Montag, 31. Mai 2010

Lena und der Holocaust

Offener Brief an das PI-Team

Liebes PI-Team, habt Ihr sie noch alle an der Waffel?

Wir sind frisch, fromm, fröhlich und frei. Wie Lena. Wir sind stolz auf unser Land, unsere Fahne und auch unsere Geschichte. Wir sind uns der historischen Leistungen, der Fehler und auch Verbrechen der Deutschen bewusst. Aber wir lassen uns wegen des Holocausts der rassistischen Nazis nicht einreden, dass unser Volk ein dauerhaftes Stigma verdient hat. Wir haben – anders als viele andere Völker wie beispielsweise die Türkei – die Verantwortung für schlimme Ereignisse in der Vergangenheit übernommen.

Jetzt aber sind andere Zeiten angebrochen. Wir treten für Völkerverständigung ein, sind überzeugte Demokraten, tolerant, lehnen Rassismus sowie Ausländerfeindlichkeit ab und freuen uns über alle Migranten, die in diesem Land konstruktiv mitwirken. Aber wir werden immer unseren gesunden Menschenverstand einsetzen, uns nicht einschüchtern lassen und vor allem einer neuen totalitären Bedrohung entschlossen entgegentreten, die sich im Deckmantel einer Religion tarnt. Dabei bieten wir Heuchlern und Doppelmoralisten entschieden die Stirn.
Wer hat euch den je verboten, die deutsche Fahne zu schwenken? Ich habe mich ja auch gefreut, als "wir" seinerzeit Papst wurden und fand die Fußball-WM eher erfrischend und niemand hat mich deswegen abgestraft. Aber, liebes PI-Team, bei ersterem ging es um Ratze, einen der brilliantesten Theologen nicht nur seiner Zeit, und er wurde Papst. P-A-P-S-T. Hier hat ein unsägliches Trampel aus der Provinz ein unsägliches Schlagerfestival gewonnen, das ich mir zum letzten Mal angeschaut habe, als Siw Malmquist mit "Primaballerina" für Deutschland antrat, und verglichen mit dem, was einem heute geboten wird, ist das wie ein Vergleich von Leonardo da Vinci mit dem Schimpansen Congo.

Nein, niemand verbietet Euch, auf die Geräuschentwicklung und das Gehopse dieses Früchtchens als Deutsche stolz zu sein, schlechter Geschmack ist nicht verboten, auch wenn ich als Deutsche mich eher dafür schämen würde. Aber Ausländerfeindlichkeit, Völkerverständigung und - um Jottäs Willän! - der Holocaust? Geht's noch etwas bescheuerter? Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Holocaust NICHT hinter uns liegt, dann ist es die Tatsache, dass jemand mal wieder nicht anders konnte, als ihn in einem vollkommen unangemessenen Zusammenhang an den Haaren herbeizuziehen.

Ja, ich weiß, langsam geraten mir meine Metaphern durcheinander. Also ganz einfach: LASST DEN SCHEISS!

Bei den Protestanten übte sie nur

Update!

Was wir für einen guten Scherz hielten, scheint garkeiner zu sein. Die SPD, die sich ja schließlich auch für den Dutt nicht zu schade war, bringt jetzt die alte Schnapsdrossel ins Spiel. Klar, wenn man sich und sein hohes Amt einmal unsterblich blamiert hat, sollte es nicht dabei bleiben, und was ihr mit den Protestanten gelungen ist, müsste doch auch mit dem ganzen Deutschen Volk zu schaffen sein.

Prost!

Horst Köhler ist zurückgetreten

Wer wird ihm nachfolgen, Margot Käßmann oder Lena Meyer-Dingens?

Sonntag, 30. Mai 2010

Frau Schnarres Beliebigkeiten

Unsere Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger, die nach wie vor Mitglied im Beirat der neuerdings nicht mehr pädophilenfreundlichen Humanistischen Union ist und vehement eine Verlängerung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch von Kindern ablehnt, hat wieder einmal das Wohl zukünftiger Generationen im Sinn. Leihmutterschaften sieht sie kritisch:

Nochmal Zunähen

Als Reaktion auf unseren Beitrag über Nadja Benaissa, Zunähen, erhielten wir von A.H. folgenden Kommentar per Email, den wir hiermit gerne veröffentlichen und für den wir uns bedanken:

"WIESO also ist es nicht unstreitig, dass hier ein Fall von zumindest versuchter (für den Fall, dass sich nicht nachweisen lässt, dass es Benaissa war, die den Kläger infiziert hat) schwerer Körperverletzung vorliegt?"
Vermutlich weil "versuchte schwere Körperverletzung" nur dann haltbar ist, wenn der Zweck der Handlung in der Körperverletzung bestand. Wenn es — wovon man ausgehen kann — die primäre Absicht dieses Miststücks war, sich nur vögeln zu lassen, dann ist das nicht gegeben.

