August 29, 2009

Amerikanische Männer verdienen, was sie bekommen!


Was das soll? Die bis jetzt einige deutschsprachige Reaktion erklärt es:

William Taylor aus Centreville im US-Bundesstaat Virginia betrügt seine Frau. Doch sie kommt ihm auf die Schliche. Das muss er teuer bezahlen. Nicht mit Geld. Sondern mit öffentlicher Demütigung. Er und seine Frau einigen sich darauf, dass er den Ehebruch nur wieder gutmachen kann, wenn er öffentlich dazu steht. Also bastelt er sich ein grosses Plakat mit der Aufschrift: «Ich habe betrogen, das ist meine Strafe.»«Ich dachte zuerst meine Frau macht Witze, doch ich merkte schnell, dass sie es bitterernst meint», sagt Taylor gegenüber «foxnews.com». Jetzt habe er aber kapiert, dass er dies halt tun müsse, um die Sache wieder geradezubiegen. Am Mittwoch und gestern stand er während des Berufsverkehrs an der Strasse. Heute wird er zum letzten Mal sein «Betrugs-Plakat» tragen müssen. Dann hat er seine Strafe überstanden. (gca)
In den amerikanischen Medien steht, sie habe ihm nach einigen Stunden "verziehen" und er durfte einpacken, aber das ist auch schon wurscht. Eine MEINUNG hat dazu offenbar in den Qualitätsmedien niemand.

WAS veranlasst einen Mann, so etwas mit sich machen zu lassen? Sex kann er offenbar woanders bekommen. Hat sie das Geld? "Liebt" er diese Frau? Ich weiß es wirklich nicht und hoffe immer noch, dass es sich als großer Witz entpuppt.

Hat-tip: VFR.

August 26, 2009

Niemand an SEINER Seite kann ein ganz schlechter Mensch sein

Ein Nachruf auf menschlichen Anstand und nebenbei auch auf Edward Kennedy

Das Wort "tragisch" ist eines der am meisten missbrauchten der Deutschen Sprache und am meisten und am missbräuchlichsten wird es außerhalb der germanistischen Fakultäten auf die verkommenste Familie des ganzen okzidentalen Kulturkreises, die Kennedys, angewendet.

Was ist "tragisch"? Tragisch ist das unschuldige Schuldigwerden, für das Ödipus, der seinen Vater erschlägt und seine Mutter heiratet und von beidem nichts weiß, den Archetypen darstellt, oder eine Situation, in die der Protagonist unschuldig geraten ist, wie der Jagdhund Krambambuli in der Erzählung der Marie von Ebner-Eschenbach, und aus der es keinen Ausweg gibt. "Fluch" ist ein weiteres Klischee, das immer wieder gerne genommen wird, wenn von dieser Familie die Rede ist, und auch ein Fluch ist schicksalhaft, unausweichlich, ungerecht.

Ist das Schicksal der Familie Kennedy von "Tragik" überschattet? Liegt ein "Fluch" über ihnen?

August 24, 2009

Begreift endlich, dass alles geht, sonst knallt's!

...oder: Der Tatort, der Deutschland veränderte
...oder: Vom Gebrauchswert eines Autors


Gudrun Eussner vermerkt in ihren "Weisheiten":

3sat der ARD erfindet einen Thementag über die 70er Jahre, bietet dazu zum sechsundzwanzigtausendvierhundertelften Mal den Tatort "Reifezeugnis" und läßt die "Kommissar"-Fans frustriert zurück. Weisheit von mirrr! Tatort Reifezeugnis. Buch: Herbert Lichtenfeld, Regie: Wolfgang Petersen, 1977
Das ist kein Zufall, das hat Methode. Dieser Streifen war der Durchbruch der politischen Korrektheit in Deutschland. Er brach mit der negativen Besetzung grundsätzlicher Dinge, die vorher noch nicht auf breiter Basis gesellschaftlich akzeptiert waren, von denen aber jeder recht (oder besser: links) Denkende dachte, dass sie spießig und verknöchert seien und auf den Müllhaufen der Geschichte gehörten: Eheliche Treue, Tabuisierung von Sex zwischen den Generationen, Tabuisierung von Sex zwischen Lehrern und Schülern und die Missbilligung von Leuten, die einem anderen Menschen das Leben genommen hatten. "Nasti" war doch so anbetungswürdig, Christian Quadflieg so männlich und doch verletzbar, Judy Winter so ein tapferes Frauchen - irgendwie war auf einmal alles verständlich und damit alles entschuldbar. Und weil es nach 32 Jahren immer noch Unbelehrbare gibt, die an derart vemotteten Idealen festhalten möchten, muss es eben zum sechsundzwanzigtausendvierhundertelften Mal wiederholt werden, denn wer nicht begreifen will, dass heute alles geht, bekommt irgendwann Probleme.

