Samstag, 30. April 2011

Tagesweisheit

Die Welt ist schlecht, Kapitalismus ist kaputt, wir müssen alle kritisch-unitär sein...

Mittwoch, 27. April 2011

Wem Atom- und Genangst auf Dauer langweilig werden ...

... ist hier bestens aufgehoben.

Montag, 25. April 2011

Die Tyrannei der Toleranz

Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir hier in voller Länge die gestrige Pressemitteilung 25/2011 der Freie-Wähler-Fraktion im Römer:

Die Zappelprozession der grün-linken Dekadenz

Karfreitag: Tanz-Demo für kulturelle Verwahrlosung


Auch wer kein Christ ist, musste am Karfreitag in Frankfurt mit Grausen ansehen, wie sich auf dem Römerberg die erbärmlichste „Demonstration“ formierte, die seit vielen Jahren durch die Straßen der Frankfurter Innenstadt zog. Denn die einem Ruf der Grünen Jugend Hessen gefolgten Teilnehmer des Protestes gegen das gesetzliche Tanzverbot an Ostern zeigten mit ihren abstoßend zuckenden Körpern und ihrer offenen Verachtung für einen der wichtigsten christlichen Feiertage, dass sich das neue „Vielfalt“-Frankfurt auf dem direkten Weg in die kulturelle Verwahrlosung befindet.

Samstag, 23. April 2011

Kernenergie und Thorium-Reaktoren

Warum Kernenergie im Ausland noch eine große Zukunft haben dürfte, erläutert für technisch Interessierte Kirk Sorensen in diesem spannenden und unbedingt empfehlenswerten Vortrag die Vorteile von Thorium-Flüssigsalzreaktoren. Besonders erwähnenswert ist dabei, daß bestehender "Atommüll" wiederverwendet werden könnte, und radioaktives Material, das sonst hunderttausende Jahre strahlen würde, weitestgehend in Material, das ein paar hundert Jahre strahlt, umgewandelt werden könnte. Auch wenn Deutschland aus der Kernenergie (und weitgehend aus der Nuklearforschung?) aussteigt, dürfte der Widerstand, bestehenden Atommüll in solchen Reaktoren wiederzuverwenden und weit unschädlicher zu machen, dann nicht allzu groß sein.

» Mit Thorium in die nukleare Zukunft

Freitag, 22. April 2011

Zitat des Tages: Wählerbeschimpfung

Es ist ein interessantes Experiment der traditionell staatstragenden Parteien links wie rechts der Mitte, die im Kern berechtigte Kritik an und nachvollziehbaren Zorn über die zwei zentralen Fehlleistungen der politischen Klasse der letzten Jahrzehnte – das Management von Migration und Einheitswährung – mit dem Mittel der Wählerbeschimpfung zu beantworten.
Und damit hat Christian Ortner freilich recht.
Es ist die Eigenschaft von Versagern, andere für ihre Fehler und ihr Versagen verantwortlich zu machen. Das gilt im Kleinen wie auch im Großen. Mir ist es egal, ob es nun eine links- oder rechtspopulistische Partei ist, die mit dem Euro-Thema Erfolge einheimst. Daß eine Transferunion nur solange gut geht, wie die deutsche Wirtschaft brummt, ist offensichtlich. Irgendwann kommt die Flaute und die Leute werden fragen, wo ihre Renten und Pensionen hingegangen sind.
Freilich hat man als Nord- oder Mitteleuropäer keinen Grund, diese Länder chauvinistisch "runterzumachen", aber irgendwann dürfte man bspw. den Griechen und der griechischen Politik mal mitteilen, daß sie keinen Anspruch auf dauerhafte deutsche Hilfen (= Geschenke) haben.

Mittwoch, 20. April 2011

Piep Piep Piep Wolfi hat Euch alle lieb

Am 17. April schrieb die taz für Doofe:

Eine Schwedin ist beim Sonntagsspaziergang mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund von zwei Wölfen attackiert worden. Wie der Ehemann der Frau in Medien berichtete, tauchten bei dem morgendlichen Spaziergang bei Norrtälje nördlich von Stockholm plötzlich zwei Wölfe auf und bauten sich vor dem Hund namens Tyson auf.

Während das eine der beiden Raubtiere den kleinen Hund in den Nacken biss, ihn anhob und mit der Beute in den Wald entschwand, richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen. Die Mutter begann sofort zu schreien und Richtung Ortschaft zu laufen. Darauf folgte der Wolf seinem Artgenossen in den Wald.

Die Forstbehörden schickten Suchmannschaften in das genannte Gebiet. Die Forstbehörden schickten Suchmannschaften in das Gebiet, die Reste des Hundes fanden.

In Schweden leben etwa 200 Wölfe. Tierschützer verlangen ein totales Jagdverbot und die Ausweitung der Population. Anwohner in sechs betroffenen Bezirken wollen dagegen eine kräftige Dezimierung durch Jagd erreichen. Sie meinen, dass die Wölfe zu viele Haus- und Nutztiere reißen und auch gefährlich für Menschen sind.

