Montag, 25. Mai 2009

Ein Abgrund an Toleranz

Andrea Dernbach, (stellvertretende?) Politik-Ressortleiterin beim sich als konservativ verstehenden Tagesspiegel, scheut keine, aber auch wirklich KEINE, Mühe, wenn es darum geht, die kulturbereichernden Aspekte des Islams offen zu legen. Im Dezember 2008 schaffte sie aus den den tiefsten akademischen Senkgruben einen Mitarbeiter am Institut für Semitistik und Arabistik der FUB ans Tageslicht, der Hans Peter Pökel heißt und auch so aussieht. Das Ziel war, zu erklären, dass es nichts mit dem Islam zu tun habe, wenn kulturbereichernde Jugendliche mit Migrationshintergrund Schwule zu Brei schlagen. Das war nicht einfach, geht es doch um eine Kultur, in der Homosexualität ebenso streng tabuisiert, wie ausgiebig praktiziert wird, gelang jedoch dank Pökels eifriger Kollaboration glatt.

Der Islam hat grundsätzlich kein negatives Bild der Sexualität. Er bejaht sie vollständig als menschlich und notwendig. Unterdrückung ist anders als im Christentum kein Ziel und Sex wird weder als dämonisch noch als böser Trieb gesehen. Homosexualität im heutigen Sinne kennen die klassischen Texte gar nicht. Man müsste eher von Knabenliebe sprechen.

Was heißt das?

Das Konzept ist mit dem des antiken Griechenland zu vergleichen. Ein erwachsener freier Mann darf eine sexuelle Beziehung mit einem Heranwachsenden eingehen – Voraussetzung ist allerdings, dass er der „aktive“ Teil ist, der „penetrierende Mann“. Und er muss natürlich seine soziale Pflicht erfüllen, eine Frau haben und Kinder zeugen. Die arabisch-islamische Welt sah Homosexualität nicht als Verstoß gegen die Natur oder Sünde an, sondern gegebenenfalls als Verstoß gegen soziale Regeln. Auch Männlichkeit ist nichts Biologisches, sondern eine Frage des gesellschaftlichen Status. Penetriert zu werden, schädigt den Status des freien Mannes. Umgekehrt wird der penetrierende Mann bis heute gar nicht als homosexuell angesehen. Diese Sicht ist übrigens nicht typisch islamisch, sondern Teil der Kultur des gesamten Mittelmeerraums. Ein Heranwachsender wird nicht als Mann gesehen, deswegen ist eine sexuelle Handlung mit ihm nichts Schändliches. Er gilt aber als tabu, sobald sich der erste Bartflaum zeigt und unterliegt dann selbst der Erwartung zu heiraten.
Diese Aussage muss man sich in ihrer abgrundtiefen Verkommenheit ganz langsam 'reinziehen: Solange der "passive" Teil eines männlich-homosexuellen Aktes noch nicht in der Pubertät ist, ist Sex mit ihm ganz okay, und das ist ein Beweis für die sexuelle Toleranz in der islamischen Kultur. Dass Pökel, in schöner radikal-feministischer Tradition, das Geschlecht eines Menschen als nichts "Biologisches" ansieht, denn dann ist homosexuell ja auch eigentlich garnicht mehr homosexuell, vermag danach schon nicht mehr zu verwundern.

Es wurde schlimmer:
Was bringt dann Migranten dazu, sich homophob zu äußern oder zuzuschlagen?

Da muss ich zum einen Teil spekulieren: Die Angreifer in Berlin waren 15 bis 24 Jahre alt. Ich vermute, da ist Abgrenzung, auch gewalttätige, gegen sexuelles Anderssein auch ein Versuch, dem eigenen sexuellen Ich auf die Spur zu kommen. Andererseits hat sich die islamische Sicht auf Sexualität vor allem in den letzten 150 Jahren stark verändert.

Inwiefern?

