Sonntag, 28. Februar 2010

tick ticke tack ticke tick

Meines Großvaters Uhr
hängt da draussen im Flur
und macht tick ticke tack ticke tick ...


Jörg Lau bringt in einem Blogeintrag betitelt "Warum Deutschland keinen Wilders braucht" Auszüge eines Interviews der WELT mit dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück (CSU) über den Islam, weil er (Lau, nicht Glück) als Schwiegerenkel eines Teheraner Polizeipräsidenten und eines Schwelmer Uhrmachers per Trauschein Islamexperte ist die Lizenz zum Uhrenreparieren hat.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Deutschlands verkommenste Zahnlücke weiß auch was

Falls noch jemand Zweifel daran hegen sollte, dass wir mit unserer Einschätzung der für unsere Sünden gestorbenen zurückgetretenen Bischöfin Käßmann Recht hatten, soll der doch eine Google-Suche mit den Suchparametern "Schreien Sie sich Ihr Leben als Frau heraus" vornehmen und Kotztüten bereithalten.

Im Gegensatz zu dem Herrn Fundstück von der Gähnachse haben wir nämlich Unterscheidungsvermögen und Geschmack genug, um unseren Arsch von unserem Ellenbogen unterscheiden zu können und einen "Rabauken" von einer liederlichen Medienhure egal welchen Geschlechtes.

Was beim Spiegel als Satire gilt

Ja waren sie denn nicht zum Abrollen, die Vernichtungslager im Osten? Einfach ein Riesengag, der 20. Juli? Und selbst das Bombardement von Dresden vermag uns so nebenbei immerhin noch ein Schmunzeln abzugewinnen. Vom "Sturmgeschütz der Demokratie" zur Wichsvorlage des linkskritischen Bildungsbürgertums. So einfach geht das.

Dienstag, 23. Februar 2010

Mutti Phaeton ist abgestürzt

*Selbstverständlich* laufen jetzt die Email-Datenbahnen heiß und inzwischen weiß man auch, dass Käßmann sogar 1,54 o/oo Alkohol im Blut hatte. So jemand muss ein Alkoholproblem haben, heißt es. Das ist richtig, andere schaffen es mit solch einem Promillewert nicht einmal mehr bis zur Kloschüssel. Aber das ist nicht das Problem. Wir können sicher sein, dass sie ihren ganzen unsäglichen Scheiß auch absondern würde, wenn sie immer stocknüchtern wäre. Was wirklich schlimm ist: Die Frau hat ein DISZIPLINPROBLEM. Was hat sie gehindert, ein Taxi zu bestellen? Ein Mangel an Disziplin gekoppelt mit der festen Überzeugung, dass ihr (IHR IHR!) schon nichts passieren kann. Schließlich ist Ilsebill fast Papst und Mutti schon Gott.


Sündigt nur kräftig!*


Ilsebill der Oberkiefer ist strunzenduhn am Steuer ihres Autos von der Polizei erwischt worden. Vermutlich ist es das, was sie unter einem "fröhlichen Christenmenschen" versteht. "Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen", sagte die "Bischöfin".

Ja was ist DAS denn für eine Aussage? Wenn es selbstverständlich ist, muss man es nicht sagen. Irgendwie scheint diese größenwahnsinnige Knallcharge wirklich zu glauben, dass sie über dem Gesetz steht.

Aber immerhin hat sie nicht "natürlich" gesagt. Käßmann



* Über das Luther-Zitat.

Mittwoch, 17. Februar 2010

"Fundstück"? "Gastautor"?

Ausführliche Besprechung des Buches
Titel: „Juden und Christen im „erhabenen“ Koran“
(Kur’an-ı Kerim’de Yahudiler ve Hıristiyanlar)
Untertitel: Die Buchbesitzer im „erhabenen Koran“ (Kur’an-ı Kerim’de Ehl-i Kitap)
Autor: Doç. Dr. M. Fatih Kesler
Autor der Rezension: MATTHIAS KNÖDLER


Das Buch wurde herausgegeben von der Türkiye Diyanet Vakfı Yayınları; Veröffentlichung Nr. 124; wissenschaftliche Serie Nr. 31 (İlmi Eserler Serisi); 6. Auflage, Ankara, 2007, ISBN: 975-389-121-0; 07.06.Y.0005.124
Druck: Türkiye Diyanet Vakfı Yayın Matbaacılık ve Ticaret İşletmesi

Es wird ausdrücklich festgehalten: Dieses Buch wurde durch den Beschluss Nr. 02.05.1992/8 des Rats für Öffentlichkeitsarbeit der Türkiye Diyanet Vakfı-Stiftung als geeignet angesehen und mit der Entscheidung des Verwaltungsausschusses gedruckt. Alle Rechte für Veröffentlichung obliegen der Türkiye Diyanet Vakfı.
Erwerb: Das Buch wurde am 23. Mai 2009 auf der türkischen Messe: expoTurkey am Stand der DITIB in Essen erstanden.

Beurteilung:
Der Druck des Buches wurde von der türkischen Stiftung „Türkiye Diyanet Vakfi“ vorgenommen, die laut ihrer Internetdarstellung eine Stiftung ist, die der türkischen Religionsbehörde DIB in verschiedenen Bereichen hilft. Sie scheint in enger Verbindung mit der DIB zu stehen, die die Oberaufsicht in Religionsfragen in der Türkei hat.
In der heutigen Diskussion um Toleranz und Integration und den Beitrag, den die türkische Religionsbehörde DIB leisten kann mit ihren 88.000 vollzeitlichen Angestellten1, die auch in Deutschland mit der DITIB ca. 400 Mitarbeiter vertreten, ist eine solche von der „Türkiye Diyanet Vakfı“ veranlasste Veröffentlichung dem besagten Ziel abträglich. Es stellt sich auch die Frage, ob dies nur ein Ausrutscher ist oder das wahre Gedankengut der DIB und DITIB “versehentlich“ sichtbar wird.

Inhalt im Überblick:
Nach einer Vorstellung seiner Methodik teilt Dozent Dr. M. Fatih Kesler sein Buch „Juden und Christen im `erhabenen´ Koran“ in zwei Teile. Im ersten Teil gibt er einen allgemeiner Blick auf die drei von Gott inspirierten vorislamischen Religionen: Judentum, Christentum und Mandäismus. Er erklärt ihre Geschichte und die Herkunft der Namen der Religionen, wobei er bereits hier wertend Position bezieht. Im zweiten Teil kommt er dann auf sein eigentliches Thema, wie der Koran diese Buchbesitzer beurteilt. Er geht dabei auf den Begriff „Ehl-i Kitap“ ein, was für ihn insbesondere jüdische und christliche Buchbesitzer bedeutet2, also Menschengruppen, die eine von Gott gesandte Offenbarung besitzen, die noch vor Mohammed entstand. Der Koran behandle hauptsächlich die jüdischen Buchbesitzer. Kesler erklärt, dass Juden und Christen zwar einen Glauben an Allah, die Propheten, Bücher usw. haben, aber dass sie in ihren Übertretungen in falsche Behauptungen, Lügen und Wahrheitsverleugnung verfallen seien und letztlich alle ihre Bücher annulliert und deren Gültigkeit aufgehoben sei. Letzte Behauptung wiederholt der Autor unablässig und wird nicht müde, die Bosheit und Gemeinheit insbesondere der Juden zu betonen. Den Buchbesitzern im Koran seien Zusagen gemacht worden. Sie sind zwar geduldet, aber mit der Auflage, eine Kopfsteuer (cizye) zu entrichten, Muslime sollen von ihrem Geschlachteten nicht essen und nicht aus ihrem Geschirr essen und trinken. Solche Aussagen sind der Integration abträglich. Kesler schließt mit einer versöhnlichen Einladung des Korans, dass Anhänger dieser drei wahren Religionen ja Muslime werden können.

