Februar 28, 2010

tick ticke tack ticke tick

Meines Großvaters Uhr
hängt da draussen im Flur
und macht tick ticke tack ticke tick ...


Jörg Lau bringt in einem Blogeintrag betitelt "Warum Deutschland keinen Wilders braucht" Auszüge eines Interviews der WELT mit dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück (CSU) über den Islam, weil er (Lau, nicht Glück) als Schwiegerenkel eines Teheraner Polizeipräsidenten und eines Schwelmer Uhrmachers per Trauschein Islamexperte ist die Lizenz zum Uhrenreparieren hat.

Februar 24, 2010

Deutschlands verkommenste Zahnlücke weiß auch was

Falls noch jemand Zweifel daran hegen sollte, dass wir mit unserer Einschätzung der für unsere Sünden gestorbenen zurückgetretenen Bischöfin Käßmann Recht hatten, soll der doch eine Google-Suche mit den Suchparametern "Schreien Sie sich Ihr Leben als Frau heraus" vornehmen und Kotztüten bereithalten.

Im Gegensatz zu dem Herrn Fundstück von der Gähnachse haben wir nämlich Unterscheidungsvermögen und Geschmack genug, um unseren Arsch von unserem Ellenbogen unterscheiden zu können und einen "Rabauken" von einer liederlichen Medienhure egal welchen Geschlechtes.

Was beim Spiegel als Satire gilt

Ja waren sie denn nicht zum Abrollen, die Vernichtungslager im Osten? Einfach ein Riesengag, der 20. Juli? Und selbst das Bombardement von Dresden vermag uns so nebenbei immerhin noch ein Schmunzeln abzugewinnen. Vom "Sturmgeschütz der Demokratie" zur Wichsvorlage des linkskritischen Bildungsbürgertums. So einfach geht das.

Februar 23, 2010

Mutti Phaeton ist abgestürzt

*Selbstverständlich* laufen jetzt die Email-Datenbahnen heiß und inzwischen weiß man auch, dass Käßmann sogar 1,54 o/oo Alkohol im Blut hatte. So jemand muss ein Alkoholproblem haben, heißt es. Das ist richtig, andere schaffen es mit solch einem Promillewert nicht einmal mehr bis zur Kloschüssel. Aber das ist nicht das Problem. Wir können sicher sein, dass sie ihren ganzen unsäglichen Scheiß auch absondern würde, wenn sie immer stocknüchtern wäre. Was wirklich schlimm ist: Die Frau hat ein DISZIPLINPROBLEM. Was hat sie gehindert, ein Taxi zu bestellen? Ein Mangel an Disziplin gekoppelt mit der festen Überzeugung, dass ihr (IHR IHR!) schon nichts passieren kann. Schließlich ist Ilsebill fast Papst und Mutti schon Gott.

Sündigt nur kräftig!*


Ilsebill der Oberkiefer ist strunzenduhn am Steuer ihres Autos von der Polizei erwischt worden. Vermutlich ist es das, was sie unter einem "fröhlichen Christenmenschen" versteht. "Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen", sagte die "Bischöfin".

Ja was ist DAS denn für eine Aussage? Wenn es selbstverständlich ist, muss man es nicht sagen. Irgendwie scheint diese größenwahnsinnige Knallcharge wirklich zu glauben, dass sie über dem Gesetz steht.

Aber immerhin hat sie nicht "natürlich" gesagt. Käßmann



* Über das Luther-Zitat.

Februar 17, 2010

"Fundstück"? "Gastautor"?

Ausführliche Besprechung des Buches
Titel: „Juden und Christen im „erhabenen“ Koran“
(Kur’an-ı Kerim’de Yahudiler ve Hıristiyanlar)
Untertitel: Die Buchbesitzer im „erhabenen Koran“ (Kur’an-ı Kerim’de Ehl-i Kitap)
Autor: Doç. Dr. M. Fatih Kesler
Autor der Rezension: MATTHIAS KNÖDLER


Das Buch wurde herausgegeben von der Türkiye Diyanet Vakfı Yayınları; Veröffentlichung Nr. 124; wissenschaftliche Serie Nr. 31 (İlmi Eserler Serisi); 6. Auflage, Ankara, 2007, ISBN: 975-389-121-0; 07.06.Y.0005.124
Druck: Türkiye Diyanet Vakfı Yayın Matbaacılık ve Ticaret İşletmesi

Es wird ausdrücklich festgehalten: Dieses Buch wurde durch den Beschluss Nr. 02.05.1992/8 des Rats für Öffentlichkeitsarbeit der Türkiye Diyanet Vakfı-Stiftung als geeignet angesehen und mit der Entscheidung des Verwaltungsausschusses gedruckt. Alle Rechte für Veröffentlichung obliegen der Türkiye Diyanet Vakfı.
Erwerb: Das Buch wurde am 23. Mai 2009 auf der türkischen Messe: expoTurkey am Stand der DITIB in Essen erstanden.

