Dezember 31, 2009

Der Ruf des X-Chromosoms

Betitelt Der Ruf des Muezzins, berichtet im Tagesspiegel eine Claudia Keller über etwas, das so grottendämlich, so hirngeschissen bodenlos brunzdumm, selbtzerstörerisch, würdelos und läppisch ist, dass es nur von einer Frau über Frauen geschrieben worden sein kann:

Konvertieren? Zum Islam? Für viele undenkbar. Doch Jahr für Jahr tun es Tausende in Deutschland. Meist sind es Frauen. [Ach wer hätte das gedacht!] Drei Begegnungen.

Sonja tat es, weil sie als Mutter und Hausfrau anerkannt werden wollte. Franziska, weil sie das Romantische, das Schicksalhafte begeisterte. Ulrike wollte der Leistungsgesellschaft entfliehen.
Und alle taten es, weil sie *ämliche *otzen sind.

Das Gute daran ist das Folgende:
... dass der Mann die Frau schlagen darf, wenn sie ihm nicht gehorcht und vom rechten Weg abweicht, das gelte ja nur im „allerletzten Fall“, wenn sonst nichts helfe.
Und bei DENEN hilft sonst wirklich nichts mehr und das ALLERletzte sind sie auch.

Dezember 30, 2009

Das Selektive Mit-Leid der Deutschen

Die Polizei in Dresden fahndet jetzt auch öffentlich nach dem Asylbewerber aus Pakistan, der am 4. Advent die Abiturientin Susanna aus Dresden getötet haben soll.

Dezember 29, 2009

Darf's noch etwas verkommener sein?

Gideon Böss, notabene als "Gastautor" verlinkt auf der "Achse", weil man diese Sorte Witzischkeit dort goutiert (Sie erinnern sich? Fred "Bad Hair Day" Viebahn und seine Theorie vom lebensunwerten Leben? "Zusätzliche fünfzig Millionen unerwünschte Menschen" die man doch besser abgetrieben hätte? Oder Pimpelchen und seine "besoffene Fahrlässigkeit"?), hat ebenfalls ein interessantes Menschenbild:

Ich bin ein großer Fan von McDonalds. Sollte ich eines Tages auf einer Insel stranden und nach einem gefährlichen Marsch durch Urwälder und Sümpfe von einem Berg aus zwei Dörfer sehen, von denen das eine einen Kirchturm hat und das andere ein großes, leuchtendes M, würde ich mich immer für das M entscheiden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre das McDonalds-Dorf nämlich ein freierer, lebenswerterer und freundlicherer Platz als das Kirchturm-Dorf...

McDonalds funktioniert ja vor allem in offenen Gesellschaften, in denen die Enge des 'alle überwachen alle' bzw. des 'hier kennt jeder jeden' aufgebrochen ist.

Leider zieht das große M aber alle Bevölkerungsschichten an. Also auch den Bodensatz der Gesellschaft, der nichts mit sich anzufangen weiß und in früheren Zeiten mit Begeisterung für Kaiser oder Führer fiel. Heute fallen diese Leute nicht mehr, heute müssen sie stattdessen irgendwie ein Leben hinter sich bringen. So lässt es sich nicht vermeiden, dass auch sie immer wieder bei McDonalds landen. Da stehen sie dann an der Kasse, bestellen für 5 Euro Hamburger und zeigen ihren Freunden, die am Tisch warten, lachend den Hitlergruß*, den diese erwidern. Nicht weil sie Nazis sind, sondern weil sie auf eine sehr reine und allumfassende Art dumm sind. Sie sprechen keine anerkannte Sprache, sondern grunzen sich an. Tüten und Becher, die auf den Boden fallen, werden nicht aufgehoben...

So führen sich Montagsautos der Evolution eben auf, wenn sie glauben, in einer überlegenen Position zu sein...

* zuletzt erlebt am gestrigen Samstag
Da glaubt also dieses dümmlich grinsende Manschgerl, dessen Qualifikation, so scheint's, darin besteht, "als freier Mitarbeiter diverser Lokalzeitungen spektakuläre Parallelwelten" kennengelernt zu haben, wie z.B. Campingwagen-Vereine, Fastnachtsveranstaltungen oder Besuche beim Kleintierzuchtverein, denen es sich selbstverständlich - wie unspießig! - himmelhoch überlegen fühlt, dass Gleichsetzungen von Menschen und Sachen eine saugeile Pointe abgeben, schließlich ist es ja so toll "nicht politisch korrekt". Klar Böss, bei denen würde selbst das Arbeitslager nichts mehr nützen. Montagsautos verschrottet man am besten alsbald.

Und hat man Ihnen bei den "diversen Lokalzeitungen" neben der von "spektaluläre(n) Parallelwelten" nicht auch die Kenntnis von Recherche vermittelt, Gutester? Man sollte schon einen GRUND haben, um sich dem Prekariat überlegen zu fühlen. In der WELT publiziert zu werden, reicht nicht, eher im Gegenteil. Es mag Sie überraschen, aber McDonalds blüht und gedeiht auch in durchaus unfreien, lebensunwerten und unfreundlichen Plätzen. Und sicher war der Brite, den man gestern in China hingerichtet verschrottet hat, auch so ein "Montagsauto der Evolution". Aber Religionskritik, Kritik an der CHRISTLICHEN Religion, wohlgemerkt, wird ja von talentlosen Schreiberlingen immer gerne genommen, weil es als unspießig und unkonventionell 'rüberkommt und außerdem nicht das Geringste kostet.