Der Gutmensch und seine Pfründe

Ich muss noch einmal auf die Wölfe zurückkommen. Bei genauem Durchlesen springt einen die Ähnlichkeit der Abwiegelungsstrategien, die Feigheit, der Selbsthass, das Opfer-zum-Täter-machen und die Lüge im Angesicht einer simplen Wahrheit, förmlich an. (Zu dem Original geht es hier.)

Dienstag, 19. April 2011

Heute gehört uns der Müllsack und morgen die ganze Welt

Samstag war ich auf der Jahreshauptversammlung meiner Kreisjägerschaft. Solche Veranstaltungen mag ich, weil ich da zu den Jüngsten gehöre und meistens die einzige Frau bin. Vor allem Ersteres passiert mir nicht mehr sehr oft. Höhepunkt war ein Vortrag über die Wölfe in der Lausitz, denn nun wartet man gespannt darauf, dass dieses streng geschützte Großraubwild auch in das am dichtesten besiedelte deutsche Mittelgebirge, das Erzgebirge, weiterwandert.

Die Webseite "Wolfsregion Lausitz" könnte als Nachschlagewerk über politisch korrekten Umgang mit wilden Tieren dienen. Unter der Überschrift "Angst vor Wölfen" finden sich solche Klopfer wie "Menschen gehören nicht zur normalen Beute von Wölfen" oder "Unerfahrene Jungwölfe sind manchmal weniger scheu, eher neugierig-naiv, zu einem aggressiven Verhalten gegenüber dem Menschen kam es aber noch nie" oder "Gelegendlich werden Wölfe in der Nähe, selten direkt in Ortschaften gesehen. Dort können sie auch Nutztiere reissen, besonders wenn diese unzureichend geschützt sind." Nun kann man nur noch hoffen, dass die Wölfe das auch wissen und die blöden Bauern sind es eh selbst schuld, wenn die Wölfe ihre Schafe reißen.

Nachhaltige Empörung

Da tun die mal was für Umweltschutz und Recycling und so, und schon gehen die in die Luft ...

Assoziationen

Kleine bloginterne Diskussion über Abneigungen und warum ich dieses Bild als gotteslästerlich empfinde:


Feuervogel meint, es erinnere eindeutig an den Frosch am Kreuz:


Stimmt!

Montag, 18. April 2011

Knüller des Tages: taz beklagt Innovationsmangel in Finnland

Im national-konservativen Schneckenhaus, in das die finnische Politik jetzt abdriften könnte, dürfte es aber auf Dauer gar nicht gemütlich sein. Abschotten und Ausklinken werden Finnland erst recht ins Abseits manövrieren. Der Absturz von Nokia, dem einstigen Stolz der Nation, sollte Warnung genug sein. Mangels Innovation rutschte der Konzern von der Weltspitze tief in die Krise.
Das ist vielleicht nicht einmal falsch, es stellt sich trotzdem die Frage, wann denn hierzulande die taz-Stammleserschaft jemals in der BRD-Geschichte für wohlstandsfördernde Innovation gesorgt hat.

Sonntag, 17. April 2011

Restrisiko ...

... mit ökologischem Gewissen.

Totalitärer und freiheitlicher Kampf gegen Rechtsextremismus

Die FAZ berichtet über das Phänomen "Nazi-Outing". Dabei werden "tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten" im Internet bloß gestellt, freilich ist das bloß der Anfang, Linksextremisten halten es laut FAZ auch für gerechtfertigt, den Familien ihrer Zielpersonen nachzustellen. Freilich gibt es in Deutschland auch genügend Leute mit Anstand, die ein rechtsextremes Weltbild für eine Abschaum-Einstellung halten, dabei aber niemals selbst in Abschaum-Einstellungen verfallen würden.

Wagner, der vor Jahren das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten „Exit Deutschland“ gegründet hat, verurteilte das Vorgehen der „Antifa“-Gruppen: „Man kann politische Freiheit nicht dadurch fordern, dass man die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt. Im Kern eines solchen Verständnis von Antifaschismus steckt schon die Staatssicherheit und auch der GULag.“
Das sehen im politischen Spektrum des Bundestags nicht alle so:

Bundestagsabgeordnete von Linkspartei und SPD sehen das anders. „Es ist durchaus richtig, dass man auf diese Weise klarmacht, dass man es mit Nazis zu tun hat“, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, Ulla Jelpke, der F.A.S. Jelpke sieht im „Nazi-Outing“ eine „Analogie zum Vorgehen gegen Folterer früherer Diktaturen in Lateinamerika, die heute noch auf diese Weise der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden“.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix, Vorsitzender der AG gegen Rechtsextremismus in der SPD, spricht sich zwar gegen das geheime Bespitzeln von Rechtsextremisten aus. Doch dürfe man Faschisten und Antifaschisten nicht auf eine Stufe stellen. „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“ [Hervorhebung von mir], sagte Rix der F.A.S.

"Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen." - Es ist im linken Spektrum mittlerweile zur Routine geworden, mit solchen Binsenweisheiten zumindest gröbste Unsittlichkeiten oder gar Verbrechen selbst zu rechtfertigen. Hätten bürgerliche Politiker einen Funken Intelligenz, würden sie solche Phrasen als tendenziell totalitär angreifen. Sie sind das Programm (und die Ableitung eines dummen "Selbst"-Bewußtseins) eines überaus destruktiven und wirtschaftlich fast ausschließlich unproduktiven Personenkreises, die solche Phrasen als Lückenfüller für ihre totalitäre Leere brauchen.

Samstag, 16. April 2011

Nur der Papst schwieg mal wieder ...

... wundert das jemanden?

Westlicher Journalismus als zivilisatorishes Totalversagen

Den japanischen Medien fällt es nun auch auf: Westliche, insbesondere deutsche Medien leisten sich lustvoll und unbereut einen Totalversagerjournalismus. Panik verbreitend schwadronnieren sie von einer Katastrophe, die die ganze Welt zu bedrohen scheint, so daß der grüne Pöbel hierzulande anfängt, Geigerzähler zu kaufen. Sie ziehen teils ihre Mitarbeiter ab, wissen aber trotzdem hochpräzis, welche "Lehren aus Fukushima" zu ziehen seien. Daß durch so eine Berichterstattung eine unsägliche Partei es von Anfang an verstanden hat, das Geschehen politisch auszuschlachten, ist dabei wirklich nicht mehr verwunderlich.

via achgut.

» Mummy, mummy, there's a nuclear monster

Freitag, 15. April 2011

Leserkommentar des Tages

Kaiser von Therm vor 3 Stunden
Aus ideologischen Gründen mit der Angst der Menschen spielen. Das ist linke Politik.

Menorquinische Brüste

Eine Politikerin in Menorca macht mit ihren Brüsten Wahlwerbung, darauf setzt das unvermeidliche politkorrekte Gegacker der mutigen Frauen-Emanzipierer des 21. Jahrhunderts ein: "Frauenfeindlich, diskriminierend, ....". Nein, die Politikerin meinte das sicher nicht so. Ein weit treffenderes Urteil wäre aber "Obszön!" oder "Unanständig!" gewesen, leider ist dies aber aus unserem Sprachgebrauch entschwunden!

Kennen Sie den alten Witz...

... über deutschen Humor, die englische Küche, französische Treue, russische Abstinenz und so weiter? Jetzt können wir eine weitere Ha-ha-Kategorie hinzufügen: Den muslimischen Denker. Leider ist das garnicht witzig.

Was mich schon lange an der FDP stört ...

... bringt Ulf Poschardt auf den Punkt:

Und die FDP sollte ihr leicht neurotisches Misstrauen gegen die Polizei fallen lassen. Gerade das Ideal einer starken Gesellschaft ohne viel staatliche Bevormundung braucht mächtige Leitplanken und Schutzinstanzen.

Die Strategen des "sowohl als auch"

Himpelchen weiß, wie es unter der Burka aussieht:

Mittwoch, 13. April 2011

Wo lebt Frau Professor Schavan ihre Überzeugungen?

Frau Professor (den Titel hat nicht mal die Physikerin Merkel inne) Schavan ist am Islam von der „selbstbewusste[n] Weise, die eigene Frömmigkeit zu leben“, fasziniert. Dagegen ist nichts zu sagen. Mich fasziniert bspw. die türkische Teekultur.
Aber eine Frage sei hierbei gestattet: Annette Schavan war von 1994 bis 2005 Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Wann hat sie sich darin einmal für Frömmigkeit bei Katholiken eingesetzt?

Dienstag, 12. April 2011

Ein schöner Bauch tut's auch

Das "schöne Gesicht der FDP" hat's auch getan. Das Habla weiß 'was:

Die Universität Heidelberg prüft Vorwürfe, nach denen die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin Teile ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben soll. „Wir haben am Montag davon erfahren“, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Die philosophische Fakultät sei von der Internet-Plattform „VroniPlag Wiki“ telefonisch über Anhaltspunkte informiert worden, die Arbeit stamme in Teilen nicht von Koch-Mehrin. Die Europaabgeordnete kommentierte die Vorwürfe zunächst nicht.

Zitat des Tages: Niemand diskriminiert heute besser als linksreaktionäre Studenten

Vivien Hinz (26) kann ihren ersten Tag an der Universität bis heute nicht vergessen. Ihr Freund brachte sie zur FH Koblenz, dort wollte sie sich für das Fach Soziale Arbeit einschreiben. Doch als sie die Studenten auf dem Campus sah, traute sie sich nicht mehr ins Immatrikulationsbüro. „Die sahen so alternativ und intellektuell aus – und ich stand in meinen Kik-Klamotten in der Ecke und habe geheult.“

Lassen Sie sich Ihr Angstzentrum vergrößern

Konservative haben größeres Angstzentrum im Hirn, erklärt uns die taz für Doofe.

Willkommen im Narrenparadies.

