September 30, 2009

Kulturskandal-Nachlese

Einige Fragen zum Kulturskandal, die immer wieder diskutiert werden:

Hat Polanski das Mädchen vergewaltigt?
Nein, er hat sie wohl nicht wirklich "vergewaltigt". In Amerika nennt man das, was er getan hat, "statutory rape", was man als "Vergewaltigung im Sinne des Gesetzes" übersetzen kann. Ich habe mir das Verhörprotokoll des Mädchens angetan (ist bei "Smoking Gun" online). Sie sagt, nicht sehr überzeugend, sie habe sich gewehrt. Hätte das Gericht ihr geglaubt, wäre Polanski wegen "richtiger" Vergewaltigung drangewesen und nicht wegen, wie man es bei uns nennt, Sex mit einer Minderjährigen. Übrigens hatte das Herzchen bereits vor ihrer Erfahrung mit Polanski Sex gehabt, auch das geht aus dem Protokoll hervor, macht den großen Kulturschaffenden aber um keinen Deut besser.

Ist der Fall mit dem von Marco und Charlotte vergleichbar?
Guter Witz! Es geht aus dem, was man über den Fall weiß, hervor, dass Marco nicht gewusst hat und nicht wissen konnte, wie alt Charlotte war. Die Zweite von rechts auf diesem Bild soll Charlotte sein. Vergleicht man das mit dem Bild oben, drängt sich der unfreundliche Vergleich zwischen einer Milchkuh und einem Rehkitz auf. Im Übrigen: So sehr man Sex zwischen derart jungen Menschen ablehnen mag: Jeder, der nicht instinktiv, aus dem Bauch heraus, den Unterschied zwischen Marco und einem Mann jenseits der Lebensmitte, der ein Kind flachlegt, erkennt, sollte zum Sexualtherapeuten gehen. Polanski hat übrigens nie bestritten, dass er wusste, wie alt das Mädchen war.

Ist die Tat verjährt, wenn nicht juristisch (wir wissen ja alle, WIE beknackt die Amis sind), so doch ethisch-moralisch? Schließlich hat er es ja auch nicht wieder getan!
Wissen wir das?
Es scheint da so etwas, wie ein Beuteschema zu geben. Seine erste Frau war 19, als er sie heiratete, seine zweite Frau mit 24 allerdings geradezu überreif, als sie (offiziell) zusammenkamen, seine dritte (und derzeitige) Frau war 23 als sie heirateten, schlappe 33 Jahre jünger als er.

Hat die Mutter des Mädchens durch Polanski Zugang zu Hollywoods Prominenz gesucht?
Nein, das hat sie eher nicht. Sie war schon selber durchaus prominent. Eine Antwort auf die Frage, warum sie ihre junge Tochter mit diesem Drecksack um die Häuser ziehen ließ, kann jeder für sich selber finden. Es geschah auch nicht während einer "Party" in Jack Nicholsons Haus, sondern die beiden hatten es praktisch ganz für sich alleine. Auch das geht aus der Mitschrift des Verhörs hervor, das wohl kaum jemand gelesen hat. Schließlich genügt es, eine Meinung zu haben. Irgendeine.

Aber hat das Opfer ihm nicht verziehen?
Hat es. Sie hatte ihre fünf Minuten im Rampenlicht und das war es dann hoffentlich auch. Ob sie damit allerdings all' den 13jährigen und jüngeren Mädchen dieser Welt etwas Gutes getan hat, ist zu bezweifeln.

Wir empfehlen dem großen Kulturschaffenden die Konversion zur Religion des Friedens. Da er sich ohnehin im Greisenalter befindet, hat er dann zumindest eine schöne und kulturell angemessene Zukunft im Jenseits vor sich.

September 29, 2009

Man lernt immer noch dazu

Die Verhaftung Polanskis hat uns zwei Dinge gelehrt. Erstens, dass es so etwas wie fahrlässige Vergewaltigung gibt und zweitens, dass es ein Kulturskandal ist, wenn ein Kinderficker endlich der verdienten Strafe überantwortet wird und nicht, wenn ein Sack in den Vierzigern ein Kind vögelt.

Wir werden mit der Sharia sehr glücklich werden!