Paradoxerweise ist sie stark verwestlicht. Mit dem Kolonialismus kam auch die viktorianische Prüderie in den Orient und es gab diese Mischung aus Faszination und Abscheu vor dem angeblich wollüstig-verweichlichten, lasziven Orient. Gegen dieses westlich-orientalistische Klischee wehrt man sich in arabischen Ländern bis heute durch besondere Strenge und Tabuisierung von Sexualität im Allgemeinen. Und die Verfolgung von Homosexuellen ist oft ganz grausam. Dafür lässt sich die authentische islamische Tradition aber kaum verantwortlich machen, sondern eher diejenigen, die ihre eigene ablehnende Haltung durch die religiösen Quellen bestätigt sehen wollen.
Auch das verdient nähere Betrachtung: Während die hochzivilisierte islamische Kultur eigentlich sexuell ungemein tolerant war, weil Kinderficken der sexuelle Missbrauch von prae-pubertären Jugendlichen anerkannte Praxis war, wurde dieser Kultur der schönen Offenheit nach allen Richtungen erst durch die Prüderie des Westens, die unverständlicherweise Sex mit Kindern nicht gestattet (aber wir sind dabei das zu ändern) sexuell repressiv, weil man ja weiß, wie bereitwillig Muslime westliche Einflüsse aufnehmen. Und da selbst diesem Pökel die Löcherigkeit seiner schamlosen Argumentation klar sein musste, schob er noch schnell Erklärung B nach, nämlich die vom Aufdiespurkommenwollen des eigenen sexuellen Ichs, was immer das sein mag.

Vielleicht sollte man überlegen, ob das Zusammenschlagen von "Bürgern mit Migrationshintergrund" durch Neonazis nicht doch ein Versuch ist, dem eigenen politischen Ich auf die Spur zu kommen, aber so einfach macht es uns Frau Dernbach nicht. Im September 2008 ließ sie uns nämlich wissen:
Ganz abgesehen davon, dass sich diese Gesellschaft, die immer noch viel zu weiß [Hallo Rassismus!], männlich [Hallo Sexismus!], europäisch dominiert ist, um in einer globalisierten Welt erfolgreich zu bleiben, sich mit dem Ausschluss des „Anderen“, der Muslime, der Migranten, um wichtige Chancen bringt, sich zu erneuern und, ja auch, zu modernisieren.
Und vielleicht hat sie ja recht. Das Modernisierungspotential des Islams für unsere Kultur wurde vielleicht schon immer unterschätzt, denn wenn irgendetwas die Dekadenz unserer weißen, männlich dominierten europäischen Kultur beweist, dann ist es die Tatsache, dass *ämliche *otzen X-Chromosom-Trägerinnen wie Dernbach in ihr zu führenden Meinungsmachern aufsteigen können. In einer kulturbereicherten, modernen, nicht von weißen europäischen Männern dominierten, Gesellschaft müsste sie nämlich die Fresse halten und dürfte nur zugehängt auf die Straße, was man immerhin als wichtige Chance sich zu erneuern ansehen könnte.

So wie es nun einmal zur Zeit noch ist, konnte sie denn auch leider niemand daran hindern ihre, inzwischen völlig voraussagbare, Ansicht zu Navid Kermani zu äußern, dem Mann, der zur Zeit gefeiert wird, als hätte er eine Kur gegen Krebs entdeckt, wo er doch nur das Kreuz beleidigt hat.

Dass bramarbasierende heiße Luft, solange sie gekonnt-obskur und mit durch nichts gerechtfertigtem Selbstbewusstsein daherkommt, hierzulande gerne für intellektuelle Tiefe gehalten wird, ist nichts Neues, aber Dernbach - was kann man von jemandem erwarten, der den sexuellen Missbrauch von Kindern für den Beweis von Toleranz im Islam sieht - verlor schnell was immer sie noch an Schamgefühl besessen haben mochte. Ja, Frau Dernbach, man kann das so sehen. Kermani IST ein bedeutender Vermittler zwischen Orient und Okzident, einer, der die Verhältnisse klärt und der dem letzteren ganz dezidiert seinen Platz irgendwo ganz am Ende der kulturellen Futterkette zuweist.
Orientalist Kermani, vor 41 Jahren als Sohn iranischer Eltern in Siegen geboren, hat nicht nur eine akademische Bilderbuchkarriere an den feinsten Adressen der Republik hinter sich, war Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Fellow am Wissenschaftskolleg in Berlin, Stipendiat der Villa Massimo in Rom und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Dass das mehr über all die "feinsten Adressen", als über den Mann aussagt, der weite Teile seiner Habilitationsschrift abgeschrieben hat, der Gedanke kommt Dernbach, so scheint es, nicht.

