektiv gesehen

Juli 2006 sendete der Bayerische Rundfunk einen Bericht über eine der hassenswertesten Gestalten der Weltgeschichte, den Großmufti von Jerusalem, Hadsch Amin el Husseini (1893 oder 1895 oder 1896 bis 1974), Partner der Nazis beim Völkermord der Juden, der den Krieg als Ehrengast in Deutschland verbringen durfte. Danke BR! Jemand hat den Film dann auf YouTube online gestellt. (Die Untertitel sind übrigens von mir.)


Es ist ein interessanter kleiner Film und liefert in aller Kürze einen guten Überblick der Geschehnisse. Allerdings muss ich dem Historiker, der dort zu Wort kommt, energisch widersprechen. Der Mufti hat nicht von Hitler, bzw. die Muslime haben nicht von den Nazis den Judenhass gelernt. Das hatten sie nicht nötig.

Auch hier verweise ich auf mein englischsprachiges Blog:

24 Jul 2006
It shows too, however, that the Mufti wasn't quite the innocent "noble savage" who got spoilt by the evil Nazis, but that this was a mutually inspriring relationship between two evil powers, both rooted in their respective ...

20 May 2006
Hadj Amin el Husseini, with Brit assistance self-appointed Grand Mufti of Jerusalem, mass murderer of Jews, on Hitler's payroll since 1937, accomplice of Hitler in the Holocaust, honoured guest in Berlin during WWII (all ...

04 Jan 2008
In his book "Hitler's Legacy: Islamic Antisemitism in the Middle East," Küntzel argues that contemporary Islamic antisemitism is largely due to the infamous Hitler-Mufti connection (I have posted about it, for example, here, here ...

Wenn man auf YouTube nach "hitler mufti" googelt, finden sich zahlreiche interessante Beiträge zum Thema.

11 knifflige Fragen für Historiker und Geographen


Vom Dry Bones Blog mit Dank an Gudrun Eussner!

Sonntag, 23. November 2014

Frauen können Schwerpunkte setzen

In der WELT ist so ein saudoofer, läppischer Artikel erschienen, dass es direkt einen Eintrag wert ist.

Was (einige) Frauen über "Lumbersexuals" denken

Forscher haben eine neue Art von Männern entdeckt. Sie tragen Bart und Karohemd, leben in Großstädten. Sie selbst finden sich schön. Doch die Frauen sind sich da nicht so sicher.
Dann folgt ein Ausschnitt aus der Redaktionskonferenz:
Kollegin 3: Rasieren die sich dann auch untenrum nicht? Ich dachte immer alle rasieren sich inzwischen untenrum.

Mann: Jetzt wird's ein Thema.

Alle Frauen:
IHHHHH.

Kollegin 5:
Ich finde es ja gut, wenn sich überhaupt jemand mal stylt. Ich seh' hier weit und breit nur Männer in schlecht sitzenden Klamotten.

Kollegin 6:
Ja, weil die alle Figurschwankungen haben.

Mann:
Was geht mit euch bitte ab?

Frauen durcheinander:
Nur Kollege Z, der sieht ja immer SO gut aus ... Jaaa! ... Schade, dass der nicht mehr hier arbeitet.

Kollegin 1 (noch immer bemüht):
Was machen wir nun mit den Karo-Bärten?

Kollegin 2:
Ich hasse Bärte.

Kollegin 3:
Ich hasse Karos.

Kollegin 6:
Ich hasse Männer.

Mann:
Und sie hassen euch.
Ha ha! Und für diese Männer schlägt mein Herz. Ein Kommentator bringt es auf den Punkt:
Sehr interessant, auf welch hohem Niveau so eine "Redaktionskonferenz" abläuft, besonders was die Damen so von sich geben. Pubertär, oberflächlich und belanglos. Morgen erscheinen dann wahrscheinlich von denselben Mädels wieder ein Artikel, dass Frauen in der Arbeitswelt nicht ernst genommen werden und überall diskriminiert werden ...
Redaktionen scheint der Stoff auszugehen, nachdem sie bei wichtigen Themen Selbstzensur üben, aber vielleicht sind die ja auch nur wirklich so bescheuert, sonst hätten sie es wohl auch kaum veröffentlicht.

Übrigens sind früher an der Uni die Linken mit Holzfällerhemden (lumberjack  = Holzfäller) und Bärten 'rumgerannt. Aber das muss man als jüngere_r Qualitätsjournalist_In ja nicht wissen. Haha, Hihi und IHHH genügt.