Wenn der Pastor einer Gemeinde von 50 Seelen in Florida der Verbrennung einer Ausgabe des verkackten Buches eines epileptischen Pädophilen aus dem 7. Jahrhundert, das Bigotterie, Eroberung und Versklavung kodifiziert, wenn also dieser Pastor der Verbrennung dieses Buches beiwohnt, steht die Welt Kopf, denn das Buch ist der Koran und Muslime könnten böse werden, was sie dann auch taten. Immerhin fragen einige Mutige, ob man dem Prediger denn "ganz" die Schuld an den etwa 20 Morden an Christen in der islamischen Welt geben könne.

Zitat des Tages: Solar-Bauversträge und Kosten

Die deutschen Solarstrom-Produzenten haben die Verbraucher bereits mit Kosten von mehr als 85 Milliarden Euro belastet, obwohl sie zur stabilen Stromversorgung fast nichts beitragen.
Wenn man damit Wahlsiege in vormals schwarzen Hochburgen einkaufen kann, ist es das wohl wert!

Montag, 11. April 2011

Hilfe, die auch ankommt

Hilfe für Waisenkinder in Japan
Franziskanerschwester Caelina Mauer leitet Heim in Ichinoseki


Schwester Caelina Mauer leitet ein Kinderheim im Katastrophengebiet.

Der Norden Japans wird sicher noch lange Zeit unter den Folgen des zurückliegenden, verheerenden Erdbebens und Tsunamis leiden. Der Malteser-Hilfsdienst (MHD) unterstützt ein Heim für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren in der Kleinstadt Ichinoseki, das von der Franziskanerschwester Caelina Mauer aus Heede (Emsland) geleitet wird. Das Heim liegt in der japanischen Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshu, etwa 150 Kilometer Luftlinie von dem Katastrophenkraftwerk Fukushima entfernt, das jedoch keine direkte Bedrohung darstellt. Schwester Caelina Mauer berichtet telefonisch: „Vor allem die jüngeren Kinder zittern bei jedem Nachbeben vor Angst und verkriechen sich weinend. Alle Kinder und auch die Mitarbeiterinnen sind total erschöpft. Wir leben seit fast einer Woche mit unseren 60 Kindern in der Turnhalle, zunächst ohne Strom und Wasserversorgung. Es fehlt an Benzin und Heizöl – die Kinder frieren bei Minus-Temperaturen.“ Gegessen habe man draußen am Kohlenfeuer. Eine Psychotherapeutin betreue die Kinder derzeit, weitere Hilfe sei jedoch dringend notwendig, so die 47-jährige Ordensfrau.

Ab ins Green Gym!

Auch Menschen können mit ihrer Muskelkraft Strom erzeugen, von 100W Leistung ist die Rede. Tolle Idee - wirklich!

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Ein m² Solarzelle macht in Deutschland zu Spitzenzeiten ungefähr ebenso 100W. Wenn man den Fitness-Strom genauso hoch wie bei Photovoltaik mit 0,50€/kWh (die neuesten Anlagen werden nur noch mit etwa 0,40€/kWh subventioniert, wer aber nach dem EEG 2004 noch eine Solaranlage installierte, fährt mit 0,574€/kWh eine fette Rendite ein - 20 Jahre lang staatlich garantiert) subventionieren würde, würde ich mir sofort auch ein Fitness-Studio zulegen. Vielleicht sollte man hierfür einfach mal eine Lobby aufbauen.

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Da würde vermutlich auch der Sozialingenieur bei mir anspringen, so als Sozialmaßnahme für frustrierte Jugendliche und vieles weitere. Die wären heutzutage am Ende sogar furchtbar glücklich darüber, wenn man sie zu täglich zwei Stunden strampeln verurteilt. Oder die Aussicht bei der Bekämpfung der eigenen Fettleibigkeit etwas für's "Kliimaaaa" tun zu können, dürfte bei vielen das Selbstwertgefühl in ungeahnte Höhen katapultieren. Der Betreiber ahnt noch gar nicht, wieviel Potential das hat!



Die "grünen" Entwickler solcher Geräte dürften jedoch eine viel zu pragmatische und vor allem individualistische Lebensauffassung haben, um bei der heutigen deutschen Kollektivseelepartei ihr Kreuzchen zu machen.

Zitat des Tages: Vaterlandsverräter

Da so gut wie feststeht, dass die Laufzeitverlängerung nicht nur zurückgenommen, sondern per Stilllegungen gleich mit dem Ausstieg begonnen wird, liegen nun alle deutschen Hoffnungen darauf, dass technologische Energien freigesetzt werden, die es im Atomzeitalter nicht gab. Andere Länder haben das vor dreißig Jahren schon gehofft. Sie haben immer noch Atomkraft. Aber so denken in Deutschland derzeit nur Vaterlandsverräter.

Sonntag, 10. April 2011

Parallelgesellschaft und Öko-Spießer

Die WELT berichtet mal wieder über Parallelgesellschaften - diesmal über "Öko-Spießer" in Freiburg. Zwar beziehen die meist keine Sozialhilfe, aber haben sehr häufig Jobs bei "Vater Staat" - die sie sich ja jetzt unter der neuen Regierung in Baden-Württemberg noch viel leichter zuschanzen können als bisher! - die auf den von anderen erwirtschafteten Reichtum angewiesen sind. Weil solche Leute im Gegensatz zu vielen Sozialhilfeempfänger (aber nicht allen ...) noch ein gehöriges Maß Impertinenz an den Tag legen und meinen, ihre absolut unproduktiven Gesellschaftsvorstellungen zur Norm erheben zu müssen, ist das Phänomen der "Öko-Spießer" auch als deutlich problematischer und gefährlicher zu erachten, z.B. hinsichtlich eines Staatsbankrotts.

