Freitag, 20. März 2009

Nomen Est Omen

Kuckstu hier:

Mit Obama beginnt nun eine neue Weltordnung. Seine Iran-Politik ist das beste Beispiel und ein Exempel, was man alles machen kann, wenn nicht mehr der militärisch-industrielle Komplex, sondern linke Intellektuelle regieren. Er wird die Welt nun hin zu einem neuen Ufer des Friedens und des Heils für die gesamte Menschheit führen. Es lebe seine Konsens-Politik. Diese brauchen wir global, auch in Europa, bis hin zur deutschen Innenpolitik. Einer der ersten Schritte muss sein: Die vollständige Vernichtung ALLER Waffen! Es lebe die Obama'sche, linke intellektuelle Revolution. Als nächsten muss man Obama ermöglichen, die USA und die Welt die nächsten Jahrzehnte zu regieren. Ihr Dr. Klaus Hohlhausen
MUHAAAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA...

Hablabla Fiderallala Fiderallalalala

Unter der Überschrift "Rechtsextremismus schadet Standort Deutschland" erklärt uns der ZdJ unter Mittäterschaft des Habla einmal mehr die Welt:

Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeigt sich alarmiert über die rechtsextreme Gesinnung vieler deutscher Jugendlicher und sieht darin auch eine Gefahr für das Image Deutschlands bei ausländischen Investoren. "Es bedeutet natürlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht gerade eine Stärkung, wenn diese Einstellung bekannt wird", sagte der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann, am Mittwoch im Gespräch mit Handelsblatt.com mit Blick auf eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. "In der Konkurrenz der Wirtschaftsstandorte, die gerade heute immer härter wird, spielt die demokratische Zuverlässigkeit und die Offenheit Anderen gegenüber keine geringe Rolle", so Graumann.
Ganz klar. Nicht totalitäre, wirtschaftsfeindliche Ideologien, die längst politisch korrekter Mainstream sind, schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern Hauptschüler, die keine "Ausländer" mehr mögen, nachdem sie einmal zu oft von ihren kulturbereichernden Mitschülern 'was in die Fresse bekommen haben.

Aber Moment mal, so kann es nicht sein, denn:
Weiteres Ergebnis der Untersuchug [sic!] ist, dass die Gewalt unter Jugendlichen insgesamt zurückgegangen ist. Drei Viertel der Befragten hatten demnach im vergangenen Jahr überhaupt keine Gewalt erlebt, erklärten die Autoren der Studie. Als Hauptursachen für Gewalttaten von Jugendlichen nannten sie soziale Ausgrenzung und prügelnde Eltern.
Und was man von deutscher Pädagogik zu halten hat, weiß man ja spätestens seit Hänsel und Gretel und Professor Unrat, nicht wahr?

Und in einem weiteren Artikel, nur einen Tag früher in demselben Habla erschienen, steht über eben diese Studie:
„Der Produktionsfaktor Nummer eins sind prügelnde Eltern.“ Opfer familiärer Gewalt werden vor allem jugendliche Migranten, deren Eltern aus der Türkei, dem früheren Jugoslawien sowie aus arabischen und afrikanischen Ländern stammen. Jugendliche nichtdeutscher Herkunft begehen häufiger Gewalttaten als deutsche.
Aber das hätte ja nicht zu Graumanns Betroffenheitsgesülze gepasst, und so strickt sich auch das Hablabla seinen politisch korrekten Dreck mal eben so im Vorbeigehen zusammen.

Die halten uns echt für doof.

Donnerstag, 19. März 2009

Berlin, Hauptstadt der Familienwerte

Aus dem Zitty Magazin von vorgestern, sensibel getitelt "Fuck Crawl":

Pedro vögelte sich durch Berlin. Ein Wochenende lang. Der 30-jährige Brasilianer aus London begann die schwule Szene am Freitag im Möbel Olfe zu erkunden, lernte Männer auf der Poopsy-Club-Party im West Germany kennen, hatte Sex im Bulls am Nollendorfplatz, einer Bar mit angeschlossenem Darkroom, schlief den halben Tag, ging am Samstagabend zuerst ins Schwuz am Mehringdamm, dann ins Berghain, knutschte mit ein paar Männern, hatte wieder Sex im Darkroom – und legte sich Sonntagnachmittag erschlagen ins Bett. Sein Fazit: „Eine tolle Stadt.“
Auch Frank aus Hessen möchte eine Familie gründen:
Frank aus Hessen lebt in Friedrichshain, seit sieben Monaten, davor reiste er einmal pro Jahr an die Spree um sich „durch die Szene zu ficken“, wie er sagt. Der 25-jährige Student verabredete sich auf der Kontaktseite Gayromeo, flirtete in Bars und Clubs, er ließ keine Gelegenheit aus, es krachen zu lassen. „Wer hierher kommt, will Sex haben“, sagt er.
Erol aus der Türkei steht konsequent für westliche Werte ein:
Erol wohnt in Schöneberg. Er ist 32 Jahre alt, stammt aus der Türkei. Als er merkte, dass er Männer mag, zog er in den 90er Jahren nach Amsterdam – die niederländische Hauptstadt galt lange als Mekka der Homo-Szene. „Damals sind alle nach Amsterdam zum Ficken gefahren“, sagt Erol in gebrochenem Deutsch. „Heute kommen sie alle nach Berlin.“
Und das ist auch gut so!
Für Sex in eine bestimmte Stadt zu fahren, der Ruch einer Bangkok-Reise umweht so einen Trip. Mit einem wichtigen Unterschied: In Berlin wird keiner sexuell ausgebeutet, es handelt sich um Erwachsene, die in gegenseitigem Einverständnis Sex haben. Dass sich Flüge an bestimmten Wochenenden zu Homo-Fliegern entwickeln, daran muss man sich als Berliner gewöhnen.
Wär ja auch noch schöner, diese widerliche öffentliche Zurschaustellung von Perversität würdevolle Zelebrierung der menschlichen Natur in all ihrer wundersamen Vielfalt nicht gut zu finden. Außerdem: Daran kann man sich garnicht früh genug gewöhnen!