Laut Wikipedia-Eintrag wollte Lichtenfeld "sich aus Überzeugung nicht als Literat oder gar als Weltverbesserer verstanden wissen" - und in der Tat, das war er nicht. Er zog für sich vielmehr die Bezeichnung "Gebrauchsautor" vor, und darin war er unübertroffen.

August 21, 2009

Der Papst, Pommes und Politische Korrektheiten

Galore bringt ein interessantes Interview mit dem Ernährungswissenschaftler Udo Pollmer. Udo liebt flockige Sprüche, was seine Leserschaft ihm (zu Recht) deswegen übel nimmt, weil es Zweifel an seiner Seriosität aufkommen lässt und (zu Unrecht) auch etwas deswegen, weil er dadurch womöglich mehr Bücher verkauft. Ein guter Deutscher darf nämlich alles nur aus den alleredelsten Motiven tun und Deutsch ist die einzige Sprache, in der der Begriff "guter Geschäftsmann" eine negative Konnotation hat.

Interessanter ist da schon der Einwand, dass Pollmer in seinem zwanghaften Bestreben, keine (aber auch keine EINZIGE!) Pointe zu verpassen, es mit den Tatsachen nicht immer so genau nimmt, wie man sich das als ehrlich Ratsuchender wünschen würde, und genau der Gedanke, kam mir hier:

Es sind nicht die Originalreligionen abhanden gekommen, sondern die Autoritäten. Der Entmachtung der Väter in den Familien kommt da eine große Bedeutung dazu. Wann immer innere Hierarchien zusammenbrechen, sucht man verzweifelt nach neuen – nach innerem Halt. Daher auch der Jubel bei der Jugend, wenn der Papst mit dem Papamobil vorbeigurkt."
In seinem Bemühen, um jeden (aber auch JEDEN!) Preis nur nicht politisch korrekt zu sein, gehen ihm hier die Pferde durch. Um wirklich politisch unkorrekt zu sein, hätte er sich RESPEKTVOLL über den Papst äußern müssen. DAS hätte 'reingehauen! WELCHE Jugend, außer einigen wenigen belächelten Katholiken, jubelt denn, wenn der Papst "vorbeigurkt"? Und diese witzische Formulierung! Wie mutig! Jetzt wird bestimmt die vom Papst so begeisterte "Jugend" Udos Friteuse abfackeln... Oh Moment, nein doch nicht. Das war ja eine ganz andere "Originalreligion", eine, die noch Autoritäten und starke Väter kennt. Aber SO weit auf geht Udos große Klappe dann wohl doch wieder nicht.

Dieses krampfhafte Bemühen um Originalität, Zynismus und Wider-den-Stachel-Löcken ist unerträglich, aber um auch 'was Nettes zu sagen: WIRKLICH mutig ist, angesichts der feministischen Hausmacht und ihres Aggressionspotentials, dieses:
Was sind die schlimmsten "Du sollst"-Gebote dieser Religion [i.e. der "gesunden Ernährung"]?
Derzeit wohl die Vorstellung, dass man Kinder verschlanken müsse. Wenn Sie Kindern weniger zu essen geben, werden die doch nicht schlank, nein, sie wachsen nicht mehr. Beim Erwachsenen verkürzen Diäten das Leben. Und was passiert wohl bei Kindern?

