Dezember 27, 2010

Pimpelfying America

Mitte Dezember hat in Bielefeld (52°1′N 8°31′E) ein Russlanddeutscher den 57jährigen Beischläfer seiner 17jährigen Tochter mit Hilfe zweier Kumpel und eines Küchenmessers kastriert. Ja wirklich. Die Tat hat in den deutschen Medien so gut wie keine Reaktion hervorgerufen, nicht einmal bei der Hure der Cäsaren BILD. Warum, kann man nur spekulieren. Vermutlich ist es, weil der Täter kein katholischer Geistlicher war, oder weil es Bielefeld garnicht gibt.

Aber wasauchimmer. In Amerika, land of the free home of the brave und der everlasting Unschuldsvermutung, jedenfalls fand die Sache ein enormes und positives Echo. Das sind, wohlgemerkt, sogenannte "konservative" Foren und Blogs, nicht etwa ähbäh Stormfront oder sowas.

Dezember 24, 2010

PUER NATUS EST NOBIS



Hat tip: VFR!

Dezember 19, 2010

Selektive Hinschaugesellschaft

Ende März 2010 veröffentlichte Cicero unter dem Titel "Man wird eher vom Küssen schwanger, als vom Zölibat pädophil" ein aus völlig unerklärlichen Gründen wenig beachtetes Interview mit dem renommierten Kriminalpsychiater Hans-Ludwig Kröber:

Herr Professor Kröber, aus der Sicht eines Kriminalpsychiaters: Warum werden Menschen pädophil?
Das ist nach wie vor nicht eindeutig zu sagen, es gibt da sehr unterschiedliche Theorien. Schlüsselerlebnisse als Kind und Jugendlicher spielen häufig eine Rolle, zum Beispiel erste Verliebtheitsgefühle oder sexuelle Erlebnisse mit anderen Kindern, und ein anschließendes Steckenbleiben der sexuellen Entwicklung auf so einer Doktorspielebene. In jedem Fall werden Menschen in ihrer Entwicklungsphase zu Pädosexuellen, und nicht erst, nachdem sie lange Zeit auf Sex verzichten mussten. Man wird, nebenbei bemerkt und rein statistisch gesehen, eher vom Küssen schwanger, als vom Zölibat pädophil.

Dezember 18, 2010

Nur der Papst schweigt mal wieder

Nachrichten aus meiner Heimatstadt:

Die Polizei ermittelt gegen einen Erzieher im Waldorfkindergarten in Heven wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern. Der junge Mann, der sich über ein Jahr lang an Mädchen und Jungen vergangen haben soll, wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort von seiner Tätigkeit suspendiert, er hat die Taten bereits zum Teil zugegeben. Kindergartenleiterin Sabine Zander spricht von einer Katastrophe.

Dezember 15, 2010

tick ticke tack ticke tick

Meines Großvaters Uhr
hängt da draussen im Flur
und macht tick ticke tack ticke tick ...


Der Herr Lau, Schwiegerenkel eines Teheraner Polizeipräsidenten und eines Schwelmer Uhrmachers, Islamexperte qua Familienbande, der bisher noch nie einen Islamisierer getroffen hat, den er nicht mochte, ist geschockt - GESCHOCKT! - über die Realitäten des Islam, so geschockt, dass ihm dabei für einen Momang sogar das Uhrenreparieren vergeht:

Dezember 14, 2010

Ich mach mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Hey - Pippi Langstrumpftrallari trallahey tralla hoppsasa Hey - Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.


Andrea Dernbach, die Pippi Langstrumpf des konservativen (kicher) Tagesspiegels, zuständig für soziale Gerechtigkeit und Islamverstehen, ist bekannt dafür, aus den untersten Bilgen des Universitätszirkus Experten ans Tageslicht zu holen, bei denen sie sicher sein kann, dass sie ihr genau das sagen werden, was sie ihren Lesern auf die Nase binden möchte.