Beurteilung:
Der Druck des Buches wurde von der türkischen Stiftung „Türkiye Diyanet Vakfi“ vorgenommen, die laut ihrer Internetdarstellung eine Stiftung ist, die der türkischen Religionsbehörde DIB in verschiedenen Bereichen hilft. Sie scheint in enger Verbindung mit der DIB zu stehen, die die Oberaufsicht in Religionsfragen in der Türkei hat.
In der heutigen Diskussion um Toleranz und Integration und den Beitrag, den die türkische Religionsbehörde DIB leisten kann mit ihren 88.000 vollzeitlichen Angestellten1, die auch in Deutschland mit der DITIB ca. 400 Mitarbeiter vertreten, ist eine solche von der „Türkiye Diyanet Vakfı“ veranlasste Veröffentlichung dem besagten Ziel abträglich. Es stellt sich auch die Frage, ob dies nur ein Ausrutscher ist oder das wahre Gedankengut der DIB und DITIB “versehentlich“ sichtbar wird.

Inhalt im Überblick:
Nach einer Vorstellung seiner Methodik teilt Dozent Dr. M. Fatih Kesler sein Buch „Juden und Christen im `erhabenen´ Koran“ in zwei Teile. Im ersten Teil gibt er einen allgemeiner Blick auf die drei von Gott inspirierten vorislamischen Religionen: Judentum, Christentum und Mandäismus. Er erklärt ihre Geschichte und die Herkunft der Namen der Religionen, wobei er bereits hier wertend Position bezieht. Im zweiten Teil kommt er dann auf sein eigentliches Thema, wie der Koran diese Buchbesitzer beurteilt. Er geht dabei auf den Begriff „Ehl-i Kitap“ ein, was für ihn insbesondere jüdische und christliche Buchbesitzer bedeutet2, also Menschengruppen, die eine von Gott gesandte Offenbarung besitzen, die noch vor Mohammed entstand. Der Koran behandle hauptsächlich die jüdischen Buchbesitzer. Kesler erklärt, dass Juden und Christen zwar einen Glauben an Allah, die Propheten, Bücher usw. haben, aber dass sie in ihren Übertretungen in falsche Behauptungen, Lügen und Wahrheitsverleugnung verfallen seien und letztlich alle ihre Bücher annulliert und deren Gültigkeit aufgehoben sei. Letzte Behauptung wiederholt der Autor unablässig und wird nicht müde, die Bosheit und Gemeinheit insbesondere der Juden zu betonen. Den Buchbesitzern im Koran seien Zusagen gemacht worden. Sie sind zwar geduldet, aber mit der Auflage, eine Kopfsteuer (cizye) zu entrichten, Muslime sollen von ihrem Geschlachteten nicht essen und nicht aus ihrem Geschirr essen und trinken. Solche Aussagen sind der Integration abträglich. Kesler schließt mit einer versöhnlichen Einladung des Korans, dass Anhänger dieser drei wahren Religionen ja Muslime werden können.

Februar 15, 2010

*Gähn*

Dr. (so viel Zeit muss sein!) Oliver Marc Hartwich erklärt uns auf Achgähn, wie politisch korrekt er ist. Diese Schlangenöl-Anbieter in einem ideologischen Selbstbedienungladen Libertären werden mir ewig ein Rätsel bleiben. Die würden einen Verhungernden im Straßengraben verrecken lassen, aber "Minderheiten", die ja bekannt dafür sind, dem Sozialsystem nicht zur Last zu fallen, müssen unbedingt vor Belästigungen durch freche Arbeitende/Weiße/Christen geschützt werden. 517 Wörter, 3877 Anschläge für sinnentleerte Selbstdarstellung.

Februar 12, 2010

"Man darf ja Israel nicht mehr kritisieren!"

Die Welt ist tatsächlich flach.

Liza
lesen!

Februar 10, 2010

Warum leckt sich der Hund die Eier?

Die Mail online berichtete gestern über Ali Dizaei, einem hohen Polizeioffizier der Metropolitan Police, der größten Polizeieinheit in Großbritannien.