Des Teufels Hofschranzen

Der geniale Akif Pirincci über die Toleranzwoche der ARD und einen Beitrag, der sich um Toleranz gegenüber Vorbestraften bemüht:

Der erste Toleranzerbitter ist ein Radfahrer, der in 7 Fällen wegen sexuellen Mißbrauchs an Kindern verurteilt wurde . . . Der sehr eloquente Kinderficker hat auch gleich zu Beginn einen einleuchtenden Spruch im besten Sozialpädagogensprech auf den Lippen: "Für mich ist die Anonymität wichtig, weil es Problemgruppen gibt, die auf dieses Klischee der Tat besonders anspringen und heute auch noch zu Übergriffen neigen, wenn sie mich kennen würden."

Ja, diese "Problemgruppen" gibt es, sie heißen Eltern und haben Kinder und was dagegen, daß diese von einem sabbernden, alten Perversen befummelt und gefickt werden. Und die könnten dann in der Tat etwas ungehalten werden ob des "Klischees der Tat". Denn es ist ja bekanntlich ein Klischee, daß die Gören es nicht selber wollten. Gerade eben noch hat uns Prof. Dr. Elisabeth Tuider darüber aufgeklärt, daß die Kleinen in Wahrheit alle so spitz wie Nachbars Lumpi wären . . .

Der zweite Kandidat ist ein ehrlicher Totschläger, der sich darüber beschwert, daß man in ihm immer den Totschläger sähe.
Ich würde mich schlapplachen, wenn es nicht so traurig wäre. Das erinnert mich nämlich an einen 1997(!) erschienenen Artikel Crazed Palestinian Gunman Angered By Stereotypes in dem Satiremagazin "The Onion", eines der ersten Dinge, die ich im Internet entdeckte:

Damit die Juden nicht rückfällig werden

Liebe Nicht-GutmenschenPaliversteherSichfürisraelverantwortlichfühlende-Eltern,

wissen Sie eigentlich, was so in den Schulbüchern Ihrer Kinder steht? Hier ein Beispiel:



Und nein, das kommt nicht aus einem obskuren linken Außenseiter-Verlag. Das stammt aus Geschichte und Gegenwart Band 5, Seite 260. Herausgeber ist der renommierte Verlag Schöningh. Schließlich sind wir doch als Deutsche Bewährungshelfer, damit die Kinder und Enkel der Opfer in Israel nicht rückfällig werden. (Sinngemäß Wolfgang Pohrt.)

Es hat sich nichts geändert, nur die Methode.


Für die Anglophonen: Ich empfehle meinen Blogeintrag auf Roncesvalles: An Antisemite Doesn't Hate What a Jew Does, He Hates His Existence. Bitte auch die Kommentare lesen.

Danke an Divara und das Amerikanski-Forum.

Ein wenig bekanntes Einfallstor in Europa für islamischen Terror

Wissen Sie was Bezness ist? Bezness ist die skrupellose und brutale Ausbeutung von europäischen Frauen (und auch Männern) in, hauptsächlich moslemischen, Urlaubsländern. Es hat sich inzwischen zu einer florierenden Industrie entwickelt und weist mafiöse Strukturen auf. Die Opfer werden bis zum psychischen und physischen Zusammenbruch und meist auch bis zum finanziellen Ruin ausgenutzt und als Einreiseticket nach Europa missbraucht. Immer wieder taucht das Thema auf, dass die Täter, wenn sie ihr Ziel erreicht haben, die Maske des feurigen Liebhabers oder guten Ehemanns fallenlassen. Oft ist Kindesentzug im Spiel.

In letzter Zeit kommen solche Beziehungen nicht nur im Urlaub, sondern auch über das Internet zustande. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass auf diese Weise auch Männer aus dem islamisch-terroristischen Milieu nach Europa Eingang finden.

Bitte informieren Sie sich! Ich war zuerst auch mehr als skeptisch, aber es kann wirklich JEDEM passieren, egal für wie intelligent, kritisch oder rational er sich hält . . .

. . . und zwar am besten hier: Die Seite 1001 Geschichte der Journalistin Evelyne Kern, selbst ein Bezness-Opfer, ist Europas größte Plattform im Kampf gegen dieses Unwesen.