Es wurde schlimmer. Gestern verstieg sie sich in dem Beitrag "Deutschlands neue Eliten" (immerhin hat der Tagesspiegel einen konservativen Ruf zu verlieren) zu der Aussage:
Der Streit um Navid Kermani und den Hessischen Kulturpreis zeigt: Die intellektuelle Zukunft des Landes gehört den Migranten.
Und niemand lachte.
Viel öfter als unter ethnisch Deutschen sind es unter den Türken nicht die Kinder von Eltern mit Abitur und Studium, die in die Hörsäle drängen, sondern die von Putzfrauen und Arbeitern: In Nordrhein-Westfalen hatte schon in den 90er Jahren die Hälfte der türkischen Studierenden Eltern, die lediglich die Grundschule besucht haben. Und während 14 Prozent der deutschen Unterschichtskinder erklären, sie wollten das Abitur machen, sind es bei den Migrantenkindern derselben Schicht fast doppelt so viele, 27 Prozent.
Ja, Frau Dernbach. 27 Prozent "erklären" das. Kann das vielleicht daher kommen, dass unsere verkommenen Eliten diesen Kindern weismachen, dass ihnen die Zukunft gehört und die dann anschließend die Latte in Bodennähe anbringen, damit auch die Kinder von türkischen Putzfrauen und Arbeitern sie überspringen und ein höheres Bildungsziel erreichen können?

Kann es auch daran liegen, dass ein (falls überhaupt) mittelmäßiges Talent wie Kermani, der es als weißer europäischer Mann vielleicht bis zum Studienrat gebracht hätte, zum neuen Retter des Abendlandes hochgejubelt wird? Oder z.B. daran, dass die sprachlichen Fähigkeiten und die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Abstraktion einer Frau Dr. Necla Kelek, so wichtig ihr Oeuvre auch sein mag, bei einem weißen europäischen Mann ihrer Generation nicht einmal zum Erlangen der mittleren Reife an einer ordentlichen Schule gereicht hätte? Kann es sein, dass ein weißer, europäischer Mann mit zwei abgebrochenen Studiengängen nicht Bundestagsabgeordneter geworden...? Okayokay, lassen wir das weg.

Kann es sein, dass diese Andrea Dernbach, der jeder ethisch-moralische Kompass, jeder Stolz, jede intellektuelle (oder überhaupt jede) Ehrlichkeit, mit einem Wort: jedes Schamgefühl, abgeht und über deren Ausbildung, persönliche Umstände und Werdegang das sonst so geschwätzige Internet sich fast völlig ausschweigt, eine persönliche Agenda hat? Das ist bisher noch niemandem aufgefallen? Kann es sein, dass die Irren schon lange die Anstalt übernommen haben?

Wie Integration gelingt


Pleiten Pech und Pannen bei der Wahl des BuPrä, und immerhin war es der Welt, die immer Schwerpunkte richtig zu setzen weiß, einen Artikel wert. Wir haben ja keine anderen Sorgen.

Sonntag, 24. Mai 2009

Geisterbahnfahrt in die Vergangenheit

Das kommt davon! Wir wollten uns im Zuge der Wahl des BuPrä informieren, wer Frank Rennicke ist und fanden auf YouTube nicht nur ihn (er ist hauptsächlich deswegen interessant, weil große Teile seines Oeuvres auch bei ATTAC-Veranstaltungen ganz groß ankommen würden), sondern auch Dinge, die wir ganz sicher in der Rumpelkammer der Geschichte vergessen glaubten, wie z.B. Heidi Brühl die 1966, komisch-knallhart kuckend und mit gaaaanz toll-tragischem Timbre, die "deutsche Version" des zur Zeit des Vietnamkrieges aktuellen amerikanischen Liedes "The Ballad of The Green Berets" vorträgt.

Leider ist das nur auf den ersten Blick komisch. Da besaßen also Deutsche die unglaubliche Schamlosigkeit, nur 21 Jahre nachdem sie, dank der Amerikaner, aufhören mussten zu singen "Wenns Judenblut vom Messe spritzt", ein patriotisches amerikanisches Lied zu nehmen und es zu einem "Antikriegslied" umzustricken, weil sie zwar Vietnam sagten, aber WW2 meinten - und kamen sich dabei auch noch toll und widerständig vor.

Niemand soll sagen, dass wir Deutschen nicht aus unserer Geschichte gelernt hätten!