So schlimm?
Oder denken Sie an die Vergiftungen durch Ernährungsempfehlungen für Kinder. Den meisten Menschen fällt es schwer zu glauben, mit welcher Boshaftigkeit untergewichtige Redakteusen und umweltreligiöse Spinner vorgehen, um jegliche vernünftige Information entweder zu unterschlagen oder ins aktuelle Zeitgeistschema umzudeuten.

Geben Sie mal ein Beispiel.
Die moderne Mutter reicht die Kartoffel häufig mit Schale – das spart Arbeit und entlastet die Biotonne. Das Problem ist, dass die Kartoffel ein Nachtschattengewächs ist und in den Schalen Glykoalkaloide anreichert, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. Das sind vor allem Solanin und Chaconin. Beide Stoffe sind für Kinder toxisch. Die Giftigkeit ist vergleichbar mit Strychnin, die Wirkung mit E 605. So kommt es immer wieder zu Vergiftungen und hin und wieder auch zu Todesfällen. Wenn Sie das irgendwo ansprechen, wird fleißig fabuliert: In der Schale seien wertvolle Vitamine, vermutlich weil alles, was beschissen schmeckt, ja gesund sein muss. Da auch die Ärzte die Vergiftungssymptome nicht kennen, sind Fehldiagnosen die Regel. Wer seinen Kids Kartoffeln mit Schale verfüttert, braucht sich über Rückstände in seiner Nahrung nicht mehr aufzuregen – kein Pflanzenschutzmittelrest kann der Giftfracht der Kartoffelschale das Wasser reichen! Vor allem die Kolleginnen in den Ernährungs- und Gesundheitsressorts weigern sich standhaft, hier vernünftige Infos zu geben. Begründung: "Das habe ich jetzt gerade meiner kleinen Tochter angewöhnt, nun kommen Sie mit Ihren blöden Theorien!"

Deshalb wurde die Kartoffel früher immer geschält?
Ja. Da sind ja keine Vitamine drin, das ist chemisch betrachtet simpler Kork. Sie könnten mit der gleichen Logik fordern, beim Glas Wein immer vom Korken abzubeißen – wegen der Vitamine. Der Körper erkennt die Gefahr übrigens ganz von allein. Stellen Sie ein Kind vor die Wahl, eine Pellkartoffel mit Quark und Butter oder eine Portion Pommes mit Ketchup zu essen, dann wählen sie die Pommes. Warum ist das so? Hier antwortet Ihnen der Laie, insbesondere die Ernährungsberaterin und der Arzt: "Weil da mehr Fett drin ist." Unsinn! Eine Portion Backofenfritten enthält viel weniger Fett als Quark, Butter und Pellkartoffel. Die Kinder wählen die Fritten, weil ihr Körper bereits gelernt hat: Pommes sind ungiftiger als Pellkartoffeln. Das Frittieren ist die einzige Methode, die natürlichen Giftstoffe der Kartoffel vollständig zu zerstören. Da Erwachsene das Zeug besser entgiften können, wählen sie eher Pellkartoffeln mit Quark – denn da ist mehr Fett drin.

Warum erkennt die Ernährungswissenschaft solche einfachen Zusammenhänge nicht?
Weil es ihr offenbar um etwas ganz anderes geht. Die Ernährungsdamen haben herausgefunden wie man andere Menschen, vor allem Frauen, beherrschen kann. Ernährungsberatung ist in erster Linie Gewalt von Frauen gegen Frauen. Jetzt sagen Sie sicher: Wir bilden so viele Ernährungswissenschaftlerinnen aus, die können doch nicht alle so sein. Richtig, denn die anderen versuchen nach ihrem Diplom dieses Milieu fluchtartig zu verlassen. Die werden lieber schwanger, damit sie mit ihren boshaften und oftmals auch essgestörten Kolleginnen nichts mehr zu tun haben.
Die Theorie, dass Fritten für Kinder gesünder sind, als Pellkartoffeln, finde ich ebenfalls hoch-spannend. Leider weiß man nach Udos gesammelten Effekthaschereien nicht mehr, was man nun glauben kann und was nicht, und DAS ist ein wirklicher Jammer.

