Sonntag, 21. November 2010

Leichenfledder, Leichenfledderer am Leichenfleddersten


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Wann werden Schmarotzer am Elend anderer, wie Verschwörungs-Wisnewski (finstere Mächte haben das Ereignis erfunden, gefälscht, verschwiegen, geplant, gesteuert und/oder die Berichterstattung darüber manipuliert) endlich zum Tor hinausgelacht, anstatt noch Bücher zu verkaufen?

Aber zugegeben, wenn es um Leichenfledderei geht, verglichen mit Frau Oda Dridldödel (ein Name, wie ein Jodeldiplom!), die ihre fundierten Analysen und intimen Kenntnisse der islamischen Welt aus 35 Jahren Familienbindung mitbringt (ich fürchte, das ist genauso brechreizerregend gemeint, wie es klingt), ist der Gerhard ein ganz kleines Licht. Frau Oda über sich Kirsten Heisig:

Das erzählte sie mir, als ich im November 2006 zu ihr Kontakt aufnahm. Ich arbeitete Ende 2006 bereits seit drei Jahren für den Bundestag als Beraterin in Islamfragen oh wow, für die Bundeswehr, die Polizei, immer im Hintergrund (Ihr einziger Fehler ist ja ihre übergroße Bescheidenheit!), um mit meinem Job als Unternehmensberaterin oh wow nicht in Kollision zu geraten.

Mir war mit meiner Erfahrung mit Politik und Behörden klar, dass Kirsten Heisig ... Ich merkte von Anfang an, dass sie ... Daher rief ich Kirsten Heisig an und sagte ihr, wie lange ich auf sie als Vertreterin der Justiz gewartet hätte ... ich riet ihr ... Sie sagte immer “Aber ich bin doch nur ein kleines Amtsrichterlein!”, was stimmte, aber was ich ihr verbat, das zu wiederholen. Ich wollte sie mental meterhoch werden lassen ... Das sagte ich ihr immer wieder, bis sie ... Ich zog alle meine Medienkontakte in das Thema hinein ... Ich vereinbarte für sie Termine im Bundestag ... Ich gab ihr Tipps zur Verwendung etwas „subversiver“ Methoden ... Beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen aus dem muslimischen Kulturkreis gab ich ihr Tipps, wie sie ... Hatte ich doch 35 Jahre Erfahrung im Umgang mit Patriarchen aus muslimischem Kulturkreis, aus meiner eigenen Familie. Ich habe sie alle “geschafft” mit meiner Penetranz und meinem Humor (Kein Zweifel!) ... Sie lernte meine Ziehtochter aus meiner muslimischen Familie kennen, eine emanzipierte Studentin, die ihr zeigte, dass es einen modernen Islam geben kann [sic!] ... Wenn nicht ihr enges privates Umfeld gewesen wäre, das auf ihren Erfolg als öffentliche Person anders als die selbstlose Frau Oda zwiespältig reagierte. Partner, Eltern und Kinder waren anders als die selbstlose Frau Oda zu Anfang eher Belastung als eine Stütze ... Sie rief mich am selben Tag an, in der Seele tief getroffen, ich tröstete sie am Telefon, so gut ich konnte. Bis heute verzeihe ich es mir nicht ... gab es über die Jahre viele Telefonate und Besuche, wo ich mein Bestes tat, ihr zu helfen ... Trotz Kirstens Doppel- und Dreifachbelastung ... wurde jede noch so banale Mutter”dienstleistung” [sic!] von ihr abverlangt ... “Ich kann Euch nichts recht machen”, zigmal habe ich diese Aussage ... Als ich diesen Wortlaut ihrer letzten SMS ... habe ich vor Wut und Verbitterung nur noch ... dieser Blick „hinter die Kulissen“ einer öffentlichen Person und ihrem Umfeld ist dazu notwendig, um zu verstehen dass es für manche Leute keine, aber auch wirklich GARkeine, Schamgrenze gibt, auch wenn es nur um eine Bruchteilssekunde im allertrübsten Scheinwerferlicht geht.
Und:
Ich werde die Trauerfeier für Kirsten Heisig in einer Kirche von Berlin-Neukölln nie vergessen. Organisiert vom Bezirksamt Neukölln, waren alle Mitstreiter und Migrantenorganisationen erschienen. Nicht wirklich überraschend, ein Drittel waren muslimische Teilnehmer, sogar eine Frau mit konservativer Verschleierung. Sie standen alle auf beim „Vater Unser“, was äußerst ungewöhnlich für Muslime ist. Ihren Respekt für Kirsten Heisig stellten sie über ihre Glaubensgrundsätze. Ein für mich einmaliges Ereignis.
Für Kirsten Heisigs Familie aber sicher auch.