Er stolzierte in Scotland Yard herum und glaubte, über dem Gesetz zu stehen.

Jeder, der den Weg von Commander Ali Dizaei kreuzte, wurde von ihm schikaniert, eingeschüchtert und bedroht.

Wenn das nichts half, beschuldigte der im Iran geborene Beamte sie, rassistisch zu sein.

Gestern jedoch endete die Herrschaft der Korruption dramatisch, als er als 'Krimineller in Uniform' zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er versucht hatte, einen Unschuldigen hereinzulegen.
Jetzt kann man sich fragen, warum so ein Mann überhaupt eingestellt wurde. Die Mail weiß auch das:
1999 bewarb er sich als Superintendent... Die größte Polizeieinheit in Großbritannien war in Aufruhr, weil sie durch den Macpherson Report als 'institutionell rassistisch' verdammt worden war. Grund dafür war die verbockte Untersuchung des Mordes an dem schwarzen Teenager Stephen Lawrence durch eine Bande weißer Schläger.

The Met brauchte mehr höhere schwarze Offiziere. Dizaei wurde akzeptiert, obwohl Deputy Assistant Commissioner Barbara Wilding ihn nach dem Einstellungsgespräch als den unhöflichsten und arrogantesten Mann bezeichnete, den sie jemals getroffen hatte.
Alles klar?


Die Mail leuchtet den Hintergrund Dizaeis weiter aus, seine Gewaltbereitschaft, seine Korruption, seine Misogynie, seine Arroganz, sein ständiges Beleidigtsein.

Wir haben hier kein Monster vor uns, sondern einfach nur einen Standard-Anhänger der Religion des Friedens, dem keine gesetzlichen und gesellschaftlichen Schranken auferlegt sind. Er tat nichts, als die Regeln seines Kults in seinem Alltag anzuwenden. Warum? WEIL ER ES KONNTE. Ziemlich genau in der Mitte des Artikels steht es:
Einmal, als er von einem weißen Vorgesetzten in Frage gestellt wurde, antwortete er: 'Sie können mir nicht sagen, was ich zu tun habe.' 'Aber ich bin Ihr Boss', sagte der verblüffte Vorgesetzte. 'Ich habe nur einen Boss und dass ist Allah,' schnappte Dizaei fromm zurück.
Alles klar?

Einmal abgesehen vom Islam: Ist diesen hirgeschissenen Politisch-Korrekten in ihrer Besessenheit mit "Rasse" eigentlich klar, WAS sie tun, wenn sie einen Mann, der nach sämtlichen vernünftigen Maßstäben ein weißer Kaukasier ist, als Vertreter einer "schwarzen Minderheit" einsetzen?

Gefunden auf Lawrence Auster's VFR!
Die Links in dem zitierten Text der Mail wurden von mir eingesetzt.

Februar 08, 2010

Mithilfe und von Nöten

Die Kandidatin hat 14 Punkte!