Neid ist die Klammer der Deutschen Gruppenseele

Niemand mag nach dieser Bundestagswahl so recht bestreiten, dass die SPD ihre Niederlage, und ja, auch in diesem Ausmaß, verdient hat. Nun ist von Rückbesinnung die Rede, sie soll wieder, bitteschön, linker werden.

Eine Rückbesinnung auf alte Werte kann hilfreich sein. Die Union kann (und sollte) sich zweifelsohne zurück auf ihre christlichen Grundwerte besinnen. Eine in der DDR sozialisierte Kanzlerin, die neben einem islamischen Despoten stehend dem Papst aus ganz großer Höhe die Welt erklärt und die kein Wort über den alljährlichen Mord an über hunderttausend Ungeborenen verliert, hätte das bitter nötig. Das Gleiche gilt für die FDP und den liberalen Gedanken, der doch ein wenig leidet, wenn man mit einer totalitären Politikideologie wie dem Islam ins Bett geht. Es wäre aber möglich. Nur... worauf bitte soll sich die SPD zurückbesinnen? "Links" hat fertig. Man braucht es nicht mehr. Die Ziele, die die SPD einst hatte, sind doch spätestens seit den 60er Jahren erreicht, und das und nichts anderes ist doch der Hauptgrund, warum diese Partei wie keine andere abstinkt.

Deutsche Männer verstehen zu flirten!

Hier!

Und nun erklär mir jemand bitte, woher der ÖPNV-Casanova die Handynummer des "Fahrgastes" hatte. Und nein, ich glaube nicht an Bluetooth.

September 27, 2009

Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört II

Und wieder ohne Ironie!

Nach dem 27. Juli 2009

Der niedersächsische SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner reagierte mit Entsetzen auf das schlechte Abschneiden der SPD. „Das ist eine schwere Niederlage für die SPD. Das ist der worst case“, sagte Jüttner zum Ergebnis nach der ersten Prognose. Er sprach von einer „schweren Zäsur“ für die Partei. „Es muss alles auf den Prüfstand.“ Die SPD müsse nun schauen, wie sie den Charakter als Volkspartei erhalten könne.

Nach dem Aufstand des 17.Juni

ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes

in der Stalinallee Flugblätter verteilen,

auf denen zu lesen war, daß das Volk

das Vertrauen der Regierung verscherzt habe

und es nur durch verdoppelte Arbeit

zurückerobern könne. Wäre es da

nicht einfacher, die Regierung

löste das Volk auf

und wählte ein anderes?

September 26, 2009

Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört I

Ohne Ironie!

September 24, 2009

Wasser fließt nach unten...

...und SPON hat auch Neuigkeiten.

Immer dieser Ärger mit den Jugendlichen...

...mit Migrationshintergrund!

Hat-Tip: TS!

September 18, 2009

Das bundesdeutsche Serail

Die BZ meint das wirklich ernst:

Mit fünf gezielten Schüssen stoppten zwei Polizisten den 18-jährigen Amokläufer von Ansbach.
FÜNF "gezielte" Schüsse auf einen nicht mit einer Schusswaffe bewaffneten Mann aus einer Maschinenpistole? GEZIELT? "Gezielt" wäre EIN Schuss gewesen, und der hätte bei der hohen Mannstopwirkung der Polizeimunition reichen müssen. Würde ich so eine Wildsau erlegen, würde man mir den Jagdschein wegnehmen und zwar zu Recht.

Aber es wird schlimmer:
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nannte das rasche Eingreifen der Beamten vorbildlich. Sie hätten unter erheblichem persönlichem Risiko Schlimmeres verhütet.
"Erhebliches persönliches Risiko"? Das ist ihr gottverdammter JOB! Wollten sie kein persönliches Risiko, hätten sie Pianisten werden sollen, dann wäre ihr größtes persönliches Risiko das, vom Klavierstuhl zu fallen. Niemand MUSS Polizist werden und wenn die Ordnungshüter besser bezahlt und ihre Eingangsvoraussetzungen und Qualifikationen angehoben würden, gäbe es vielleicht auch nicht so viele Wichtigtuer, Frustrierte und solche, die sonst nirgendwo einen Job bekommen hätten, unter ihnen. Man muss ja nicht einmal die Landessprache können, um Polizist zu werden.