Das Alte Testament der Juden sei gefälscht worden und später neu aufgesetzt und enthalte böse Beschimpfungen der heiligen Propheten.3 Der Koran sehe die Juden als hochmütige, die Wahrheit verleugnende, auf der ganzen Welt Aufruhr verursachende, anti-islamische, habgierige und über Gott lästernde Personen. Dabei beginnt Kesler zwar mit antijüdischen Koranzitaten, aber er lässt diese so im Raum stehen, dass der Leser unweigerlich denken muss, dass Juden heute genauso zu betrachten seien.

Zu den Christen kommend erklärt Kesler den göttlichen Ursprung des Evangeliums und die späteren Evangelienberichte, die sich gegenseitig rivalisierend widersprechen sollen. Er geht auf das Matthäus-, Markus-, Lukas- und Johannesevangelium ein und auf das von den Christen verworfene Barnabasevangelium. Die 4 biblischen Evangelien, insbesondere das Johannesevangelium, widersprechen dem islamischen Tauhid, dem Eingottglauben, insbesondere die Inkarnation Gottes, also die Aussage, dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde. Weiteren Widerspruch zum Islam sieht Kesler in der Wandlungslehre beim Abendmahl und dass Christen eine Klasse der Geistlichen haben.

Als drittes geht er dann detaillierter auf die Mandäer und ihre Religion ein und schließt mit einer zusammenfassenden Beurteilung das Buch ab.

Detaillierte Inhalte:
Fatih Kesler schützt den Leser vor der Beschäftigung mit den anderen Religionen und ihren Büchern bereits zu Beginn - durch das Koranzitat aus Maide 5,3, der Islam sei nun vervollständigt, und Allah sehe ihn als die einzig gültige Religion an. Bereits hier spricht er in einem Vorgriff von der Bibelfälschung. Kesler fragt, inwieweit die Bücher der drei im Koran anerkannten Religionen - Judentum, Christentum und Mandäismus - die Offenbarung Gottes überhaupt noch enthalten können, inwieweit ihre Anhänger als Gläubige bezeichnet werden können, inwieweit sie, selbst wenn sie den Koran und Mohammed akzeptieren, in ihrem bisherigen Glauben weiterleben dürfen und ob Allah mit ihnen zufrieden sein kann.4 Auf den folgenden Buchseiten verneint er jede einzelne dieser Fragen.

Obwohl Kesler zuerst Koranverse für die Unterstützung seiner Aussagen heranzieht, muss er zwangsläufig auch die Hadithe (Aussagen und Verhalten Mohammeds) bemühen, da der Koran mit seinen Aussagen häufig nicht selbsterklärend ist.5

Da die Bücher der Juden und Christen gefälscht wurden, haben sie als Götzendiener den Glauben von irregeleiteten Sekten angenommen. Dadurch haben sie auch neue Glaubensinhalte eingefügt. Deshalb werden sie vom Koran als ungläubige Gottlose „Kafir“, bezeichnet.6

Bereits auf den ersten 10 Seiten seines Buches spricht Kesler 8 mal von Bibelfälschung und der Unzuverlässigkeit der Bibel. In diesem Stil hat er öfters Phasen in seinem Buch, als müsste er seine Leser möglichst auf jeder Seite erinnern, dass die Bibel nun aber wirklich gefälscht sei. Als Gründe dafür führt er deren Widerspruch zum Koran in ethischen Fragen an, z. B. dass die Juden Zinsen für eigene Volksangehörige nicht erheben, für andere das aber dürfen, wohingegen im Koran Zinsen grundsätzlich verboten seien7. Insbesondere wird aber als Grund für die Bibelfälschung angeführt, dass sie unangemessen über Gott mit Antropomorphismen spricht (obwohl diese auch im Koran vorkommen), dass Gott ein Ort zugewiesen und der Eingottglaube in Frage gestellt wird. Als Beispiele führt Kesler an: Jesus Christus wird „Herr“ oder gar „Sohn Gottes“ genannt.

Der Koran duldet die Buchbesitzer wie Christen und Juden, weil sie im Besitz der heiligen Bücher sind, nicht etwa weil sie auf dem richtigen Weg seien.8 Als Hauptgedanken für den Irrtum der Christen und Juden führt er aber ins Feld, dass Allah wohl kaum die Buchbesitzer durch den Koran zum Islam eingeladen hätte, wenn sie auf dem rechten Weg wären. Die Juden und Christen standen mit den Muslimen in keiner guten Verbindung, sondern sie brachen ihre Verträge mit Muslimen und schlugen die Angebote der Muslime (selbst auch Muslime zu werden) aus. Man müsse sich nicht wundern, wenn diese Menschengruppen, die sogar Feinde der Engel sind, mit Muslimen in keinem guten Verhältnis stehen.9

Keslers antijüdische Aussagen gipfeln in Aussagen wie diese: “Wie oben bereits gesagt, haben die meisten von ihnen (Juden) einen bösen Charakter und deshalb sind sie direkt oder indirekt in die Gründe für Unruhen dieser Welt verwickelt, in die Aufstände, Intrigen, Zerstörungen, kalten Kriege, bewaffnete Kriege, Streitereien, Verbannungen und Vertreibungen. Die Geschichte zeigt, dass sie bei diesen unangenehmen Ereignissen stets als Elemente vertreten waren.”10

Obwohl er Karl Rahner in „Foundations of Christain Faith, 1978“ anführt, der auf Muslime Bezug nehmend klarmacht, sie würden den Vorwurf der Vielgötterei auf die Dreieinigkeit fälschlicherweise anwenden, geht Keslers Vorwurf an die Christen, sie würden mit ihrer Einstellung Jesus Christus dem allmächtigen erhabenen Gott gleichstellen und viele andere fremde Lehren in ihren Glauben aufnehmen und somit die ursprüngliche Reinheit verlieren.11

Der bekannte Vorwurf, Paulus habe das wahre Christentum verfälscht und erst zum heutigen Christentum geführt, wird von Kesler erneuert. Er fasst die Lehre des Paulus folgendermaßen zusammen: „Der Mensch wird nicht durch die harten Gebote des Alten Testaments gerettet, sondern durch Jesu Tod und Auferstehung und durch die Identifikation mit ihm in der Taufe.“12