Daß so eine subventionierte Lebensweise ökonomisch nicht nachhaltig ist, sollten auch langsam mal FDP-Politiker zu erklären anfangen - falls sie denn noch einen Funken Selbstachtung haben.

Samstag, 9. April 2011

Die Forderungen der Grünen ...

... werden technisch fast ausschließlich von Leuten realisiert, die die Grünen niemals wählen würden.

» Der grüne Ingenieur

Freitag, 8. April 2011

Meine Formulierung benutzt

Unglaublich, auf der WELT wird genau meine Formulierung benutzt!

Preisfrage

Offenbar hat der Schulamokläufer in Brasilien, allem Anschein nach ein irrer Versager, ein Glaubenssystem gefunden, von dem er glaubt, daß es seine Morde rechtfertigt:

Das Motiv der Tat war nicht bekannt. Nach Behördenangaben hinterließ der Täter einen wirren Brief am Tatort, in dem er andeutete, dass er sich das Leben nehmen wolle. Außerdem wurden darin genaue Anweisungen für den Umgang mit seiner Leiche gegeben:

Sie solle gebadet und in ein weißes Tuch gehüllt werden, das er in einer Tasche im ersten Stock der Schule zurücklassen wollte. Außerdem wollte er von keinem „Unreinen“ berührt werden, es sei denn dieser trage Handschuhe, wie es in dem auf der Website des Fernsehsenders Globo veröffentlichten Brief hieß.

Die Frage ist, welches Glaubenssystem könnte solche Riten haben? Die WELT sagt es uns nicht, wir wissen es auch nicht!

Donnerstag, 7. April 2011

"Verstrahlte Leichen bei Fukushima"

So idiotisch titelten vor ein paar Tagen einige Zeitungen, nun berichtet die WELT, man suche jetzt um Fukushima herum die Leichen. Verstrahlt werden sie, falls die Leichen einigermaßen unversehrt sind, ganz sicher nicht sein - wenn sie das nämlich wären, könnte man all die Altersbestimmungen in der Archäologie und Paläontologie über radioaktive Isotope (Ötzi usw...) von heute auf morgen auf den Müll schmeißen. Bezeichnend ist an dem WELT-Artikel übrigens, daß von einem Kampf gegen die Strahlung geredet wird, aber nirgendwo gemessene Werte angegeben werden.

Im Prinzip kann man jeden "Fukushima-Strahlungs-Artikel", wo keine verifizierten Meßwerte zu finden sind, gleich vergessen!

» Strahlenbelastung

Mittwoch, 6. April 2011

Empörte Regenbogenlobby - Gesundheitsministerin hat AIDS gesagt

So mußte das ja enden! Die französische Gesundheitsministerin Nora Berra nennt Homosexualität einen Risikofaktor für AIDS und die Regenbogen-Lobby empört sich. Freilich weist sie das zurück und mit gutem Grund. Die Medizin gibt ihr nämlich schlicht und einfach damit recht, daß Praktiken, die wir hier nicht als abnorm bezeichnen mögen, hinsichtlich einer AIDS-Ansteckung weit gefährlicher sind. Offensichtlich hat es die Natur vergessen, solche Praktiken genauso relativ ungefährlich zu machen wie jene, die als für die Fortpflanzung maßgeblich angesehen werden!
Den Grünen in Baden-Württemberg wäre mal anzuraten, daß sie bei ihrer sexuellen "Aufklärung", die sie möglichst früh beginnen lassen wollen, auch diesen Aspekt auf den Lehrplan setzen.

Der gute Mensch sei ein Umweltschützer

Ein Freund machte mich auf den Wikipediaeintrag von Hannes Jaenicke aufmerksam. Darin steht

Hannes Jaenicke (* 26. Februar 1960 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schauspieler. Er engagiert sich aktiv für den Umweltschutz.
Und mehr braucht man schon gar nicht zu wissen. Jaenicke, der kaum eine Talkshow ausläßt, um das vermeintliche Aussterben der Eisbären zu beweinen, ist eine der unvermeidlich vielen Verkörperungen des guten Menschen (die sich seit "Fukushima" exponentiell zu vermehren scheinen) in Deutschland, die für die Umwelt weit weniger leisten als jeder Umweltingenieur (nebenbei gesagt sind auch effizientere Kohlekraftwerke "gut" für die Umwelt)! Dafür haben sie bereits für alles eine Lösung parat. Je früher man damit anfängt, desto besser!