Freitagabend-Unterhaltung in offenen Gesellschaften, in denen die Enge des 'alle überwachen alle' bzw. des 'hier kennt jeder jeden' aufgebrochen ist. Und hinterher ein BigMac!

Vielleicht sollten Sie, Herr Böss, am Zweiten Weihnachtstag besser in eine Kirche gehen, statt zu McDonalds, denn offenbar haben Sie während all' ihrer irre spannenden Volontariate bei "diversen Lokalzeitungen" und auch nicht bei der "konservativen" WELT (das ist die, die früher, als Sie noch garnicht geboren waren, "DDR" immer in Tüddelchen schrieb) nicht gelernt, dass auch weitgehend kirchtumfreie Plätze meistens nicht freier, lebenswerter und freundlicher sind und waren, als die mit Kirchtürmen. Fragen Sie mal die Nonnen deren letzte Station die Guillotine war, diejenigen, die die Segnungen Stalins und seiner Arschauswischer erleben durften, oder wie wäre es mit Dietrich Bohoeffer oder Alfred Delp? Nie gehört? Tja, das lernt man eben nicht bei McDonalds, nicht einmal am Zweiten Weihnachtstag. Übrigens: jemand der 'hier kennt jeder jeden' mit 'alle überwachen alle' gleichsetzt, ist entweder in der DDR aufgewachsen oder ein Soziopath. Böss stammt aus Mannheim.

Aber was mich WIRKLICH geärgert hat, war das mit dem "... Bodensatz der Gesellschaft, der nichts mit sich anzufangen weiß und in früheren Zeiten mit Begeisterung für Kaiser oder Führer fiel." Was wissen Sie über den Ersten Weltkrieg, Herr Böss? Das, was man Ihnen in Ihren Lokalredaktionen, Campingwagen- und Kleintierzuchtvereinen beigebracht hat? Und wissen Sie, was Soldatwerden im Zweiten Weltkrieg implizierte? Wie ein totalitäres System funtioniert? Gehörten die Russen, die Auschwitz befreit haben, auch zum Bodensatz der Gesellschaft oder gilt das nur für Deutsche?

Eine Frage noch, Herr Böss: Haben Sie gedient?

Tja, so führen sich Montagsautos der Evolution eben auf, wenn sie es bis in die Qualitätsmedien schaffen. Weiß dieses einfältig grinsende, vollkommen merk- und bildungsbefreite Würstchen wirklich, was es da schreibt? Weiß das Qualitätsmedium WELT es? Was bewegt die Gähnachse, diesen ebenso brunzdämlichen, wie subtil entmenschten Dreck zu verlinken?

Fazit: Es GIBT Montagsautos der Evolution. Sie schreiben in der WELT und werden von der Gähnachse verlinkt.

Für die Suchmaschinen:
"Sichangrunzen in der WELT-Redaktion"
Pimpelchen
Hannes Stein
und nun auch:
Gideon Böss!

An der Y-Front nichts Neues

Die Armut lässt sie es tun!

Der Westen ist Scheiße!

China vollstreckt Todesstrafe gegen Briten

... Die britische Regierung protestierte scharf gegen die Hinrichtung.
Wie mutig!

Dezember 25, 2009

Mutti ist GOTT: Ein Beitrag zum Christfest

"Bischöfin" Margot Käßmann hat schon früher unseren Unmut erregt, weil sie, in ihrem Eifer, die Tatsache zu rechtfertigen, dass sie nicht mehr gewillt war, ihr eheliches Treuegelöbnis zu halten, gleich eine breite Schleimspur durch die Heilige Schrift zog:

Die Ehe ist eine gute und richtige Institution ... Aber die Bibel sagt auch, ´was du auf Erden lösen willst, das soll auch im Himmel gelöst sein` (Matthäus 16, 19)
... was immer der Dichter uns damit sagen wollte. Dass dies ausgerechnet in Deutschlands Schweineblatt Nummer 1 geschah, ist vermutlich nur stimmig.

Immer wieder beweist "Bischöfin" Käßmann, ihr Stilgefühl, ihre Seriosität und den Niedergang der deutschen Dentaltechnik dadurch, dass sie dem unheimlichen Lieblingsblatt der Deutschen, gerne mit Foto, ihre intimsten Gedanken ("Ich bin nicht auf der Suche nach einem neuen Mann") anvertraut. Ihre Bescheidenheit ist legendär.
Wie reagierte er [der seinerzeitige Ehemann] darauf, dass sein [sic!] Frau an Brustkrebs erkrankt ist? "Er konnte es schwer wahrhaben, weil ich bislang immer alles hingekriegt habe. Es fiel ihm nicht leicht, zu akzeptieren, dass ich dieses Problem nicht schnell geradebiegen kann. Normalerweise schafft seine Frau immer alles."
Und weil das noch nicht peinlich genug war, antwortete sie auf die knallhart-investigative Frage der Schweineblatt-Journaille, wie denn ihre Töchter mit ihrer öffentlichen Mutter zurechtgekommen seien:
Sie haben meine Rolle lange nicht realisiert, auch deshalb, weil ich sie aus der Öffentlichkeit heraushalten konnte. Für sie war ich die Mutter, über deren Pestosoße zu den Spaghetti [Wie ungemein Toscana! Spiegeleier mit Bratkartoffeln taten es wohl nicht?] gemotzt wurde. Erst heute nehmen sie richtig wahr, was diese Rolle bedeutet.
Aber es geht, man glaubt es kaum, NOCH schlimmer:
Wenn Sie nicht Bischöfin geworden wären, was dann?