Hatte mich letztes Jahr recht eingehend mit dem Fall befaßt:
http://antifo.wordpress.com/?s=nadja+benaissa

So hatte sich beispielsweise die Deutsche AIDS-Hilfe so geäußert, daß ihren Partner eine Mitschuld an seiner Ansteckung treffe:
http://antifo.wordpress.com/2009/04/17/nadja-benaissa-das-rechtsverstandnis-der-deutschen-aids-hilfe/

Sachlich mag das alles richtig sein, aber es ist dennoch Wahnsinn. Was mir nicht klar ist, ist, ob hier das StGB oder das Infektionsschutzgesetz (früher Bundesseuchenschutzgesetz) zur Anwendung kommt:
http://antifo.wordpress.com/2009/04/17/nadja-benaissa-strafgesetzbuch-oder-infektionsschutzgesetz/

Wenn man sich Fälle wie diesen ansieht, kann einem nur noch das Grausen kommen
http://antifo.wordpress.com/2009/04/18/nadja-benaissa-todessehnsucht-und-ewiges-leben/

Das eigentliche Problem ist, daß eine Diskussion über die Schuldfrage tabuisiert wird. Wo es keinen Schuldbegriff gibt, kann es auch kein Verantwortungsgefühl mehr geben.
Das ist selbstverständlich völlig richtig. Man kann das allerdings von einer Gesellschaft, in der eine Nadja Benaissa zur Teenie-Ikone aufsteigen kann, auch nicht erwarten.

Danke auch für den Hinweis auf das Antifo-Blog, das wir "blogrollen" werden.

Das Phänomen

Gibt es außer mir noch jemanden, der genug hat von dem Trampel aus Hannover?

Freitag, 28. Mai 2010

Warum Pädophilie nicht ganz locker sehen?

Im März 1972 widmete DER SPIEGEL dem Günther Hunold ein Feature, bei dem der Günther supergut wegkam, denn niemand, der die Spießer gegen sich hat, kann ein ganz schlechter Mensch sein. Unter dem neckischen Titel Kosen und Posen informierte das Qualitätsblatt:

Die Anschrift lautete: "An das Schwein Hunold, München."

Doch weder Post noch Adressat gerieten darob in Verlegenheit. Der Brief wurde unverzüglich zugestellt, der Empfänger war befriedigt: "Da wußte ich, daß ich bekannt war."

Das so freudig aufgenommene Schreiben enthielt anonyme Schmähungen gegen den Urheber des gedruckten und verfilmten "Schulmädchen-Reports", Günther Hunold, 45.
Und so ist der ganze Artikel voll von der Witzischkeit, die beim SPIEGEL schon immer für kritisch-distanzierte Berichterstattung gehalten wurde und die bei diesem Objekt besonders abstoßend ist. So wird Hunold liebevoll-ironisch bezeichnet als Liebhaber-Sexologe, Mädchen-Interviewer, Liebes [sic!]-Experte, Hygieniker, emsiger Dozent, Erfolgsautor, Literat, autodidaktische Frohnatur oder auch als Vielbeschäftigter, nur nicht als das, was er ist, eine zutiefst verkommene Suddelsau.

Apropos Vielbeschäftigter:
Doch nur noch selten "gegen Mitternacht" setzt sich der Vielbeschäftigte an das Gebraucht-Instrument [einen Flügel], um sich für "mein Hauptwerk" zu präparieren... Allein nach dem "Schulmädchen-Report" sind sieben Hunold-Bücher über Kosen und Posen [ha ha] erschienen, darunter "Abarten des Sexualverhaltens", "Das Inzest-Tabu" und "238 Liebespositionen".

Der Erfolg des Hunoldschen Stellungs-Angebots [ha ha] ("Innerhalb weniger Wochen war die erste Auflage vergriffen") bewog Verlag und Autor, diesem "Lehrbuch der körperlichen Liebe" sogleich einen zweiten Teil anzuhängen: "224 abartige Liebespositionen".