August 20, 2009

Ullalafideralala Fideralalalala Brrrrrmmm Tüüt Tüüt

... oder: Warum ich Monarchist geworden bin

Was kann man von einer Frau weit jenseits der Lebensmitte, die den schönen Namen Ursula trägt, aber das neckische Ulla vorzieht, eigentlich erwarten?

Meines Erachtens wird die ganze Brrrrrmmm Tüüt Tüüt-Diskussion an der Sache vorbei geführt. Was hatte Ullalala eigentlich im Urlaub dienstlich rumzukaspern? Der Urlaub ist ein soziales Grundrecht, auf das jeder Bürger, auch ein Minister, einen Anspruch hat, ist aber umgekehrt auch mit Pflichten verbunden. Urlaub beinhaltet eine sozialrechtliche Verpflichtung zur Erholung und das Urlaubsrecht impliziert ein ArbeitsVERBOT. War Ullalalas Händchenhalten mit deutschen Rentnern auf Malle wirklich wichtig genug, das gesetzliche Urlaubsgebot auszuhebeln? Wenn das mit "ja" beantwortet worden ist, DANN kann man fragen, ob auch der Aufwand für einen Dienstwagen gerechtfertigt war.

Geht es nur mir so, oder wirken diese hässlichen kleinen Leute in ihrem einfältigen Stolz auf völlig unverdiente Privilegien wie Dienstwagen (WOW! Mit Chauffeur!) auch auf andere derart abstoßend? Und da ich grade so schön in Form bin: Im Übrigen sollte sich diese unerträgliche Frau endlich mal ihre Polypen wegoperieren lassen. Es darf auch im Urlaub sein.

August 19, 2009

Um auch mal 'was Nettes zu sagen 3

Vince Ebert (Gastautor) auf der Gähnachse :

Als Bühnenschaffender wird man oft gefragt: „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kabarett und Comedy?“ Meine Lieblings-Antwort lautet dann immer: „Der Comedian macht es wegen dem Geld, der Kabarettist macht es des Geldes wegen.“
Einfach nur genial!

Und es folgt auch brav das Link.

Wie ich zum liberal pinko commie leftist marxist mutierte

Nach mehr als zehn Jahren im Internet erlebe ich meine erste ernsthafte Beziehungskrise. Welche Beziehung? Die zu Amerika und den Amerikanern.

Und zwar ist es die laufende Gesundheitsreformdebatte, die mir das Frühstück von gestern wieder hochbringt. Ich habe keine Ahnung, ob der Obama-Plan etwas taugt oder nicht, und ich kenne auch Obamas Motive nicht. Das ist auch nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass jemand, der findet, dass Gesundheitsfürsorge für alle eine Sache der Menschenwürde ist und der die Tatsache, dass auch ein Arbeiter sein Kind zum Arzt schicken kann, als Fortschritt empfindet, nicht unbedingt ein liberal pinko commie leftist marxist sein muss.

Sie haben keine Ahnung, dass es Leute wie Tommy Douglas, Keir Hardie oder Kurt Schumacher (der zugegebenermaßen ein Anachronismus war) jemals gegeben hat. Diese Tradition ist nicht Teil ihrer Geschichte, also existiert sie nicht. Sie wissen nicht, dass es so etwas wie einen ethischen, nicht-marxistischen Sozialismus gegeben hat. Jenseits des liberal pinko commie leftist marxists gibt es nichts, und schon gar keine ethische Dimension. Und in diese Kategorie werden Nazis, die ja ohnehin nur liberal pinko commie leftists, wenn auch vielleicht keine marxists, sind, gleich mit verklappt. Dass "rechts" und "links" in Europa nicht die gleiche Bedeutung haben, wie in Amerika, ist ihnen vollkommen, ganz und gar, total und am-Arsch-vorbeigehend scheißegal.

Selbstverständlich spiegelt sich diese Borniertheit bei uns in der Ansicht, dass ein "Rechter" in Amerika so etwas wie ein Nazi ist, wider, aber das tröstet mich derzeit nur wenig.