Ich denke, Journalistin. Ich wollte schon immer die Welt verändern...
Genau so wie die Jungs von BILD, gelle Frau Bischof?

Und da die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung der durchschnittlichen DoppelX-Chromosom-Belasteten sich immer (aber auch IMMER!) umgekehrt proportional zu der Höhe des Amtes verhält, das irgendwelche dämlichen Männer ihr anvertraut haben, damit sie nur ja niemand "Macho" schimpft, versteigt sich die Bischöfin nach ihrer Wahl zur Ratsvorsitzenden der EKD zu Folgendem:
Auch Käßmann dürfen die Menschen widersprechen. "Ich bin keine unfehlbare Päpstin."

[...]

Zeit für eine neue Liebe hat die oberste Kirchenchefin zurzeit nicht – doch sie würde sich eine schöne Partnerschaft wünschen. Demütig sagt sie: "Auf irgendwas muss auch ich verzichten."
Diese unaussprechlich demütige Knallcharge, ihres Zeichens promovierte Theologin, weiß also entweder nicht, dass die "Unfehlbarkeit" des Papstes sich auf genau zwei Dinge erstreckt, nämlich die Unbefleckte Empfängnis Mariens, die vom ersten Augenblick ihrer Existenz an ohne Erbsünde gewesen sei (Papst Pius IX. 1854) und die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel (Pius XII. 1950), oder sie versucht, in dem miesesten Printmedium der Nation, einen Punkt gegen den Papst, bzw. gegen die Katholische Kirche, zu machen, weil sie davon ausgehen darf, dass die überwältigende Mehrheit der BILD-Leser es nicht besser weiß. Wenn ein pointegeiler Schreiberling so etwas äußert, mag man ihm Unbildung zugute halten, der promovierten Bischöfin nicht.

Etwas mehr Ehrlichkeit und etwas weniger "Demut", Frau Bischof!
BILD: Worauf dürfen sich 25 Millionen Protestanten bei Ihnen freuen?

Käßmann: Auf einen fröhlichen Christenmenschen! ... [blah blah sabbel sabbel] ...

BILD: Und die Katholiken?

Käßmann: Auch die wissen, was sie an mir haben:
Darauf kannst du einen lassen, Margot!

Dezember 20, 2009

So hat Kipling das nicht gemeint

Rainer Bonhorst sagt auf der Gähnchse über Afrika und die Politik des Klimawandels eine Menge Richtiges (und meinetwegen bekommt sie deswegen auch ihr Link), bis er offenbar die politisch korrekte Schmerzgrenze erreicht und sich dann - es ist ein Jammer - unsterblich blamiert:

Dezember 17, 2009

Als Hure geboren und immer geblieben

Warum wird eine Frau, die ihren späteren Ehemann traf, als sie öffentlich "oben ohne" posierte, die eines ihrer drei unehelichen Kinder, die sie von ihm hatte, bekam, als er noch mit einer anderen Frau verheiratet war, gegen eben diesen immens reichen und prominenten Angetrauten im katholischen Italien einen Antrag auf Scheidung nach dem Verschuldensprinzip stellen, der, falls erfolgreich, ihr einen Anspruch auf die Hälfte seines Vermögens sichern würde?

Geld? Kaum. Man kann sich Face- und andere Liftings auch mit weniger leisten. Moralische Empörung? Haha! Wie wäre es mit: Weil ihr Gesicht zwar immer noch jedem Mann verspricht: "Komm her, ich blas' dir einen", aber mittlerweile jeder Mann, sogar der hässliche Zwerg, mit dem sie noch verheiratet ist, dankend ablehnt, sie aber letzte fünf Minuten im Rampenlicht genießen möchte?`

Ein Wort mit auf den Weg, lieber Silvio: Sollte ein erfahrener Hurenbock wie du wirklich nicht gewusst haben, dass man Frauen wie Lario vielleicht vögeln kann, aber nicht heiraten darf? Und WAS, glaubst du, wird die kleine blonde Schlampe (JEDE BELIEBIGE deiner vielen kleinen blonden Schlampen) mit dir machen, sollte sie Signora Berlusconi III werden?

Wieder so ein Fall, wo ein hässlicher kleiner Mann sich die Illusion bewahren möchte "um seiner selbst geliebt" worden zu sein. Er ist also stolz darauf, nie "dafür" bezahlt zu haben. Klar, sämtliche Amateur- und sogar die Profinutten, die seinen Weg gekreuzt haben, haben sich alle wegen seiner imposanten Erscheinung in ihn "verliebt". Dass so ein gerissener und machtbewusster Mann sich für einige Kilo vekommenen Fleisches zum Affen macht, sollte besser als alles andere die Pointelosigkeit des Feminismus beweisen.