Betroffenheitsdeppen, Deeskalations-Friedensfuzzis und Gleichheitshysterikerinnen beider Geschlechter haben effektive Polizeiarbeit unmöglich gemacht. Befehl und Gehorsam sind bäh, das Schießen auf die schwarze Silhouette verstärkt Putativnotwehrreaktionen und wir wollen ja - um Jottäs Willän - "keine Killer ausbilden". Und selbstverständlich wird nicht ein einziger schießgeiler Perverser dadurch abgeschreckt, dass man seinen Kollegen entweder die Eier abschneidet oder gleich welche ohne einstellt, die dann beim ersten Zeichen von Gegenwehr losballern, wie Rambo ohne Stirnband, weil ihnen, und in diesem Fall ist der Begrifft "natürlich" endlich (ENDLICH!) einmal angebracht, das Herz in die eierlose Hose gerutscht ist. Wofür sie dann vom Oberkastraten auch noch gelobt werden

Mir ist jetzt ganz doll schlecht.

Tschitti Tschitti Bäng Bäng

Der Deutschen un-heimliches Lieblingsblatt (kein Link, bitte googeln) meldet:

Frauen-Trainer gesteht: "Lesbentum existiert"
Für viele ist es immer noch ein großes Tabu, jetzt spricht ein Fachmann Klartext

Bernd Schröder, Trainer vom Deutschen Meister 1. FC Turbine Potsdam, spricht in einem Interview offen über lesbische Fußballerinnen.
Ja wer hätte DAS gedacht! Irgendwie finde ich übrigens, dass "Turbine Potsdam" ein oberaffengeiler Name für eine Lesbenmannschaft ist. Warum weiß ich auch nicht. Es hat so was Onomatopoetisches. Und wer weiß, vielleicht heiratet ja Turbine Potsdam eines Tages sogar FV Löchgau, falls letztere den Aufstieg in die 1. Liga schafft und Lokomotive Leipzig darf Trauzeugin sein.

Ein Dorf wird durch die Säue getrieben



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Über 1500 Wörter mit über 10000 Zeichen ist es der oh-so-seriösen Welt wert.

Derweil denken andere Leute vermessenerweise, dass SIE Probleme haben.


Wir bedanken uns herzlich bei ts und eurient.

Von deutschen Polizist_innen darf nie wieder Gewalt ausgehen!

Wieder einmal ist eine Bluttat geschehen, die durch schärfere Waffengesetze hätte verhindert werden können, als ein Amokläufer in Ansbach in Mittelfranken seinem Schul-Frust etwas drastisch Ausdruck verlieh. Psychologen waren noch vor der Polizei zur Stelle und stellten fest, dass der Vater des jungen Mannes der eigentlich Schuldige ist, da er durch seine Weigerung, Norwegerpullover und lila Latzhosen zu tragen, seinem Sohn gegenüber mangelnde Sensibilität gezeigt und ihn so nachgerade in die Tat getrieben hat.

Offenbar entnahm der Täter die Tatwaffen dem legalen Waffenarsenal seiner Eltern, die skandalöserweise wohlhabend genug waren, sich Messer, eine Axt, Flaschen, Benzin und sogar Streichhölzer leisten zu können. Sie bewahrten, wie das bei Mitgliedern der privilegierten Klassen so ist, sämtliche Waffen nach Gutsherrenart frei zugänglich bei sich zu Hause auf. Die Eltern haben erklärt, dass sie all' ihre Waffen freiwillig abgeben werden und sich in Zukunft nur noch von fleischlosen, breiigen Eintöpfen, die "Essen auf Rädern" liefern wird, ernähren zu wollen.

In einem Positionspapier, das am Dienstag auf einem Treffen der Staatssekretäre der Innenministerien diskutiert werden soll, heißt es, dass Messer, Streichhölzer und Äxte zentral in zu schaffenden Institutionen und Großküchen gelagert werden sollen und wegen der von Benzin ausgehenden Gefahr eine schnelle Umstellung auf Elektrofahrzeuge geplant sei. Es wird auch erwogen, die Erlaubnis zur Benutzung von Gabeln drastisch einzuschränken, außerdem sollen verdachtsunabhängige Messerkontrollen bei Waffenbesitzern möglich werden. "Es wird eine Pflicht eingeführt, Kontrolleuren Zutritt in die Wohnung zu gewähren", verlautete ein ranghoher Beamter des Bundesinnenministeriums. Wer das grundlos verweigere, müsse mit dem Widerruf seiner Gabelerlaubnis rechnen.