Jetzt lief der Literat zu Forscher-Format auf. Den Inhabern von Sexual-Neurosen schachtete er eine Fundgrube aus, die für jeden etwas birgt. Beispiele: Für Masochisten die "Position 84": "Der Masochist wird nackt mit Lederschnüren oder eisernen oder ledernen Handschellen gefesselt, dann gestoßen, getreten, an den Haaren gerissen, beschimpft und schließlich "vergewaltigt"."

* Für Pädophile die "Position 165": "Beim Baden oder Schwimmen faßt der Pädophile das halbnackte Kind an, streichelt es und manipuliert gleichzeitig an seinen eigenen Geschlechtsteilen." Warnung: "Im allgemeinen ist der Geschlechtsverkehr mit einem Kind ohne Gewaltanwendung nicht möglich."
Ja, das "birgt" in der Tat "für jeden" etwas. Es blieb auch unkommentiert, was beweist, wie locker der Qualitätsjournalismus schon vor 38 Jahren mit heiklen Themen umzugehen vermochte.

Nur der Papst schwieg mal wieder.

Sonntag, 23. Mai 2010

Schwulenkitsch

Klostermauer--Buschpinkler Paul Badde, der viel Sinn für Ästhetik und schöne Männerfreundschaften hat, führte mit dem homosexuellen "Pater A." für die WELT ein Interview "Priestertum und Schwulsein ist kein Widerspruch", das in dem Satz kulminiert: "Als Lehrer unter blühenden Jünglingen konnte ich dennoch gleichzeitig schwimmen im Glück und stolz sein auf die Distanz, zu der ich fähig bin", was in seiner pseudo-gefühlvollen und pseudo-intellektuellen Selbstgefälligkeit peinlich an Navid Kermani erinnert.

Immerhin, ein Plädoyer für ein Nicht-Ausleben dieses Triebes, das ist zumindest mal ein Novum, wenn es um die vielfältigen, mehr oder weniger subtilen, Botschaften der Schwulen- und Pädophilenlobby geht. Man könnte jetzt allerdings fragen, ob so etwas überhaupt einen Artikel wert ist. Vielleicht ist ja das Gefühl, als Lehrer unter blühenden jungen Menschen gleichzeitig im Glück zu schwimmen und stolz zu sein auf die Distanz, zu der man fähig ist, etwas, das auch jeden heterosexuell veranlagten Lehrer unter blühenden Jungfrauen (sofern es solche noch gibt) beschleicht, ohne dass ihm deswegen gleich ein seine Sexualität kitschig-ästhetisierender Artikel nachgeworfen wird.

Wo ist mein Müllsack?

HIER!

Samstag, 22. Mai 2010

Warum eine Monarchie besser ist

Mittwoch, 19. Mai 2010

Das diakonische Engagement der WELT-Redaktion

Da geht so ein arroganter evangelikaler Betbruder in ein vormittelalterlich-barbarisches Land, wie den Jemen, weil er wirklich ganz ernsthaft meint, den Wilden was vom Heiland erzählen zu können. Er nimmt, von tiefer persönlicher Frömmigkeit, seinem nachhaltigen Eintreten für eine missionarische Kirche, seinem diakonischen Engagement und dem Verantwortungsgefühl seiner Familie gegenüber allzeit gekennzeichnet, seine Frau und seine drei Kleinkinder mit, und sie werden - ach wer hätte das gedacht - allesamt entführt. Nach 11 (elf!) Monaten Geiselhaft wurden die zwei kleinen Mädchen jetzt befreit, ihr jüngerer Bruder ist vermutlich tot, und keiner weiß, was mit den Eltern ist.

Und was schreibt die WELT?

Bis heute ist unklar, ob es sich bei den Entführern um Kriminelle oder islamistische Terroristen handelt.
Bitte, liebe WELT-Redaktion, tut der gesamten zivilisierten Menschheit den Gefallen, zeigt euer diakonisches Engagement, und geht geschlossen in den Jemen, Islamisten missionieren.

Zunähen!

Bis heute wusste ich nichts von der Existenz der Nadja Benaissa, was eine gute Sache war.