Dezember 15, 2009

Merk-würdig

Gudrun Eussner veröffentlicht eine Gegendarstellung auf ihrer Webseite:

Mein Name ist Mawloud Bahr und ich bin ein "EHEMALIGES MITGLIED" vom BFF !
Nachdem ich ihren Artikel gelesen habe, wundert es mich nicht, warum wir Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden. Mit wir meine ich ebenfalls Herrn Rachide Chamlali.
Um uns eine Meinung über BFF zu bilden mussten wir nicht erst ihren Artikel lesen.
Wir haben dort unsere Erfahrungen gemacht und sind zügig ausgetreten.
Wir sind zwei freiheits- und demokratieliebende Menschen, die schon seit ihrer Kindheit hier in Deutschland leben. Ich habe keine Probleme damit, dass sie ihre Meinung öffentlich kundtun. Ich finde es sogar gut, dass Menschen sich berechtigerweise kritisch äussern, und andere Menschen daran hindern, anderen Schaden zuzufügen. Wir zwei sind schon lange Freunde und waren von dieser Idee begeistert, haben uns aber dann wegen einigen dort vorherrschenden Situationen enttäuscht zurückgezogen.
Wir haben mit dieser Partei nichts mehr zu tun. Unsere Namen sinde ebenfalls nicht mehr auf der BFF-Liste, wie sie sich online erkundigen können. Aber auch wenn ich noch bei der Partei verblieben wäre, so hätte ich dennoch massive Probleme damit, wenn Menschen wie sie über Personen wie uns Beide rufschädigend Verleumdungen veröffentlichen und dafür Sorgen, dass man keine Arbeit bekommt, weil sich die Chefs auf Google wegen ihnen unseren schlechten Ruf lesen. Ich habe keine Lust wegen ihnen auf Kosten der deutschen Staatsbürger von Sozialhilfe bzw. von der ARGE leben zu müssen.
Ich würde also ihre gerechten Schritt begrüssen, wenn sie uns:
1. Mawloud Bahr
2. Rachide Chamlali
von ihrer Website löschen würden, damit wir nicht mehr in Googles Suchergebnissen stehen.
Da wir durch unseren Austritt bei der BFF-Partei keine öffentlichen Personen mehr im Sinne von Politikern mit rechtlich eingeschränkter Privatssphäre sind sondern jetzt nunmehr wieder Privatsperson, behalten wir uns bei einer Nichtlöschung von ihrer Seite zivilrechtliche Schritte wegen Rufschädigung, Verleumdung und Schadenersatz wegen Nichzustandekommen von Berufsverhältnissen aus den ersten beiden genannten Gründen vor.
Ich bin mir aber sicher, dass es nicht dazu kommen muss, sie zu verklagen. Ich habe mich ihrer Seite etwas befasst und glaube nicht, dass sie möchten, dass sie ausser den zuvor genannten Folgen auch noch ihre Website geschlossen werden muss.

Mit freundlichem Gruss

Mawloud Bahr
Rachide Chamlali

14. Dezember 2009
Das Mail bezieht sich auf einen Artikel von Gudrun Eussner, der im August 2009 erschien und unter demselben Link erreichbar ist.

Ich denke, es ist eher großzügig, dass sie diese "Gegendarstellung" überhaupt veröffentlich hat. Es ist schon merkwürdig (im eigentlichen Sinne dieses Wortes), dass jemand nicht die Veröffentlichung der Tatsache, dass er es sich anders überlegt hat, verlangt, sondern die "Löschung" einer zum Zeitpunkt der Publizierung faktisch richtigen Darstellung.

Gudrun Eussner hatte nichts weiter getan, als die Kandidatenliste des BFF, auf der eben auch der Name Mawloud Bahr stand, auf ihre Webseite zu setzen. Darüber hinaus wurde sein Name nicht erwähnt. Vielleicht geht Wolfgang Clement ja jetzt auch Klinken putzen und verlangt von den Medien, dass jeder frühere Hinweis auf seine SPD-Mitgliedschaft getilgt wird?

Dezember 14, 2009

Medienhurerei

Dagegen ist der Verkäufer, der einer 70jährigen alten Jungfer einen Zentner Kinderpuder andreht, kulant und das Kind, das seine Großmutter die Treppe 'runterschubst und fragt: "Omma, watt läufsse so schnell?", gut erzogen. Der ostmärkische Standard meint:

Denn dort [in Afghanistan] geht es um Leben und Tod, um die Frage: Machen Deutsche in Afghanistan gezielt Jagd auf Taliban und überschreiten damit ihre Kompetenzen? Für ein Land mit einer militärischen und kriegerischen Vergangenheit, wie Deutschland sie hat, ist das keine untergeordnete Frage, sondern eine sehr zentrale.
Und wir wissen ja alle, wie widerständig sich die Ostmark seinerzeit, in der Vergangenheit (Ja richtig, in DER Vergangenheit!), angesichts der deutschen militärischen und kriegerischen Anschlussiniative gezeigt hat.






Dieses saubere Bisschen Journalismus ist bezeichnenderweise betitelt: "Guttenberg und Afghanistan - Der Glanz verblasst". Der Spiegel von heute ist ähnlich gut drauf, titelmäßig:

Guttenberg ist fällig. Und warum? Weil ihm der Proll-Charme eines Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel (Aua!) oder Kurt Beck abgeht, mit dem sich die Medienhuren beiderlei Geschlechts so wunderbar identifizieren können. Sie können nicht anders.