Im Dezember 2008 schaffte sie einen Mitarbeiter am Institut für Semitistik und Arabistik der FUB herbei, der Hans Peter Pökel heißt und auch so aussieht. Das Ziel war, zu erklären, dass es nichts mit dem Islam zu tun habe, wenn kulturbereichernde Jugendliche mit Migrationshintergrund Homosexuelle zu Brei schlagen und dass die hochzivilisierte islamische Kultur eigentlich sexuell ungemein tolerant war, weil der sexuelle Missbrauch von prae-pubertären Jungens dort anerkannte Praxis war, bis die verklemmten Westler ihnen diese ihre schöne Unbefangenheit genommen haben. Auch Michael Hartmann, Professor an der Technischen Universität Darmstadt für Soziologie mit den Schwerpunkten Elitesoziologie, Industrie-, Betriebs. und Organisationssoziologie (muahaha) erklärte dem Publikum der Frau Dernbach gerne, dass und wie man Menschen ihren lästigen Drang nach sozialer, materieller, intellektueller und ethischer Verbesserung austreiben kann.

Die unausrottbare Liebe der Deutschen zur Guillotine


Wir wurden auf das Blog Berliner Gazette aufmerksam gemacht. Es mag auf den ersten Blick nur eine etwas dürftige Online-Publikation für dilettierende junge Leute, die sich als "Avantgarde" vorkommen, sein, aber auf den zweiten Blick bekommt man dann doch ein Bild davon, was der Nachwuchs der schreibenden Klassen mit uns vorhat.

Dezember 13, 2010

Die määnschäänvärachtäändän Grenzen der Meinungsfreiheit

Es gibt Zustände, die sind so schlimm, dass sogar Stefan Niggemeier bei ihrer Aufarbeitung zu helfen vermag. Dazu gehört Peter Hahne. Hahne ist vielseitig benutzbar, selbst sein Konterfei könnte noch als Illustration des Eintrags "Ohrfeigengesicht" in einer Enzyklopädie dienen. Um sein publizistisches Niveau gleichmäßig ethisch zu halten, schreibt der Theologe mit Vorliebe in BamS. Diesmal erweist er Thilo Sarrazin Respekt (kein Link, bitte googeln):

Der pöse Papst

WikiLeaks veröffentlichte US-Depeschen über den Papst
nachrichten.at
Papst Benedikt XVI. soll, als er noch einflussreicher Kardinal im Vatikan war, jahrelang Politik gegen einen EU-Beitritt der Türkei gemacht haben. ...Alles zu diesem Thema ansehen »
Mag sein,aber jedenfalls längst nicht genug.

Dezember 11, 2010

Eine leider nicht gestellte Frage in einem guten Buch

A God Who Hates von Wafa Sultan ist ein wichtiges Buch. Es ist eine radikale und radikal-mutige Abrechnung mit dem Islam, etwas, das eher die Ausnahme, als die Regel bei "Islamkritikern" ist. Als Psychiaterin ist Sultan eminent dazu qualifiziert, die Zusammenhänge um den Angst-Gott mit dem alles durchdringenden Hass in den muslimischen Gesellschaften zu durchleuchten, obwohl sie ihren Lesern den Jargon erspart. Es ist eben auch ein sehr persönliches, und dabei völlig uneitles, Buch.

Ihre Erfahrungen in der Gynäkologie ihres Heimatlandes Syrien sind herzzerreißend.

Dezember 09, 2010

Nullnummernparade

Der geistig verwirrte Jürgen Elsässer hat die Nullnummer seiner neuen Zeitschrift vorgestellt.

Dezember 06, 2010

Über Vergangenheitsbewältigung, Leistung und Haltung

Es gibt jetzt, wie uns taz-Verschnitt Welt informiert, die "erste deutsche Ruhmeshalle für Sportler in Berlin". Und nun - wer hätte das gedacht - gibt es ein Problem. Viele der Kandidaten für ein Plätzchen dort waren - wer hätte das gedacht - Mitglieder in, wie es die Welt so putzig formuliert, "Hitlers Partei".