Obwohl... vielleicht wäre ja "Eto yest' nash posledni, i reshitelný boi, s Internatsionalom vospryanet rod ludskoi" immer noch besser als "Tag ein Tag aus wer weiß wohin - verbranntes Land und was ist der Sinn" oder "dass weit von hier der Vollmond scheint und weit von hier ein Mädchen weint" oder (ja wirklich!) "Ich hör von fern die Krähen schrein im Morgenrot - warum muss das sein".

(Keine Links zu dem ganzen Dreck, bitte googeln!)

Gesamtgesellschaftliche Schadensbegrenzung

Die Welt, die einstmals die "DDR" nicht ohne Anführungszeichen schreiben mochte, betreibt unter dem Titel Experten bezweifeln Mittäterschaft der Stasi Geschichtsrelativierung.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der Ex-Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg während einer Demonstration gegen den Schah von Persien in Berlin erschossen hatte, seit 1955 für die Stasi tätig gewesen war. Nun melden sich Experten von Gnaden der Welt zu Wort.

Der frühere Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Schütz, der im Oktober 1967 ins Amt gekommen, nachdem sein Vorgänger Heinrich Albertz wegen des Todes von Benno Ohnesorg zurückgetreten war,

glaubt nicht, dass Kurras von der Stasi die Anweisung erhielt, auf Ohnesorg zu schießen: "Ich kann mir nicht denken, dass die damalige SED-Führung einen solchen Auftragsmord - und dann auch noch einen so eigentümlich laienhaft durchgeführten - angeordnet hat."
Laienhaft? Immerhin ist Kurras doch über vierzig Jahre damit davongekommen. Man könnte jetzt argumentieren, dass grade die Stasi innerpolizeiliche Strukturen kannte, und davon ausgehen durfte, dass Kurras von den Ermittlungsbehörden nichts zu fürchten haben würde. Was ja dann auch eintrat. Und dieser Staat, die DDR, in dem für politische Straftaten bis 1981 die Todesstrafe verhängt und vollstreckt wurde, sollte keinen "solchen Auftragsmord" angeordnet haben? Können sie das begründen, Herr Schütz? Oder besser: Schämen sie sich nicht?

Auch der ehemalige Beauftragte für die Stasi-Unterlagen Joachim Gauck glaubt an das Gute im DDR-Menschen:
"Natürlich war die SED immer daran interessiert, die Bundesrepublik zu destabilisieren, aber diese Aktion wäre zu abenteuerlich gewesen, um von der Stasi inszeniert zu werden."
Wohingegen doch jeder weiß, dass die DDR eher zu so wenig abenteuerlichen Mitteln, wie z.B. einem Bundeskanzler einen Spion ins Vorzimmer zu setzen, neigte.

Der dritte Experte ist der Ex-DDR-Schriftsteller Erich Loest, der meint, dass
die Geschichte trotz der Aktenfunde "nicht umgeschrieben" werden (muss): "Die Kenntnis von Kurras' Stasi-Tätigkeit hätte die Studentenbewegung kein bisschen beeinflusst, die ließen sich doch nicht von Tatsachen beeindrucken."
Es geht nicht darum, was passiert WÄRE WENN, Herr Loest, sondern was passiert IST, nämlich um die Tatsache, dass SCHON WIEDER herausgekommen ist, dass an einem Wendepunkt der Bundesdeutschen Geschichte die Stasi ihre Finger im Spiel hatte. Und wenn wir schon spekulieren müssen: Nein, die 68er hätten sich nicht beeindrucken lassen. Sie mochten die DDR schließlich auch nicht, wenn sie auch keine großen Berührungsängste vor ihr hatten. Aber sehr, sehr viele bürgerliche Sympathisanten, Leute z.B., wie das ganz und gar unwahrscheinliche Opfer Benno Ohnesorge, hätten noch einmal überlegt, wohin sie gehören.

Aber der Mann der Feder, der die DDR doch so gut kennt, ist nicht zu stoppen. Loest:
"Karl-Heinz Kurras war ein ganz wichtiger Spion, wunderbar platziert in der Berliner Polizeibehörde. Man hätte niemals einen Topspion gefährdet."
Ja richtig! Der Topspion, der Streife schieben musste. Alles, um den Ball flach zu halten, nicht wahr?