Wie schön, dass sich inzwischen jeder im Internet unter maximaler Publizität selbst blamieren kann. Hier von der passenderweise grin.com genannten Webseite "Anwendung der Scharia in Deutschland, Referatsausarbeitung im Rahmen des Seminars Medien und Orientwissenschaft, Die Wahrnehmung des Islam und der Islamischen Welt in der Deutschen Presse, Marburg, Januar 2009", kurz: Tuttifrutti für Akademiker:
Zusammenfassung / Abstract
Als Thema meiner Arbeit wurde mir vorgegeben mich mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten. Da dies selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt ein realer Vorgang sein wird, habe ich überlegt, dass es schwer wird, darüber zu schreiben, was daran positiv sein soll, unser Rechtssystem durch ein wesentlich unzulänglicheres zu ersetzen. Ich kam zu dem Schluss, dass die einzige Basis, auf der meiner Meinung nach über eine Berücksichtigung der Scharia in unserem Rechtssystem diskutiert werden kann, die der Integration ist. Grundgedanke hierbei sollte sein, dass man auf diesem Weg den Muslimen vermitteln könnte, dass man ihre spezielle kulturelle und religiöse Andersartigkeit achtet und gewillt ist, sie - soweit sie deutsches Recht oder die Grundrechte des Menschen und der Demokratie allgemein nicht beschneiden - zu berücksichtigen. Dies könnte es den Muslimen erleichtern, sich in unser Rechtsystem und unsere Kultur zu integrieren. Mithilfe dieser Ansicht möchte ich untersuchen, ob es grundsätzlich von Nöten ist, darüber nachzudenken, in wieweit islamisches Recht auch hier Anwendung finden sollte. Ob dies auf kultureller sowie rechtlicher Ebene möglich ist und in wieweit dies ein Vorteil für die Integration der Muslime hier in Deutschland sein könnte. Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, wie England oder Frankreich, steht man vor der Aufgabe, dem immer größer werdenden Anteil der Muslime im Land dahingehend Rechnung zu tragen, dass man sich für die Wahrung ihrer kulturellen und religiösen Eigenheiten einsetzt, anstatt sie zu dämonisieren und aus der Gesellschaft auszuklammern. Denn ein großer Teil der Muslime will freiwillig außerhalb der islamischen Welt leben und sich da auf Dauer einrichten. Sie stehen somit vor der Frage, wie sie sich integrieren und ihren Glauben leben können im Einklang mit dem Grundgesetz und den deutschen Gesetzen. Sie müssen einen Islam ausformen, der keine Ängste mehr bei der deutschen Mehrheitsbevölkerung auslöst.
Man muss wirklich nicht mehr gelesen haben, als diese Zusammenfassung. Pardon: Diesen Abstract! Das ist, wohlgemerkt, jemand der ABITUR oder einen gleichwertigen Schulabschluss haben muss. Fragen über Fragen: Ist das grauenhafte Deutsch eher ein Generationenproblem oder scheißt die Beschäftigung mit diesem Thema jedem das Gehirn voll? Wie sehen bei dieser Veranstaltung die "Referatsausarbeitungen" aus, die mit "befriedigend" oder gar "ausreichend" benotet wurden, wenn diese ein "sehr gut" bekam? Und vor allem, was IST das für eine Veranstaltung?
Veranstaltung: Medien und Orientwissenschaft - Die Wahrnehmung des Islam und der Islamischen Welt in der Deutschen Presse
Institution/Hochschule: Philipps-Universität Marburg (Fremdsprachliche Philologien Centre for Near and Middle-Eastern Studies)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2009
Seiten: 14
Note: 14 Punkte
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V133994
ISBN (E-Book): 978-3-640-41984-5
ISBN (Buch): 978-3-640-41988-3
Anmerkungen :
Im Rahmen eines "diskursiven Experimentes" wird untersucht, was für die Einführung der Scharia in Deutschland spräche. Überzeugend analysiert sie [sic!] Wesen und Geschichte der Scharia und plädiert für einen differenzierenden Umgang mit der Scharia, ohne rechtsstaatliche Prinzipien aufzugeben. Ich beurteile die Arbeit mit sehr gut (14 Punkte).
Liza schreibt: "Das nennt man übrigens "kritische Wissenschaft". Ich wüsste gern, ob das Seminar mit ein paar praktischen Übungen abgeschlossen wurde, etwa mit diskursiven Peitschenhieben für den Seminarleiter."

Wundert uns das? Nicht mehr, seit Liza uns verraten hat, wer der Seminarleiter IST. Das Vorlesungsverzeichnis der Uni Marburg vom Wintersemester 08/09: Michael Lüders. Richtig! DER Michael Lüders, bereits seit April 2003 Träger des von Henryk M. Broder verliehenen "Schmocks der Woche". O-Ton Broder: "Wenn Lüders über den Islam redet, klingt es so, als würde Iwan Rebroff über die Oktoberrevolution dozieren." Seit dem vorigen Jahrtausend geht der Nahostexperte mit seinem Plädoyer für eine "ausgewogene Nahostpolitik, die auch Israel in die Pflicht nimmt" hausieren und es gibt keine islamische Gruppierung, die dem Experten zu kriminell wäre, um ihr nicht bis zum Anschlag in den Arsch zu kriechen und vermutlich kein Dummchen zu dumm, um ihm nicht doch die Höchstpunktzahl nachzuwerfen, wenn es nur - Mithilfe und von Nöten - bereit ist, sich "mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten". Schließlich braucht die "Islamwissenschaft" geeigneten Nachwuchs.

Februar 07, 2010

"Die Geschichte des Dritten Reiches muss in weiten Teilen umgeschrieben werden"

Oder: Wofür man in Deutschland promoviert wird

Hatte auch nette Seiten: Hitlers Leibzahnarzt von 1933 bis 1945, SS Brigadeführer Johannes Blaschke.