Dezember 13, 2009

Sex und Scheiße im Kopf

Vince Ebert, der allzuviel über Sex sabbert, entweder weil er doch nicht ganz so viel bekommt, wie er immer durchblicken lässt oder weil er hofft, dass er dann mehr gelesen wird, erklärt uns auf der Gähnachse (kein Link, bitte '"Vince Ebert" Sex' googeln, das gibt 17.000 Treffer und dieser neueste Geistesblitz wird schon dabei sein), macht uns klar, dass er vollkommen merkbefreit ist wo die Vorteile der sexuellen Befreiung der Frau liegen:

Die Antibabypille hat vermutlich mehr zur Stärkung der Frauen beigetragen als alle Parteiprogramme zusammen. Denn die Pille gab zum ersten Mal in der Geschichte dem weiblichen Geschlecht die Macht, über ihre Zukunft zu entscheiden. Mit ihrer Einführung schnellte in Deutschland die Zahl von Jura- und Medizinstudentinnen spektakulär in die Höhe, weil die Frauen wussten, dass sie ihre Ausbildung abschließen und sich beruflich etablieren konnten, ohne wie eine Nonnen leben zu müssen.
Ja, und genau das ist das Problem. Es wäre interessant zu erfahren, wieviele dieser sexuell befreiten Studentinnen ihr auf Kosten des Steuerzahlers begonnenes Studium abgebrochen haben, nachdem sie sich entweder ausgevögelt oder einen Akademikergatten an Land gezogen haben (in der zweiten Generation eher einen Vater für ihr todschickes uneheliches Kind zum Abzocken) oder beides, aber sei's drum. Wir fragen uns, ob der Herr Ebert jemals einer Rechtsanwältin der sexuell befreiten Pillengenerationen in die Hände gefallen ist. Als Mandant, meine ich. Ich habe bisher noch keine erlebt, die nicht zickig, unsachlich und unfähig gewesen wäre. Aber vielleicht ist das unserem oh-so scharfzüngigen Kommentator der Zeitläufte ja noch garnicht aufgefallen, da er mit seinen Gedanken offenbar lieber bei seinem Priapismus, als den gesellschaftlichen Realitäten verweilt.

Ärztinnen der Pillengenerationen kennen wir allerdings nicht, unsere Gesundheit ist uns zu sehr lieb und wert. Komischerweise sind die prae-Pillen-Ärztinnen, und von denen kennen wir einige, jedes Bisschen so tüchtig wie ihre männlichen Kollegen. Kann es sein, dass das ist, weil die ihren Kopf für ihren Job frei haben und nicht angefüllt mit Sex und Scheiße?

Eitelkeit macht unglaubwürdig...

... und vice versa!

Man wird uns nicht so schnell wieder etwas Nettes über eine Feministin sagen hören (oder besser: sehen), aber Hut ab vor Alice Schwarzer!

Ja, ich werde immer wieder gefragt, ob ich keine Angst hätte, die Islamisten zu kritisieren. Angst wovor? Selbstverständlich müssen wir handeln! Und ich schätze mich glücklich, wenn es mir gelungen sein sollte, zur Aufklärung über diese Dunkelmänner (und ihre Gehilfinnen) beigetragen zu haben. Und ich freue mich über die vielen freundlichen Gesichter in aufgeklärten Ausländervierteln, wo Frauen wie Männer mir zustimmend zuwinken.

Doch auf einem bestehe ich als Nicht-Muslimin auch weiterhin: Mir geht es nicht um den Islam als Glauben – dessen beunruhigenden Reformstau sollen die MuslimInnen bitte unter sich regeln, und zwar möglichst bald. Mir geht es ausschließlich um den Missbrauch des Islams als politische Strategie. Denn eines ist klar: Das ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts. Und diesmal im Weltmaßstab.
Selbstverständlich - und vielleicht ist es hier wirklich "natürlich" - kann sie nicht so ganz aus ihrer linken, politisch korrekten Haut. Wir fragen uns, wo es denn diese "aufgeklärten Ausländerviertel, wo Frauen wie Männer [ihr] zustimmend zuwinken" gibt. Und, liebe Alice, der Islam wird nicht als politische Strategie missbraucht, er IST diese politische Strategie. Auch kann sie, die Kleinbürgerin, wohl nicht WIDERSTEHEN, ihre multikulturellen, tollen Bekantschaften und damit ihren irre weiten Horizont 'raushängen zu lassen. Aber sei's drum. Die fatale Unterscheidung zwischen "friedlichen" Muslimen und "bösen" Islamisten machen bessere Kenner des Islams, als sie einer ist. Der veritable Robert Spencer fällt einem da zuerst ein, ist aber nicht der einzige.

Im Übrigen ist Schwarzer, und das sollte nicht unerwähnt bleiben, X mal konsequenter, stringenter und intelligenter in ihrer Kritik des Islams, als der große HMB. Und mit weniger billigen Effekten kommt sie auch aus. Mit einem Wort: Sie ist in ihrer Kritik uneitel, und das macht sie so glaubwürdig.

Hat Tip: Jerry!