Kesler entkräftet die durchaus positiven Koranstellen, die über Christen und Juden sprechen13 mit dem Vorwurf, dass sie Götzendiener wurden, obwohl sie im Besitz göttlicher Bücher waren.14 Juden und Christen werden nach Keslers Auffassung im Koran öfters als Ungläubige bezeichnet.15 Er kommt zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Juden und Christen Gott nicht als einen einzigen Gott bekennen.16 Kein Prophet habe jemals von sich gesagt, er sei Gottes Sohn, und wenn Christen das von Jesus behaupten, liege das insbesondere an Falschaussagen im Johannesevangelium.17

Kesler schmerzt besonders die lästernde, ablehnende Haltung der damaligen Juden Mohammed gegenüber. Sie haben Mohammed als Lügner und seine Religion als abergläubische Irrlehre abgelehnt.18

Nach Kesler ist der Großteil der Mosebücher (Tevrat) nicht authentisch, sondern nur ein kleiner Teil.19 Der Absolutheitsanspruch der Juden und Christen, die fälschlicherweise behaupten, sie seien die einzigen, die gerettet werden, wird im Koran abgelehnt.20 Kesler fasst die Denkweise der Muslime zusammen mit: „Nach Ansicht des Volkes Gottes (der Muslime) werden die Juden den Zorn Gottes erfahren und die Irregeleiteten sind die Christen.“21

Der Landanspruch Israels, den die rassistischen Juden auf Abraham zurückführen, sei durch Mohammeds Universalanspruch für alle Völker gesandt zu sein, aufgehoben worden. Juden dagegen würde Schlimmes erwarten.22 Die Kriegshandlungen wie Vertreibungen in Medina sind laut Kesler verständlich, da die Juden Mohammed ständig hintergangen und wortbrüchig gewesen seien.23 Von der Plünderung, Vertreibung und dem Mord an 600 männlichen jüdischen Gefangenen durch Mohammed und seine Truppen kann man in seinem Buch nichts lesen. Alles Vorgehen gegen Juden sei reine Selbstverteidigung Mohammeds gegenüber jüdischen Stämmen gewesen, die sogar Anschläge auf ihn planten.

Juden und Christen kommen in die Hölle, wenn sie nicht an den Koran glauben.24 Mohammed soll Sure 11,17 so ausgelegt haben: „Juden und Christen, die nicht an das glauben, was ich gebracht habe, werden in die Hölle kommen“.25

Kesler spricht im ethischen Teil davon, dass alle Juden und Christen Kopfsteuer zu zahlen haben. 26 Götzendiener dürfen so nicht besteuert werden (sondern werden getötet; das wird hier aber nicht ausgeführt). Kesler betont: Wer aber von ihnen Muslim wird, muss solch eine Steuer nicht mehr entrichten.

Kein Muslim soll Fleisch von einem Tier essen, über dem Allahs Name (bei der Schlachtung) nicht angerufen wurde.27 Deshalb hätten auch manche Islamgelehrte der Vergangenheit gesagt: „Wenn die Buchbesitzer außer Allah z. B. den Namen des heiligen Jesus während des Schlachtens angerufen haben, kann man (Muslime) das Fleisch nicht essen.“28 Das gelte insbesondere, wenn Christen Jesus als Herrn kennen. Deshalb habe auch der heilige Ali manche Christen nicht mehr als Buchbesitzer angesehen, insbesondere arabische Christen über die er sagte: „Sie gehören nicht zu den Buchbesitzern; was sie geschlachtet haben, kann man nicht essen. Entweder sie werden Muslime oder ich schlag ihre Köpfe ab.“29

Muslimische Männer dürfen sich laut einem Ausleger auf keinen Fall mit Christinnen oder Jüdinnen verheiraten, weil diese jüdischem oder christlichem Götzendienst anhängen würden.30 Das widerspreche auch nicht der Sure 5,5, in der Muslimen die Heirat mit Frauen der Buchbesitzer damals erlaubt wurde, da es hierbei um Frauen ging, die keinen Götzendienst betrieben. Obwohl die malikitische Rechtsschule im Islam die Heirat allgemein erlaube, hat ein Anhänger Mohammeds das abgelehnt: „Ich kenne keinen Götzendienst, der schlimmer ist als der, wenn jemand sagt, dass Jesus Herr ist“.31

Kesler führt aber auch gegenteilige Meinungen wie die des Gelehrten Ibn Abidin an, die erlauben, dass Muslime selbst Christinnen heiraten dürfen, die Jesus als Herrn anerkennen. Das vertritt der Autor auch, ohne allerdings zu erklären, warum er das tut, vor allem, wo er doch die vorigen Argumente für ein allgemeines Heiratsverbot mit Jüdinnen und Christinnen so überzeugend ausgeführt hat. In jedem Fall gilt für ihn, dass männliche Christen und Juden keine Muslima heiraten dürfen.32

In Bezug auf das Essen aus dem Geschirr der Christen und Juden, zitiert Kesler aus der Hadith Abu Davud: „Wenn ihr andere Gefäße findet, dann benützt ihre nicht; nur wenn ihr keine anderen Gefäße findet, könnt ihr ihre benützen“.33 Dies zeige, so Kesler den Geist des Korans, der in Notfällen auch solche Dinge erlaube, selbst wenn darin vorher Schweinefleisch gebraten wurde. Der Islam habe Andersgläubige stets freundlich behandelt. Fanatismus und Anklage gehörten nicht zur islamischen Natur. Sondern, so folgert Kesler weiter: „diese Eigenschaften gehören sehr wohl zu denen, die nur an den heiligen Mose und an keine weiteren Propheten glauben (Juden) … Oder die nur an den heiligen Jesus glauben (Christen) und die Propheten, die danach kamen (Mohammed) als Antichrist bezeichnen. Das liegt in der Natur der Christen.“34

Der Koran betone in Sure 29,46, dass mit Buchbesitzern (Juden und Christen) auf die beste Weise gekämpft und gerungen werden müsse.35 Kesler zitiert Muslime die sagen: „Wenn sie (Christen oder Juden) aber (Muslime) verfolgen oder das Kopfgeld nicht zahlen, sollte dieser Kampf kriegerisch ausgetragen werden.“36 Wenn diese über Gott unpassend reden (Antropomorphismen benutzen) z. B. „das liegt in Gottes Hand“ und ihr Wort brechen, kann der Kampf mit Waffeneinsatz nötig werden.37 Kesler führt beide Auslegungsvarianten des besagten Koranverses an: eine Gruppe von Islamgelehrten hält Sure 29,46 durch spätere Verse für aufgehoben und nicht mehr gültig, so dass Christen und Juden entweder Muslime werden oder kriegerisch unter Waffeneinsatz bekämpft werden. Die andere Gruppe von Islamgelehrten nimmt diese Sure mit Sure 16,125 als noch gültig an, wobei Buchbesitzer auf nette Weise vom Islam überzeugt werden sollten. In beiden Fällen, so schließt Kesler, seien Christen und Juden, die keine Kopfsteuer zahlen und den Islam nicht annehmen zum Islam einzuladen. Diejenigen, die aber gegen Muslime kämpfen, müssen auf jeden Fall mit Waffengewalt bekämpft werden.38