Zwar dürfte Jaenicke für echten Umweltschutz nicht allzu viel beitragen, einfach weil er sich dafür entschieden hatte, Schauspieler und nicht bspw. Ingenieur zu werden. Dafür ist er fleißig in der deutschen Bewußtseinsindustrie tätig, und das sollte ihm einen ewigen Platz auf dem roten Sofa im NDR wie auch die Gefühlsrührung der Moderatorinnen sichern!

Hier der große Umwelt- und Klimaretter mit einem Anflug Ehrlichkeit am Anfang! Im Schneidersitz wird er uns nun buddhagleich große Weisheiten vortragen!

Dienstag, 5. April 2011

Randnotiz: Legitimer Widerstand in St. Pauli?

Das möchte man gerne meinen, schließlich sind die Fans von FC St. Pauli schon sehr häufig besonders zivilcouragiert tätig gewesen! So couragiert sogar, daß der von dem Autor Patrick Gensing geführte, mit dem Grimmepreis bedachte, npd blog schon mehrmals die Heldentaten der St. Pauli-Fans rühmte, so hier, hier und hier (freilich hat der npd blog über die Ruhmestaten der St. Pauli-Fans noch viel öfter berichtet)! Jedes Mal wurden dabei Demokratie und - ganz wichtig! - Zivilgesellschaft von den St. Pauli-Fans gegen Rostock-Fans verteidigt. Ob der Linienrichter, der von einem aus der Fankurve von St. Pauli geworfenen Gegenstand getroffen wurde, nicht auch ins Feindbildraster vieler St. Pauli-Fans paßt, ist noch nicht abschließend geklärt! Nächstes Jahr dürften sich der Mob die Fans beider Vereine in der zweiten Liga wieder sehen. Wenn es dann mit dem Wiederaufstieg nicht klappen sollte, könnten wenigstens Preise für sozial vorbildliches Verhalten winken. Wir werden dann auch gratulieren!

Prioritäten

Ich war in diesem Jahr noch nicht viel unterwegs, blog- und internetmäßig, da mag es mir entgangen sein. Also ich stell meine Frage mal: Warum ist bisher keinem aufgefallen, dass KTzG zwar geltend gemacht hat, er hätte die Promotion benötigt (wozu?) und daher, weil überlastet, "Hilfe" in Anspruch genommen, wenn jeder normale Mensch und Jurist zuerst einmal das 2. Staatsexamen abgelegt hätte. Das hat er nämlich auch nicht.

Warum fällt so etwas (wie gesagt, ich lass mich gern korrigieren) niemandem auf?

Doofheit als kongeniale Ausdrucksform

Wer - wie ich - einmal geglaubt hat, die Amateurfraktion der Gähnachse (zu der durchaus auch Einige gehören, die für ihr Zeugs vermutlich bezahlt werden, wenn auch nicht von der Achse) habe mit Freddy dem Frisörfobiker ihren Nadir erreicht, wird von Frau Feixner, dem schreibenden Lachsack, unter der stilvoll-dezenten Überschrift "Fuck you, Vodafone!" eines Besseren belehrt. Auch sie redet am liebsten über eines - sich selbst.

Wenn schon Überschriften zuviel sind

Geht das eigentlich nur mir so? Ich schaue auf die Webseiten bestimmter Zeitungen, sehe die Überschrift und bin schon bedient. So auch der Besuch bei der taz heute:

Der erste Kommentar zielt - mal wieder - auf die geheime Allmacht der Stromkonzerne ab (mögliche Stromausfälle jucken den Kommentator nicht), und auf die Häme linker deutscher Bessermenschen in der Bildergallerie möchte man dann auch gerne verzichten!

Montag, 4. April 2011

"Stromimporte wird es nicht geben"

Fritz Vahrenholt, Manager bei dem RWE-Tochterunternhmen Innogy, zuständig für Erneuerbare Energien, äußert sich zu den Stromimporten im März:

Welt Online: Seit dem Moratorium sind sieben Atomkraftwerke ausgestellt worden – und nichts ist passiert. Kein Blackout, keine Engpässe. Na also, geht doch.

Fritz Vahrenholt: Vorsicht! Seit der Abschaltung der sieben Kernkraftwerke durch das Moratorium der Bundesregierung hat sich das ohnehin chronische Erzeugungsdefizit im Süden verschärft. Verhindert wird ein Blackout zur Zeit dadurch, dass seit dem 17. März Tag für Tag ein starker Import aus Frankreich mit bis zu 3000 Megawatt und Tschechien mit bis zu 2000 Megawatt stattfindet. Die Leitungen von dort sind nunmehr bis zum Anschlag voll ausgelastet.

Welt Online: Können Sie belegen, dass die Deutschen schon jetzt Atomstrom aus Nachbarländern beziehen?

Vahrenholt: Das kann jeder, auch die Bundesregierung und die bayrische Staatsregierung beim europäischen Übertragungsnetzbetreiber Entso-E im Internet nachlesen. Diese Zusammenhänge würde ich gerne mal mit Herrn Seehofer erörtern. Der CSU kann der Ausstieg ja nicht schnell genug passieren. Dabei steht die Engpasssituation vor der Tür. Im Mai werden weitere 8000 Megawatt Kohle und Kernkraft wegen sicherheitsbedingter Revisionen und Reparaturen vom Netz genommen werden müssen.