Wenn eines der ehemaligen Bollwerke gegen den Kommunismus sich nicht schämt, diesen schamlos geschichtsrelativierenden Dreck abzudrucken, dann kann man davon ausgehen, dass der Antikommunismus von damals wie das DDR-Kleinhalten von heute nichts als Anbiedern beim Zeitgeist war bzw. ist. Und der ist - wir sind in Deutschland - immer fürchterlich.

Man fühlt sich übrigens an das schmuddelige Schwesterblatt BILD erinnert, das auf na sagen wir mal: populärerem Niveau heute für Leute den Psychiater bestellt, zu deren öffentlichem Hängen sie vor dreißig Jahren noch aufgerufen hätte. Aber das ist eine andere Geschichte.

Freitag, 22. Mai 2009

Bravo Kamerad Schnürschuh!

Leider von uns zu spät entdeckt: Das Neueste aus der Ostmark.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Gibt es sonst 'was Neues?

Nicht wirklich. In diesem unseren Lande wächst die Beliebtheit desjenigen, der einen Menschen ums Leben bringt, solange er darin vor allem ein Problem für sich selbst sieht, und eine größenwahnsinnige teure Prostituierte darf jetzt auch ihre Meinung über den Papst sagen.

Ein gewisses Pimpelchen

Das ist ZU komisch! Das Pimpelchen, das die blutdürstige Fummeltrine Ann Coulter, gegen die selbst die größte Supersau aus dem PI-Kommentarbereich noch liberal erscheinen muss, der jede noch so leise Kritik am Christlichen Fundamentalismus sofort flockigen Schaum vor den Mund treibt und die Präsident Obama, Homosexuelle und Muslime auch nicht mag, "knallklug" und "sexy" findet, bastelt sich auf AchGähn (kein Link, bitte googeln) eine "rechtsradikale Internet-Sekte" zusammen.

Samstag, 16. Mai 2009

Na wenn das nicht perfekte Integration ist!

Ehekrüppel Navid Kermani, er kann nicht anders, verweist in der NZZ in guter Muslimtradition die anderen Religionen aus ganz großer Höhe auf die alleruntersten Plätze.

Das Gute daran ist, dass die eitle Salbaderei dieses "gemäßigten Muslims" alles Geseire von "Dialog", und nebenbei auch noch den Begriff "gemäßigter Muslim", als das entlarvt, was es ist. Das Schlechte daran ist, dass die dummen Deutschen offenbar immer noch, wie bisher, jeden Dreck begeistert fressen, wenn er nur als "Tiefsinn" rüberkommt.

Und während die anderen Qualitätsmedien, irgendwie erwartungsgemäß, es nur nicht gut finden, dass Kardinal Lehmann katholisch ist, wird es dem Pimpelchen, der Kermani gerne zugeklappt mit sich herumträgt, wieder einmal ganz kannibalisch wohl, weil er sich an einer seiner Lieblings-Wichsvorlagen abarbeiten kann.

Donnerstag, 7. Mai 2009

BILD gelesen, kotzen gemusst

Franz Müntefering, post-Helmut Kohl der wohl körperlich abstoßendste deutsche Politiker, führte vor kurzem noch seine krebskranke Frau vor, und da ihm offenbar nichts peinlich ist (es wird noch eine Weile dauern, bis das Trauerjahr für Frau Ankepetra um ist) nun auch seine 40 Jahre jüngere Altersliebe.


Der Deutschen (un)heimliches Lieblingsblatt (kein Link, bitte googeln) erzählte gestern schulterklopfend:

Wie die „Bunte“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, ist die gelernte Kinderpflegerin und Journalistin aus Herne seit Ende 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Münteferings Bundestagsbüro tätig.
Da fragen wir uns doch, welche "wissenschaftliche Mitarbeit" die gelernte Kinderpflegerin wohl verrichten darf. Naja, immerhin wird sie wissen, wie man Seni Man Super atmungsaktiv anlegt.