Dezember 11, 2009

Wirklichkeit überholt Satire

Am 18. September schrieben wir, es war als Satire gedacht, Folgendes:

Wieder einmal ist eine Bluttat geschehen, die durch schärfere Waffengesetze hätte verhindert werden können, als ein Amokläufer in Ansbach in Mittelfranken seinem Schul-Frust etwas drastisch Ausdruck verlieh. Psychologen waren noch vor der Polizei zur Stelle und stellten fest, dass der Vater des jungen Mannes der eigentlich Schuldige ist, da er durch seine Weigerung, Norwegerpullover und lila Latzhosen zu tragen, seinem Sohn gegenüber mangelnde Sensibilität gezeigt und ihn so nachgerade in die Tat getrieben hat.

Offenbar entnahm der Täter die Tatwaffen dem legalen Waffenarsenal seiner Eltern, die skandalöserweise wohlhabend genug waren, sich Messer, eine Axt, Flaschen, Benzin und sogar Streichhölzer leisten zu können. Sie bewahrten, wie das bei Mitgliedern der privilegierten Klassen so ist, sämtliche Waffen nach Gutsherrenart frei zugänglich bei sich zu Hause auf. Die Eltern haben erklärt, dass sie all' ihre Waffen freiwillig abgeben werden und sich in Zukunft nur noch von fleischlosen, breiigen Eintöpfen, die "Essen auf Rädern" liefern wird, ernähren zu wollen.

In einem Positionspapier, das am Dienstag auf einem Treffen der Staatssekretäre der Innenministerien diskutiert werden soll, heißt es, dass Messer, Streichhölzer und Äxte zentral in zu schaffenden Institutionen und Großküchen gelagert werden sollen und wegen der von Benzin ausgehenden Gefahr eine schnelle Umstellung auf Elektrofahrzeuge geplant sei. Es wird auch erwogen, die Erlaubnis zur Benutzung von Gabeln drastisch einzuschränken, außerdem sollen verdachtsunabhängige Messerkontrollen bei Waffenbesitzern möglich werden. "Es wird eine Pflicht eingeführt, Kontrolleuren Zutritt in die Wohnung zu gewähren", verlautete ein ranghoher Beamter des Bundesinnenministeriums. Wer das grundlos verweigere, müsse mit dem Widerruf seiner Gabelerlaubnis rechnen.
Nun lesen wir auf dem ganz und gar unpolitischen MusterküchenBlog:
Auch Küchenmesser können künftig unter die Restriktionen des Waffengesetzes fallen und der Fachhandel muss sich künftig auf die Verschärfung des Waffenrechts einstellen. Das bestehende Gesetz wurde u. a. erweitert durch das Verbot, Messer mit einer feststehenden Klinge von mehr als 12 Zentimetern Klingenlänge und die eine bestimmte Klingenform aufweisen, in der Öffentlichkeit zu führen.

Für die Klingenform wird definiert, dass diese entweder einen über die gesamte Klingenlänge von der Rückenlinie zur Schneidelinie sich verringernden Querschnitt aufweist oder über ein Maß von mehr als 25% der Gesamtklingenlänge unter Reduzierung der Klingenbreite zur Spitze zuläuft. Zumindest die letztgenannte Bedingung dürfte auch auf eine Vielzahl von Küchenmessern mit einer Klingenlänge von mehr als 12 Zentimetern zutreffen, so dass diese hierdurch zur Waffe im Sinne des Waffengesetzes werden, worauf der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur (GPK) hinweist. Das Führen einer Waffe um Sinne dieses Gesetzes bedeutet, dass die Waffe - ohne zusätzliche Sicherungseinrichtungen überwinden zu müssen - in Anschlag gebracht werden kann.

Der Transport von A nach B in einem nicht unmittelbar zugriffsbereiten Behältnis ist jedoch weiterhin erlaubt. Dies kann bereits dann problematisch werden, wenn im Handel ein entsprechendes Küchenmesser erworben wird und dieses nur in einer Plastiktüte nach Hause transportiert werden soll. Bereits dies kann den Tatbestand des „Führens einer Waffe“ erfüllen. Auch der Weitertransport im Handschuhfach des eigenen PKW könnte unter den Tatbestand des Führens einer Waffe fallen, es sei denn, das Handschuhfach ist mit einem Schlüssel verschließbar und wird auch verschlossen.

[...]

Der Handel ist also künftig gut beraten, wenn er seine Kunden bei Erwerb eines unter den Waffenbegriff fallenden Messers darauf hinweist, dass es sich hierbei um eine Waffe iSd Waffengesetzes handelt und was er dabei zu beachten hat. Das Messer sollte er dem Kunden nur gut verpackt mitgeben, ein einfaches Einlegen in eine Plastiktüte könnte problematisch sein. Auch sollte er den Kunden darauf hinweisen, dass er in jedem Fall den Kaufbeleg aufbewahren sollte, um den gerade erfolgten Kauf im Falle einer Kontrolle zu dokumentieren.
Unser Kommentarversuch:
Sicher ist dies kein politisches Blog, dennoch ist es traurig, dass die Blogbetreiber wie Schafe, die sich zur Schlachtbank treiben lassen und nicht einmal ein "Bäh" äußern, angesichts eines aufkeimenden neuen Totalitarismus nichts als treuherzige Ratschläge parat haben, wie: "Auch sollte er [der Händler] den Kunden darauf hinweisen, dass er in jedem Fall den Kaufbeleg aufbewahren sollte, um den gerade erfolgten Kauf im Falle einer Kontrolle zu dokumentieren."