Kesler gibt detailliert praktische Schritte an, wie man mit Buchbesitzern umgehen soll. Erstens soll man sie auf sanfte Weise zum Eingottglauben Islam einladen, sie von ihrem falschen Glauben zu überzeugen versuchen und sie an ihre Feindschaft mit den Engeln erinnern (?). Erst anschließend darf man von ihnen das Kopfgeld verlangen. Obwohl solche Menschen das Kopfgeld dann bezahlen, sei Gott über sie ungehalten, wie in folgenden harten Worten im Koran deutlich werde: „Ihr, die ihr die Schrift erhalten habt! Glaubt an das, was wir (nunmehr) zur Bestätigung dessen, was euch (an früheren Offenbarungen bereits) vorliegt, (als neue Offenbarung) hinabgesandt haben! (Beeilt euch, diese Mahnung zu befolgen) damit wir nicht (w. bevor wir) (etwa gewisse) Gesichter (von Leuten, die unsere Mahnung nicht befolgen) verschwinden lassen und (von vorn) nach hinten versetzen oder (damit wir) sie (nicht) verfluchen, wie wir (seinerzeit) die Leute des Sabbats (d. h. die Leute, die sich gegen das Sabbatgebot vergangen hatten) verflucht haben. Was Gott anordnet, wird (unweigerlich) ausgeführt.“39 Nachdem die Juden Mohammeds Bekehrungsaufruf dreimalig abgelehnt haben, soll Mohammed gesagt haben: „Der Erdkreis gehört Allah und seinem Botschafter (Mohammed). Ich werde Euch aus diesem Land vertreiben...“40 Auf Mohammed sollen die Worte zurückgehen: „In einem Land kann es nicht zwei Gebetsrichtungen (Religionen) geben.“41 Mohammed soll laut Hadith Bukhari gesagt haben: „Möge Allah die Juden und Christen verfluchen, weil sie die Gräber ihrer Propheten zu Gotteshäusern verwandelt haben. Auf arabischem Boden können zwei Religionen nicht zusammen existieren.“42

Kesler beschreibt einige Eigenschaften, die sich für Gott und Propheten nicht gehören, die ihnen aber in den Mosebüchern angedichtet werden: über Adam soll Gott gesagt haben: „der Mensch ist geworden wie unser einer.“43; Noah habe Alkohol getrunken und sei nackt gesehen worden.44 Abraham habe seine Ehefrau Sarah dem Pharao ausgeliefert als zusätzliche Ehefrau.45 Ruben habe mit der Nebenfrau Bilha, seines Vaters Jakob geschlafen, Juda habe mit seiner Schwiegertochter Inzucht getrieben, Aaron habe Götzendienst gelebt, David mit Urias Frau die Ehe gebrochen und ihn umbringen lassen und Salomo sei durch viele Nebenfrauen zum Götzendienst verführt worden.

Kesler fügt die Überschrift ein: „Sie (die Juden) sind gewalttätige Feinde der Muslime.“46 Kesler widerspricht folgender Aussage eines Auslegers keineswegs: Durch ihr verhärtetes Herz (gegen den Islam) „haben die Juden die Eigenschaften als Mensch verloren und stehen sogar noch unter den Tieren.“47

Obwohl Kesler mit dem Koran an den Christen einige gute Seiten sieht, bezeichnet er sie als Ungläubige.48 Ihre Schriften seien gefälscht worden. Der Koran spricht über die Christen erst im späteren Offenbarungszyklus des Koran in Medina. Am Neuen Testament kann Kesler folgende Punkte aussetzen: 49 Die Worte Jesu im Johannesevangelium in denen er den Juden sagt, dass sie den Teufel als Vater haben.50 Dass Jesus sage, er sei nicht gekommen um Frieden zu bringen.51 Nichtjuden vergleicht Jesus mit Hunden.52 Jesus produziert durch ein Wunder Wein.53 Dies alles seien falsche Aussagen. Kesler führt noch einige für ihn widersprüchliche Inhalte an und dass die Aussagen Jesu über den Dinar: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott was Gottes ist.“54 zu einem schlimmen Atheismus der Regierung beitragen würde. Auch werde im Neuen Testament behauptet, der Gottesdienst sei nicht zwingend notwendig,55 wo dieser im Koran doch klar vorgeschrieben sei.56 Die Inkarnation Gottes hält er für einen unhaltbaren Gedanken.57

Ab hier behandelt er auch die Mandäer, auf die ich hier nicht näher eingehe.

In seinem Abschlussstatement zitiert Kesler in Bezug auf die Christen Sure 5,17: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: 'Gott ist Christus, der Sohn der Maria. '“ Und als zweite Sure 9,30: „Die Juden sagen: ,'Uzair (d. h. Esra) ist der Sohn Gottes.' Und die Christen sagen: ,Christus ist der Sohn Gottes.' Das sagen sie nur so obenhin. Sie tun es (mit dieser ihrer Aussage) denen gleich, die früher ungläubig waren. Diese gottverfluchten (Leute) (w. Gott bekämpfe sie)! Wie können sie nur so verschroben sein!“

Die meisten Schriftbesitzer seien so zu betrachten, wenn es unter ihnen auch hin und wieder gute Leute geben kann.58 Damit die Schriftbesitzer aus ihren Irrtümern gerettet werden, sollten sie an den Koran und Mohammed glauben.

Eine 7-seitige Bibliographie und ein Schlagwortverzeichnis schließen das Buch ab.