Hier ist das lesenwerte Forum von 1001 Geschichte. Zahlreiche lebenskluge und gut informierte Frauen (und auch Männer) helfen hier Opfern und informieren, sodass potentielle Opfer gewarnt sind.

Hier ist der facebook-Auftritt von 1001 Geschichte.

Hier umreißt Evelyne Kern die wichtigsten Fakten:

Samstag, 22. November 2014

The Slippery Slope oder: Danke Frau Tuider!

Im Rahmen der unsäglichen Toleranzwoche der ARD stellt, unter dem Titel Animal Lovers, der Jugend(!)sender You FM, der zum Hessischen Rundfunk gehört, Sex mit Tieren als eine andere Art der Liebe vor. Im Zuge der Berichterstattung bringt der Sender auch ein Interview mit einem Sodomisten. Dieser stellt ganz offen Sex mit Tieren mit Hetero- oder Homosexualität gleich und erzählt, wie er sich in einen Hund "verliebt" hat.

Hier die YOU FM-Webseite zum Thema mit Audioclips, und mit diesem neckischen Bildchen wird geworben. Pfote in Hand die Verliebten! Selbstverständlich alles nur vom Edelsten.

Freitag, 21. November 2014

Kurzer Tobsuchtsanfall

Vor Jahren fiel mir beim gelangweilten Herumblättern in einer Bahnhofsbuchhandlung ein Buch in die Hände. Es ging über die Erziehung von Jungens, der Autor war ein amerikanischer Psychologe, den Titel habe ich vergessen. Eines der Eingangskapitel war überschrieben: "Jungens sind nicht schlechter, nur anders." Das war für mich so etwas wie ein Erweckungserlebnis. Ich habe mich von da an vermehrt kritisch mit dem alltäglichen Feminismus in unserer Gesellschaft und Männerrechten auseinandergesetzt. Der Testosteronspiegel der Männer im Westen ist z.B. seit Jahrzehnten nicht unbeträchtlich gesunken. Ist das ein Wunder? Männer und ihre Sexualität werden kriminalisiert, und das fängt schon bei kleinen Jungens an. Ich erinnere mich an einen Fall in Amerika vor mehreren Jahren, wo ein kleiner Bub von der Polizei in Handschellen aus der Schule abgeführt wurde, weil er einem Mädchen ein Küsschen gegeben hatte. Bald werden wir auch so weit sein. Selbstverständlich wird das normale Verhalten von Jungens in einer solchen Welt als anormal angesehen. Ritalin ist die Antwort.  Die Schulleistungen der Jungen sind dramatisch gesunken, das wird als "Erfolg" für die Nichtjungen und die Schulpolitik der letzten Jahrzehnte umgelogen. Klar, Jungens sind auf einmal doof geworden. Eigentlich waren sie schon immer doofer als Mädchen.

Das Weibliche hat sich als schön und gut und als der "Normalfall" etabliert. Die meisten Lehrer sind weiblich (aber perverserweise mehren sich die Männer, die Kindergärtner werden). Frauen werden in der Werbung und in dem Medien als "stark" dargestellt, Männer oft als Trottel. Die Zahl der oft ebenso untalentierten wie aggressiven Journalistinnen wächst, zusammen mit der politisch korrekten Meinungsmache, die Genderpolitik zerstört die Familien, die Individualität und die natürliche sexuelle Orientierung der Menschen. Sie wird hauptsächlich von Frauen vorangetrieben, testosteronbefreite Männer sind ihre willigen Unterstützer.

Bin ich jetzt links?

Alt-CDUler Peter Helmes hat auf seinem Blog Conservo einen Eintrag Soldaten Holzklasse – Asylanten I. Klasse publiziert. Der Artikel hat etwas Resonanz im Internet unter sich als "bürgerlich-liberal" verstehenden Onlinepublikationen gefunden, was wenig zu verstehen ist, denn da steht weder Neues, noch Originelles. Vielleicht war es ja das Bild von der Asylunterkunft. Humor hat der Mann.

Allerdings herrscht bei dieser Aussage noch Erklärungsbedarf:

Wenn deutsche Soldaten ständig mit der Ausschwitzkeule bedroht und die Niederlage von rd. 12 Millionen deutscher Soldaten von Linken und sogar von einem Bundespräsidenten (von Weizsäcker) als „Befreiung“ bezeichnet wird, ist was faul im Staate.
Kann mir jemand verraten, wie man denn die Befreiung Deutschlands vom Naziregime sonst nennen könnte? Das ist keine rhetorische Frage.