Geht hier und beim GPK tatsächlich niemandem auf, was für ein massiver Eingriff in die bürgerlichen Freiheitsrechte hier stattfindet, ein Eingriff, der Ihre Interessen und die des Verkaufs von Küchengeräten bei weitem überschreitet?
Leider hat der Spam-Filter diesen Kommentar auch nach dem etwa 15 Mal nicht durchgelassen. Sei's drum.

Nun muss sich also nicht nur der gesetzestreue Bürger, der legal Waffen besitzt, unter Generalverdacht stellen lassen, sondern auch der, der ein Küchengerät gekauft hat.

Ob jetzt auch Taschenkontrollen bei unseren einschlägig aufgefallenen Mitbürgern mit Migrationshintergrund, die dafür bekannt sind, "gern mit dem Messer herum[zufuchteln]" durchgeführt werden? Sicher nicht, denn so richtig gefährliche Sushimesser können die sich von ihrem Hartz IV eh nicht leisten und jeder weiß ja, dass Waffen töten und nicht Menschen.

Dezember 10, 2009

Warum es der deutschen Wirtschaft so gut geht

Update siehe unten!

Ich habe heute [das war der 8. Dezember] in einem Haushaltsauflösungsschuppen eine fast neue Quelle Küche gekauft, im niedrigen dreistelligen Euro-Bereich, mit Geschirrspülmaschine und Granitspüle. Selbstverständlich (das Hannes "Pimpel" Stein (andere Top-Literaten aber auch) würde jetzt sagen "natürlich") brauche ich noch das eine oder andere Ergänzungs-Teil. Ich zur Küchenquelle-Seite (kein Link, bitte googeln!). Dort gibt es einen Warenkorb, man kann Videos der Küchenelemente ansehen, Küchen online planen, online in einem Katalog blättern, eine Service-Hotline konsultieren oder herausfinden, wo es sogenannte "Stores" gibt (hätte ich diese sprachliche Entgleisung vor dem Kauf des Teils gesehen, hätte ich davon Abstand genommen) oder einen Beratungstermin vereinbaren.

Ihr persönlicher Küchenberater bringt alles mit, was für eine durchdachte Planung nötig ist: zum einen natürlich [sic!] viel Zeit, zum anderen viele Muster von Fronten, Griffen und Arbeitsplatten, ein topmodernes Lasermessgerät [Holy Wow!] und sein Notebook. [Holly Doppelwow! Vielleicht setzt er sich ja damit auch ins "Caféhaus" und wartet dort auf den Messias!]
Das hatte mir grade noch gefehlt! Nur eines kann man dort, wie es scheint, nicht: Küchen und Küchenelemente kaufen, zumindest nicht, ohne sich auf einen unerwünschten persönlichen Kontakt mit einem der Marketingstrategen dieser Erfolgsfirma, ganz sicher ein Hannes Stein der Küchenvermarktung, eingelassen zu haben.
Bitte wo kann ich auf dieser Seite etwas KAUFEN? Ich sehe, Sie haben einen Warenkorb. Wie füllt man den? Ich möchte keine Videos ansehen, nicht online planen, nicht in einem Katalog blättern, keine Service-Hotline konsultieren, keinen Ihrer "Stores" besuchen, keinen Beratungstermin vereinbaren, sondern schlichtweg einige Schränke - ich weiß genau welche - als Ergänzung zu meiner Quelle-Küche online bestellen.

Wie bitte geht das?

Beste Grüße und Dank für Ihre Hilfe
Mein Name
Damit nicht genug, ließ sich das Kontaktformular erst nach Eintrag einer vollständigen Adresse abschicken. Da derartige Formulare, falls das möglich ist, noch blöder sind, als die Firmen, die sich ihrer bedienen und ich keinen Servicewüstenfuzzi auf der Matte stehen haben will, habe ich dort eingetragen: "Die werde ich ihnen schon rechtzeitig mitteilen." Mal schauen, ob die wirklich 'was verkaufen wollen. Ich wette dagegen.

Gestern morgen war schon eine Antwort da. Immerhin!
Sehr geehrte Frau ...,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider ist es momentan aus technischen Gründen nicht möglich, Artikel auf www.kuechen-quelle.de zu bestellen.
Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass bald wieder bestellfähige Artikel auf unserer Homepage angeboten werden können.

Solange dies nicht möglich ist, möchten wir Ihnen gerne einen kostenlosen und unverbindlichen Termin mit einem unserer Küchenberater anbieten.
Er kann Ihnen ein schnelles und unverbindliches Angebot für die benötigten Schränke unterbreiten.

Bitte kontaktieren Sie dazu unsere Servicehotline 0180 5562555.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Küchen Quelle Team
Ja, das war so etwa das, was ich erwartet hatte. Die haben also einen Warenkorb ohne "Shop", wenn man was kaufen will, muss man einen Fuzzi samt Laptop im eigenen Heim herumschnüffeln lassen, was einen subtilen Druck erzeugt, das zu kaufen, was der Mann vorschlägt, da er sich doch so viel Mühe gemacht hat. Der Sinn ist klar, die wollen nur GANZE Küchen verkaufen.
Sehr geehrte Frau ...,

ich bedanke mich für Ihre schnelle und freundliche Antwort und selbstverständlich ist es nicht Ihre Schuld, dass sie mich nicht befriedigt. Das hatte ich befürchtet! Es geht doch aus dem Zusammenhang ganz klar hervor, dass ich eben keinen Küchenberater im Haus haben möchte. Haben sich die Verantwortlichen in Ihrem Haus jemals Gedanken darüber gemacht, warum das (ansonsten grässliche) Möbelhaus aus Schweden so ein gigantischer Erfolg ist, wohingegen Ihr Haus soeben nur knapp der Auflösung entkommen ist? Diese Frage ist rhetorisch und selbstverständlich nicht an Sie persönlich gerichtet. Aber vielleicht leiten Sie sie ja trotzdem an Ihr Marketing weiter.