1 Necla Kelek, Bittersüße Heimat, 2009, München, S. 76
2 `Kur’an-ı Kerim’de Yahudiler ve Hıristiyanlar´, S. 67
3 Ebd. S. 103: Hinweis auf Lots Töchter, die in der Einsamkeit ihren Vater betrunken machten, um mit ihm sexuellen Verkehr zu haben, um ihre Nachkommenschaft zu sichern.
4 Ebd. Vorwort S. XII
5 Ebd. S. 4
6 Ebd. S. 6
7 Ebd. S. 3
8 Ebd. S. 9
9 Ebd. S. 10: er führt hier Sure 2,97 an, in der insbesondere Juden angeklagt werden
10 Ebd. S. 17 „Kur’an-i Kerim’de onların bozguncu bir millet odlularını ve bu yüzden kendilerinin Allah’ın gazabına uğradıklarını ifade etmektedir. Yukarıda da ifade ettiğimiz gibi onların çoğunluğunun kötü huyları sebebiyle, dünyadaki karışık olayların, ayaklanmaların fitne ve bozgunculukların sıcak ve soğuk savaşların çatışmaların sürgün ve dağılmaların sebeplerini incelediğimiz zaman Yahudileri ya drekt yada dolaylı olarak karşımızda bulabiliriz. Tarih, onları bu gibi hoş olmayan şeylerin eksik olmayan unsurları olarak göstermektedir.“
11 Ebd. S. 31
12 Ebd. S. 33
13 Z. B. Sure 2,62; 3,285
14 Ebd. S 68ff; Sure 9,31; 5,17; 5,73: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: 'Gott ist einer von dreien.' Es gibt keinen Gott außer einem einzigen Gott. Und wenn sie mit dem was sie (da) sagen, nicht aufhören (haben sie nichts Gutes zu erwarten). Diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, wird (dereinst) eine schmerzhafte Strafe treffen.“
15 Ebd. S. 80 „İslam alimleri Kur’an-ı Kerim’in bu yöndeki suçlamalarının daha çok Yahudileri ve Hıristiyanları hedef aldığını ifade etmişlerdir. Mesela Kur’an.ı Kerim Cenab-ı Hakkı üç unsur’dan birisi olarak gören Hıristiyanları da şöylece kafirler olarak tasvir etmektedir: Sure 5,73“
16 Ebd. S. 83: „Kitap ehlinin ezici bir çoğunluğu Allah’ı kesinlikle bir olarak tanımamışlardır.“
17 Ebd. S. 85: Sure 9,30: „Die Juden sagen: ,'Uzair (d. h. Esra) ist der Sohn Gottes.' Und die Christen sagen: ,Christus ist der Sohn Gottes.' Das sagen sie nur so obenhin. Sie tun es (mit dieser ihrer Aussage)
denen gleich, die früher ungläubig waren. Diese gottverfluchten (Leute) (w. Gott bekämpfe sie)! Wie können sie nur so verschroben sein!
18 Ebd. S. 91
19 Ebd. S. 105
20 Ebd. S. 107; Sure 2,11: „Und sie (d. h. die Leute der Schrift) sagen : ,Niemand wird ins Paradies eingehen außer denen, die Juden oder Christen sind.' Das sind (nur) ihre (persönlichen) Wünsche. Sag: Bringt doch euren Beweis vor, wenn (anders) ihr die Wahrheit sagt!“; 5,18
21 Ebd. S. 115: „Ayrıca Cumhurun görüşüne göre gazaba uğrayan kişiler Yahudiler, sapıtan kişiler de Hristiyanlardır.“ Sure 5,77 gelte Christen, die alle irregegangen seien und Sure 5,60 gelte Juden, die im Zorn Gottes zu Affen und Schweinen verwandelt wurden.
22 Ebd. S. 118
23 Ebd. S. 129f
24 Ebd. S. 137; Sure 11,17: „Ist denn einer, dem ein klarer Beweis von Seiten seines Herrn vorliegt, während ein Zeuge von ihm ihn (d. h. den Koran) verliest und die Schrift Moses ihm als Richtschnur (oder: Vorbild) und (Erweis der göttlichen) Barmherzigkeit vorausgegangen ist (gleich einem, der gegen Gott lügnerische Behauptungen ausheckt)? Sie (die die richtige Einsicht haben) glauben daran. Wer aber von den Gruppen nicht daran glaubt, dessen Stelldichein ist (dereinst) das Höllenfeuer. Du darfst nicht darüber im Zweifel sein…“
25 „Yahudi ve Hristiyanlardan olup ta benim getirdiğime iman etmeyenler cehenneme girecektir.“
26 Ebd. S. 146f; Sure 9,29: Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!
27 Ebd. S. 147; Sure 6,121: „Und esst kein Fleisch (w. nichts), worüber (beim Schlachten) der Name Gottes nicht ausgesprochen worden ist! Das ist Frevel. Die Satane geben ihren Freunden (unter den Menschen böse Gedanken) ein, damit sie mit euch streiten. Wenn ihr ihnen gehorcht seid ihr Heiden (w. solche, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen).“
28 Ebd. S. 147: „Eğer ehl-i kitap Allah’tan başkasının mesela Hz. İsa’nın adını anarak kesim yapıyorlarsa o kesilen hayvan yenmez.”
29 Ebd. S. 149: „Onlar kitap ehlinden değildirler, kestikleri de yenmez. Kendileri ya müslüman olurlar, ya da kafalarını vururum.“
30 Ebd. S. 150; „ister Yahudiler şirki, isterse Hristiyanların şirki olsun fark etmez. Bu durumda onların nikahı müslümanlara haramdır.“ Kitabu’l-Umm, I. 196, Ruhu’l.Meani VI. 64
31 Ebd. S. 151 „Rabbinin İsa olduğunu söyleyenin şirkinden daha büyük bir şirk bilmiyorum.“ Abdullah b. Ömer in Sahihu’l Bukhari: Kitabu’t-Talak, Bab: 19; Tevsiru’l-Kurani’l-Azim, I. 258
32 Ebd. S. 151
33 Ebd. S. 152: “Eğer siz başka kap bulursanız onlarınkini kullanmayınız, ancak kap bulamazsanız o zaman kullanabilirisiniz“
34 Ebd. S. 153: „Sadece Hz. İsa’ya inanıp ta onlardan sonra gelen peygamberi ‘deccal’ olarak tanımlayan Hıristiyanların tabiatındadır.” Kesler verweist weiter auf et-Taassub ve’t-Tasamuh, s. 71.
35 Ebd. S. 173; Sure 29,46: „Und streitet mit den Leuten der Schrift nie anders als auf eine möglichst gute Art (oder: auf eine bessere Art (als sie das mit euch tun)?) - mit Ausnahme derer von ihnen, die Frevler sind! Und sagt: ,Wir glauben an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was zu euch herab gesandt worden ist. Unser und euer Gott ist einer. Ihm sind wir ergeben.'“
36 Ebd. S. 173: „Bu arada zulmedenler ve cizyelerini vermeyenler ile bu mücadele savaşarak yapılacaktır.“ Tefsiru’l-Celaleyn, Cüz II. s. 95
37 Ebd. S. 173: „Eğer ehl-i kitap arasından bazıları Allah hakkında uygunsuz konuşmalar yapıyorlarsa mesela: ‚Allah’ın eli bağlıdır’ gibi söyler ediyorlarsa ve verdikleri sözlerinde durmayacaklarsa artık onlara karşı silahlı mücadele gerekli olur.”
38 Ebd. S. 174 „Cizre vermeyen ve İslam’ı kabul etmeyenlerin dışında kalan ehl-i kitap ile güzel mücadele yapılarak onlara İslam’a davet etmek gerekir. Müslümanların bu gibi kendilerine savaş açmayan ehl-i kitap mensuplarını bırakarak, diğerlerine karşı kılıçla mücadele etmeleri gerekir.”
39 Ebd. S. 175; Sure 4,47
40 Ebd. S. 176: „Yeryüzü Allah’a ve Resulüne aittir. Ben sizleri bu topraklardan çıkaracağım…“
41 Ebd. S. 176: „Bir ülkede iki kıble olmaz.“
42 Ebd. S. 177: „Allah Yahudi ve Hıristiyanlara lanet etsin, onlar peygamberlerinin kabirlerini mescid edindiler. Arab topraklarında iki din birlikte yaşamayacaktır.“
43 Ebd. S. 195; 1.Mo 3,22
44 1.Mo 9,21-25
45 1.Mo 12,14ff
46 Ebd. S. 199
47 Ebd. S. 200: „Böylece Yahudiler insan olma özelliğini kaybetmişler ve hayvanlardan bile aşağı seviyeyi düşmüşlerdir.“ El-Yehud fi’l-Kura’an, s. 59
48 Ebd. S. 216; Sure 5,72: „Ungläubig sind diejenigen, die sagen: ,Gott ist Christus, der Sohn der Maria.' Christus hat (ja selber) gesagt: ,Ihr Kinder Israels! Dienet Gott, meinem und eurem Herrn!' Wer (dem einen) Gott (andere Götter) beigesellt, dem hat Gott (von vornherein) den Eingang in das Paradies versagt (w. das Paradies verboten).
Das Höllenfeuer wird ihn (dereinst) aufnehmen. Und die Frevler haben (dann) keine Helfer.“
49 Ebd. Ab Seite 228
50 Joh 8,43ff
51 Lk 12,51
52 Mt 7,6
53 Joh 2,7-9
54 Mt 22,21
55 Ebd. S. 230; Kesler führt dafür Mar 9:29 an: „Und er sprach zu ihnen: Diese Art kann durch nichts ausfahren, als nur durch Gebet und Fasten.“
56 Sure 2,25.82.277; 3,57; 51,56…
57 Ebd. S. 232
58 Ebd. S. 246: „Bu ayetlerde ehl-i kitabın durumu çok açık bir şekilde ortaya konmakta ve onların ezici bir çoğunluğu muhatap alınmaktadır. Ancak yine de onların içerisinde bazı iyi kişilerin olduğu muhakkaktır.“