Den Rest dieses ekelerregenden Geseires schöne Toleranz fördernden Artikels müsst ihr selber lesen. Wir müssen einen Flug nach Berlin mit unseren Enkelkindern buchen. Toleranz ist nicht angeboren, Toleranz kann man lernen!

Dienstag, 10. März 2009

Zwergenaufstand

Himpelchen beweist, dass es nicht des Pimpelchens bedarf, um sich zu blamieren. Das kann es auch alleine, und auf AchGähn diskutiert man zur Zeit gepflegt darüber, ob Antisemitismus eine Erscheinungsform des Rassismus sei (Himpelchen meint ja.) oder vielleicht doch nicht. Kein Link, bitte googeln.

Vor etwa einem Vierteljahrhundert hat Henryk M. Broder eines trotz aller Kürze klügsten Bücher überhaupt über den Antisemitismus geschrieben. (Ja, wir wissen, dass das lange her ist.) Und jetzt meint das Himpelchen, ernsthaft, dagegen anstinken zu können. Wir haben es weit gebracht. Oder ob er es garnicht gelesen hat? Vielleicht weiß er ja nicht einmal, dass es existiert! Doch, ja, so muss es sein.

Bei denen gibt es offenbar nicht die geringste Qualitätskontrolle. Jeder darf seinen Scheiß im Vorübergehen absondern und seinen lahmen Lieblingsgaul zu Tode reiten.

Dienstag, 3. März 2009

Holocaustleugner beißt hilflosen Welpen

Richard Williamson, die Paris Hilton der Qualitätsmedien, den diese hartnäckig weiter Bischof nennen, damit nur ja keiner vergisst, dass er katholisch ist, will Frauen vorschreiben, keine Hosen mehr zu tragen. Jedenfalls sagt das der Text eines Links in der SZ, das aber nicht zu irgendeiner weiteren Erläuterung führt. Aber das ist ja eh wurscht, wer den Holocaust leugnet, verbietet Frauen auch das Hosentragen, das ist ja auch genauso schlimm. Basta!

Klar tun fromme Juden das auch und einige Banken auch immer noch, aber das ist okay und Kopftuch und Burka sowieso, und außerdem: was täten die ganzen sabbernden Kretins und berufsmäßigen Spaßmacher, die sich nicht mehr über den saukomischen Hosenanzug aus der Uckermarck lustig machen könnten?

Montag, 2. März 2009

Theologische Geisterbahnfahrt

Jemand namens O. Das Gupta darf in der Süddeutschen Zeitung Leute interviewen. Dazu ist er besonders qualifiziert, weil er selbst über so heikle Themen wie den Gaza-Konflikt ausgewogen berichtet, dem Judenhasser politischen Aktivisten und Arzt Mads Gilbert oder dem allzeit friedensbemühten Uri Avneri né Helmut Ostermann ein Forum gibt und es unwidersprochen hinnimmt, wenn jemand Zionismus für eine religiöse Bewegung hält. Ja sogar von Schmierlappen Erhard Arendt wird er zitiert, wenn das kein Renommee ist! (Kein Link, bitte googeln.) Heute besuchte er Hans Küng, gegen den selbst Graf Dracula bei Sonnenschein noch lebendig wirkt, auf der Pflegestation und fragte knallhart-investigativ:

sueddeutsche.de: Pius XII. ist heute vor allem deshalb umstritten, weil er nicht öffentlich den Holocaust anprangerte, über den er klar im Bilde war. Haben Sie sich damals in Rom auch schon damit beschäftigt?

Küng: Nein, erst später im Jahr 1963. Das ist mir erst durch Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter - ein christliches Trauerspiel" aufgegangen.
Ja Hans! Du holst dir deine theologischen Inspirationen im Theater, Hochhuth war kein KGB-Agent und Olivers Journalistikstudium war, wenn nicht umsonst, so doch vergeblich.