Ferner wird geplant, die Quote für weibliche Polizisten drastisch zu erhöhen, da sich immer wieder zeige, dass die überlegene Körperkraft und nervliche Stabilität, garnicht zu reden von dem psychologischen Einfühlungsvermögen, der weiblichen Beamten geradezu Voraussetzung sei, derartige Situationen so sensibel und gewaltfrei wie möglich zu lösen. Immerhin waren im vorliegenden Fall zwei Beamte, einer davon eine Frau, in der Lage, einen nicht mit einer Schusswaffe bewaffneten Täter festzunehmen, nachdem sie ihn lediglich durch eine Salve aus einer Maschinenpistole voll Blei gepumpt hatten. Experten sind der Ansicht, dass zwei Frauen mit der Situation noch sensibler umgegangen wären und den Täter gleich erschossen hätten.

Von deutschen Polizist_innen darf nie wieder Gewalt ausgehen und Deutschland muss noch freier werden!

September 17, 2009

Was Deutsche unter "Unterhaltung" verstehen

Wo ist der Medienpreis für Google News? Vorschlag für die Laudatio: "Durch seine sensible Informationspolitik hat Google News dazu beizutragen, dass eine von Vorurteilen geprägte Sensationsberichterstattung eingedämmt wird, um einem differenzierten Umgang mit dem historischen Hintergrund Platz zu machen. "

Und ja, wir wissen, dass die Nachrichten und ihre Zuordnung automatisch generiert werden. Aber es wäre mal zur Abwechslung eine SINNVOLLE Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, einen der obdachlosen Akademiker, die seit vielen Jahren von den Medien als brandneues Phänomen gehandelt werden, über das Ergebnis wachen und eventuell händisch korrigieren zu lassen.

September 14, 2009

Gewalt hat noch nie ein Problem gelöst

Ein junger britischer Offizier, Leutnant James Adamson von den Argyll and Sutherland Highlanders, dem 5. Battalion des Royal Regiment of Scotland, hat zwei Tapferkeitsauszeichnungen in Afghanistan erhalten, darunter das Military Cross. Als ihm bei einem Zusammenstoß mit Taliban die Munition ausging, griff er den letzten Terroristen mit aufgepflanztem Bajonett an und tötete ihn, wodurch er eine feindliche Maschinengewehrstellung ausschaltete, die seiner Einheit hätte gefährlich werden können.

Seine Vorgesetzten meinten: "Adamsons höchster physischer Mut zusammen mit dem beherrschten Führungsverhalten, das er auch nach einem Zusammenstoß mit den Taliban weiter zeigte, waren von allerhöchstem Grad."

Lawrence Auster ruft uns Joshua Chamberlain ins Gedächtnis. Hat jemand, wie ich, den Film Gettysburg gesehen? Der Theologie- und Rhetorikprofessor Joshua Chamberlain kommandiert das 20th Maine Regiment, und erhält den Befehl, den strategisch ungemein wichtigen Little Round Top südlich von Gettysburg um jeden Preis zu halten. Chamberlain und seine Männer werfen unter schweren Verlusten Angriff für Angriff der zahlenmäßig überlegenen Südstaatler zurück. Als ihnen die Munition ausgeht, befiehlt Chamberlain, die Bajonette aufzupflanzen. "Zeigt ihnen, wie Professoren kämpfen können." Little Round Top wird gehalten.

Aber wir wissen ja, dass Gewalt noch nie ein Problem gelöst hat und bei uns müsste Leutnant Adamson sich jetzt entschuldigen, Dreck fressen, ein Bundestagsuntersuchungsausschuss würde einberufen, Lichterketten und Mahnwachen für den toten Taliban abgehalten und die Grünen und Linken würden fordern, sofort die Truppen aus Afghanistan abzuziehen.