Wenn ein feuerspuckender Reaktionär wie ich auf einmal sein Herz für einen Teil der Linken, wenn auch für einen von der Geschichte und menschlicher Dummheit längst überholten Teil, entdeckt, ist es weit gekommen. Liebe Amerikaner, ich werde euch immer dafür mögen, dass ihr zumindest keine INSTINKTIVEN Antisemiten seid, aber ansonsten: Stuff a sock in it and shut the fuck up.

August 18, 2009

Gebrauchsanweisung für Zoff

Im ach-so-konservativen Tagesspiegel (Druckausgabe von gestern) dürfen sich die üblichen Verdächtigen einmal mehr über den deutschen Mangel an Sensibilität gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern aufregen:

Vor einem ihrer größten Probleme stehen Berlins Lehrer weiterhin ratlos: Der lang geplante Ratgeber für den Umgang mit den rund 70 000 muslimischen Schülern in der Stadt kann auch zum kommenden Schuljahr nicht an den Schulen verteilt werden. Fünf Jahre nach dem Beschluss des Senats, einen Arbeitskreis „Islam und Schule“ einzurichten, und vier Jahre nach seiner Konstituierung, liegt noch immer kein verwertbares Ergebnis vor. Die Opposition spricht von einem „Skandal“.

Die sogenannte Handreichung sollte allgemeine Informationen zum Islam enthalten, auf spezielle Fragen im Schulalltag eingehen, Ansprechpartner und Probleme benennen. Der Umgang mit fastenden Schülern sollte ebenso thematisiert werden wie die Frage, ob von gläubigen Schülerinnen die Teilnahme am Schwimmunterricht erwartet werden kann. Um allen Fragen und Ansprüchen gerecht zu werden und sich nicht dem Vorwurf der Einseitigkeit auszusetzen, wurden 25 Fachleute in den Arbeitskreis geholt...
Ja, sicher geht es hier auch um Pfründe, aber nicht NUR. Wie wäre es denn, wenn man die muslimischen Schüler schlichtweg behandeln würden, wie alle anderen Schüler auch? Ist das so undenkbar? Gibt es auch Handbücher über den Umgang mit orthodoxen Christen aus Russland? WEISS man überhaupt etwas über Religion und Kultur der Zuwanderer aus Ostasien? Nein, tut man nicht, weil man MUSS es ja auch nicht. Sie erwarten es nicht und assimilieren sich ohnehin.

Dass auf dieser unbedingten, no-nonsense Assimilationserwartung die Erfolgsgeschichte Amerikas beruht, spricht hier vermutlich eher dagegen, als dafür, aber der postrassische Präsident ist ja dabei, das endlich abzuschaffen.

Für Özcan "Wurde der nicht gebrieft" Mutlu
...ist es ein „Skandal“, dass Berlins Lehrer so lange auf einen fundierten Ratgeber zum Umgang mit muslimischen Schülern warten mussten...
Man kann jetzt nur hoffen, dass diese Gebrauchsanweisung den Lehrern auch vermittelt, wie man den Kindern die berüchtigte "Kanaksprak" abgewöhnen kann, allerdings hat sie Mutlu, der 1973 im Alter von 5 Jahren nach Deutschland kam, auch nicht daran gehindert, so etwas wie eine Karriere zu machen. Zum bildungspolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus hat es immerhin gereicht.
Dass die Bildungsverwaltung derart „schlafmützig“ agiere, zeige, dass sie das Thema nicht ernst nehme, findet die Bildungspolitikerin Mieke Senftleben (FDP). „Die Lehrer fühlen sich alleingelassen“, steht für den Neuköllner Abgeordneten Sascha Steuer (CDU) fest. Sie kämen an die Familien nicht heran, könnten bestimmte Verhaltensweisen mangels Hintergrundwissen nicht einordnen.
Ach neee? Lehrer, die doch so gerne auch Akademiker sein möchten, können nicht selber im Internet recherchieren und die Ergebnisse quellenkritisch evaluieren? Bei http://www.islam.de/ und http://www.eussner.net/ allein kann man schon viel lernen. Aber es ist selbstverständlich viel einfacher, sich durch eine politisch korrekte Anleitung einlullen und auf die Scharia vorbereiten zu lassen. Hinterher ist man es dann immerhin nicht gewesen, und bis dahin kann man noch schön ruhig schlafen.