Montag, 15. Februar 2010

*Gähn*

Dr. (so viel Zeit muss sein!) Oliver Marc Hartwich erklärt uns auf Achgähn, wie politisch korrekt er ist. Diese Schlangenöl-Anbieter in einem ideologischen Selbstbedienungladen Libertären werden mir ewig ein Rätsel bleiben. Die würden einen Verhungernden im Straßengraben verrecken lassen, aber "Minderheiten", die ja bekannt dafür sind, dem Sozialsystem nicht zur Last zu fallen, müssen unbedingt vor Belästigungen durch freche Arbeitende/Weiße/Christen geschützt werden. 517 Wörter, 3877 Anschläge für sinnentleerte Selbstdarstellung.

Freitag, 12. Februar 2010

"Man darf ja Israel nicht mehr kritisieren!"

Die Welt ist tatsächlich flach.

Liza
lesen!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Warum leckt sich der Hund die Eier?

Die Mail online berichtete gestern über Ali Dizaei, einem hohen Polizeioffizier der Metropolitan Police, der größten Polizeieinheit in Großbritannien.

Er stolzierte in Scotland Yard herum und glaubte, über dem Gesetz zu stehen.

Jeder, der den Weg von Commander Ali Dizaei kreuzte, wurde von ihm schikaniert, eingeschüchtert und bedroht.

Wenn das nichts half, beschuldigte der im Iran geborene Beamte sie, rassistisch zu sein.

Gestern jedoch endete die Herrschaft der Korruption dramatisch, als er als 'Krimineller in Uniform' zu vier Jahren Gefängnis verurteilt wurde, weil er versucht hatte, einen Unschuldigen hereinzulegen.
Jetzt kann man sich fragen, warum so ein Mann überhaupt eingestellt wurde. Die Mail weiß auch das:
1999 bewarb er sich als Superintendent... Die größte Polizeieinheit in Großbritannien war in Aufruhr, weil sie durch den Macpherson Report als 'institutionell rassistisch' verdammt worden war. Grund dafür war die verbockte Untersuchung des Mordes an dem schwarzen Teenager Stephen Lawrence durch eine Bande weißer Schläger.

The Met brauchte mehr höhere schwarze Offiziere. Dizaei wurde akzeptiert, obwohl Deputy Assistant Commissioner Barbara Wilding ihn nach dem Einstellungsgespräch als den unhöflichsten und arrogantesten Mann bezeichnete, den sie jemals getroffen hatte.
Alles klar?


Die Mail leuchtet den Hintergrund Dizaeis weiter aus, seine Gewaltbereitschaft, seine Korruption, seine Misogynie, seine Arroganz, sein ständiges Beleidigtsein.

Wir haben hier kein Monster vor uns, sondern einfach nur einen Standard-Anhänger der Religion des Friedens, dem keine gesetzlichen und gesellschaftlichen Schranken auferlegt sind. Er tat nichts, als die Regeln seines Kults in seinem Alltag anzuwenden. Warum? WEIL ER ES KONNTE. Ziemlich genau in der Mitte des Artikels steht es:
Einmal, als er von einem weißen Vorgesetzten in Frage gestellt wurde, antwortete er: 'Sie können mir nicht sagen, was ich zu tun habe.' 'Aber ich bin Ihr Boss', sagte der verblüffte Vorgesetzte. 'Ich habe nur einen Boss und dass ist Allah,' schnappte Dizaei fromm zurück.
Alles klar?

Einmal abgesehen vom Islam: Ist diesen hirgeschissenen Politisch-Korrekten in ihrer Besessenheit mit "Rasse" eigentlich klar, WAS sie tun, wenn sie einen Mann, der nach sämtlichen vernünftigen Maßstäben ein weißer Kaukasier ist, als Vertreter einer "schwarzen Minderheit" einsetzen?

Gefunden auf Lawrence Auster's VFR!
Die Links in dem zitierten Text der Mail wurden von mir eingesetzt.

Montag, 8. Februar 2010

Mithilfe und von Nöten

Die Kandidatin hat 14 Punkte!