Mit freundlichen Grüßen und noch einmal bestem Dank für Ihre Bemühungen
Mein Name
Nun werde ich mir auf Ebay als Ergänzung für die andere Wand ein Küchenbuffet besorgen (so eins, wie meine Großmutter hatte), es weiß streichen und als Verkleidung für den Waffenschrank, der in der Küche steht, einen Hochschrank mit ähnlicher Front (er steht sowieso an wieder einer anderen Wand, sodass es nicht weiter auffallen wird) bei dem grässlichen Möbelhaus aus Schweden, und das Traditionsunternehmen aus Fürth wird nie erfahren, wieso Ebay und Ikea im Gegensatz zu ihnen so viel Erfolg haben.

Deutsche gehören der einzigen Spezies an, die nicht aus Erfahrung lernt.

Dezember 08, 2009

Moderne Zuhälterei

Die Sendung "Bauer sucht Frau" hat dem Sender RTL gestern den Tagessieg bei den Einschaltquoten beschert. Warum das interessant ist? Der Bauernstand ist das Rückgrat eines Volkes. Die Nazis haben das gewusst und gerissen auf dieser Klaviatur gespielt. Die Stalinisten in der "Ehemaligen" haben es anders gemacht. Während sie die großbürgerlichen städtischen Villen einfach verfallen ließen oder zu Kitas oder sonstwas umfunktioniert haben, aber sonst unberührt ließen, haben sie das Land, wie man es traditionell kannte, ausgelöscht. Sie haben dem Volk das Rückgrat gebrochen. Die Bauernhäuser wurden mit Asbestplatten oder anderen Abscheulichkeiten zugenagelt, Plattenbauten auf die grüne Wiese gesetzt, Silos und Ställe gigantischen Ausmaßes errichtet (man glaubt es wirklich nicht, wenn man es nicht gesehen hat), Raketenschlepper vom sozialistischen großen Bruder importiert und eine lebensfeindliche, vollkommen irrsinnige großflächige Felderwirtschaft betrieben. Nicht dass sich an Letzterem viel geändert hätte, nur dass heute Gier ("Biomasse") und nicht mehr sozialistischer Größenwahn den Treibstoff liefert.

Nun wird mit "Bauer sucht Frau" auch die gesamtdeutsche mediale und spirituelle Bankrotterklärung des Bauernstandes öffentlich abgegeben und niemand jault auf. Nein, es ist NICHT witzig, wenn einige grenzdebile Schwanzträger von einem Haufen fernsehgeiler Amateurnutten mit einer Zuhälter-Sendeanstalt vorgeführt werden, und dabei der Eindruck vermittelt wird, dass das in irgendeiner Form etwas mit dem Leben auf dem Land zu tun hätte, während die "kritischen Qualitätsmedien" 'was von "rückwärtsgewandten Geschlechterbild" oder "archaischem Abhängigkeitskonstrukt" sabbeln - als ob es darum ginge.

Wir brauchen keinen Islam, keinen Kommunismus und keine Nazis, um uns kaputt zu machen. Unser eigenes Genick brechen, das können wir sehr gut selber.

Dezember 06, 2009

Abschaum und Islamkritik

Endlich einmal wirft jemand die Frage nach dem Dilemma der Islamkritik auf. Danke Liza!

Wir erleben es auch, nur irgendwie andersherum. Wenn wir die säuischen Zurschaustellungen bei "Love Parades" oder die des übrigen Abschaums, von C wie Charlotte Roche bis R, wie Lady Bitch Ray, sehen, sagen wir uns spontan: "Kein Wunder, dass sie uns hassen!" Aber das ist dummes Zeug. Selbstverständlich hassen sie uns nicht deswegen, sondern wegen der (missbrauchten) Freiheit, die so etwas erlaubt. Wir sind offenbar eine Gesellschaft, in der Frauen (und Schwule und allzu viele Männer) nicht wissen, dass Freiheit und Würde untrennbar sind.

Das Dilemma ist unauflöslich. So wie die Linken den Freiheits- und Toleranzbegriff missbrauchen, um den Islam NICHT zu kritisieren, spielen bei vielen Islamkritikern ausländerfeindliche und rassistische Elemente mit. Das Problem ist, dass es in Deutschland, anders als in Amerika, nie einen Wertekonservatismus gegeben hat, gibt oder geben wird. Deutsche können nicht ohne Totalitarismus, deswegen ist der Islam ja auch so attraktiv für so viele. Dazu kommt, dass Deutschen das Gen fehlt, das dafür sorgt, dass sich ein funktionierender ethisch-moralischer Kompass entwickeln kann.

Mal was anderes: Wir müssen bei "Appenzell Innerrhoden" immer an Kryptorchismus denken. Geht das nur uns so?