August 17, 2009

Walexkrement und darunter

Durch Lizas neuesten Eintrag bin ich auf Abi Melzers Webseite gestoßen. Kein Link hier, bei Liza ist eines. Abi projiziert mal wieder heftig.

Nun kann man Melzer je nach Mentalität als Antisemiten, Hofjuden, der sich um einen Fensterplatz auf dem nächsten Zug nach Auschwitz schlägt, Suddel-Abi, semialphabetischen Mörder der Deutschen Sprache, größenwahnsinnigen, talentlosen Wirrkopf oder neidzerfressene Nemesis seines erfolgreichen und talentierten Jugendfreundes Broder bezeichnen oder aber einfach nur als arme Sau, der man das vielleicht alles nicht übelnehmen sollte, so wie man es einem Hund auch nicht übelnehmen kann, wenn er in die Wohnung kackt. Man wird es verhindern müssen, aber man kann ihn nicht wirklich moralisch dafür verantwortlich machen.

Aber es ist alles noch schlimmer. VIEL schlimmer. Es ist einfach unverzeihlich! Kein zivilisierter Mensch sollte so etwas tun. Man KANN - nein, man DARF - es ihm einfach nicht durchgehen lassen. Wo ist der Aufschrei?
























Abi verwendet den Englischen Genitiv.

August 16, 2009

Taqqiyafideralalafideralalala-laaa

Sie merken, sie sind (erst einmal) zu weit gegangen:

Muslime vermuten Rechtsextreme hinter Schalke-Lied-Kampagne

Gelsenkirchen (RP). Der Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek*, vermutet hinter den Protesten gegen eine angeblich islamfeindliche Passage im Schalker Vereinslied zum Teil auch rechtsextreme Urheber. Scharfmacher aus der rechten Ecke würden jede Gelegenheit nutzen, um ihre Ressentiments gegen Muslime zu schüren, sagte Mazyek im ZDF. Er nannte es klug, dass Schalke die Textpassagen ("Mohammed war ein Prophet, der vom Fußballspielen nichts versteht") nicht entfernt habe. Für die Protestschreiben, die tatsächlich von Muslimen stammen, bat Mazyek um Verständnis. Nach dem Mord an einer Ägypterin in Dresden lägen bei vielen Muslimen in Deutschland die Nerven blank.
Quelle: Rheinische Post
Wie man es dreht, es ist immer die Schuld des Hässlichen Deutschen. Entweder waren sie es garnicht, sondern Er, und wo sie es wirklich waren, ist es, weil Er sie dazu veranlasst hat.

Aber guter Versuch!

*Aiman Mazyek-Link nicht im Original.

August 11, 2009

Was passiert wenn man...

... Frauen auf die Politik loslässt?

Das:

August 06, 2009

Die sommerlöcherliche Jagd auf einen Gossenmoralisten...

... oder: Eine besoffene Fahrlässigkeit von anno dunnemals

Ja, zugegeben, wir haben uns auf die Suche nach dem Pimpelchen gemacht. Sie erinnern sich? Das oh-so-liberale Pimpelchen, das die rechtsradikale Fummeltrine Ann Coulter "knallklug" und "sexy" findet und Navid Kermani am liebsten zusammengeklappt mit sich herumträgt. Es hat sich gelohnt. Wir haben nicht nur herausgefunden, dass es zu Barack Obama ein ähnlich ekelerregendes Verhältnis hat ("Pressesprecher wollen das Gerücht, dass seine [Bill Clinton's] Tochter Chelsea Clinton just Ende August auf Martha's Vineyard heiraten wird, derzeit weder bestätigen noch dementieren. Also wird es schon wahr sein. Wetten, dass der Trauzeuge groß und gut aussehend ist und sein Nachname mit O. beginnt?"), sondern dass Martha's Vineyard offenbar eine gruselige Faszination auf sprachlose Untalente und Gossenmoralisten ausübt.