September 11, 2009

Für Marlboro und Fruchtzwerge

Die widerständige Vera "mein zweiter Name ist Peinlichkeit" Lengsfeld informiert uns gestern auf der Gähnachse:

...der ungarische Außenminister Gyula Horn verkündet über das Fernsehen, dass alle Inhaber eines DDR-Ausweises ab dem 11. September Ungarn in Richtung Österreich verlassen dürfen. Zehntausende hatten auf dieses Signal gewartet und machen sich auf in Richtung Grenze. In der DDR spricht sich die Nachricht herum, wie ein Lauffeuer. Weitere Zehntausende rüsten sich, um das Land zu verlassen.
Toll! Wann schenkt einem das Schicksal schon einmal die Gelegenheit, sich als Freiheitskämpfer zu verkaufen, der sich als solcher dann auch ungestraft, ja ungeTADELT, seiner Altlasten entledigen darf?
Fünf Tage später sind sie auf dem Oktoberfest. Eine vordergründige Fröhlichkeit macht sich breit, hinter der sich nicht selten eine menschliche Katastrophe verbirgt: Sie hatten ihre Heimat, Verwandte, oft sogar Ehepartner zurückgelassen, nur um in den Westen zu kommen.
So formuliert es, mit äußerster Diskretion, ein - wohlgemerkt - christliches Medium und geht dabei sogar taktvoll darüber hinweg, dass AUCH KINDER "zurückgelassen" wurden, nur um in den Westen zu kommen.

Zwanzig Jahre später wandern wir mit Riesenschritten auf die gesamtdeutsche DDR "light" zu. Marlboro und Fruchtzwerge wird es weiter geben. Auch "light", das allerdings wahlweise. Und mehr Wahlmöglichkeiten braucht ein endlich am Ziel seiner Wünsche angelangter Gesamtdeutscher wirklich nicht.

September 10, 2009

In der DDR war DOCH nicht alles schlecht

Die traurige Farce um den Untoten auf dem Thüringischen Ministerpräsidentensessel zeigt, dass tatsächlich nicht alles schlecht war in der DDR, allerdings anders, als die Kalten Kriegsgewinnler es uns weismachen wollen. Was es ist? Es ist die Tatsache, dass man im Arbeiter- und Bauernparadies nur wenig Zeit für Aufmerksamkeitshurerei und Paradiesvogelgeschnatter hatte und dass es gradezu positiv auffällt, dass Frauen in politischen Positionen dort auch heute noch brav weiße Blusen und schwarze Kostüme tragen, wie es sich für Frauen, die ernstgenommen werden wollen, gehört.

Es darf auch gerne etwas Farbiges sein, solange der Brustansatz nicht sichtbar ist und das Lächeln nicht die Grenze zum unerträglich Dümmlichen überschreitet.

Und wie nennt die hirngeschissene Schmockbrigade Frauen, die mal so grade ihre Arbeit machen?

"Starke Frauen"!

Wir wollen es mal als Zeichen ihres Überwältigtseins durch ein so seltenes Ereignis nehmen.

September 07, 2009

Der Marsch in die finale Läppischkeit

DIE WELT holt sich jetzt ihre Info von BRIGITTE, und so ist sie auch:

Die Wirtschaftskrise hat dem Selbstbewusstsein junger Frauen nicht geschadet, im Gegenteil: Nach einer „Brigitte“-Studie sind sie seit 2007 kompromissloser geworden. [Na klar. Der schaffende Teil der Bevölkerung (Männer) können jetzt leichter unter Druck gesetzt werden und Konzepte, wie Solidarität oder Zusammenhalt sind der weiblichen Psyche eh fremd.] So würde heute fast keine Frau mehr für einen Mann ihre Arbeit aufgeben, und nicht einmal jede Zehnte wäre bereit, auf Wunsch des Partners auf Kinder zu verzichten [Die Zeiten, wo es Heime für gefallene Mädchen gab und die Kinder noch ihre Fingernägel vorzeigen mussten, hatten auch was!], sagte die Soziologin Jutta Allmendinger bei Vorstellung der Studie in Berlin. „Sie wissen, dass sie gebraucht werden – und fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Krise.“ [Ja, so kann man das auch formulieren.]

Für die Untersuchung „Frauen auf dem Sprung“ hatte die Frauenzeitschrift 2007 erstmals in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) über 1000 Frauen von 17 bis 29 Jahren interviewt. Im Frühjahr 2009 wurden dieselben Personen erneut befragt.