Nun hätte es mehrere Möglichkeiten gegeben. Eine, und sicher die beste, wäre gewesen, ein solches Unternehmen erst überhaupt nicht zu beginnen. Eine weitere wäre gewesen, Naziparteimitglieder stillschweigend auszuschließen, aber dann hätte man sich fragen lassen müssen, ob die Mitgliedschaft das einzige Kriterium sein kann. Schließlich gab es so etwas wie Mitläufer einerseits und Nazis und andere Charakterschweine andererseits, die nicht unbedingt Parteimitglieder waren. Außerdem: Wäre eine "Ruhmeshalle" des Sports wirklich sinnvoll, die z.B. einen Sepp Herberger ausschließen würde? Man hätte auch nach 1945 beginnen können aber - ein fauler Kompromiss.

Schließlich hat man sich - wer hätte das gedacht - für die schlechteste aller Möglichkeiten entschieden, nämlich niemanden auszuschließen und das Ganze dann endlos zu diskutieren, um zu zeigen, wie toll man aus seiner Vergangenheit gelernt hat. Dazu gehört auch die Einbeziehung eines Sportlers, der als Kommunist von den Nazis ermordet wurde, aber, rein sportlich gesehen, dort nichts zu suchen hat. Wie wäre es mit dem Hitler-Attentäter Graf Stauffenberg? Schließlich war er Kavallerist und also auch irgendsoetwas, wie ein Sportler, und irgendwie wird man sich doch das andere bessere Deutschland, das es nie gab, zusammenlügen können.

Eindeutig in die Ruhmeshalle jedoch gehört Hans Günter Winkler, der größte Springreiter aller Zeiten, dem die Olympia-Funktionäre 1952 aus ganz großer Höhe die Teilnahme an den Spielen verwehrten, weil er, um etwas zum Fressen und Rauchen zu haben, für die Engländer Pferde geputzt hatte. Das hat ihn nicht gehindert, dann noch fünfmal Deutscher Meister, einmal Europa- und zweimal Weltmeister zu werden, an sechs Olympischen Spielen teilzunehmen und dabei 5 mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze zu gewinnen.



Bemerkenswert ist Winkler auch deswegen, weil er 1956 bei den Olympischen Reiterspielen vor Schmerzen schreiend in den zweiten Umlauf ging - er hatte sich im ersten einen Muskelriss zugezogen - was seiner Mannschaft das Gold und ihm das Einzelgold sicherte. 32 Jahre später erklärte Modellathlet Jürgen Hingsen dann der Welt, dass er versagt hatte, weil er eine schwere Tasche tragen musste und tat sich auch noch leid, als er daraufhin zum Deppen der Nation erklärt wurde.

Oder so ahnlich.

Da wir nun schon einmal über Sport reden: Die Olympischen Reiterspiele in Stockholm 1956 sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert, vor allem auch deswegen, weil dort eine Dänin namens Lis Hartel ihre zweite Silbermedaille im Dressurreiten errang. Die erste hatte sie 1952 in Helsinki, wo zum ersten Mal Frauen in einer Reiterdisziplin zugelassen waren, gewonnen. Lis Hartel war nach einer Polio-Erkrankung gelähmt. Sie ging an Stöcken und musste aufs und vom Pferd gehoben werden. Heute dürfte sie aus Gründen politischer Korrektheit nur noch auf Freakshows konkurrieren. Gerechtigkeit muss sein, und wir haben es weit gebracht.



Lis Hartel (Silber), Henry St. Cyr (Gold) und Liselott Linsenhoff (Bronze).

Dezember 05, 2010

tick ticke tack ticke tick

Meines Großvaters Uhr
hängt da draussen im Flur
und macht tick ticke tack ticke tick ...


Jörg Lau, Schwiegerenkel eines Teheraner Polizeipräsidenten und eines Schwelmer Uhrmachers, repariert in der ZEIT unter der Überschrift "Der Islam ist eine deutsche Religion" wieder einmal Uhren.

Dezember 02, 2010

Putzzwang

Die Putzfrau erklärt uns - sie kann nicht anders - wieder einmal den Nahostkonflikt:

Defätismus als Strategie der Wehrlosen

Eine Lerche zwitschert auf dem Quotenqueen-Blog:

Dezember 01, 2010

Klingelton


Leser R.M., der mir das geschickt hat, schreibt: Find ich klasse, die ganze Wertedebatte in 22 Sekunden!