Dienstag, 5. Mai 2009

Dezente Pornographie


Micha Brumlik, dem es nicht einmal vor Abi Melzer graust, belehrt uns in der taz unter der bemerkenswerten Überschrift Moderner Islam und Holocaust (ja, er hat wirklich "moderner Islam" geschrieben!):

Ein Lieblingsthema der antideutschen Bloggosphäre ist der angeblich judenfeindliche Charakter nicht erst des arabischen Nationalismus, sondern schon des Islam selbst.
Das ist der erste Satz und danach kann man auch aufhören, besser wird es nicht mehr. Dieser Clown weiß offenbar nicht, dass ein "Lieblingsthema" der Antideutschen (sofern man sie als monolithischen Block begreifen kann) grade NICHT der "angeblich judenfeindliche Charakter ... des Islam selbst" ist. Ich erkläre das jetzt einmal ganz holzschnitthaft, damit selbst Micha es versteht: Die Antideutschen heißen Antideutsche, weil sie die Deutschen nicht mögen und ihnen am liebsten alles in die Schuhe schieben würden, selbst das Wenige, für das sie nun wirklich nichts können, nämlich den uralten, immanenten Judenhass des Islam. Ob Micha wirklich noch nichts von der legendären Auseinandersetzung zwischen Matthias Küntzel und Andrew Bostom gehört hat? Naja, muss man ja auch nicht, wenn man sich wissenschaftlich mit dem Holocaust oder internationaler Politik beschäftigt. Man sabbelt sich lieber irgendwas zusammen, die taz druckt eh jeden Dreck ab.

Ist das nicht herrlich, das Dilemma dieser Knallcharge zu beobachten? Einerseits MUSS ihm ja, Israelhasser und Terrorversteher der er nun mal ist, der konsequente pro-Israel-Standpunkt der Antideutschen stinken, andererseits muss er es erst verarbeiten, dass Küntzel und seine Glaubensbrüder übers Ziel hinausgeschossen sind und nun die lieben Islamisten, wenn auch zu Lasten der Deutschen, exkulpieren, was ihm ja an sich gefallen müsste. Da dreht er den Spieß schnell um und unterstellt ihnen das Gegenteil in der Hoffnung, dass es niemand merkt.

Aber vielleicht hat er es ja auch wirklich schlichtweg nicht begriffen.

Samstag, 2. Mai 2009

Ob's stülmt odel schneit ob die Sonne uns lacht

Für Pimpelchen: "Wil velteidigen die Fleiheit am Hindukusch!"



Ob's stülmt odel schneit ob die Sonne uns lacht
Del Tag glühend heiß odel eiskalt die Nacht
Velstaubt sind die Gesichtel doch floh ist unsel Sinn
Ja unsel Sinn
Es blaust unsel Panzel in Stulmwind dahin.

UPDATE: Wenn es schade ist, dass BILD irrt, stinkt etwas

Am 25. April berichteten wir:

Der grausame Prinz von Abu Dhabi -- Das Folter-Video, das die Welt schockiert titelte des Deutschen (un)heimliches Lieblingsblatt gestern. (Immer noch kein Link, bitte googeln!)

Leider (ja wirklich leider!) irrt BILD.

Schockiert? Die Welt? Tatsächlich? Wir haben vorhin eine Google-Suche in Google News Deutschland durchgeführt:

"Alle 2 Artikel...". Immerhin!

In diesem Fall können wir sogar noch dankbar sein, dass es ein moralisch verkommenes Drecksblatt wie BILD gibt, das keine politisch korrekten Hemmungen hat, sondern weiß, dass ein Appell an die niedrigsten Instinkte sich immer noch am besten verkauft. Sonst wäre das Geschäftsgebaren des edlen Wüstensohnes vollständig unter den Teppich gekehrt worden.

Und im englischsprachigen Ausland macht man sich übrigens auch nicht grade einen Knoten in die Unterwäsche deswegen.

Eine Woche später wäre es gelogen, das Interesse einer Medienlandschaft, die sonst nicht genug von Foltervideos bekommen kann (wenn die Täter Amerikaner sind) auch nur "lauwarm" zu nennen.

Um auch mal 'was Nettes zu sagen

Auf AchGähn wundert sich Henryk Broder darüber, dass wer Scheiße bestellt auch Scheiße bekommt. Die Gemütsblähungen gönne ich ihm.

Pecunia Islamii Non Olet

Denen muss es WIRKLICH dreckig gehen!

Zu "Die Linke" kann man sich auch - bezahlt - gleich durchklicken und die - bezahlten - Hinweise auf "Bio Urlaub" und "Öko Ferien" sind auch nicht unkomisch. Hoffentlich trifft den Dr. Benny Peiser jetzt nicht der Schlag, sodass er womöglich vergisst, seinen akademischen Grad beim Bloggen zu verwenden, die arme Sau.

Und weil die mir überhaupt so leid tun, bekommen sie sogar ein Link.