Erinnert sich noch jemand daran, dass Edward "Ted" Kennedy, Spross und einstmaliger Hoffnungsträger der verkommensten Famile Amerikas Familie mit der großen Demokratischen Tradition und der "tragischen Geschichte", vor fast genau 40 Jahren eine junge Frau einem grausigen Erstickungstod unter Wasser überließ? Ganz so, als ob er ihr den Kopf persönlich unter Wasser gedrückt hätte? Nun, dieses Ereignis, das in jedem Rechtsstaat als Tötungsdelikt geahndet worden wäre, beschreibt unser Schreiberling so:

Den heutigen Besucher interessiert kaum die besoffene Fahrlässigkeit eines Senators von anno dunnemals. Ihn interessieren vielmehr die Vögel, auf die man ihn hinweist, während er im Jeep ganz langsam einen idyllischen Sandstrand entlangrumpelt. Ihn interessieren Moose und Flechten und winzige, aber perfekt geformte Muscheln, die man ihm in die Hand krümelt: Chappaquiddick ist ein liebevoll konserviertes Naturschutzgebiet, über das mit den Augen des Argus ein gemeinnütziger Verein wacht.
Na wie schön!

Ruhe in Frieden, Mary Jo Kopechne, du besoffene Fahrlässigkeit von "anno dunnemals".

Jetzt warten wir nur noch darauf, dass uns irgendwann eine lyrische Beschreibung von B. Hussein O.'s Knackarsch und Ted Kennedys wunderschönem Silberhaar (zusätzliche Spekulationen über die Farbe seines Brusthaars würden das Niveau auf einem Level halten) serviert werden wird.

Die Schweine übernehmen den Stall

Toppsau Superstar Madonna erregt die Gemüter der polnischen Katholiken, weil sie an dem für diese besonders wichtigen Feiertag Maria Himmelfahrt in Polen ein Konzert geben will. Ein prominenter Fürsprecher der Madonna-Gegner ist Lech Walesa, der von einer "satanischen Provokation" spricht. Sehr schön politisch unkorrekt verhält sich auch einer der Anführer der Madonna-Gegner, der Priester Stanislaw Malkowski: "Das ist ein Angriff des Teufels auf unsere unbefleckte Nation" und: "Das Konzert ist respektlos und gotteslästerlich".

Ja, das kann man so sagen.

Hat sich eigentlich schon mal jemand gewundert, wie es in jemandem aussehen mag, der "Madonna" zu seinem Künstlernamen macht und sich als Bühnengag an einem Kreuz befestigen lässt, Dornenkrone inbegriffen? Nein? Das hätte mich in einem Land, in dem der muslimische Christenverachter Kermani, der genüsslich in den Qualitätsmedien von seinem in ein Kloster pissenden Freund salbadern darf, zum Retter des Abendlandes vor sich selbst hochstilisiert wird, auch gewundert.

Jetzt zu sagen, dass man von christlicher Seite auch keine Gewaltexzesse befürchten braucht, ist so abgegriffen, dass es schon peinlich wirkt. Ich tu's um der Wahrheit Willen trotzdem.

Im Mittelalter hätte dieser Abschaum schlechte Karten gehabt. Nein, nicht wegen Pranger und so, die "dunklen Zeiten" waren bedeutend heller als, z.B. das Leben unter der Religion des Friedens schlappe achthundert Jahre später. Der englische Theologe Thomas Chobham (1160 bis etwa 1233) war der Meinung, dass eine Prostituierte eine angemessene Bezahlung für ihre Dienste bekommen sollte. Sollte sie aber dem Kunden eine durch Kniffe wie Parfum oder "falsche Reize" eine Attraktivität vorgaukeln, die sie nicht besitze, hätte sie, so Chobham, nur einen Anspruch auf das "Almosen", das der Kunde bereit gewesen wäre zu zahlen, wenn er gewusst hätte, wie sie wirklich aussah.

Vielleicht sollte man ja die Eintrittspreise für Madonna-Konzerte dem Aussehen von Armen und Achseln des Stars anpassen, almosenmäßig. Aber es scheint, der Sinn für Ästhetik ist an den für Ethik und Moral gekoppelt.