Wie schön, dass sich inzwischen jeder im Internet unter maximaler Publizität selbst blamieren kann. Hier von der passenderweise grin.com genannten Webseite "Anwendung der Scharia in Deutschland, Referatsausarbeitung im Rahmen des Seminars Medien und Orientwissenschaft, Die Wahrnehmung des Islam und der Islamischen Welt in der Deutschen Presse, Marburg, Januar 2009", kurz: Tuttifrutti für Akademiker:
Zusammenfassung / Abstract
Als Thema meiner Arbeit wurde mir vorgegeben mich mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten. Da dies selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt ein realer Vorgang sein wird, habe ich überlegt, dass es schwer wird, darüber zu schreiben, was daran positiv sein soll, unser Rechtssystem durch ein wesentlich unzulänglicheres zu ersetzen. Ich kam zu dem Schluss, dass die einzige Basis, auf der meiner Meinung nach über eine Berücksichtigung der Scharia in unserem Rechtssystem diskutiert werden kann, die der Integration ist. Grundgedanke hierbei sollte sein, dass man auf diesem Weg den Muslimen vermitteln könnte, dass man ihre spezielle kulturelle und religiöse Andersartigkeit achtet und gewillt ist, sie - soweit sie deutsches Recht oder die Grundrechte des Menschen und der Demokratie allgemein nicht beschneiden - zu berücksichtigen. Dies könnte es den Muslimen erleichtern, sich in unser Rechtsystem und unsere Kultur zu integrieren. Mithilfe dieser Ansicht möchte ich untersuchen, ob es grundsätzlich von Nöten ist, darüber nachzudenken, in wieweit islamisches Recht auch hier Anwendung finden sollte. Ob dies auf kultureller sowie rechtlicher Ebene möglich ist und in wieweit dies ein Vorteil für die Integration der Muslime hier in Deutschland sein könnte. Denn nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, wie England oder Frankreich, steht man vor der Aufgabe, dem immer größer werdenden Anteil der Muslime im Land dahingehend Rechnung zu tragen, dass man sich für die Wahrung ihrer kulturellen und religiösen Eigenheiten einsetzt, anstatt sie zu dämonisieren und aus der Gesellschaft auszuklammern. Denn ein großer Teil der Muslime will freiwillig außerhalb der islamischen Welt leben und sich da auf Dauer einrichten. Sie stehen somit vor der Frage, wie sie sich integrieren und ihren Glauben leben können im Einklang mit dem Grundgesetz und den deutschen Gesetzen. Sie müssen einen Islam ausformen, der keine Ängste mehr bei der deutschen Mehrheitsbevölkerung auslöst.
Man muss wirklich nicht mehr gelesen haben, als diese Zusammenfassung. Pardon: Diesen Abstract! Das ist, wohlgemerkt, jemand der ABITUR oder einen gleichwertigen Schulabschluss haben muss. Fragen über Fragen: Ist das grauenhafte Deutsch eher ein Generationenproblem oder scheißt die Beschäftigung mit diesem Thema jedem das Gehirn voll? Wie sehen bei dieser Veranstaltung die "Referatsausarbeitungen" aus, die mit "befriedigend" oder gar "ausreichend" benotet wurden, wenn diese ein "sehr gut" bekam? Und vor allem, was IST das für eine Veranstaltung?
Veranstaltung: Medien und Orientwissenschaft - Die Wahrnehmung des Islam und der Islamischen Welt in der Deutschen Presse
Institution/Hochschule: Philipps-Universität Marburg (Fremdsprachliche Philologien Centre for Near and Middle-Eastern Studies)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2009
Seiten: 14
Note: 14 Punkte
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V133994
ISBN (E-Book): 978-3-640-41984-5
ISBN (Buch): 978-3-640-41988-3
Anmerkungen :
Im Rahmen eines "diskursiven Experimentes" wird untersucht, was für die Einführung der Scharia in Deutschland spräche. Überzeugend analysiert sie [sic!] Wesen und Geschichte der Scharia und plädiert für einen differenzierenden Umgang mit der Scharia, ohne rechtsstaatliche Prinzipien aufzugeben. Ich beurteile die Arbeit mit sehr gut (14 Punkte).
Liza schreibt: "Das nennt man übrigens "kritische Wissenschaft". Ich wüsste gern, ob das Seminar mit ein paar praktischen Übungen abgeschlossen wurde, etwa mit diskursiven Peitschenhieben für den Seminarleiter."

Wundert uns das? Nicht mehr, seit Liza uns verraten hat, wer der Seminarleiter IST. Das Vorlesungsverzeichnis der Uni Marburg vom Wintersemester 08/09: Michael Lüders. Richtig! DER Michael Lüders, bereits seit April 2003 Träger des von Henryk M. Broder verliehenen "Schmocks der Woche". O-Ton Broder: "Wenn Lüders über den Islam redet, klingt es so, als würde Iwan Rebroff über die Oktoberrevolution dozieren." Seit dem vorigen Jahrtausend geht der Nahostexperte mit seinem Plädoyer für eine "ausgewogene Nahostpolitik, die auch Israel in die Pflicht nimmt" hausieren und es gibt keine islamische Vereiningung, die dem Experten zu kriminell wäre, um ihr nicht bis zum Anschlag in den Arsch zu kriechen und vermutlich kein Dummchen zu dumm, um ihm nicht doch die Höchstpunktzahl nachzuwerfen, wenn es nur - Mithilfe und von Nöten - bereit ist, sich "mit den positiven Seiten der Einführung der Scharia in Deutschland auseinander zu setzten". Schließlich braucht die "Islamwissenschaft" geeigneten Nachwuchs.

Sonntag, 7. Februar 2010

"Die Geschichte des Dritten Reiches muss in weiten Teilen umgeschrieben werden"

Oder: Wofür man in Deutschland promoviert wird

Hatte auch nette Seiten: Hitlers Leibzahnarzt von 1933 bis 1945, SS Brigadeführer Johannes Blaschke.

Eine Zahnärztin namens Menevse Deprem-Hennen aus Krefeld hat - ja, das ist kein Witz - über Hitlers Zahnarzt von 1933 bis 1945, SS Brigadeführer Johannes Blaschke, promoviert. Die Zahnärztlichen Mitteilungen informieren uns:

Neues Licht auf ein dunkles Kapitel der Zeitgeschichte wirft eine gerade erschienene Dissertation über Hugo Johannes Blaschke, den sogenannten Leibzahnarzt von Adolf Hitler. Die Arbeit der türkischstämmigen Zahnärztin Dr. Menevse Deprem-Hennen zeichnet ein differenziertes Bild und legt neue Seiten über Blaschke frei.
Und sowas nennt sich dann "Forschungsergebnis".

Wer wird sich auf seinem Fachgebiet, zumal einem Fachgebiet das NICHT Geschichte ist, dem geliebten Führer nähern, um sich ganz legitim mit jeder Menge Nazi-Literatur befassen zu können? Richtig! Deutsche! Und zur Not darf's auch eine "türkischstämmige Deutsche" sein. Hatte Hitler Mundgeruch? Das vermuteten wir bereits seit "Schtonk", und das war 1992:
"Die übermenschlichen Anstrengungen der letzten Zeit verursachen mir Blähungen im Darmbereich und Eva sagt, ich habe Mundgeruch. – Das ist ja wirklich, das ist ja... sensationell! – Adolf Hitler privat! – Ein Mensch, wie Du und ich! – Das ist ja eine Weltsensation, meine Herren!"
Aber nun WISSEN wir es und brauchen nicht mehr doof zu sterben.

Und der geliebte Führer hatte auch, ach wär hätte das gedacht, Angst vorm Zahnarzt, was ihn irgendwie menschlicher macht, wo doch sonst alle Nazis so mutig sind.