Nun fand ich den etwa einen Monat alten Beitrag von Jörg Diehl, der sich unter dem Titel "Krankheit, Tabu und Tat", der irgendwie Schicksalhaftigkeit suggeriert, in SPON sorgt:

Dienstag, 18. Mai 2010

Ein Volk von Häuptlingen ohne Indianer

Die taz light sorgt sich wieder einmal um die Verdammten dieser Erde: Arbeiterkinder haben kaum Studien-Chancen.

Glauben die wirklich daran oder sind die nur zynisch? Wo kommt denn ein beträchtlicher Anteil derjenigen Akademiker her, deren Kinder unfairerweise studieren? Richtig! Aus Arbeiterfamilien! Jeder Blick zurück in unsere eigene Studienzeit, in unseren näheren Umkreis oder in Politikerbiografien bestätigt das. Dass immer noch "wenig" Kinder aus Arbeiterfamilien studieren ist ein Indiz für vier Dinge:

Erstens, dass die zwar immer vohandenen, aber in den vergangenen Jahrzehnten verstärkt zur Verfügung gestellten Aufstiegsmöglichkeiten genutzt wurden.

Zweitens (aber das darf man nicht sagen), dass unsere Gesellschaft, wie jede andere auch, eine Schicht hat, deren Mitglieder nicht willens und/oder in der Lage sind, aufzusteigen.

Drittens (aber das darf man ÜBERHAUPT nicht sagen), dass Intelligenz eben doch bis zu einem gewissen Grad genetisch bedingt ist.

Viertens, dass die Anerkennung dieser einfachsten Tatsachen einen beträchtlichen Teil der derzeitigen Akademikerschicht ("Armutsforscher", Soziologen generell, Journalisten oder gewisse Pädagogen fallen einem z.B. ein) ihres Mehr-als-nur-Brot-Erwerbs berauben würde.

Hier finden sich zwei beeindruckende Beispiele, für dieses windige Phänomen.

Montag, 17. Mai 2010

Das ist kein (KEIN) Scherz!

Das ist Miss A&T der North Carolina Agricultural and Technical State University, einer "schwarzen" Universität.

Ja richtig, das ist in den USA, nicht in Saudi Arabien.

Sie kann den schicken Zwirn auch noch bei vielen anderen Gelegenheiten tragen, zum Beispiel...

... bei Demos oder ...

... bei öffentlichen Auftritten in Ländern, wo man NICHT frech werden darf.

Gefunden auf Lawrence Austers VFR.

Samstag, 15. Mai 2010

Blest isle! with matchless beauty crowned

Wissen Sie, wer das da unten ist? Nein? Das ist nicht, wie sie jetzt vielleicht denken werden, irgendeine angeschickerte Tippse auf dem Beriebsfest, das ist die britische Innenministerin im neuen Kabinett des "konservativen" Premierministers David Cameron.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Papst-Nachfolge geklärt

Käßmann wieder nüchtern

Die Logorrhoe hat man nicht mitbehandelt:

Sie lasse sich gerne lächerlich machen, wenn man ihr vorschlage, mit den Taliban in einem Zelt zu beten, sagt sie zum Afghanistan-Krieg. Das sei jedenfalls eine angemessenere Form, Frieden zu schließen, als das Bombardement von Tanklastzügen.
Bitte Margot! BITTE! Bitte tu uns den Gefallen, fahr zu den Taliban und lass dich dort respektieren! Du kannst ja hinterher wieder ein Buch darüber schreiben.
Sie habe als Bischöfin versucht, die Isolation der Macht zu vermeiden, sagte die 51-Jährige. Anders als diejenigen, die "mit Fahrer und Dienstwagen kommen und so auch wieder abrauschen".
Klar, Margot! Wie du dir den volsknahen Umgang mit einem Dienstwagen vorstellt, wissen wir ja.

Ein Land, in dem eine auch ohne Alkohol totalenthemmte Quasselstrippe nach zwei Monaten Entzug wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen wird und dann auch noch wie ein Superstar gefeiert wird, verdient es, unterzugehen.

Hat tip: ts!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Die unerträgliche Wirklichkeit

Kamerad Schnürschuh hat mal wieder den Durchblick:

Nach dem gescheiterten Anschlag auf dem New Yorker Times Square gibt es weitere Verdächtige. Der in den USA verhaftete Faisal Shahzad behauptete bei seinem Geständnis zwar, alleine gehandelt zu haben, in Pakistan wurden aber einige seiner Verwandten in Gewahrsam genommen und verhört. Konkrete Verdachtsmomente gibt es offenbar gegen seinen Schwager. Shahzad selbst wurde unterdessen gestern offiziell angeklagt. Den Umgang mit Sprengstoff soll er in einer Taliban-Hochburg im nördlichen Pakistan erlernt haben. Sein Motiv ist aber noch immer unklar.
(Hervorhebung von mir!)