Eine Zahnärztin namens Menevse Deprem-Hennen aus Krefeld hat - ja, das ist kein Witz - über Hitlers Zahnarzt von 1933 bis 1945, SS Brigadeführer Johannes Blaschke, promoviert. Die Zahnärztlichen Mitteilungen informieren uns:

Neues Licht auf ein dunkles Kapitel der Zeitgeschichte wirft eine gerade erschienene Dissertation über Hugo Johannes Blaschke, den sogenannten Leibzahnarzt von Adolf Hitler. Die Arbeit der türkischstämmigen Zahnärztin Dr. Menevse Deprem-Hennen zeichnet ein differenziertes Bild und legt neue Seiten über Blaschke frei.
Und sowas nennt sich dann "Forschungsergebnis".

Wer wird sich auf seinem Fachgebiet, zumal einem Fachgebiet das NICHT Geschichte ist, dem geliebten Führer nähern, um sich ganz legitim mit jeder Menge Nazi-Literatur befassen zu können? Richtig! Deutsche! Und zur Not darf's auch eine "türkischstämmige Deutsche" sein. Hatte Hitler Mundgeruch? Das vermuteten wir bereits seit "Schtonk", und das war 1992:
"Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Zeit verursachen mir Blähungen im Darmbereich und Eva sagt, ich habe Mundgeruch. – Das ist ja wirklich, das ist ja... sensationell! – Adolf Hitler privat! – Ein Mensch, wie Du und ich! – Das ist ja eine Weltsensation, meine Herren!"
Aber nun WISSEN wir es und brauchen nicht mehr doof zu sterben.

Und der geliebte Führer hatte auch, ach wär hätte das gedacht, Angst vorm Zahnarzt, was ihn irgendwie menschlicher macht, wo doch sonst alle Nazis so mutig sind.

Übrigens: Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft 1948 praktizierte Blaschke weiter als Zahnarzt in der Stadt der Reichsparteitage und starb dort 1959 im Alter von 78 Jahren. Das Leben ist nicht gerecht.

Großes Dankeschön an Gudrun Eussner!

Februar 01, 2010

Wenn man das Osterhäschen aufs Feuilleton loslässt

Die Gähnachse untertrifft sich selbst:

Und deshalb gilt hierzulande nichts schlimmer als Krieg, obwohl Naturkatastrophen und Grippeepidemien weit verheerender sein können.*
Wie querdenkerisch! Da sitzt eine alternde Frau bräsig vor ihrem Computer und schreibt ernsthaft SOWAS! Muss man  ihr wirklich erklären, was es für Männer bedeutet in den Krieg zu ziehen und dass das etwas anderes ist, als von einem Gletscher verschluckt zu werden oder an Grippe zu sterben?

Wer dachte, dass Rohheiten der Achse-Autoren, wie Doofkopp Freddys "fünfzig Millionen unerwünschte Menschen" die ja glücklicherweise abgetrieben wurden, Grinsemännchens "Montagsautos der Evolution" und Pimpelchens "besoffene Fahrlässigkeit" ununtertreffbar sind, hat sich geirrt.

Dass sowas von einer Frau kommt, ist nicht ganz so verwunderlich. Die wollen immer mitquatschen bei Dingen, von denen sie keine Ahnung haben, und wer immer noch an die weibliche "emotionale Intelligenz" und "Empathie" (zwei von den beliebten selbstgratulierenden Entschuldigungen, die immer wieder gerne genommen werden, eben um immer doof mitzuquatschen) glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. Es brauchte wirklich eine Frau, um der doofen Bischöfin eine noch dööfere Antwort zu geben. Ob die eine Woche mit Roméo Dallaire in Ruanda eines Besseren belehrt hätte? Ich bezweifle es. Aber schick hätte sie im Kampfanzug ausgesehen.



"Sechs Jungens stellten die Fahne auf. Der erste, der die Stange in den Boden trieb, war Harlon Block. Harlon war ein All State Fußballer. Er meldete sich zum Marine Corps zusammen mit allen Stamm-Mitgliedern seiner Fußballmannschaft. Sie gingen fort, um ein anderes Spiel zu spielen. Ein Spiel, genannt Krieg. Aber es stellte sich heraus, dass es kein Spiel war.