Übrigens: Nach seiner Entlassung aus der Gefangenschaft 1948 praktizierte Blaschke weiter als Zahnarzt in der Stadt der Reichsparteitage und starb dort 1959 im Alter von 78 Jahren. Das Leben ist nicht gerecht.

Großes Dankeschön an Gudrun Eussner!

Montag, 1. Februar 2010

Wenn man das Osterhäschen aufs Feuilleton loslässt

Die Gähnachse untertrifft sich selbst:

Und deshalb gilt hierzulande nichts schlimmer als Krieg, obwohl Naturkatastrophen und Grippeepidemien weit verheerender sein können.*
Wie querdenkerisch! Da sitzt eine alternde Frau bräsig vor ihrem Computer und schreibt ernsthaft SOWAS! Muss man dieser (um Broder miszuzitieren) promovierten Dummbätzin wirklich erklären, was es für Männer bedeutet in den Krieg zu ziehen und dass das etwas anderes ist, als von einem Gletscher verschluckt zu werden oder an Grippe zu sterben? Wer dachte, dass Rohheiten der Achse-Autoren, wie Doofkopp Freddys "fünfzig Millionen unerwünschte Menschen" die ja glücklicherweise abgetrieben wurden, Grinsemännchens "Montagsautos der Evolution" und Pimpelchens "besoffene Fahrlässigkeit" ununtertreffbar sind, hat sich geirrt. Dass sowas von einer Frau kommt, ist nicht ganz so verwunderlich, die wollen immer mitquatschen bei Dingen, von denen sie keine Ahnung haben, und wer immer noch an die weibliche "emotionale Intelligenz" und "Empathie" (zwei von den beliebten selbstgratulierenden Entschuldigungen, die immer wieder gerne genommen werden, eben um immer mitzuquatschen) glaubt, glaubt auch an den Osterhasen. Es brauchte wirklich eine Frau, um der doofen Bischöfin eine noch dööfere Antwort zu geben. Ob die eine Woche mit Romeo Dallaire in Ruanda eines Besseren belehrt hätte? Ich bezweifle es. Aber schick hätte sie im Kampfanzug ausgesehen.

"Sechs Jungens stellten die Fahne auf. Der erste, der die Stange in den Boden trieb, war Harlon Block. Harlon war ein All State Fußballer. Er meldete sich zum Marine Corps zusammen mit allen Stamm-Mitgliedern seiner Fußballmannschaft. Sie gingen fort, um ein anderes Spiel zu spielen. Ein Spiel, genannt Krieg. Aber es stellte sich heraus, dass es kein Spiel war.

Harlon, 21 Jahre alt, starb mit seinen Gedärmen in den Händen ... Ihr müsst wissen, dass die meisten Jungens auf Iwo Jima 17, 18 und 19 Jahre alt waren. Der nächste Junge ist René Gagnon aus New Hampshire. Wenn ihr in dem Moment, als dieses Foto aufgenommen wurde, Renés Helm abgenommen und in das Helmband geschaut hättet, wäre da eine Fotografie gewesen. Eine Fotografie seiner Freundin. René tat sie dort hin zu seinem Schutz, weil er Angst hatte. Er war 18 Jahre alt. Jungens haben die Schlacht bei Iwo Jima gewonnen, Jungens, nicht alte Männer.

Der dritte Mann war Feldwebel Mike Strank. Mike ist wirklich mein Held. Er war der Held all dieser Jungens. Sie nannten ihn "alter Mann", weil er so alt war. Er war schon 24! Wenn Mike seine Jungens im Trainingslager motivierte, sagte er nicht: "Auf, lasst uns Japaner töten" oder: "Lasst uns für unser Land sterben", er wusste, dass er zu kleinen Jungens sprach. Er sagte: "Ihr tut was ich sage, und ich bringe euch nach Hause, zu euren Müttern."

Der letzte ist Ira Hayes, ein Pima Indianer aus Arizona. Ira Hayes verließ Iwo Jima lebend. Er ging in das Weiße Haus mit meinem Vater. Präsident Truman sagte zu ihm: Sie sind ein Held." Er sagte zu Reportern: "Wie kann ich ein Held sein, wenn 250 meiner Kumpel mit mir auf die Insel kamen und nur 27 sie wieder lebend verließen?"

Ira Hayes hatte Bilder des Grauens in seiner Seele. Er starb sturzbetrunken mit dem Gesicht nach unten [in einer Pfütze], 32 Jahre alt, 10 Jahre, nachdem dieses Foto aufgenommen wurde.

Der Nächste ist Franklin Sousley aus Hilltop, Kentucky. Er war ein immer gutgelaunter Hillbilly Boy. Franklin starb auf Iwo Jima mit 19. Als das Telegramm kam ... brachte es ein barfüßiger Junge zu der Farm seiner Mutter. Die Nachbarn, die eine Viertelmeile entfernt wohnten, haben sie die ganze Nacht schreien gehört.

Auf der anderen Seite der Statue, der erste Junge, das ist mein Vater, John Bradley aus Antigo, Wisconsin ... Mein Vater sprach niemals mit der Presse. Wir Kinder hatten eine Liste von Ausreden, die wir den Presseleuten erzählen mussten, warum Vater nicht mit ihnen sprechen konnte.

Mein Vater sah sich nicht als Held ... John Bradley war ein Sanitäter ... Auf Iwo Jima hat er wahrscheinlich mehr als 200 sterbende Jungens in seinen Armen gehalten. Und diese Jungens haben sich gewunden und schrien vor Schmerzen.

Mein Vater hat mir gesagt: "Ich möchte, dass du nie vergisst, dass die Helden von Iwo Jima die Jungens waren, die nicht wiederkamen."

Das ist die Geschichte sechs netter Jungens. Drei starben auf Iwo Jima und drei kamen zurück als Nationalhelden. Ingesamt starben 7.000 Jungens auf Iwo Jima in der schlimmsten Schlacht in der Geschichte des Marine Corps.

Nur Minuten nach dem Hissen der Fahne waren Feldwebel Michael Strank, Obergefreiter Harlon Block und Gefreiter Franklin Sousley tot.

Danke, dass ihr mir zugehört habt. Guten Abend."


(Aus eine Rede, die James Bradley spontan einer Gruppe von Schulkindern aus Wisconsin hielt, die das Iwo Jima Monument besichtigten, das er grade auch besuchte, um seinem Vater "Gute Nacht" zu sagen.)

Einem Naturereignis ausgesetzte Soldaten des Black Watch Regiments auf der Krim.


Father Mychal Judge OFM, offiziell der erste Tote des 11. Septembers 2001. Er starb in Ausübung seiner priesterlichen Pflicht als er einem seiner Männer die letzte Ölung spendete an Grippe.



* Hier das Link zu dem gesamten Blogeintrag, 1238 Wörter und 9329 Anschläge sinnlos verklappt mit Philosophierereien über den Krieg und die deutsche Geschichte, die tausend - und tausendmal intelligentere - Vorgänger haben. Aber für ein Link auf der Gähnachse reicht's wohl allemal noch.