So würden heute nur noch 17 Prozent für den Partner den Beruf wechseln, 2007 waren es noch 37 Prozent. Nur 65 Prozent wären bereit, für den Mann umzuziehen, 2007 waren es noch 86 Prozent. Wenn der Partner kein Kind wolle, müsse er damit rechnen, verlassen zu werden, betonte Allmendinger. [Wie war das mit dem Heim für gefallene Mädchen und den Fingernägeln?] Diese „Harschheit“, mit der junge Frauen auf mangelnde Unterstützung in Privat- und im Berufsleben reagierten, sei „extrem gewachsen“. [Tja, das kommt davon, wenn Frauen Macht haben oder auch nur MEINEN Macht zu haben.]

In der Partnerschaft wünschen sich junge Frauen an erster Stelle einen Mann, der sich Zeit für die Familie nimmt [auf Deusch: der keine Hoden hat]. „Sein Einkommen interessiert sie am wenigsten [Hauptsache er hat keine Hoden]. Gefragt ist die gleichwertige Partnerschaft, das Modell des Ernährers hat ausgedient“ [Ja, so kann man das auch nennen!], erklärte Allmendinger. Die Frauen wollten eigenes Geld verdienen, wichtig sei ihnen vor allem Kontinuität [zwischen ihren "Beziehungen"]: So sagten 91 Prozent, dass ihnen ein sicherer Arbeitsplatz wichtig sei, nur 60 Prozent nannten ein hohes Einkommen. [Und was machen sie am liebsten in ihrer Freizeit? ...zweitens ein gutes Buch lesen, drittens ihrer Mutter im Haushalt helfen.] Trotzdem seien sie extrem unzufrieden, dass Männer oft mehr verdienten. [Trotzdem! Naja, Logik kann man wohl nicht erwarten. Hat ihnen Brigitte übrigens vorgeschlagen, dass sie dann doch vielleicht besser ein ingenieurwissenschaftliches Fach oder Mathematik studieren sollten, statt Soziologie oder Theaterwissenschaften?]

Der Kinderwunsch ist der Studie zufolge nach wie vor hoch, und für Kinder würden die Frauen auch Kompromisse eingehen. So würde fast die Hälfte für das Wohl der Kinder auf einen beruflichen Aufstieg verzichten oder Einkommensverluste hinnehmen. Ein Drittel würde auch den Job wechseln. [Die Verkommenheit dieser Knallchargen an beiden Enden des Befragungsprozesses muss man sich ganz langsam 'reinziehen: FAST DIE HÄLFTE würde - immerhin - für das Kind Einbußen an ihren vollkommen unwichtigen, viertklassigen und selbstdienlichen Karrieren hinnehmen - und niemand hat gelacht.]

Zugleich registrierten die Experten eine starke Politisierung unter jungen Frauen. Parteipolitik interessiere sie zwar in der Regel nicht, aber fast die Hälfte könne sich aber vorstellen, gesellschaftlich aktiv zu werden. [Oh mein Gott, auch das noch!]
Nachdem uns das Frauenwahlrecht, neben anderen Abominabilitäten, vor allem die hemmungslose Promotion der Lüge von der "Toleranz" und der "Gewalt, die noch nie etwas gebracht hat" beschert hat, wenn es IMMER und NUR Gewalt war, die die Menschheit vorangebracht oder Unrecht beseitigt hat, Gewalt, wohlgemerkt, für die MÄNNER ihren kollektiven Arsch hinhalten mussten, ist ihnen der angerichtete Schaden immer noch nicht groß genug.



Ja, die Gleichberechtigung und sexuelle Befreiung der Frau hat ganz offensichtlich zu mehr Sachlichkeit, Stil, Geschmack, Kompetenz, Unbestechlichkeit und vor allem Würde in der Politik geführt.

Das ist, wohlgemerkt, das, was wir in der Politik HABEN. WAS wir BEKOMMEN werden, wenn die Profiteusen der Finanzkrise erst einmal den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, malt man sich besser nicht aus. Manchmal graust es auch einer Sau.

Hat tip: ts!

September 04, 2009

SPD muss NOCH dööfer werden!

Die SPD müsse sich nach einer verlorenen Bundestagswahl erneuern; jünger, weiblicher, linker müsse sie werden, heißt es aus der SPD-Fraktion.

Selbst der ekelerregende "Münte" erscheint da auf einmal als das kleinere Übel, und DAS will was heißen!