Harlon, 21 Jahre alt, starb mit seinen Gedärmen in den Händen ... Ihr müsst wissen, dass die meisten Jungens auf Iwo Jima 17, 18 und 19 Jahre alt waren. Der nächste Junge ist René Gagnon aus New Hampshire. Wenn ihr in dem Moment, als dieses Foto aufgenommen wurde, Renés Helm abgenommen und in das Helmband geschaut hättet, wäre da eine Fotografie gewesen. Eine Fotografie seiner Freundin. René tat sie dort hin zu seinem Schutz, weil er Angst hatte. Er war 18 Jahre alt. Jungens haben die Schlacht bei Iwo Jima gewonnen, Jungens, nicht alte Männer.

Der dritte Mann war Feldwebel Mike Strank. Mike ist wirklich mein Held. Er war der Held all dieser Jungens. Sie nannten ihn "alter Mann", weil er so alt war. Er war schon 24! Wenn Mike seine Jungens im Trainingslager motivierte, sagte er nicht: "Auf, lasst uns Japaner töten" oder: "Lasst uns für unser Land sterben", er wusste, dass er zu kleinen Jungens sprach. Er sagte: "Ihr tut was ich sage, und ich bringe euch nach Hause, zu euren Müttern."

Der letzte ist Ira Hayes, ein Pima Indianer aus Arizona. Ira Hayes verließ Iwo Jima lebend. Er ging in das Weiße Haus mit meinem Vater. Präsident Truman sagte zu ihm: Sie sind ein Held." Er sagte zu Reportern: "Wie kann ich ein Held sein, wenn 250 meiner Kumpel mit mir auf die Insel kamen und nur 27 sie wieder lebend verließen?"

Ira Hayes hatte Bilder des Grauens in seiner Seele. Er starb sturzbetrunken mit dem Gesicht nach unten [in einer Pfütze], 32 Jahre alt, 10 Jahre, nachdem dieses Foto aufgenommen wurde.

Der Nächste ist Franklin Sousley aus Hilltop, Kentucky. Er war ein immer gutgelaunter Hillbilly Boy. Franklin starb auf Iwo Jima mit 19. Als das Telegramm kam ... brachte es ein barfüßiger Junge zu der Farm seiner Mutter. Die Nachbarn, die eine Viertelmeile entfernt wohnten, haben sie die ganze Nacht schreien gehört.

Auf der anderen Seite der Statue, der erste Junge, das ist mein Vater, John Bradley aus Antigo, Wisconsin ... Mein Vater sprach niemals mit der Presse. Wir Kinder hatten eine Liste von Ausreden, die wir den Presseleuten erzählen mussten, warum Vater nicht mit ihnen sprechen konnte.

Mein Vater sah sich nicht als Held ... John Bradley war ein Sanitäter ... Auf Iwo Jima hat er wahrscheinlich mehr als 200 sterbende Jungens in seinen Armen gehalten. Und diese Jungens haben sich gewunden und schrien vor Schmerzen.

Mein Vater hat mir gesagt: "Ich möchte, dass du nie vergisst, dass die Helden von Iwo Jima die Jungens waren, die nicht wiederkamen."

Das ist die Geschichte sechs netter Jungens. Drei starben auf Iwo Jima und drei kamen zurück als Nationalhelden. Ingesamt starben 7.000 Jungens auf Iwo Jima in der schlimmsten Schlacht in der Geschichte des Marine Corps.

Nur Minuten nach dem Hissen der Fahne waren Feldwebel Michael Strank, Obergefreiter Harlon Block und Gefreiter Franklin Sousley tot.

Danke, dass ihr mir zugehört habt. Guten Abend."


(Aus eine Rede, die James Bradley spontan einer Gruppe von Schulkindern aus Wisconsin hielt, die das Iwo Jima Monument besichtigten, das er grade auch besuchte, um seinem Vater "Gute Nacht" zu sagen, Übersetzung von mir.)

Einem Naturereignis ausgesetzte Soldaten des Black Watch Regiments auf der Krim.


Father Mychal Judge OFM, offiziell der erste Tote des 11. Septembers 2001. Er starb in Ausübung seiner priesterlichen Pflicht als er einem seiner Männer die letzte Ölung spendete an Grippe.


Deutscher Kriegsgefangener hilft verwundeten britischen Soldaten, Barnafay Wood, 16. Juli 1916.
Einige Männer sind in ein Gewitter geraten. Pech!



* Hier das Link zu dem gesamten Blogeintrag, 1238 Wörter und 9329 Anschläge sinnlos verklappt mit Philosophierereien über den Krieg und die deutsche Geschichte, die tausend - und tausendmal intelligentere - Vorgänger haben. Aber für ein Link auf der Gähnachse reicht's wohl allemal noch.