Stellt sich noch die Frage, ob zu dem Zeitpunkt dann mit Stromausfällen gerechnet werden muß! Der wirtschaftliche Schaden könnte dann schnell 3-stellige Millionenbeträge annehmen.

Schirrmacher hat seinen Marx nicht gelesen

Und das sieht man, wenn er so fabuliert:

Denn Menschen schalten Atomkraftwerke ab, nicht weil sie im Dunkeln sitzen wollen, sondern weil sie wissen, dass nur das den notwendigen ökonomischen Handlungsdruck erzeugt, technologische Alternativen zu entwickeln. Man könnte erzählen, dass ein Land, aufgerüttelt durch den Schock, alles daransetzt, neue Erfindungen zu machen, die besten Köpfe zu gewinnen, Visionen zu verwirklichen, eine neue Gründerzeit zu befördern.
Eine neue Gründerzeit aber wird es durch Erneuerbare sicher nicht geben. Denn das, was sie produzieren, ist für den Verbraucher nicht unterscheidbar. Hier werden keine neuen Produktionsmittel - wie etwa bei der digitalen Revolution - geschaffen, sondern bestehende Produktionsmittel durch andere ersetzt. Man wird dadurch - das ist in Zeiten, wo Fragen der Energieumwandlung in höchste metaphysische Dimensionen aufsteigen sicher schwer vermittelbar - also bestenfalls sein wirtschaftliches Niveau aufrechterhalten!

Deutsche Totalversager - Zitat des Tages

Peinlicherweise stand in den Gutachten, die den Segen der Erneuerbaren betonten, das schlimme Wort Importstrom. Dieser sollte, wenn mal wieder zu wenig Wind weht, die Stromversorgung retten. Darauf freute sich auch schon Präsident Sarkozy, der auf der Baustelle des neuen Kernkraftwerks Flamanville erklärte, daß Frankreich noch mehr Kernkraftwerke braucht – er erwähnte speziell den geplanten KKW-Neubau Penly – weil es in großem Stil Strom exportieren soll. Damit solle Frankreich viel Geld verdienen. An welche Abnehmer er dabei dachte, kann man sich vorstellen.
Die Bundeskanzlerin beeilte sich, dazu zu erklären, daß Stromimporte selbstverständlich nicht in Frage kämen. Aber bereits im März 2011 kam es zu beträchtlichen Stromimporten aus Frankreich und Tschechien. Das wird vermutlich zum Dauerzustand, wenn die gerade abrupt veränderte Energiepolitik Bestand behält.
In Gänze hier zu lesen.
Es ist nicht anzunehmen, daß irgendeine Partei in Deutschland dies als sozial ungerecht angreifen wird, nicht mal die FDP. Anti-Atom über alles!

Sonntag, 3. April 2011

Ein häßlicher Gedanke

Ich habe mich manchmal gewundert, warum viele Leute, die sich als "grün" verstehen, so alt aussehen, darunter ein angehender Ministerpräsident. Meine Erklärung im stillen Kämmerlein lautet ja, daß der ständige Biofraß gepaart mit pausenloser Empörung darüber, daß die "Energiewende" immer noch nicht geglückt ist, Leute schneller altern läßt.

Berufsdemonstranten bringen keine Innovation, auch bei den Erneuerbaren Energien nicht!

Günther Lachmann von der WELT liegt richtig, wenn er Merkels plötzliche Atomwende als "zynisch" bezeichnet. Wenn er aber zum Schluß ausholt und meint, daß diejenigen, die seit Jahren vor den Gefahren der Atomenergie warnen und die Nutzung erneuerbarer Energien möglich gemacht haben, liegt er grundfalsch. Die Nutzung erneuerbarer Energien haben Ingenieure und Naturwissenschaftlicher ermöglicht und nicht irgendwelche Leute, die es nötig haben, sich an Schienen anzuketten und dies dann als besonders kreative Aktion ausgeben. Eine Tätigkeit übrigens, bei der ich Schwierigkeiten habe, sie als etwas anderes als die Ablenkung vom eigenen Versagen im Leben aufzufassen. Besonders hinterhältig an der Passage ist, daß Lachmann (der heißt wirklich so) die teils äußerst kostspieligen Demonstrationen so noch quasi zu einem "wertvollen" sozialem Engagement aufwertet.

Innovateure und Lebensqualitätserhöher in Aktion

Wiederholte Lügen werden im öffentlichen Diskurs manchmal für wahr gehalten, sie sind trotzdem noch nicht wahr.

Alltag in Frankreich?

Berichte wie diesen liest man beim Figaro seit geraumer Zeit regelmäßig, dabei handelt es sich meist um Verbrechen in Paris und den umgebenden Banlieues:

Un homme de 19 ans se trouvait samedi soir dans un état grave, après avoir été lynché par une dizaine de personnes à Noisy-le-Sec. Par ailleurs, à Aubervilliers, un homme a été grièvement blessé d'une balle dans la tête après une dispute.
Ein 19-jähriger Mann wurde Samstag Abend in lebensgefährlichem Zustand aufgefunden, nachdem ihn etwa 10 Personen in Noisy-le-Sec lynchen wollten. Außerdem wurde in Aubervilliers ein Mann nach einem Streit durch eine Kugel im Kopf schwer verletzt.