Na dann wollen wir mal raten:

Die Armut ließ es ihn tun. Tatsächlich? Väterchen ist General.

Unbildung und Chancenlosigkeit ließen ihn verzweifeln. Nun ja, hatte einen B.A. in computer science and engineering und seit dem Sommer 2005 einen M.B.A der University of Bridgeport.

Aber doch sicher die Chancenlosigkeit? Er arbeitete als "junior financial analyst" in der Buchhaltung der Elizabeth Arden Kosmetikfirma in Stamford, Connecticut, was ihm ermöglichte, bereits 2006 ein Einfamilienhaus mit drei Schlafzimmern in Shelton, Connecticut, zu erwerben.

Aber hat ihn nicht die Gastkultur zurückgewiesen? Eher nicht. Seit dem 17. April 2009 war er US-Bürger.

Dann muss es Einsamkeit und sexuelle Frustration gewesen sein. Kaum. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder.

It's the I-word, stupid!

Sonntag, 9. Mai 2010

Warum wir für die Burka sind

DARUM!

Kennt ihr die Zuckerpuppe
aus der Bauchtanztruppe,
von der ganz Marokko spricht?
Die kleine süße Biene
mit der Tüllgardine vor dem Babydollgesicht?
Suleika, Suleika heißt die kleine Maus
heißt die Zuckerpuppe
aus der Bauchtanztruppe,
und genau so sieht sie aus.

schnipp

Da staunt der Vordere Orient,
da staunt der Hintere Orient,
da staunt ein jeder, der sie kennt!
Und mancher Wüstensohn
hat sie schon
als Fata Morgana gesehn.
Mir aber war im Moment noch nicht klar
was da geschehn.

Denn diese Zuckerpuppe
aus der Bauchtanztruppe
rückte näher peu a peu.
Dann hob die süße Biene
ihre Tüllgardine vor mir plötzlich in die Höh.
"Elfriede Silvana, Elfriede Silvana!" rief ich durch den Saal,
denn die Zuckerpuppe
aus der Bauchtanztruppe
kannte ich aus Wuppertal!
Aus WUPPERTAL!

Donnerstag, 6. Mai 2010

Gewalt hat noch nie ein Problem gelöst

Die SUN berichtet heute aus Afghanistan:

Die beiden [der Scharfschütze und sein Schussbeobachter] sahen, wie sich ein Insurgent darauf vorbreitete, die Britische Fußpatrouille zu überfallen.

Der Scharfschütze ... sagte, dass sie wussten, dass der Taliban ihren Zugführer und seinen Unteroffizier töten wollte.

Als er durch das Zielfernrohr seines langläufigen .338 L115A3 Gewehres blickte, sah er, dass vier weitere Feinde ihre Positionen einnahmen.

Dann holte sich der Scharfschütze die Erlaubnis zum Schießen - das war nötig, weil die Briten [noch] nicht angegriffen worden waren.

Er sagte: "Sie gaben mir den 'Feuer frei' Befehl. Ich griff den ersten Insurgenten an.

"Ich benötigte neun Schüsse, mit dem neunten traf ich ihn dann.

"Dann kamen die anderen näher, die ich dann auch traf.

"Sie wurden in den nächsten 28 Sekunden getroffen."

Der Scharfschütze, der beim 4 Rifles Regiment dient, fügte hinzu: "Es ist mein Job, mich um die Jungs zu kümmern.
Aber wir wissen ja, dass Gewalt noch nie ein Problem gelöst hat und bei uns wäre schon der Name des Mannes veröffentlicht worden, zusammen mit der Forderung, Dreck zu fressen, die Staatsanwaltschaft würde eingeschaltet, ein Bundestagsuntersuchungsausschuss einberufen, Lichterketten und Mahnwachen für die toten Taliban abgehalten und Ilsebill der Oberkiefer würde fordern, sofort die Truppen aus Afghanistan abzuziehen.

Irgendwie hatten wir das schonmal. Siehe: Gewalt hat noch nie ein Problem gelöst.