Samstag, 15. November 2014

Wer hätte das gedacht?

PI berichtet: Femen-Schlampen auf Petersplatz.

Was immer noch nicht weit genug bekannt ist: Die Damen sind nicht wirklich Aktivistinnen, bestimmt keine Idealistinnen, oder gar spontan radikal Protestierende. Tatsache ist, sie stammen aus dem Rotlichtmilieu und werden für ihre Dienste bezahlt.

Mehr auf Katholisches.info.

Polizisten leben gefährlich

blu-News berichtet:

Sie spucken, schimpfen, schlagen und treten, das alles kommt immer häufiger vor, wenn Polizisten im Einsatz mit Angreifern konfrontiert sind. Das Spucken speziell löste 2012 in Bremen eine politische Initiative aus. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) bemerkte gegenüber der Bürgerschaft, dass „das Ganze“ für ihn „absolut widerlich” sei und als Konsequenz den Gebrauch sogenannter Spuckschutzhauben erproben lassen wolle.
Nanu! Treiben die Hools jetzt auch in Bremen ihr Unwesen?

Mittwoch, 12. November 2014

Ein bisschen schwanger

Blu-news berichtet heute unter der Überschrift Rassismus im Namen des Volkes über das Urteil im Fall des Deutsch-Äthiopiers Derege Wevelsiep in Frankfurt. Wevelsiep hatte vor etwa zwei Jahren für Schlagzeilen gesorgt, weil er nach eigenen Angaben bei einer Fahrkartenkontrolle an der U-Bahn-Station Bornheim-Mitte erst von einer Kontrolleurin rassistisch beleidigt, und dann dann von Polizisten ebenfalls rassistisch beleidigt und misshandelt worden sei.

Dienstag, 11. November 2014

Deutsche können Schwerpunkte setzen

10. November 2014
Sägen und Mistgabeln in Eschweiler
Polizei rettet Laubbläser vor Lynchmob
Schreie, Gebrüll, Mistgabeln und blanke Wut - so finden Polizeibeamte etwa 40 aufgebrachte Nachbarn in Eschweiler vor. Die Situation scheint zu eskalieren, ein Anwohner spricht sogar von einem "Massaker". Was ist passiert?

Ja was?

Montag, 10. November 2014

Alte Liebe rostet nicht

Die neue Außenbeauftragte der Europäischen Union Federica Mogherini, deren erste (sic!) Amtsreise in den Nahen Osten führte, hat sich für die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt ausgesprochen. Jerusalem könne zugleich auch Hauptstadt Israels sein, wenn der geteilte Status "in Frieden und Respekt" anerkannt werde, sagte Mogherini bei einem Besuch in den Palästinensergebieten. Mogherini ist Diplom-Politikwissenschaftlerin. Ihre Diplomarbeit lautete: "Die Beziehung zwischen Religion und Politik im Islam".


Das Bild, das sie 2002 mit Arafat in Ramallah zeigt, soll auf ihrer facebook-Seite gestanden haben und dann entfernt worden sein, sagt das Blog israelstreet.org

Aus der Rede von Ministerpräsident Netanyahu beim Besuch Mogherinis:
Jerusalem ist ein sensibles Thema. Wir behandeln es mit größter Sorgfalt, aber es ist auch unsere Hauptstadt und darum keine Siedlung. Die Viertel, in denen wir leben, in denen Juden leben und die wir gebaut haben, stehen hier schon seit fast 50 Jahren, gefördert von allen israelischen Regierungen. Jeder weiß, dass sie in jedem zukünftigen Friedensabkommen Teil Israels bleiben werden.

Und ebenso halte ich die Behauptung, dass der Konflikt aufgrund dieser oder jener Siedlung anhielte, für unehrlich und falsch, denn es geht hier nicht vorrangig um Territorium. Es geht um unsere Existenz. Es geht um die Weigerung, Israel in irgendwelchen Grenzen und in irgendeiner Form anzuerkennen. Das war und bleibt der Kern des Konflikts. Das jüdische Volk hat das Recht auf einen eigenen Staat. Die Palästinenser erwarten von uns, ihr Recht auf einen eigenen Staat anzuerkennen, doch zugleich verweigern sie dem jüdischen Volk, das hier schon seit 4000 Jahren, seit Abrahams Zeiten lebt, dieses Recht. Das ist absurd.
Mogherini geht es dagegen eher um ihre feuchten Träume.