Samstag, 2. April 2011

Stuttgart 21 in der Harald Schmidt Show



Genau so müßte bspw. die Junge Union bei grünen Wutbürgeransammlungen verfahren. Die materiell weitgehend abgesicherte Jugend der Mittelschicht wählt nach Lebensgefühl. Wer peinliche und fortschrittsfeindliche Demonstrationen mit Humor und Satire kontert, d.h. deren Peinlichkeit decouvriert und ein peinliches und dekadentes Lebensgefühl als solches erkenntlich macht, könnte bei ihr wieder Erfolg haben! Wünschenswert wäre z.B., daß pubertierende Teenager ihre grünen Eltern schon frühzeitig als "einfach nur peinlich" empfänden.

Es gibt auch in der Wirtschaft kein Perpetuum Mobile

Täglich wird einem in den Medien weisgemacht, die Subventionen für erneuerbare Energien würden in Deutschland ein Job-Wunder schaffen.
Daß aber Subventionen für eine bestimmte Branche gesamtwirtschaftlich mehr Arbeitsplätze schaffen, hat vermutlich noch nie gestimmt. Wer umverteilt, braucht grundsätzlich eine Umverteilungsbürokratrie; allein dadurch werden schon mal ganz erkleckliche Summen verbrannt - egal wo.

Verdeutlichen wir diesen Sachverhalt an folgender Überlegung:
Von 100 Geldeinheiten eingenommen Subventionen bleiben 70 Geldeinheiten nach Abzug der Bürokratiekosten übrig. Diese 70 Geldeinheiten müßten nun genauso viel Arbeitsplätze schaffen wie die Restwirtschaft es sonst mit 100 Geldeinheiten ohne Umverteilungsbürokratie könnte.

--> Das grüne Jobwunder ist nur ein Märchen

Das große Geschäft gemacht

Daniel Küblböck - den Namen muß keiner kennen - ist Millionär geworden. Das Geld hat er aus Solarsubventionen bekommen. Küblböck ist dabei sehr ehrlich:

Der 25-Jährige profitierte vor allem von den Subventionen für Solarenergie. "Man kann sagen, die SPD hat mich reich gemacht", sagte er.
Ein Land, in dem Subventionsabschöpfer Millionäre werden, wird früher oder später wirtschaftlich gewaltig absteigen. Schlimmer ist aber noch, daß dies in diesem Land - in Süddeutschland gibt es teils ganze "Solardörfer" - niemand unmoralisch zu finden scheint.

Stellt sich die Frage, ob eine Klage gegen überhöhte EEG-Stromrechnungen die leiseste Aussicht auf Erfolg hätte.

Frage an die Leser

Ist irgendjemandem ein Werk bekannt, das Max Webers Untersuchungen zur protestantischen Ethik und dem Kapitalismus analog auf andere Religionen, bspw. auf den Islam überträgt? Wie sieht es da bspw. mit dem Innovationspotential ("innovation" ist ja heißes Thema in BWL und VWL momentan!) aus, fördert der Islam wirtschaftlichen Erfolg?

Freitag, 1. April 2011

Die taz kriegt nicht mal eine ordentliche Einleitung hin

Wenn autoritäre Regierungen die Internetverbindungen kappen, protestiert der Westen vehement. Doch westliche Firmen liefern die Technik, die Netzzensur möglich macht.
Entweder überwacht man oder man kappt die Leitung ganz, beides auf einmal geht nicht. Zum Überwachen könnte Technologie westlicher (oder auch chinesischer) Firmen nützlich sein, das Kappen der Leitungen kriegen diese Regime aber sicher auch so hin.

"Menschen mitnehmen"

Michael Vassiliadis, Gewerkschaftschef und seit neuestem Mitglied der »Ethik-Komission« möchte Menschen "mitnehmen" und einen "Klima-Soli" einführen:

ZEIT: Wie hoch soll diese Steuer sein?

Vassiliadis: Klimaschutz ist ein Projekt mit gewaltigen Dimensionen, ganz ähnlich wie die Deutsche Einheit. Man muss die Menschen mitnehmen, wenn man da vorangehen will. Dazu muss jeder nach seiner Leistungsfähigkeit beitragen. Deshalb brauchen wir einen Soli für das Klima.

Die Transferzahlungen an die neuen Bundesländer haben in den 90'ern jährlich mindestens 1-2% Wirtschaftswachstum der alten Bundesländer aufgefressen. Vom Länderfinanzausgleich gar nicht zu reden. Nun will die Bundesregierung auch noch die EU retten. Was Vassiliadis hier "Menschen mitnehmen" nennt, müßte man wohl mit "Geldbörsen mitnehmen" oder auch schleichender Enteignung übersetzen. Bin gespannt, wie lange die Klima- und Atombesoffenheit noch anhält - momentan geht es der deutschen Wirtschaft noch relativ gut.